Sportlich durch die kühlere Zeit

Warum Bewegung in der Übergangszeit gut für Körper und Geist ist und was man dabei beachten muss.

Am 22. September 2019 hat der astronomische Herbst begonnen. Für viele eine willkommene Ausrede, um es nach dem Sommer mit den sportlichen Einheiten nicht mehr ganz so ernst zu nehmen. Es ist schließlich nicht mehr so warm, auch nicht mehr so lange hell und deshalb draußen weit weniger trainingsfreundlich als in der heißen Jahreszeit. Doch ist diese Ausrede berechtigt? Nein, keinesfalls. Man kann den Spieß nämlich auch umdrehen und sagen: Im Herbst muss man für die tägliche Joggingrunde nicht mehr zwingend auf die kühlen Morgen- und Abendstunden ausweichen (wie im Sommer), sondern kann auch gemütlich in der angenehm warmen Nachmittagssonne laufen. Und auch wenn sie nicht scheint, lässt es sich im Herbst tagsüber ganz gut aushalten und man kommt nicht sofort ins Schwitzen.

SPORT IM HERBST: WARUM IST DAS GUT?

Besonders in den kalten Monaten wird der Körper vor große Herausforderungen gestellt. Der ständige Temperaturwechsel zwischen Kalt (im Freien) und Warm (in der Wohnung) stellt naturgemäß eine Belastung dar und dadurch steigt auch die Gefahr für Erkältungen, grippale Infekte, Viruserkrankungen oder sogar die echte Grippe. Damit man auch die kalte Jahreszeit gesund übersteht, sollte auf eine ausreichende Ernährung und genügend Schlaf geachtet werden. Und besonders wichtig ist es, regelmäßig Sport zu treiben, da dadurch ebenfalls das Immunsystem gestärkt wird.

WELCHE SPORTARTEN SIND GEEIGNET?

Hier gibt es keine Einschränkungen. Ideal ist alles, was man dreimal wöchentlich für jeweils mindestens 30 Minuten ausüben kann. Der Vorteil bei Sportarten im Freien, wie Joggen, Radfahren oder Nordic Walking: Durch die Bewegung werden Kreislauf und Durchblutung angeregt. Die verbesserte Durchblutung sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der körpereigenen Abwehrstoffe, wodurch das Immunsystem aktiviert wird und effektiver auf eindringende Krankheitskeime reagieren kann.

WAS IST ZU BEACHTEN?

Ein wichtiger Punkt ist die richtige Bekleidung. Um eine Erkältung zu vermeiden, sollte das Gewand unbedingt atmungsaktiv sein, damit der Körperschweiß abtransportiert werden kann. Auch eine Kopfbedeckung sowie ein Schutz für Ohren und Hals sind unerlässlich, da der menschliche Körper über den Kopfbereich viel Wärme verliert.

Ebenfalls wichtig ist das Aufwärmen. Das können etwa beim Joggen ruhig zehn bis 15 Minuten sein, in denen man nur geht oder sehr langsam läuft. Und nach der Trainingseinheit auf das Dehnen in warmer Umgebungstemperatur nicht vergessen, damit der Körper im Freien nicht allzu stark auskühlt.

DEN INNEREN SCHWEINEHUND ÜBERWINDEN

Wenn die Lust auf Sport mal nicht so groß ist, kann man den inneren Schweinehund mit ein paar einfachen Tricks überlisten. Einerseits hilft es, sich mit Freunden, Verwandten, Bekannten oder Kollegen zum gemeinsamen Sport zu verabreden, andererseits kann und darf man sich nach einer erfolgreichen Trainingseinheit auch mit einer Kleinigkeit belohnen. Ein Stück Schokolade, ein Schaumbad oder eine neue Folge der Lieblingsserie: Was auch immer Freude macht und das Training davor nicht vollkommen zunichte macht, ist erlaubt.

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Quellen:

https://www.fitundgesund.at/sport-im-herbst-artikel-1641

https://www.stern.de/gesundheit/fitness/sportpsychologe-erklaert–das-macht-sport-im-herbst-zum-highlight-7109858.html

https://www.sportaktiv.com/sport-der-uebergangszeit-5-tipps-die-du-bei-deinem-herbst-workout-beachten-solltest

https://www.fitforfun.de/sport/laufen/zehn-tipps_aid_3703.html

https://www.menshealth.de/artikel/outdoor-sportarten-fuer-den-herbst.17466.html

https://www.haubers.de/echthaubers/sport/sport-herbst.html

 

Beitrag veröffentlicht am 27. September 2019.