High-Tech-Winzlinge

WIE HÖRGERÄTE DEN ALLTAG ERLEICHTERN UND WAS SIE TECHNISCH BEREITS KÖNNEN

Unter einer Hörminderung leidet im Alltag vor allem eines: das Sprachverstehen. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige Versorgung mit Hörgeräten. Die neuesten Hörgeräte sind nicht nur so gut wie unsichtbar, sondern haben auch immer mehr High-Tech in sich.

Rund 360 Millionen Menschen – ca. fünf Prozent der Weltbevölkerung – leben mit einer dauerhaften Hörminderung, wie Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen. Dennoch sind die Berührungsängste in vielen Fällen groß, wenn es um das Thema Hörgeräte geht. Oft dauert es bis zu zehn Jahre, bis Betroffene einen HNO-Arzt oder Hörakustiker aufsuchen, um ihr Gehör zu testen. Aus Angst vor einem vermeintlich großen Hörgerät – eine Angst, die im 21. Jahrhundert jedoch völlig unbegründet ist.

Klein, kleiner Hörgeräte
Hörgeräte sind im Laufe der Zeit zu High-Tech-Winzlingen geworden. Vom Hörrohr über Transistorgeräte und Keramikmikrofone bis zu den heutigen leistungsfähigen, digitalen Hörgeräten mit integriertem Computerchip – dank intensiver Forschung und moderner Technologie hat sich die Hörakustik vor allem in den vergangenen 20 Jahren extrem weiterentwickelt.

Die neuesten Geräte stellen sich binnen Millisekunden auch vollautomatisch auf die jeweilige Geräuschkulisse ein – egal, ob man sich während eines Spazierganges bei starkem Wind unterhalten oder genussvoll Musik hören möchte. Möglich macht das ein mikroskopisch kleiner Chip, der mehr als 1.200 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde schafft. Das heißt: Informationen werden mit High-Speed verarbeitet und Klänge so verstärkt bzw. komprimiert, dass alle Feinheiten des Sprachsignals abgebildet werden.

Hörgeräte sind nicht nur High-Tech,
sondern auch winzig klein.

Drahtlose Verbindung, unbegrenzte Möglichkeiten
Ein Ohr kommt selten allein – umso wichtiger ist es, im Fall einer Hörminderung beide Ohren zu versorgen. Das linke und rechte Hörgerät kommunizieren ständig miteinander. Sie tauschen drahtlos Informationen aus, um einen möglichst realistischen Eindruck von Räumlichkeit entstehen zu lassen. Das bedeutet: beste Sprachverständlichkeit und ein besonders natürliches Hörerlebnis.

Hörgerät wird zum Übersertzer
Via Bluetooth stellt auch eine Kopplung der Hörgeräte mit dem Fernseher oder Smartphone längst kein Problem mehr dar – ideal zum Telefonieren oder Musikhören. Auch die Ansteuerung via Handy-App ist möglich, zum Beispiel gibt es bereits spezielle Übersetzungs-Apps, die man direkt über die eigenen Geräte nutzen kann. Zudem sind die neuesten Geräte sogar internetfähig, was unbegrenzte Möglichkeiten im Alltag bietet: So sind sie zum Beispiel in der Lage, den Träger über den Empfang einer E-Mail zu informieren. Die Kommunikation im Berufs- und Familienleben wird dadurch besonders erleichtert – zur Freude aller Hörgeräteträger. Denn: Wer besser hört, versteht auch besser – und bleibt länger aktiv.

Akku statt Batterie
Die treuen Alltagshelferlein sind auch besonders einfach zu bedienen. Dank der neuen Akku-Technologie fällt der Batteriewechsel künftig weg, was den Tragekomfort weiter steigert. Für 24 Stunden Hörgenuss genügt eine Ladezeit von lediglich drei Stunden.

 

Beitrag veröffentlicht am 6. März 2018.

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Fotos, Quellen: Neuroth