Bad Radkersburg und sein mediterranes Feeling

Die historische Stadt im Südosten und ihr Umland verstehen sich als Region der Lebenslust für alle Generationen. Mit einem Citybus wird sie 2021 noch attraktiver. 

Mit ihren satten Ebenen und sanften Hügeln entwickelt die Region um Bad Radkersburg ihr Alleinstellungsmerkmal: die vielfältigen Vorzüge sind in weitem Umkreis gut mit dem Rad zu  erkunden. Für Bürgermeister Mag. Karl Lautner passt das gut zum Profil seiner Stadt, die eine einzigartige Eigenschaft hat. „Nirgendwo in Österreich kann man mediterraner leben als hier“, sagt er im Gespräch mit Abenteuer Alter. Klimakarten bestätigen, wie das pannonische Klimas diese südliche Region begünstigt. Das Flair der Grenzstadt, geformt vom Miteinander vieler Kulturen dies- und jenseits der früheren Schlagbäume, ergänzt den Charakter des Südlichen. Diese Vorzüge machen Bad Radkersburg nicht nur für SeniorInnen zum begehrten Sehnsuchts- und Rückzugsort. Wie der Bürgermeister selbst, der nach 36 Jahren in seine Geburtsstadt zurückgekehrt ist, entdecken viele Menschen die Möglichkeiten, welche die Region auch für das dauerhafte Hierbleiben bietet. 

„Nirgendwo in Österreich kann man mediterraner leben als hier.“

Dazu zählt besonders die Vielfalt der Angebote im Gesundheitsbereich. Zu den Vorzügen rund um das lokale Klima und die traditionsreiche Parktherme kommt das Angebot hochentwickelter Dienstleistungen, an der Spitze das Vita med Gesundheitszentrum, das sich vom altmodischen Kurzentrum zum 4-Sterne-Vitaltempel gemausert hat, sowie das örtliche Landeskrankenhaus. So wurde Bad Radkersburg zur steirischen AHA-Referenzregion erkoren (AHA steht für active and healthy ageing). Dieses Programm des Gesundheitsclusters Human technology Styria hat alle Mittel im Fokus, im Alter länger gesund zu bleiben und stützt sich dabei besonders auf altersgerechte Assistenzsysteme der neuesten, auch digitalen, Generation. Diese Angebote und Visionen werden sehr gut angenommen, weiß Bürgermeister Lautner. 

Bad Radkersburg und seine Region zählen im Jahr rund 650.000 Übernachtungen und sind längst über den Status eines Geheimtipps hinausgewachsen. Die Grenzen dieses Wachstums sind nicht erreicht. Das verspricht ein Entwicklungspotenzial, wie es typisch für ein Land an der Grenze ist. Innerhalb von 35 Kilometern kann der Österreicher drei Staatsgrenzen erreichen und überqueren. Und das per Rad. 

Diese einzigartige Lage will Bürgermeister Lautner mit den führenden Köpfen der Region und der Nachbarn zu einer neuen Attraktion ausbauen. Das Stichwort dazu heißt Verkehrskonzept. Hartnäckig beackert er die Verantwortlichen in Wien und Graz, damit die bestehende Eisenbahnstrecke so ausgebaut wird, dass Bad Radkersburg mit dem Zug in einer Stunde von Graz erreicht werden kann. Seine Visionen sind damit nicht erschöpft. Die Bahnstrecke führte nämlich bis zu ihrer Zerstörung 1945 weiter ins heutige Slowenien. Ein grenzüberschreitendes EU-Projekt soll den Lückenschluss über die Mur wiederherstellen. 

Bürgermeister Mag. Karl Lautner

Bis dahin entwickelt Bad Radkersburg den regionalen Verkehr für seine Bewohner und die zahlreichen Gäste in Richtung Klima- und Umweltfreundlichkeit. 2021 beginnt ein neuer Citybus seine Runden zwischen den Teilen der Stadt zu drehen, verspricht der Bürgermeister. Dazu kommt ein Standplatz mit Elektroautos für das zeitgemäße Car Sharing. Ein Anliegen ist dem Gemeindechef auch der Ausbau des Systems von preisgünstigen Sammeltaxis, damit die Gäste etwa das vielfältige Angebot der Buschenschänken in der Stadt und dem Umland ohne Gewissensbisse nutzen können. 

Die Gastlichkeit nicht nur der Weinbauern ist in der Coronakrise zum besonderen Merkmal der Region gereift. Als es unter den Einheimischen wie den Gästen Verunsicherung hinsichtlich der Versorgung mit dem Nötigsten gab, wurde vielen auch das hohe Maß an lokaler Autarkie bewusst. Die Bauern wandelten sich von anonymen Lieferanten der Supermärkte zu konsumentenfreundlichen und kontaktfreudigen unmittelbaren Partnern. Gewerbe und Handwerk bewiesen dies- und jenseits der Grenze, dass es doch gut ist, wenn sie da sind, und die Solidarität vieler Menschen untereinander wurde in besonderem Maß deutlich. 

„An der Spitze stehen die Freundlichkeit und Lebenslust der Menschen.“

Angespornt von dieser Erfahrung setzt Bürgermeister Karl Lautner auf den weiteren Ausbau der Stärken seiner Stadt und ihrer Region, die sich bei SeniorInnen einen so guten Ruf erworben hat. An der Spitze stehen dabei die Freundlichkeit und Lebenslust der Menschen, die bei jedem Zusammentreffen spürbar wird. Zu den Stärken gehört neben der Therme und dem Gesundheitssektor auch die Lage als Teil der Vitalregion Steirisches Vulkanland. Bad Radkersburg erschließt seinen Freunden und Gästen auch den einzigartigen Biosphärenpark an der unteren Mur. Dabei geht es nicht nur um die Erhaltung eines unvergleichlichen Naturraumes dies- und jenseits der Grenze, sondern auch darum, die Flusslandschaft wieder zu einem attraktiven naturnahen Raum der Lebensfreude zu veredeln. Damit will Bad Radkersburg als Region der Lebenslust in die Herzen seiner Freunde eindringen. 

www.badradkersburg.at

 

27. November 2020
Bildquelle: Steirische Volkspartei; TV Region Bad Radkersburg, pixelmaker.at
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