Neuer Standard in Kraft

FFP2 ist ab heute Pflicht. Der Sicherheitsabstand wurde auf zwei Meter ausgeweitet. Die Lockdown-Müdigkeit nimmt allerdings zu.

Zum Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus sind ab heute FFP2-Masken Pflicht – im Handel, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, bei Dienstleistern wie Kfz-Werkstätten sowie in Ordinationen und Verwaltungsgebäuden. Einige Supermarktketten bieten sie anfangs gratis an. Künftig sollen sie zum Einkaufspreis erwerbbar sein, Einkommensschwache sollen sie gratis erhalten. Wer gegen die Tragepflicht einer FFP2-Maske verstößt, muss mit einem Organstrafmandat von 25 Euro rechnen.

Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind wie bisher vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen. Kinder vom vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen weiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss ein Attest mitführen und alternativ ein Gesichtsschild verwenden. FFP2-Masken sollten maximal drei vier Stunden getragen werden. Mit zunehmender Durchfeuchtung sinkt nämlich die Schutzwirkung. Masken mit Ventil, durch das die verbrauchte Atemluft wieder ausgeblasen wird, sind keine Alternative, sie schützen nur den Träger.

Schon bisher sind Tests im Gesundheits- und Pflegebereich vorgeschrieben. Neu hinzu kommen wöchentliche Testungen für Arbeitnehmer mit Kundenkontakt (z. B. Handel, Dienstleistungen, Verkehr), Lehrer und Elementarpädagogen, Arbeiter in der Lagerlogistik, sofern der Mindestabstand regelmäßig unterschritten wird, Personen im öffentlichen Dienst im Parteienverkehr und Spitzensportler im Kontakt- und Mannschaftssport.

Zunehmende Lockdown-Müdigkeit macht sich breit: Während die Mobilität beim ersten Lockdown um etwa 70 Prozent zurückgegangen ist, waren es beim zweiten Lockdown nur noch 45 Prozent, beim dritten maximal 27 Prozent.

 

25.1.2021
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