Silvester wie noch nie

Das Ende von 2020: Beschränkungen auf der ganzen Welt, Feuerwerke via Bildschirm und Regeln für Zusammenkünfte.

Auch zu Silvester gilt hierzulande die seit 26. Dezember bestehende Ausgangsbeschränkung von 0 bis 24 Uhr. Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu folgenden Zwecken zulässig: berufliche Gründe, Abwendung einer unmittelbaren Gefahr, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen, Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen, Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, Versorgung von Tieren sowie der Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung.

Es gilt die 1+1-Regel: Zur „Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“ zählt der Kontakt mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister) beziehungsweise einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf eine Person aus einem anderen Haushalt treffen (plus gegebenenfalls ihr oder ihre aufsichtspflichtigen, minderjährigen Kinder). Diese Regel gilt auch bei Treffen im Freien.

Silvester darf also nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt und einer weiteren Bezugsperson oder einer Angehörigen oder einem Angehörigen gefeiert werden. Beispielsweise darf man die Eltern oder die Schwester besuchen, diese aber nicht gemeinsam treffen. Es ist erlaubt eine gute Freundin zu treffen, wenn man regelmäßig mit ihr in Kontakt ist, nicht aber mehrere Freundinnen oder Freunde gemeinsam.

Was das private Silvesterfeuerwerk betrifft: Laut österreichischem Gesetz ist die Verwendung von Feuerwerksartikeln im Ortsgebiet verboten. In den meisten Bundesländern gibt es kein explizites Verbot von Feuerwerken außerhalb des Ortsgebiets, aber den Appell, darauf zu verzichten. Viele große Silvesterpartys in den Metropolen rund um den Erdball fallen heuer aus, der Verkauf von Böllern und Raketen ist in anderen Ländern teils verboten.

 

30.12.2020
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Die steirische Impfwelle rollt

Diese Woche stehen landesweit 15.000 Covid-Impfdosen zur Verfügung.

Noch vor dem „offiziellen“ Impfstart am 12. Jänner wurde mit dem Impfen in 24 Pflegewohnheimen sowie in sieben Krankenhäusern mit Covid-Stationen begonnen. Laut Gesundheitslandesrätin Dr. Juliane Bogner-Strauß waren das bisher rund 3.000 Impfungen verabreicht. Davon wurde die Hälfte – also rund 1500 – Pflegeheimbewohnern verabreicht, die andere Hälfte dem medizinischen Personal.

Ab Donnerstag verfügt Michael Koren, der Impfkoordinator des Landes, über weitere 12.000 Dosen, bis Ende Jänner können es fast 30.000 weitere sein. Denn bald wird auch der Impfstoff der Firma Astrazeneca eingesetzt. Damit kann ab nächster Woche in rund 180 steirischen Pflegewohnheimen und allen Krankenhäusern mit Covid-Stationen geimpft werden. Dabei werden in der zweiten Jänner-Hälfte vorwiegend jene geimpft, die ihre erste Dosis schon erhalten haben oder dieser Tage bekommen.

Im Spätsommer sollte es laut Bogner-Strauß geschafft sein (vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Impfdosen), all jene impfen zu können, die sich impfen lassen wollen. Zusätzlich laufen die Planungen zu den Impfungen für die über 80-jährige Bevölkerung und Hochrisikogruppen.

 

12.1.2021
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Freitesten im Fokus

Shopping oder Restaurantbesuch: Freitesten wird im Jänner zum großen Thema. Die gesetzliche Basis fehlt dafür noch.

Die ersten Impfungen gegen das Coronavirus sind erfolgt, auch in der Steiermark werden die Dosen weiter verteilt. Mit dem Ende des derzeit laufenden dritten Lockdowns samt weitreichender ganztägiger Ausgangssperren soll es nach dem 17. Jänner die Möglichkeit geben, sich für einen Besuch von Handel oder Lokalen freizutesten.

Allerdings ist derzeit noch unklar, wer Kontrollen vornimmt – Innenminister Karl Nehammer sieht laut orf.at den jeweiligen Betreiber verantwortlich, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger nimmt die Wirte dagegen nicht in die Pflicht. Im Normalfall soll die Kontrolle laut Nehammer nicht durch die Polizei erfolgen. Es könne sein, dass die Gesundheitsbehörden die Polizei zu Stichproben auffordern.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Freitesten gibt es allerdings noch nicht. Die Vorbereitungen für zweiten Massentestungen Mitte Jänner laufen. In Wien finden sie bereits vom 8. bis zum 17. Jänner statt, in den Bundesländern von 15. bis 18. Jänner. In der Steiermark rechnet man mit einem Ansturm und bis zu 750.000 Testwilligen.

 

30.12.2020
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Trainieren, aber anders

Regelmäßige körperliche Aktivitäten fördert die Gesundheit. In Zeiten des Coronvirus sollte man sein Trainingsprogramm allerdings anpassen.

Regelmäßige körperliche Aktivität ist essenziell für die Gesundheit. Nur die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher erreicht allerdings die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, 150 Minuten pro Woche Bewegung zu machen. Zu den zusätzlichen zwei- bis dreimal Kraft- und Ausdauertraining pro Woche kommt laut Statistik Austria überhaupt nur ein Viertel.

Die Sportwissenschaftlerin Miriam Biritz-Wagenbichler hat im Gespräch mit orf.at erklärt, warum man derzeit etwas anders als sonst trainieren sollte. Biritz-Wagenbichler: „Wenn wir uns zu stark auspowern, schwächen wir – zumindest kurzfristig – unser Immunsystem.“ Daher gilt: gemäßigtes Training und den Körper nicht überfordern. Sport und Bewegung helfen nicht nur bei der Prävention, sondern auch nach einer Krankheit in Form einer Trainingstherapie.

Wer läuft oder auch spazieren geht, sollte sein Tempo der Nasenatmung anpassen. Was die Intensität betrifft: „Es ist wichtig, Bewegung so zu machen, dass sie uns fördert – aber nicht überfordert. Dafür brauchen wir einen trainingswirksamen Reiz“, erklärt Biritz-Wagenbichler gegenüber orf.at. Der Körper passt sich an. Ist der Reiz immer der gleiche und zu einfach, ist das auch der Gesundheit nicht dienlich. Es gilt: Bewegung ist immer besser als keine. Die Einheiten dürfen kurz sein, sollten dafür aber täglich stattfinden.

„Es gibt kein zu alt für Krafttraining“, betont Sportwissenschaftlerin, die generell zu mehr Muskelaufbautraining rät. Das komme gerade bei Personen im höhere Alter oftmals zu kurz. Positiver Effekt dabei: die Stärkung der Knochendichte.

 

11.1.2021
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Von Home Suite Home bis Silver Co-Living

Der Home Report 2021 zeigt auf, wie der kollektive Schock der Coronakrise das Verständnis eines guten Zuhauses verändert hat und welche Wohntrends uns künftig begleiten.

 Mit der Coronakrise ist die Bedeutung des privaten Raums zuletzt immens gestiegen. Der Home Report 2021 von Trend- und Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut präsentiert die wichtigsten Trends für 2021. „Romancing the Balcony“ und „Home Suite Home“ beschreiben den Wunsch, sich Frei-Räume im Zuhause zu schaffen: Outdoor-Feeling auf Balkon, Terrasse oder im Garten, Urlaubs-Feeling durch die Orientierung an Hotelkonzepten zur Umgestaltung des Wohnraums. „Diese Wohntrends sind Ausdruck der Megatrends Individualisierung und Sicherheit“, so Horx-Strathern. Der Wohntrend „Hoffice“ bedeutet die Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten.

Thema im Home Report 2021 sind auch alternative Wohnmodelle für die Zukunft in Form von „Housing Plus“ – von schwimmenden Häusern über Wohnkonzepte der Interimsnutzung für leerstehende Gebäude bis hin zu unterschiedlichen Silver Co-Living-Modellen. Beispiel dafür: Das Unternehmen Silver Sharers, gegründet von der Britin Suzanne Noble, führt Menschen über 50 Jahren in Wohngemeinschaften zusammen. Über die Plattform können Mietverträge abgewickelt werden, Menschen sollen Gleichgesinnte finden, mit denen sie für einige Zeit ihren Wohnraum teilen können. Ziel ist es, Menschen jeden Alters mit Hausbesitzern im Alter von 50plus zusammenzubringen.

Im größeren Rahmen erfährt darüber hinaus modulares Bauen weltweit einen Boom. Durch die Coronakrise und den Bedarf an schnell und kostengünstig zu erweiternden Gesundheits- und Bildungseinrichtungen wurde er weiter verstärkt. „Künftig passt sich ein Gebäude an die Funktionen an, die es zu erfüllen hat – egal, wie schnell oder wie stark sich die Funktion verändert“, so die Zukunftsforscherin. Erst langsam erreicht der Megatrend Gender Shift die Bau- und Architekturbranche, bei dem räumliche Bedürfnisse und Erfahrungen von Frauen im Fokus stehen. „Ein konsequentes Gender Planning erfordert einen Umbau von Städten – nämlich den Rückbau der Zonierung und eine Reduzierung des Autoverkehrs hin zu mehr Mischnutzung und Langsamverkehr.“

 

29.12.2020
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Mondhoroskop | 11. Jänner – 17. Jänner

Die Pflicht ruft! Saturn hat nun das Sagen. Eine gute Zeit für klärende Gespräch. Konflikten sollte man jedoch aus dem Weg gehen, rät die Astrologin Susanne Cerncic in unserem Mondhoroskop für diese Woche.

Bis am Montagnachmittag haben wir es noch mit einem lustigen Schützemond zu tun, dann übernimmt Saturn das Sagen und Pflichten rutschen in den Vordergrund. Erledigen Sie diese gleich, denn nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Spiel“ ist diese Zeitqualität am besten zu leben. Venus und Mond bilden eine schöne Konstellation auf Mars und der Liebe steht nichts im Weg. Merkur und Jupiter fördern die Gesprächskultur und Dank des Neumondes können Sie so einiges klären und neu durchstarten. Beachten Sie allerdings, dass Pluto dabei peinlichst genau darauf achtet, dass bei Gesprächen keine unterschwelligen Anschuldigungen dabei sind. Ab Mittwoch treten dank Wassermannenergie energiegeladene Kräfte an die Oberfläche und man hat das Gefühl, dass sich die Uhr bis Samstag schneller dreht als normal. Entschleunigen ist daher angesagt. Am Wochenende weilt der Mond in Fische und relaxen ist angesagt. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und lassen Sie die Seele baumeln.

Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
Die Geburtstagskinder dieser Woche bekommen eine Portion Pluto präsentiert. Das bedeutet, dass man Altes und nicht mehr Benötigtes loslassen soll. Das gilt auch für emotionale Belange. Sie werden sehen, wie gut es Ihnen danach geht. Die förderlichen Sternenkonstellationen lassen Sie das Jahr zu einer wertvollen Zeit in Ihrem Leben werden.

Astrozuckerl:
Am 13.1. ist Neumond in Steinbock. Im Horoskop ist ein Neumond ersichtlich, indem Sonne und Mond auf demselben Tierkreisgrad stehen. Am 14.1. um 15:19 Uhr „trifft“ die laufende Sonne und Pluto „zusammen“. Gehen Sie an diesem Tag Auseinandersetzungen auf jeden Fall aus dem Weg.

 

11.1.2021
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Am Limit

An der Besuchsregelung in Pflegeheimen an den Feiertagen wird massive Kritik geübt.

Am 24. und 25. Dezember dürfen zwei Besucher pro Bewohner in ein Pflegeheim kommen. Gäste werden aber nur mit einem negativen Schnelltest eingelassen, der nicht älter als 24 Stunden ist – oder mit einem maximal 48 Stunden alten PCR-Test. Wer trotzdem ohne Test kommt, muss abgewiesen werden.

Diese Regelung sei nicht umsetzbar, kritisiert Volkshilfe-Geschäftsführer Franz Ferner gegenüber steiermark.orf.at: „Jene Menschen, die in Wien in den Ministerien solche Verordnungen entwerfen, haben offenbar gar keine Idee, wie es mit Testmöglichkeiten in der Steiermark aussieht. Es gibt Regionen in der Steiermark, in denen die Hausärzte zu den Feiertagen ihren wohlverdienten Urlaub machen und Apotheken, auch wenn sie geöffnet haben, noch nie die Abnahme von Schnelltests angeboten haben.“ Und weiter: „Die diplomierten Fachkräfte testen bereits zweimal die Woche alle Mitarbeiter und immer wieder bei auch nur geringsten Verdachtsfällen oder sonstigen Anlässen die Bewohner. Die Ressourcen, die wir haben, müssen wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern geben. Wir können nicht einfach noch mehr leisten.“

Die Forderung: „Wenn Bund und Land nicht in angemessener Nähe rund um die Heimstandorte Testmöglichkeiten für Besucher und Besucherinnen zur Verfügung stellen können oder den Heimen Rettungssanitäter zu den Besuchszeiten vor Ort zur Verfügung stellen, dann muss der angemeldete kontrollierte Eintritt mit Fiebermessen, FFP2-Maske, Händedesinfektion erlaubt werden.“

In der Steiermark werden voraussichtlich rund um den 12. Jänner die ersten Impfungen in Alters- und Pflegeheimen gegen das Coronavirus durchgeführt. Rund 17.500 Menschen können im ersten Schritt geimpft werden. Die Verteilung von zehn Gratis-FFP2-Masken an die ältere Bevölkerung – insgesamt 1,7 Millionen Personen im Alter von über 65 Jahren wie von der Bundesregierung zuletzt angekündigt startet diese Woche, berichtete Ö1.

 

23.12.2020
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Aufruf zur Vogelzählung

Die Vogelschutz-Organisation BirdLife lädt zum zwölften Mal zur Wintervogelzählung. Spezielle Fachkenntnisse sind dafür nicht gefordert.

Um die Vogelbestände im Winter zu erfassen, werden von 8. bis 10. Jänner in ganz Österreich wieder Vögel gezählt. Daran kann jeder teilnehmen. Die Wintervogelzählung funktioniert folgendermaßen: eine Stunde lang werden alle Vögel gezählt, die zu einem Futterhäuschen im Garten, im Park oder am Balkon fliegen. Die jeweiligen Vogelarten werden dabei auch notiert. Die Uhrzeit der Zählung ist für Beobachter nicht vorgegeben.

Gezählt wird nur der höchste Wert an gesehenen Vögeln. So will man mit der größten Vogelzählaktion Österreichs mehr über die heimischen Wintervögel erfahren. Auf der Homepage von BirdLife können die Ergebnisse dann eingetragen werden. Im Vorjahr nahmen österreichweit 14.000 Menschen an dieser „Citizen Science“-Aktion teil, darunter auch über 2.300 Steirerinnen und Steirer. Die häufigsten Vögel waren dabei in der Steiermark Kohlmeise, Feldsperling und Spatz.

08.01.2021
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Horoskop | Steinbock

Der starke und verantwortungsbewusste Steinbockgeborene vergisst in seiner Emsigkeit oft den Spaß im Leben. Im Alter gilt es gerade für dieses Tierkreiszeichen, mit Stolz auf das Erreichte zurückzublicken und sich zurückzulehnen.

Vorab sollte erwähnt werden, dass es sich beim Steinbock um das stärkste Erdzeichen handelt. Von Natur aus sind junge Steinbockgeborene oft vorsichtig und gehen nicht immer spontan auf andere Menschen zu. Das Thema Verantwortungen wird häufig schon in der Jugend gelebt und manchmal sind diese Kinder nicht ganz so unbeschwert wie andere. Sollten Sie ein Steinbockkind in Ihrer Umgebung haben, dann loben Sie dieses Kind für das wie es ist und nicht nur für die erbrachte Leistung. Schnell entsteht sonst die Überzeugung, dass man nur geliebt wird, wenn man etwas leistet. Diese Kinder sollte man öfter fragen, was sie gerne hätten, wenn man sie nur für das Bravsein lobt, verlieren sie den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen. Hier kann man getrost ein Auge zudrücken und die Erziehung einmal Erziehung sein lassen. Konsequent sein ja, aber nicht zu streng.

Wenn dann die Jahre ins Land ziehen, übernehmen Steinbockgeborene meist das Regime in der Familie. Sie sind es oft, welche die Regeln in der Familie aufstellen. Der Beruf wird zum großen Thema und mit Ausdauer arbeiten sie am beruflichen Erfolg. Die Übernahme von Verpflichtungen lässt sie nur allzu schnell auf den Spaß im Leben vergessen – dabei sollte Verantwortung und Unbeschwertheit denselben Stellenwert erreichen. Wenn sie das gelernt haben, dann haben sie auch gelernt, sich Auszeiten zu gönnen und die Seele baumeln zu lassen. Das erleichtert das Leben ungemein.

Erwachsene Steinböcke, die schon auf ein etwas längeres Leben zurückblicken, können auf ihre Ergebnisse stolz sein. Das bedeutet, dass sie sich jetzt zurücklehnen und die Früchte ihres Erfolgs genießen können. Wichtig ist, dass Steinbockgeborene ihre wahren Gefühle erkannt haben und ganz nach ihren Bedürfnissen leben. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

In diesem Sinne: Carpe diem

 

Daniela Müller
23.12.2020
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Rund 30.000 geimpft

Alters- und Pflegeheime rufen immer mehr Impfdosen ab, mehr Antigen-Testungen werden durchgeführt und ein Lockdown-„Schlusssprint“ sei gefordert.

Die Einmeldungen der Alters- und Pflegeheime zum Abrufen von Impfstoffen seien inzwischen in Umsetzung, berichtete Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Sonntag. 111.515 Impfdosen wurden am Samstag abgerufen, mit Ende der Woche rund 30.000 Impfungen durchgeführt. Antigen-Testungen wurden laut aktueller Strategie deutlich ausgeweitet: Sonntag waren es in 24 Stunden 14.175 PCR-Tests und bereits 20.744 Antigen-Tests.

Die Infektionszahlen sind aber noch deutlich zu hoch. Die verbleibenden zwei Lockdownwochen verlangen nach einer strengen Einhaltung aller Regeln. Anschober: „Wir brauchen einen Schlusssprint. Daher mein Appell: Kontakte verringern, Regeln und Mindestabstand einhalten, Masken verwenden. Je weiter wir die Zahlen absenken können, desto besser können wir eine sehr vorsichtige, kontrollierte Öffnung nach dem Lockdown starten.“

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, lag laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Sonntag bei 170,3. Der Bundsländervergleich: der Wert in Wien ist mit 130,7 am niedrigsten, in Salzburg mit 322,5 am höchsten.

 

11.1.2021
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