Nachbarschaftshilfe auf steirisch in Zeiten der Corona-Krise

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verändern den Alltag aller, aber besonders trifft es ältere Menschen sowie jene mit Vorerkrankungen. Nicht immer können Familienmitglieder und Bekannte helfen. Steiermarkweit gibt es daher Solidaritätsbekundungen in den sozialen Medien unter #Nachbarschaftschallenge und diverse Unterstützungsangebote von privaten Initiativen, Gemeinden und Nachbarschaftsplattformen.

Corona stärkt sichtbar den Zusammenhalt zwischen den Menschen: Jüngere melden sich freiwillig, um ihre älteren Mitmenschen vor einer möglichen Ansteckung mit Corona und den Folgen zu schützen. Vielerorts werden Zetteln in Wohnhäusern ausgehängt, um zu zeigen, dass man bereit ist, Erledigungen und Einkäufe für ältere Nachbarn zu machen. Um einander jedoch nicht zu gefährden, gilt es bei der Übergabe einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Im Idealfall werden Lebensmittel und Medikamente vor die Tür gestellt und so ein persönlicher Kontakt vermieden.

 

Wo kann man sich als Helfer engagieren?

Als Helfer*in kann man sich auf Nachbarschaftsplattformen, wie „Frag Nebenan“ und „Team Österreich registrieren und aktiv mithelfen. Weiters bieten viele Gemeinden (Auszug siehe unten) die Möglichkeit vor Ort anzupacken. Bei „Fridays for Future“ bieten Schüler*innen und Studierende ihre Hilfe für ältere Personen an.

 

Wo kann ich mich melden, wenn ich eine Einkaufshilfe brauche?

 

Beitrag veröffentlicht am 17. März 2020
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