Reisen in Zeiten der Pandemie

Reisewarnungen, Quarantänebestimmungen, Hotelschließungen: Das hat freilich auch hierzuland massive Auswirkungen auf das Reisegeschehen.

Bei den Geschäftsreisen der Österreicher kam es in den ersten drei Quartalen 2020 mit einem Minus von 40,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 zu einem noch stärkeren Einbruch als bei den Urlaubsreisen, die um 31,7 Prozent zurückgingen. Das führen laut orf.at hochgerechnete Zahlen aus den vierteljährlichen Stichprobenerhebungen der Statistik Austria zum Urlaubs- und Geschäftsreiseverkehr mit mindestens einer Nächtigung vor Augen.

Geschäftsreisen ins Ausland gingen um 58,5 Prozent ab, jene innerhalb der Landesgrenzen nur um 8,7 Prozent. Bei den Urlaubsreisen ins Ausland wird ein Minus von 63 Prozent verzeichnet, während jene innerhalb Österreichs um nur zwei Prozent abgenommen haben. Am stärksten betroffen waren die Monate März, April und Mai.

Gestern wurde die Lage von Bundesregierung, Experten, Opposition und Landeshauptleuten wieder neu analysiert. Angesichts des Infektionsgeschehens rund um Mutationsfälle kam es zu keinen Lockerungen. Gestern lag die 7-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner –   laut AGES bei 105.

 

16.02.2021
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