AMS und Land starten „Impulse 50 plus“

Bis Ende 2020 sollen 10.000 Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt reintegriert werden.

Jede und jeder dritte Jobsuchende in der Steiermark ist über 50 Jahre alt. Konkret waren Ende September 10.168 Menschen über 50 arbeitslos beim AMS Steiermark gemeldet, das sind 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Ich trete der These, dass sich diese Leute nicht genug anstrengen, einen Arbeitsplatz zu finden, entschieden entgegen“, sagte die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus (SP) bei der Präsentation des Projekts „Impulse 50 plus“ am 7. Oktober 2019 in Graz. Gemeinsam mit AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe stellte sie die „steirische Fortsetzung der Aktion 20.000“ vor. Insgesamt 6,7 Millionen Euro wenden das AMS Steiermark (4,5 Millionen) und das Sozialressort des Landes Steiermark (2,2 Millionen) für diese Initiative auf. Ziel ist es, bis Ende 2020 10.000 Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Programm richtet sich dabei insbesondere an jene rund 270 Steirerinnen und Steirer, die früher langzeitarbeitslos waren und die als Teilnehmende der Aktion 20.000 nach dessen Ende mit Juni 2019 nicht weiter beschäftigt wurden“, betont AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe.

DIE ECKPUNKTE DES PROGRAMMS

Gefördert werden vom Sozialressort des Landes und dem AMS neue Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen 1. Oktober 2019 und 31. Dezember 2020 eingegangen werden. Bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen sind Förderungen von bis zu 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten möglich, die Dauer beträgt dabei bis zu 12 Monate. Dienstverhältnisse bei Unternehmen können nur mit 66 Prozent gefördert werden (AMS-Förderung).

Quellen:

https://www.ams.at/regionen/steiermark/news/2019/10/land-ams-impulse50plus

https://steiermark.orf.at/stories/3016096/

https://www.trend.at/wirtschaft/impulse-steiermark-beschaeftigung-arbeitsloser-11162726

https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5702584/AMS-und-Land-Steiermark_Das-ist-die-neue-Jobinitiative-fuer-ueber

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Beitrag veröffentlicht am 9. Oktober 2019.