Für die meisten ist es Unkraut, im Garten von Gabriele Zach darf es aber zwischen Blumen, Kräutern und Sträuchern gedeihen, wie sie in der ORF-Sendung „Steiermark heute“ erzählt hat: „Man sagt ja normalerweise nicht Unkräuter, sondern Beikräuter“, betont die Kräuterexpertin, die in der Bewusstseinsbildung beruflich Fuß gefasst hat. Dazu gehören die Vogelmiere, die im Volksmund auch „Hühnerdarm“ genannt wird und für Suppen verwendet werden kann, die Gartenmelde, die auch als Urspinat bezeichnet wird, und die Grundelrebe. Zach empfiehlt letztere für Dips, im Liptauer oder im Topfenaufstrich.
In Workshops sie ihr Wissen weiter, so etwa, dass sich die Vogelmiere auch für Hautpflege eignet: „Mein Körper isst genauso auch die Produkte, die ich habe, die Pflegeprodukte, denn alles was raufkommt wird vom Körper aufgenommen und verstoffwechselt.“ Schon ihre Eltern haben sich intensiv mit den Pflanzenwelt beschäftigt. „Meine Mutter war bei den Pionieren im organisch-biologischen Anbau dabei. Mein Vater war der Homöopathie zugetan, also mit den Heilkräutern.



