Oma driftet auf Eisscholle ab

Manche Menschen würden wirklich alles für ein perfektes Foto tun. So wie die 77-Jährige Judith Streng aus dem US-Bundesstaat Texas. Sie kletterte im Urlaub auf Island auf eine Eisscholle und driftete ab.

Sie wollte ein ganz besonderes Andenken von ihrem Islandurlaub haben und riskierte damit ihr Leben. Als die 77-Jährige Pensionistin eine schöne Eisscholle in Form eines Throns bei Diamond Beach in Jökulsárlón entdeckte, hatte sie die Idee darauf für ein Foto zu posieren. Sie dachte es würde Spaß machen und außerdem wollte sie schon immer eine Königin sein, erzählte Judith einem Fernsehsender. Das war also ihre Chance. Die 77-Jährige posierte für ihr königliches Foto – doch dann driftete der kleine Eisberg plötzlich in Richtung Meer ab.

Sie hatte Glück, denn die Seenotrettung war auch an dem Strand. Ein spezialisierter Schiffskapitän holte Judith unverletzt zurück an Land und alles ging gut.

Die waghalsige Aktion wurde von ihrem Son Rod festgehalten und dieser schickte die Fotos seiner Tochter. Sie veröffentlichte die Bilder dann auf Twitter. So ganz scheint den Urlaubern aber nicht klar gewesen zu sein, dass das Posieren auf der Eisscholle ein lebensgefährliches Unterfangen war. Immer wieder sterben Menschen für das perfekte Foto – oft durch halsbrecherische Selfies in luftigen Höhen oder anderen extremen Settings.

 

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Quelle: https://www.reisereporter.de/artikel/7368-island-urlaub-oma-macht-foto-auf-eisberg-sie-driftet-aufs-meer-ab-und-muss-gerettet-werden
Fotos: shutterstock https://twitter.com/Xiushook/status/1100080640026800129/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1100080640026800129&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.rtl.de%2Fcms%2Flebensgefahr-fuer-urlaubsfoto-oma-treibt-auf-eisscholle-weg-4302147.html