Welttag des Hörens am 3.3.

Fitness für die Ohren: Wie man sein Gehör trainieren kann

Gut hören, aber schlecht verstehen – ein Phänomen, das viele Menschen in Österreich nur allzu gut kennen. Was man dagegen tun kann und inwieweit man mit einem speziellen Hörtraining sein Gehör auch ohne Hörgerät verbessern kann – darüber klärt ein Hörakustikexperte von Neuroth anlässlich des Welttages des Hörens am 3. März auf. 

„Wie bitte?“ – eine Frage, die man im Alltag immer wieder hört. Nicht nur die Corona-Zeit hat gezeigt, wie wichtig unser Gehör ist: Denn nur wer gut hört, kann Gesprächen problemlos folgen und bestmöglich miteinander kommunizieren. „Unser Hörsinn ist ein Wunder der Natur. Er bildet die Grundlage für unser soziales Miteinander. Ob im Job oder in der Freizeit, wie wertvoll unser Gehör ist, wird einem meistens erst dann bewusst, wenn es nicht mehr einwandfrei funktioniert“, sagt Tobias Mühlburger, Hörakustik-Meister und Hörtrainer von Neuroth, anlässlich des bevorstehenden Welttages des Hörens am 3. März. 

 

Rund jeder Fünfte hört schlecht
Schätzungen zufolge hören rund 1,7 Millionen Österreicher schlecht, was unterschiedliche Ursachen haben kann. „Viele Menschen haben Probleme, ihre Gesprächspartner in lauterer Umgebung zu verstehen, obwohl ihre Ohren gut funktionieren. In diesem Fall spricht man meist nicht von einer Hörminderung, sondern von einer Hörentwöhnung“, erklärt Mühlburger. Hörentwöhnte Personen „vergessen“ bestimmte Laute und Tonfrequenzen, weil ihr Gehirn verlernt hat, Sprache richtig zu verarbeiten. „Hören findet vor allem im und mit dem Gehirn statt. Das bedeutet: Besseres Hören kann man auch trainieren – ähnlich wie einen Muskel. Man muss also nicht immer gleich auf Hörgeräte zurückzugreifen, wenn man das Gefühl hat, schlecht zu hören“, erklärt der Neuroth-Experte. 

Besser verstehen mit einem Hörtraining 
Mit einem speziellen Hörtraining, das auf Basis 15-jähriger Forschung entwickelt wurde, kann man seine Ohren wieder fit machen: Der erste Schritt ist ein professioneller Hörtest, um den Grad der Hörentwöhnung oder Hörminderung festzustellen. Auf Basis eines persönlichen Hörprofils wird das Gehör danach in vier Modulen auf Geräuscherkennung, räumliches Hören, Lautstärkeregelung und Sprachdifferenzierung trainiert – einerseits in Form von Übungen zuhause, andererseits mit begleitenden Trainings im Neuroth-Fachinstitut. „In vier Wochen lernt das Gehirn, Sprache wieder richtig einzuordnen. Das erleichtert nicht nur Alltagsgespräche, sondern sorgt auch wieder für mehr Lebensqualität“, sagt Neuroth-Hörtrainer Tobias Mühlburger. 

Factbox: Hörtraining verbessert Sprachverstehen
Das Hörtraining des Hörakustikspezialisten Neuroth ist ein neues Trainingsprogramm, das speziell für hörentwöhnte Menschen entwickelt wurde. In vier Modulen wird das Gehör auf Geräuscherkennung, räumliches Hören, Lautstärkeregelung und Sprachdifferenzierung trainiert. Hierfür sind mithilfe spezieller Trainingsgeräte bestimmte Übungen zu Hause zu absolvieren. Während der gesamten Trainingsdauer stehen speziell ausgebildete Hörtrainer beratend zur Seite und messen die Trainingserfolge. Nach rund vier Wochen sind Gehör und Gehirn wieder fit für anspruchsvolle Hör-Situationen, in denen das Sprachverstehen einfacher fällt. Mehr Infos unter: www.neuroth.com/hoertraining 

Hintergrundinfos: Vom Hören und Verstehen
Das Hören ist ein Vorgang im und mit dem Gehirn. Der Hörprozess teilt sich in das periphere und das zentrale Hören. Oder anders gesagt: Man unterscheidet zwischen Hören und Verstehen.
Hören: Über die Hörbahn wird der Schall weiterverarbeitet und zur Wahrnehmung an das zentrale Nervensystem weitergeleitet. Bei Problemen des peripheren Hörens helfen Hörgeräte: Sie filtern und verstärken die Signale, die auf das Ohr treffen, und leiten sie gebündelt weiter.
• Verstehen: Über die Hörbahn wird der Schall weiterverarbeitet und zur Wahrnehmung an das zentrale Nervensystem weitergeleitet. Wenn man Sprache nicht mehr so gut versteht wie früher, kann wiederum ein Hörtraining helfen. 

Erklärvideo zum Hörtraining: youtube.com

 

Über den Welttag des Hörens:
Der „Welttag des Hörens“ („World Hearing Day“ bzw. „International Ear Care Day“) ist ein internationaler Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alljährlich am 3.3. (das Datum soll an zwei Ohren erinnern) auf die Bedeutung des Gehörs und die Versorgung von Hörminderungen hinweisen möchte. Der Welttag wurde erstmals im Jahr 2007 auf der „Ersten Internationalen Konferenz zur Prävention und Rehabilitation von Hörminderungen“ in Peking ins Leben gerufen. 

 

Über den Hörakustikspezialisten Neuroth:
Mit über 110-jähriger Tradition ist Neuroth nicht nur Österreichs führendes Hörakustikunternehmen, sondern zählt auch in Europa zu den führenden Anbietern. Die Neuroth-Gruppe beschäftigt insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter an über 250 Standorten in 7 Ländern – mit dem Ziel, Menschen mithilfe individueller Hörlösungen besseres Hören und somit auch mehr Lebensqualität zu schenken. CEO der Neuroth-Gruppe, die ihr Headquarter in Graz (Steiermark) hat, ist Lukas Schinko. Er leitet das Familienunternehmen bereits in vierter Generation. Das europaweite Supply Center befindet sich im südsteirischen Lebring – genauso wie die Neuroth Academy.

Mehr Infos unter: www.neuroth.com

 

3.3.2021
Bildquelle: Neuroth
Entgeltliche Einschaltung