Ab 1. Oktober: Ampel für Pflegeheime

Landespolitik und Sozialbereich verbessern den Schutz für diese Risikogruppe weiter.

Für Alten- und Pflegeheime sowie die ambulanten und mobilen Betreuungsdienste gibt ein Ampelsystem ab Anfang Oktober Orientierung beim Schutz vor Corona-Infektionen. Es gibt je ein Ampelsystem für jede Art der Einrichtungen und wieder die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot. Damit wird die bundeweite Corona-Ampel, die für die Bezirke gilt, ergänzt.

Landesrätin Juliane Bogner-Strauß sagte, sie sei für maximale Sorgfalt, deshalb diese Ampel im Betreuungsbereich. Die Heime und Einrichtungen werden im Eingangsbereich auf verständliche Weise über das jeweils geltende Ampelsystem informieren.

Konkret bedeutet etwa die gelbe Ampel bei Pflegeheimen, dass nur zwei Besucher gleichzeitig eine Bewohnerin oder einen Bewohner besuchen können und dass die Besuchszeit begrenzt werden kann. Steht die Ampel auf Orange, sind darüber hinaus nur noch angemeldete Besuche in eigenen Begegnungszonen möglich. Bei Rot kann die Behörde für ein Heim ein Besuchsverbot aussprechen. Ähnliche angestufte Maßnahmen gibt es etwa auch, was das Tragen von Mund-Nasen-Masken betrifft.

Die Ampel für die Heime soll sicherstellen, dass einerseits der größtmögliche Schutz für die betagten Bewohner gewährleistet ist und dass diese Mitbürgerinnen doch nicht total von sozialen Kontakten abgeschottet sind. Für HeimbewohnerInnen, die in Hospiz- oder Palliativbetreuung sind, wird jede Einrichtung auf jeden Fall Möglichkeiten für Besuche vorsehen. Die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen können dann aber sehr streng sein.

Johannes Kübeck
Beitrag veröffentlicht am 25. September 2020
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