Dem Thermalwasser auf der Spur

Deutlich mehr als „nur“ warmes Wasser

Das Bad Waltersdorfer Thermalwasser entspringt in 1,2 Kilometern Tiefe, legt dabei einen faszinierenden Weg zurück und ist eine Wohltat für Körper und Seele. Thermalwasserwochen laden ein, in die „Faszination Thermalwasser“ einzutauchen – und auch die Technik dahinter kennen zu lernen, die es braucht, um 14 Thermalwasserbecken mehrmals täglich mit frischem Thermalwasser zu befüllen.

Wer die sibirische Kälte gewöhnt ist, legt bei minus 5 Grad den Mantel ab. Hierzulande zählen winterliche minus 5 Grad schon als tiefwinterlich – und beim Mantel wird der Kragen aufgestellt, um nicht zu frieren. Auch wenn das Temperaturempfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, haben eines fast alle gemeinsam: Wenn sich das wohligwarme Thermalwasser wie Seide an die Haut schmiegt, wird einem „so richtig warm ums Herz“. Das liegt aber nicht nur an der Wärme, sondern auch an den wertvollen Inhaltsstoffen: „Die Menschen haben schon vor Jahrzehnten gespürt, dass das Bad Waltersdorfer Thermalwasser etwas Besonderes ist. Sogar mit Milchkannen kamen sie zu den Quellen, um das Wasser mit nach Hause zu nehmen. Heute ist wissenschaftlich bestätigt, dass unser besonders basisches Thermalwasser eine Tiefenwirkung auf den Organismus ausübt“, sagt Gernot Deutsch, Geschäftsführer der Heiltherme Bad Waltersdorf, die bis 22. März 2018 zu den Thermalwasserwochen lädt. Nähere Infos und Detailprogramm auf www.heiltherme.at

Wann/wie ist das Thermalwasser entstanden?
Vor rund 16 Millionen Jahren war das Gebiet der heutigen Oststeiermark ein Meer, das zeitweise bis ans Mittelmeer reichte. Danach trocknete es sukzessive wieder aus und Sedimente aus den nordwestlichen Randgebieten lagerten sich ab. „Stellenweise gehen diese Ablagerungen über eine Höhe von 800 Metern“, weiß der Historiker Robert F. Hausmann von der Universität Graz. „Vor rund einer Million Jahren verstärkte sich der Vulkanismus und die uns heute vertraute Landschaft hat sich herausgebildet. Dieser Zeit verdanken wir auch die Thermal- und Mineralwässer.“ Diese entstehen in unterschiedlicher Tiefe – in Bad Waltersdorf sind es rund 1.200 Meter Tiefe – „nehmen Kohlensäure auf, erwärmen sich und reichern sich mit mineralischen Stoffen wie Natrium, Kalzium und Magnesium an“.

Über das Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf
Die Heiltherme Bad Waltersdorf ist das erste 2-Thermenresort Österreichs mit zwei echten Thermen und wurde 2015 rundum erneuert. Das Thermalwasservorkommen ist eines der ergiebigsten Österreichs, täglich werden bis zu 1,9 Millionen Liter Frischwasser genützt – eine natürliche Energiequelle für die Gäste. Einzigartig ist das Angebot „Traditionell Steirische Medizin®“ (TSM®). Dabei werden regionale Naturprodukte und traditionelles Wissen, gepaart mit modernen Erkenntnissen, zu Kraftquellen für Körper und Geist veredelt – in echter Handarbeit. Pionierarbeit auf dem Gebiet der Energieeffizienz bewies man unter anderem in den 80er-Jahren mit der ersten Geothermie-Heizung Europas und seit 2013 mit der weltweit einzigartigen Heilthermenkaskade, dank der die gesamte Anlage nun emissionsfrei beheizt werden kann.

Thermalwasser als perfekte Ergänzung zur Physiotherapie
„Die Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Das Thermalwasser wirkt sich nachweislich positiv auf Körper und Geist aus, ebenso wie physiotherapeutische Behandlungen. Die Heiltherme Bad Waltersdorf bietet beides in Kombination an – für einen maximalen Effekt auf die Gesundheit. Thermalwasser ist weitaus mehr als „nur“ Wasser. Es übt nachweislich eine Tiefenwirkung auf den Organismus aus, wie Prof. Prim. Dr. Lindschinger von der Universität Graz in Bezug auf das Thermalwasser in Bad Waltersdorf bestätigt. Das Thermalwasser entlastet nachweislich die Gelenke und entspannt die Muskulatur, die Beweglichkeit kann gesteigert werden und der Aufbau der Muskulatur wird unterstützt. Eine erst 2017 voneinem Forscherteam rund um Christian Fazekas von der Med Uni Graz publizierte Untersuchung bestätigt außerdem die mit dem Thermalwasser verbundene Stressreduktion. In Kombination mit dem Wahlambulatorium, das Teil der TSM®-Gesundheitsoase in der Heiltherme Bad Waltersdorf ist, ergibt sich dadurch die ideale Kombination.

Das physikalische Wahlambulatorium der Heiltherme Bad Waltersdorf ist die erste Adresse bei Erkrankungen am Bewegungsapparat. Typischen Beschwerdebildern wie Muskelverspannungen, Gelenks- und Rückenschmerzen kann vorgebeugt und sie können mit individuellen Therapien gelindert werden.

Klassische Kurangebote wie Elektrophysikalische Therapie, Hochtontherapie, Physiotherapie und Einzelheilgymnastik, Hydrotherapie im Thermalwasser oder klassische Heil- und Spezialmassagen werden angeboten. Ein Aufenthalt im 4-Sterne Quellenhotel mit zwei eigenen Thermen runden das Gesamtangebot ab.

Heiltherme Bad Waltersdorf
Thermenstrasse 111, 8271 Bad Waltersdorf
03333/500-0 | office@heiltherme.at
www.heiltherme.at

Fotos: Heiltherme Bad Waltersdorf