Entspannte Nachtruhe

Gerade ältere Menschen klagen immer wieder über Schlafprobleme. Oft helfen jedoch schon einfache Maßnahmen, um die Schlaflosigkeit zu überwinden. Mit unseren Tipps kehrt vielleicht wieder Ruhe ein.

Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Guter Schlaf ist ebenso essenziell wie Essen und Trinken, er ist eine unabdingbare Voraussetzung für Gesundheit und Lebensqualität. Schlechter Schlaf hingegen, kann zu Müdigkeit, kognitiver Leistungsminderung, Konzentrationsstörungen, Depressionen und zu körperlichen Beschwerden führen.

Psychiatrische Leiden wie Depressionen, Demenz oder die Parkinson-Krankheit gehen mit Schlafproblemen einher. Der häufigste Grund für nächtliches Aufstehen ist bei älteren Menschen das Bedürfnis, auf die Toilette zu gehen – infolge einer Prostatavergrößerung oder Inkontinenz. Aber auch dagegen kann man etwas machen.

10 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Asset 3

  1. Lavendel gegen Schlafstörungen
    Der Geruch von Lavendel macht tatsächlich schläfrig. Eine Studie fand heraus, dass Aromatherapie mit Lavendel vor dem Schlafengehen zu einem tieferen Schlaf führt.
  2. Das Schlafzimmer als ruhiger Ort
    Tickende Uhren oder summende Geräte haben im Schlafzimmer nichts verloren. Wenn sich elektronische Geräte im Schlafzimmer befinden, sollten diese 60 Minuten vor dem Schlafengehen abgedreht werden. Dazu zählen Fernseher, Laptop, Tablet und das Handy.
  3. Besser kein Licht
    Licht ist einer der größten Störfaktoren unseres Schlafes. Schon das kleinste Licht kann bereits den Schlaf stören. Deswegen besser alle Lämpchen abschalten, gelingt das nicht, kann vielleicht eine Schlafmaske helfen.
  4. Entspannungstechnik erlernen
    Yoga, Meditation und sogar Beten sind hilfreiche Taktiken, um herunterzukommen und danach besser einzuschlafen. Sie helfen den Atem und Herzschlag zu beruhigen. Aber auch tiefes Ein- und Ausatmen helfen schon, um sich besser zu entspannen.
  5. Gute-Nacht-Ritual
    Nicht nur Babys und Kleinkindern tun Gute-Nacht-Rituale gut. Auch uns kann es dazu verhelfen leichter in den Schlaf zu finden. Das kann zum Beispiel eine Tasse Kräutertee oder ein ruhiges Musikstück sein oder etwas ganz anderes.
  6. Einmal lüften bitte
    Bevor man schlafen geht, sollte unbedingt kurz gelüftet werden. Auch das verbessert die Schlafqualität.
  7. Bewegung hilft
    Laut einer Studie schlafen Sportler besser als Fitnessmuffel. Menschen, die sich also regelmäßig bewegen, erholen sich nachts besser.
  8. Beckenbodentraining
    Wer nachts öfters das Bedürfnis hat auf die Toilette zu gehen, sollte es  mit Beckenbodentraining versuchen. Gezieltes Training, auch mithilfe eines Magnetfeldes, kann wahre Wunder bewirken. Egal ob die Gründe Prostatabeschwerden oder Inkontinenz sind.
  9. Eine gute Matratze
    Vieles Herumwälzen kann auch an der Matratze liegen. Vielleicht ist sie ja schon durchgelegen? Alle fünf bis zehn Jahre sollte eine neue Matratze her.
  10.  Tag Revue passieren lassen
    Jeder, der sich im Bett zu viele Gedanken macht, hat sich tagsüber nicht genug Zeit dafür genommen. Eine bessere Lösung ist es, sich abends etwas Zeit zu nehmen und über den Tag nachzudenken. Man kann auch Listen für den Folgetag machen, um den mentalen Schreibtisch aufzuräumen. Erst dann sollte man ins Bett gehen.

Foto: Shutterstock