Smartphones sind zu kompliziert!

Zu viele Programme und zu viele Funktionen – laut der aktuellen Seniorenstudie „Smart im Alltag“ wünschen sich zwei Drittel der über 65-Jährigen eine einfachere Bedienbarkeit bei Smartphones.

Für die Studie „Smart im Alltag“ wurden insgesamt 1.000 Bundesbürger über 65 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Das Ergebnis war klar: Die ältere Generation wünscht sich eine einfachere Bedienung bei Smartphones.

Die klassischen Geräte sind für die Generation Smartphone gemacht, nicht aber für den Rest der Bevölkerung. Daher ist es die Pflicht der Industrie, hier umzudenken und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu nehmen. Denn viele Dinge des täglichen Lebens können kaum noch ohne Handy erledigt werden. Senioren, die mobil und unabhängig sein wollen, sind auf internetfähige Telefone angewiesen und wollen diese auch nutzen.

OHNE HANDY GEHT NICHTS MEHR
Inzwischen besitzt ja fast jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre ein internetfähiges Handy. Senioren wollen von überall aus kommunizieren, sich mit nützlichen Apps das Leben leichter machen oder auch die Langeweile vertreiben. Selbst die über 80-Jährigen greifen nach eigenen Angaben auf E-Mail- Programme, Straßenkarten und Navigation oder Online-Fahrplanauskünfte zurück.

Während WhatsApp in der Welt der Senioren angekommen ist, finden andere Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram wenig Beachtung. Lediglich die 65- bis 70-Jährigen nutzen mit 22 Prozent ihr Smartphone noch etwas stärker als Ältere für diese Art der Kommunikation. Interessant auch: Jede vierte Seniorin vertreibt sich die Zeit mit Spielen auf dem Smartphone – das breite App-Angebot an Rätseln, Sudokus, Quiz- oder klassischen Brettspielen wie Mühle und Schach kommt bei Frauen gut an. Männer dagegen bevorzugen Apps der Online-Medien, sie halten sich gern über das Smartphone informiert.

DIE PROBLEMLÖSER
Wenn der Umgang mit Smartphone aber wieder einmal zu kompliziert ist, wenden sich 47 Prozent der Studienteilnehmer an ihre Kinder, Enkel oder Urenkel. Die meisten wollen ihre Probleme am Smartphone jedoch eigenständig lösen.

Quellen: https://www.emporia.at/_data/container/container_63_de-AT/File.471/181115_PI_2_Smart_im_Alltag_FINAL.pdfhttps://www.pressetext.com/news/20181206022
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