Bettwanze kehrt zurück

Herbstzeit ist Schädlingszeit. Insekten bahnen sich ihre Wege durch Wohnungen und Häuser. Grund ist auch die wiederkehrende Reisetätigkeit.

 „Die Bettwanzen haben jetzt zwei Jahre lang Corona-Pause gehabt“, erklärte Schädlingsbekämpferin Marianne Jäger gegenüber ORF.at. Da es nun weniger coronavirusbedingte Beschränkungen gibt, sind  wieder da. Bettwanzen beißen Menschen normalerweise im Schlaf, wobei sie von Wärme und CO2-Ausstoß angelockt werden. Die Bisse äußern sich durch mehrere verdächtige Stellen nebeneinander, die in der Regel wie Gelsenstiche aussehen und stark jucken. Doch zu identifizieren, dass es sich tatsächlich um Bettwanzenbisse handelt und vor allem, woher diese stammen, ist schwierig.

Bettwanzen verstecken sich gerne in Fugen und Spalten, etwa beim Bettgestell, Lattenrost und abgesteppten Rändern von Polstern. Verdächtig sind auch kleine Blut- und Kotspuren auf dem Laken. Für die Bekämpfung muss prinzipiell der Bewohner beziehungsweise die Bewohnerin einer Wohnung selbst aufkommen – auch bei Mietwohnungen. Auf die Schnelle helfen Sprays mit Diatomeenerde, meist muss allerdings auch ein Profi ans Werk.

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29.09.2021