Schluss mit unzufrieden

Dankbarkeit macht gesünder. Psychologin Elsbeth Martindale hat eine Methode erdacht mittels derer man sich in einer positiven Lebenseinstellung üben kann.

 Es gibt mittlerweile viele Studien, die darauf hindeuten, dass es sich positiv auf Körper, Geist und Gesundheit auswirkt, grundsätzlich dankbar zu sein. Wissenschaftler der University of California im amerikanischen San Diego fanden beispielsweise heraus, dass sich die Herzgesundheit von Herzpatienten, die ein Dankbarkeitstagebuch führten, verbessert hat. Sie konnten auch besser schlafen. Die Psychologen Robert Emmons und Michael McCullough fanden wiederum heraus, dass dankbare Menschen mehr Sport betreiben und seltener zum Arzt müssen als Personen, die eher das Schlechte in ihrem Leben sehen.

Um Dankbarkeit als Lebenseinstellung zu trainieren, gibt es verschiedenen Übungen für den Alltag. Psychologin Elsbeth Martindale hat eine Methode erdacht, für die es bloß die fünf Finger einer Hand braucht. Beim Daumen benennt man etwas, auf das man stolz ist. Mit dem Zeigefinger zeigt man auf etwas Schönes in der Natur. Beim Mittelfinger führt man etwas an, das man für einen anderen Menschen getan hat. Der Ringfinger erinnert an einen Menschen, den man aus tiefstem Herzen liebt oder geliebt hat. Der kleine Finger macht aufmerksam auf etwas, für das man in seinem Leben zutiefst dankbar ist. Wofür sind Sie heute dankbar?

08.07.2021