Steirer wollen 89 Jahre alt werden!

IMAS-Studie zum Pensions- und Gesundheitssystem: Gesundheit und Geld sind die wesentlichsten Themen des Alters und nur jeder zweite Steirer glaubt noch an die eigene staatliche Pension.

Laut der IMAS-Studie im Auftrag von s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen unter 1000 Befragten österreichweit, ist die Erkenntnis über die voranschreitende demografische Entwicklung, also der Umstand immer älter zu werden bei gleichzeitig rückgängiger Geburtenrate, mittlerweile auch bei 75 Prozent der Menschen in der Steiermark fest im Bewusstsein verankert. Auf die Frage, wie hoch die eigene Lebenserwartung eingeschätzt wird, gibt rund ein Viertel ein Alter zwischen 80 und 89 Jahren an. Gut ein Fünftel schätzt sogar 90 Jahre und darüber. Das Wunschalter der Steirer liegt bei 89 Jahren.

SORGE UM STAATLICHE PENSION
Mit dem demografischen Wandel geht auch die Sorge um die staatliche Pension einher. Schließlich werden dadurch in Zukunft immer weniger Berufstätige immer mehr Pensionisten erhalten müssen. Somit empfinden mehr als die Hälfte der Steirerinnen und Steirer diese Entwicklung als etwas Negatives. Nur noch jeder zweite Steirer glaubt an die eigene staatliche Pension. Demzufolge ist die Bedeutung finanzieller Vorsorge für die Mehrheit der Befragten sehr hoch. Im Schnitt werden österreichweit 136 Euro im Monat für die private Pensions- und Gesundheitsvorsorge investiert.

THEMA GESUNDHEIT AN ERSTER STELLE
Der mit Abstand größte Wunsch der Steirer ist es in der Pension keine gesundheitlichen Probleme zu haben. Gleich danach folgt das Bedürfnis eine ausreichend hohe Pension zu beziehen. Etwas überraschend: Soziale Kontakte und die Familie haben keinen so hohen Stellenwert und folgen nach Gesundheit und Pension.

Deutlich mehr als die Hälfte der Steirer (58 Prozent) glaubt auch, dass aufgrund des Ärztemangels die Zeit, die sich der Arzt in Zukunft für seine Patienten nehmen kann, immer knapper werden wird. Hingegen sind 46 Prozent der Überzeugung, dass sich Wahl- und Privatärzte deutlich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass knapp ein Drittel (32 Prozent) der Steirer eine private Zusatzversicherung trotz des derzeitigen guten Gesundheitssystems als notwendig erachten.

 

Quelle: https://www.sparkasse.at/steiermaerkische/presse/presseaussendungen/2019/01/09/vorsorgestudie-2019
Fotos: shutterstock