Augenfältchen machen authentisch

Anti-Aging-Cremes, Laserbehandlungen und Botox – die Liste ist lang, wenn man sich die Möglichkeiten ansieht, wie man seine „Krähenfüße“ behandeln kann. Doch ist das wirklich notwendig? Forscher haben herausgefunden, dass Augenfältchen richtig gut ankommen.

Augenfältchen lassen Menschen ehrlicher erscheinen. Das haben kürzlich Forscher der University of Western Ontario in Zusammenarbeit mit der University of Miami herausgefunden. Den Studienteilnehmern wurden verschiedene Fotos gezeigt– darauf waren Personen mit und ohne Augenfältchen zu sehen. Dabei sind die Gesichter mit den Fältchen um die Augen herum aufrichtiger eingestuft worden.

„KRÄHENFÜSSE“ ALS SYMPATHIEFAKTOR
Das sogenannte „Duchenne-Lächeln“, auch als echtes Lächeln bezeichnet, schließt eine unwillkürliche Gesichtsmuskelbewegung ein, bei der die Mundwinkel nach oben gezogen werden. Dadurch tauchen um die Augen sogenannte „Krähenfüße“ auf.

Der Name stammt vom französischen Physiologen Duchenne de Boulogne, der nachweisen konnte, dass das echte Lächeln beide Muskelpartien beinhaltet. Das unechte Lächeln dagegen zeichnet sich demnach durch ein Fehlen der Krähenfüße aus und bringt Verachtung zum Ausdruck.

Den Ergebnissen zufolge sind also jene Bilder, auf welchen die Augenfältchen abgebildet sind, wichtig für das Unterbewusstsein. Das Duchenne-Merkmal wurde zudem mit Intensität und Ehrlichkeit assoziiert.

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/20180619002
Fotos: shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 17. August 2018.