Das Leben genießen – PVÖ

Der Pensionistenverband setzt sich seit über 75 Jahren dafür ein, dass die ältere Generation mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann. PVÖ-Mitglieder sind bei sämtlichen Verbandsaktivitäten vom Klubtreffen bis zur Radtour automatisch unfallversichert.

Weiters steht unseren in finanzielle Not geratenen Mitgliedern ein besonderer Rettungsschirm in Form der Aktion „Seniorenhilfe“ zur Verfügung. Die Mittel dieses Fonds werden für Senior*innen mit niedrigen Pensionen, die im Falle unvorhergesehener und unabwendbarer Ausgaben in Not geraten, zur Verfügung gestellt.

Bei rechtlichen Fragen oder Unklarheiten bei Themen, wie Patientenverfügung, Pflegeeinstufung, Pensionsbezug (Deutschland) etc. stehen Ihnen monatlich unsere für Mitglieder kostenfreien Beratungsdienste zur Verfügung.

Am Bild sieht man die Pensionisten bei der Rast eines Spazierganges.
Die Mitglieder des PVÖ sind bei allen Verbandsaktivitäten automatisch unfallversichert.

Außerdem haben Sie die Sicherheit, dass Verbandspräsident Dr. Peter Kostelka mit seinem Team dafür sorgt, dass unsere aktuellen und künftigen Pensionen nicht den Folgen von Sparmaßnahmen anheimfallen – denn in Zeiten, in denen jede Branche ihre eigene Lobby hat, braucht auch unsere Generation ein entsprechendes Sprachrohr – und das ist der PVÖ. Denn keine Pensionistin und kein Pensionist soll in unserem Land unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Daher ist die Bekämpfung der Altersarmut für uns an der Tagesordnung, denn die Pensionen sind kein abstrakter Posten im Staatsbudget, sie sind die Existenzgrundlage für 2.5 Mio. Menschen in diesem Land. Ein weiteres wichtiges Kernthema der Bundes- und Landesorganisationen nennt sich Altersdiskriminierung – leider oftmals gerade durch jene Institutionen, die am meisten von den Pensionist*innen profitieren. Zwar konnte der PVÖ hier schon einiges erreichen, aber als perfekt kann man die Lage noch nicht bezeichnen… dennoch: wir arbeiten daran!

  • Sicherheit beruhigt – der PVÖ als starker Partner
  • Unfallversicherung bei sämtlichen PVÖ-Aktivitäten
  • Aktion „Seniorenhilfe“ für Menschen in finanzieller Not
  • Kostenlose Rechts- und Sozialberatung
  • Stimme gegen Altersdiskriminierung
  • Lobbyismus für die ältere(n) Generation(en), damit Ihre Bedürfnisse gehört werden

 

KONTAKT

Pensionistenverband Österreichs, Landesorganisation Steiermark

Ludersdorf 202 / Gewerbepark 3, 8200 Ludersdorf-Wilfersdorf

Tel.: 03112 380 38-0

E-Mail: steiermark@pvoe.at

Web: www.pvstmk.at

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: pvstmk

Steirischer Seniorenring

 

Am Foto ist der Landesobmann des steirischen Seniorenrings, Erich Hafner zu sehen.
Erich Hafner, Landesobmann des steirischen Seniorenrings.

 

Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Senioren!

Ich möchte euch den Steirischen Seniorenring (STSR) etwas näherbringen und mich vorerst einmal vorstellen. Seit 2019 bin ich, Erich Hafner, aktiv im STSR in den verschiedensten Positionen tätig. Derzeit habe ich die wertvolle Aufgabe, die Mitglieder als Landesobmann zu vertreten. Zusätzlich bin ich noch als Bundesobmann-Stellvertreter des ÖSR, Mitglied des Steirischen Seniorenbeirates im Landtag und Präsidiumsmitglied des Österreichischen Seniorenrates im Parlament tätig. 

Zusammen mit meinem engerem Team Hannelore Huber, Michael Rath, Gottfried Sperl und Eva Hechtner bin ich für die Anliegen der Senior:innen in der Steiermark da. Gemeinsame Ausflüge, Stammtische, kulturelle Besuche und vieles mehr organisiert der STSR für unsere Mitglieder regelmäßig, um ein gesellschaftliches Miteinander zu ermöglichen. 

Ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an mein Team und alle Funktionäre der Bezirksgruppen des STSR und an unsere Bezirkssekretäre, welche einen wesentlichen Anteil an der funktionierenden Arbeit für unsere Vorfeldorganisation mittragen. 

Ganz nach dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ freue ich mich, Sie als neues Mitglied oder als Funktionär zu begrüßen. Die Beitrittserklärungen liegen in den Bezirksbüros oder im Landesbüro auf und können digital heruntergeladen oder postalisch übersendet werden. Der Jahresmitgliedsbeitrag ist bereits mit € 15/Person beglichen. Eine Mitgliedschaft bei der FPÖ ist nicht zwingend notwendig, aber erfreulich. 

Am Foto sind die Kontaktdaten des steirischen Seniorenrings zu sehen.
Für Auskünfte und Fragen steht Landesobmann Erich Hafner gerne zur Verfügung.

Ich freue mich auf entsprechendes Interesse!
Euer Erich Hafner 

 

Fotos: beigestellt

Entgeltliche Einschaltung

Pensionistenverband Steiermark – PVÖ

Der Pensionistenverband ist in Österreich – und auch in der Steiermark – der Klub für die Belange und Bedürfnisse der Generation 55+. In unserem Bundesland sind wir mit 17 Bezirksorganisationen vertreten, die sich aus über 200 Ortsgruppen zusammensetzen – und jede Ortsgruppe bietet ein eigenes Event-Programm. Die Palette reicht von gemütlichen Klubnachmittagen über Halb-, Ganz- und Mehrtagesausflüge bis zu Vortragsreihen, EDV-Kursen und Sportveranstaltungen.

Am Bild sieht man die Pensionisten bei der Rast eines Spazierganges.
Für Rast und unterhaltsame Gespräche ist bei den Wanderungen und Spaziergängen ausreichend Zeit eingeplant. © pvstmk

Wir setzen uns ein

Als unabhängige Organisation können wir vom PVÖ uns den Luxus leisten, dem sozialen Aspekt uneingeschränkte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Als mitgliederstärkste Organisation wird die Stimme des PVÖ auch „ganz oben“ gehört, was in den letzten Jahren oft genug bewiesen wurde – vor allem dann, wenn der Rotstift bei jenen Menschen angesetzt werden soll, die sich ein Arbeitsleben lang für ihren verdienten Ruhestand aufgeopfert hatten. So setzen wir uns mit voller Kraft für sichere und faire Pensionen ein, fordern Ausbau und Schutz des Gesundheitssystems sowie leistbare, menschenwürdige Pflege für jene, die sie benötigen. Zusätzlich bieten wir unseren Mitgliedern monatlich kostenfreie Sozial- und Rechtsberatungen an. 

Gemeinschaft mit Vorteilen

Natürlich ist der PVÖ auch ein Vorteilsklub. Unseren Mitgliedern ste­­­­hen zahlreiche exklusive Angebote und Rabattaktionen zur Verfügung. Mit unserem eigenen Reisebüro „SeniorenReisen“ bieten wir interessante Reiseangebote von Busreisen bis zu Kreuzfahrten und Fernreisen. Durch das medizinische Sonderservice bei diesen Reiseangeboten sind Sie immer auf der sicheren Seite. Apropos sicher: Der jährliche Mitgliedsbeitrag beinhaltet selbstverständlich auch eine Unfallversicherung, die Ihnen bei sämtlichen PVÖ-Veranstaltungen Sicherheit bietet, vom Kaffeekränzchen bis zur Bergwanderung oder von der Radtour bis hin zum Konzertbesuch.

Daher ist es gut, dabei zu sein!

Kontakt

Pensionistenverband Österreichs, Landesorganisation Steiermark

Ludersdorf 202 / Gewerbepark 3, 8200 Ludersdorf-Wilfersdorf

Tel.: 03112 380 38-0

E-Mail: steiermark@pvoe.at

Web: www.pvstmk.at

 

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: © pvstmk

Regionales Sammeltaxi im Einsatz

Das Sammeltaxi „GUSTmobil“ stellt nach einer Probephase ab 1. Mai auf Dauerbetrieb um. Es versteht sich als Alternative zum Privatfahrzeug – auch für Seniorinnen und Senioren.

In insgesamt 26 Gemeinden rund um Graz kann das umweltschonende Sammeltaxi genutzt werden. „‚GUSTmobil‘ wird beispielsweise innerhalb der Gemeinde für den Weg zum Arzt oder zum Einkauf genutzt – oder auch als Zubringer zu Bus und Bahn“, sagt Projektmanager David Hinteregger.

Seit 2017 gibt es das regionale Sammeltaxi bereits im Probemodus. 140.000 Personen rund um Graz wurden damit befördert, so Anna Reichenberger vom Regionalmanagement Steirischer Zentralraum. Als Zielgruppe angesprochen werden auch Pensionisten und Pensionistinnen.

Das „GUSTmobil“ ist kein Bus und auch kein reines Taxi. Es fährt dort, wo es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Insgesamt gibt es über 1.700 Haltepunkte. Eine Anbindung zu den Holding Graz Linien besteht über zwölf Haltepunkte. Haben Sie es bereits ausprobiert?

Mehr Infos dazu: GUSTmobil

3.5.2021
© Shutterstock

Keiner kann uns Hoffnung nehmen – Das österliche Hirtenwort von Bischof Krautwaschl

Bischof Wilhelm Krautwaschl richtet sein Hirtenwort zum Osterfest als frohe Botschaft an alle Steirerinnen und Steirer und besonders an jene, denen es nicht so gut geht. Zur Corona-Krise sagt er: „Auch dieser Virus kann uns die Hoffnung nicht nehmen.“

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Beitrag veröffentlicht am 12. April 2020
Bildquelle: Diözese Graz-Seckau / Christian Jungwirth

Endlich ein richtiges Robert Stolz-Museum

In der Robert Stolz-Seniorenresidenz in der Grazer Theodor Körner-Straße entsteht bis Ende 2021 ein eigenes Museum für den weltbekannten Musiker (1880 bis 1975). Die Konstellation ist vielversprechend, weil sie vom Grazer Kindermuseum FRida & freD erarbeitet und umgesetzt wird, so der zuständige Grazer Stadtrat Kurt Hohensinner.

Das neue Museum für den berühmten Sohn der Stadt entsteht nach den Plänen Andreas Salfellners vom „Architektursalon“ und soll nicht nur die Senioren beglücken, sondern die Persönlichkeit von Robert Stolz und sein Schaffen allen Generationen und Touristen zugänglich machen. Die Pläne zeigen, dass das künftige Robert Stolz-Museum wird nicht irgendwo im Komplex der Seniorenresidenz versteckt sein wird. Denn es teilt sich den Eingang und das Foyer mit der Einrichtung. Ein Zubau aus Beton und Glas mündet in einen Pavillon, der zugleich Konzertsaal ist und sich zum Park der Robert Stolz-Seniorenresidenz hin öffnet. Die Stadt Graz investiert drei Millionen Euro, die Eröffnung für diese längst fällige Hommage an Robert Stolz ist für Ende 2021 vorgesehen.

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

 

Johannes Kübeck
Beitrag veröffentlicht am 23. März 2020
Bildquelle: Andreas Salfellner

Corona: Essen einfach liefern lassen

Durch die österreichweiten Lokalschließungen wegen des Coronavirus steigen die Online-Bestellungen von Lebensmittel enorm an. Alle Zusteller sind darum bemüht, die Anfragenflut zu bewältigen und schützen ihre Mitarbeiter*innen und Kund*innen durch außerordentliche Hygienemaßnahmen.

Zustelldienste bieten unterschiedlichste Angebote: Von fertig zubereiteten Speisen bis hin zur Kochbox ist mittlerweile fast alles möglich. Gerade Risikopatienten, die dadurch Kontakte im Supermarkt vermeiden, profitieren von eben diesen Lebensmittelzustelldiensten. Aber auch die Supermärkte arbeiten daran, ihre Kunden bestmöglich zu schützen: Billa in etwa bittet aktuell die Filialen von 8 bis 9 Uhr für Risikogruppen frei zu halten. Wer nicht online einkaufen kann oder möchte, für den ist die Nachbarschaftshilfe eine gute Alternative.

Zustelldienste: Fix fertig auf den Tisch

Neben den etablierten Lieferdiensten wie Lieferando und Mjam, gibt es für den Grazer Raum zwei weitere: Velofood und Gourmet-Express. Zusätzlich bieten auch einzelne Restaurants ihre eigenen Zustelldienste an. Der Fahrradzustelldienst Velofood stellt Essen aus über 60 Grazer Restaurants in biologisch abbaubarer Verpackung zu. Zum Schutz der Kuriere und Kunden wird aktuell bei allen Lieferdiensten kontaktlos geliefert. Die Boten stellen das bestellte Essen dann ganz einfach vor die Haustür. Zuvor kann man etwas Trinkgeld vor die Tür legen. Zudem sind die Zusteller zur sorgfältigen Händedesinfektion angehalten. Bei Zustelldiensten ist aktuell zu beachten, dass nicht alle Restaurants liefern: So hat zum Beispiel McDonald´s seinen Zustelldienst sowie alle seine Drive-In Schalter geschlossen. Der Gourmet-Express ist auf Salate, Hendel und Schnitzel spezialisiert und liefert in Graz, Graz-Umgebung, Seiersberg und Feldkirchen aus.

Onlineshops der Supermärkte: Den Weg in den Supermarkt sparen

Im Bereich der Lebensmittelzustellung sind viele Supermarktketten aufgrund der Corona-Krise völlig überlastet. Billa und Spar arbeiten deshalb zurzeit daran, ihre Kapazitäten mit zusätzlichen Zustellern aufzustocken. Im Billa Online Shop funktioniert der Einkauf sehr einfach: Nach einer Registrierung kann bequem von zuhause aus eingekauft und gewählt werden, ob der Einkauf zugestellt oder in der Filiale abgeholt werden soll. Zudem kann man für 1, 2, 3, oder 6 Monate einen sogenannten „Lieferpass“ anfordern, wodurch für diesen Zeitraum keine Liefergebühren anfallen. Wichtig ist, dass derzeit nicht in Quarantänegebiete geliefert werden kann. Außerdem kann nur mit Kreditkarte in haushaltsüblichen Mengen bestellt werden kann.

Lebensmittelboxen: Kochspaß für Hobbyköche

Hello Fresh zum Beispiel bietet 3 verschiedene Boxen mit Essen und den dazugehörigen Rezepten an: die Veggie Box, die Classic Box und die Family Box mit kinderfreundlichen Rezepten. Bei der Bestellung ist anzugeben, für wie viele Personen pro Woche gekocht wird. Übrigens, hier noch ein genereller Tipp für Ihre nächste Onlinebestellung: Um in der aktuellen Ausnahmesituation die heimische Wirtschaft mit ihren Unternehmern und Angestellten zu unterstützen, kann man sich unter dem folgenden Link informieren, wo es österreichische Produkte zu kaufen gibt.

 

Beitrag veröffentlicht am 18. März 2020
Bildquelle: Shutterstock

Wenn das Haustier stirbt

Der Tod von Hund, Katze & Co sorgt meistens für große Trauer. Doch wie geht man damit um und was gilt es zu beachten?

So schön und so lange das Leben für ein Haustier hoffentlich ist, früher oder später holt es der natürliche Lauf des Lebens ein und selbiges neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Doch das Thema Tiertod ist für viele Menschen unangenehm. Bauen sie doch oft eine intime Beziehung zu ihrem Vierbeiner auf und realisieren erst nach dem Ableben, wie sehr man ihn vermissen wird. Der Verlust eines geliebten Tieres wirkt zudem ähnlich wie jener eines nahestehenden Menschen er führt auch die eigene Vergänglichkeit vor Augen. Nichtsdestotrotz gibt es vor allem beim Tiertod auch ganz pragmatische Aufgaben zu lösen. Ist das Haustier beim Tierarzt eingeschläfert worden, wird es meistens zur industriellen Entsorgung zur Tierkörperverwertung gebracht. Manche lassen ihre Haustiere auch zu Hause im eigenen Garten begraben. Dies darf man jedoch nur, wenn es sich um ein Kleintier handelt, das nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben ist, und sofern der Garten nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt. Stellt sich die Frage: Welche Alternativen zur Tierkörperverwertung und zur Verbrennung gibt es?

DAS TIERKREMATORIUM LEBRING DER ANSPRECHPARTNER FÜR WÜRDEVOLLE TIERBESTATTUNG

Eine Möglichkeit, sich würdevoll von seinem Haustier zu verabschieden, bietet das Tierkrematorium Lebring. Dort werden Einäscherungen und Bestattungen für Tiere durchgeführt. Die Idee zur Gründung des Tierkrematoriums kam durch einen Todesfall in der eigenen Haustierfamilie. Zuerst war es nur Neugierde ob dies überhaupt möglich war. Aber dann packte uns der Ehrgeiz und wir wollten diese Idee unbedingt umsetzen“, so Renate Reininger. Zwei Jahre lang wurden wichtige und weniger wichtige Behörden aufgesucht und Informationen eingeholt. Als das geregelt war, kam die Standortfrage. In Graz wollte man uns nicht. Geholfen haben uns dann unsere damalige Landeshauptfrau Klasnic und Herr Landesrat Pöltl. Uns wurde ein Pachtgrund auf dem Gelände der Tierkörperverwertung in Landscha angeboten. Voller Freude und Enthusiasmus, aber auch Angst, ob wir wohl das Richtige tun, machten wir uns ans Werk“, berichtet Renate Reininger.

Die Eröffnung des damaligen „Tierkrematoriums Steiermark“ war im März 2002, heute heißt es „Tierkrematorium Lebring“. Im ersten Monat wurden acht Tiere eingeäschert, im zweiten 21. Die Anzahl steigerte sich kontinuierlich. Es war sehr mühsam, den Leuten unsere Arbeit näherzubringen. Viele Tierärzte waren von Anfang an begeistert und unterstützten uns, andere aber lehnten uns ab. Wir waren jedoch froh und wollten so viele Tiere wie möglich vor dem grausamen Weg in die Tierkörperverwertung retten“, verrät Renate Reininger. Der familiäre Zusammenhalt, Fleiß und vor allem die Liebe zum Tier habe den Erfolg gebracht.

Mittlerweile äschert das Tierkrematorium Lebring jährlich zwischen 3000 und 4000 Haustiere ein. Zahlreiche Partner–Tierbestatter in ganz Österreich sorgen für eine gute Betreuung der Tierärzte und Haustierbesitzer. 2015 wurden das Büro in Graz und auch der erste Urnenhain für Mensch mit Tier in Österreich eröffnet. Am „Franziskus Urnenhain“ im Schilcherland kann der Haustierbesitzer zusammen mit seinem Tier in einer Grabstätte die letzte Ruhe finden.

Mit dem Neubau des Tierkrematoriums in Lebring / St. Margarethen und dem dortigen Einzug im Jänner 2019 ist es dem Tierkrematorium Lebring nun auch möglich erstmals in Österreich Pferde einzuäschern. Wir sind sehr glücklich darüber, dass nun auch diese Tiere nicht mehr zwingend den Weg zur Tierkörperverwertung gehen müssen, sondern eingeäschert werden können. Der Tierbesitzer erhält auch hier, ebenso wie bei den Haustieren, die Asche seines Tieres in einer Urne zurück„, sagt Renate Reininger.

Alle Einäscherungen finden ausschließlich einzeln statt. Dem Haustier kann somit das gegeben werden, was sich auch viele Menschen bei ihrem Ableben wünschen: die letzte Ruhe.

Tierkrematorium Lebring

Eduard Reininger
südlich von Graz – Nähe Autobahn

Terminvereinbarung unter
0699 / 105 40 911 oder 0699 / 116 24 479

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 3. Oktober 2019.

Veranstaltungen

In unserem Eventkalender finden Sie alle wichtigen Veranstaltungen für Senioren. Per Doppelklick auf einen Tag bekommen Sie alle Veranstaltungen, die ab diesem Termin stattfinden.


Wissen auch Sie von einer Veranstaltung, die für andere Senioren interessant sein könnte? Oder waren Sie selbst vor Ort und möchten uns davon berichten? Sehr gerne, schreiben Sie uns einfach. Wir kümmern uns darum.

Ehrenamtliche Arbeit ist gesund

Viele Senioren in Österreich engagieren sich ehrenamtlich. Davon profitiert nicht nur die Gesellschaft, sondern auch jeder Freiwillige selbst. Möglichkeiten für gemeinnütziges Engagement gibt es in vielen Bereichen.

Am 5. September ist Tag der Wohltätigkeit. Und damit auch ein Tag für viele sinnvolle Tätigkeiten. Ins Leben gerufen wurde er 2012 von den Vereinten Nationen – mit dem Ziel, auf die gesellschaftliche Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit hinzuweisen und Menschen dafür zu begeistern, anderen auch ohne eine konkrete Gegenleistung zu helfen.

In Österreich hat freiwilliges Engagement bei allen Altersgruppen einen hohen Stellenwert. Die höchste Beteiligungsquote weisen jmit 57 Prozent die 60- bis 69-Jährigen auf – also jene, die auch kurz vor oder nach dem Ende ihrer beruflichen Laufbahn einer gemeinnützigen Aktivität nachgehen wollen. Selbst von den 70- bis 79-Jährigen üben noch 43 Prozent ein freiwilliges Engagement aus. Und sogar bei den über 80-Jährigen ist rund ein Viertel in einer ehrenamtlichen Tätigkeit aktiv.

NEUES LERNEN, VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN, MITGESTALTEN
Ehrenamtliche Tätigkeiten im Alter und in der Pension liegen also im Trend – doch warum?

Faktum ist: Wohltätiges Engagement bietet auch älteren Menschen einen interessanten Ausgleich zum Berufs- oder Pensionsalltag und somit die Chance, Neues zu lernen, eigene Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen, sich aktiv bei Projekten einzubringen und die Welt – egal ob vor der eigenen Haustür, am Dorfplatz oder in der großen Stadt – selbst mitgestalten zu können.

Gerade im Alter sind soziale Beziehungen von großer Bedeutung, da Senioren teilweise alleine leben und somit über die ehrenamtliche Arbeit die Möglichkeit bekommen, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen und sich mit anderen Menschen in derselben oder in anderen Generationen auszutauschen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Freiwilligenarbeit nicht nur fit, vital und mobil hält (und somit generell erfolgreiches Altern unterstützt), sondern auch für die menschliche Psyche wichtig ist: Personen, die sich ehrenamtlich engagieren, fühlen sich ausgeglichener, glücklicher und gesünder und haben damit auch eine höhere Lebensqualität – was wiederum entscheidend dafür ist, ob man selbst das Gefühl hat, mit beiden Beinen im Leben zu stehen und in die Nachbarschaft eingebunden zu sein.

MÖGLICHKEITEN FÜR EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IN DER STEIERMARK
Es gibt viele Gelegenheiten, als Senior ein Ehrenamt auszuüben. Der Freiwilligensektor in Österreich ist breit und wohltätige Arbeit daher sehr gefragt, etwa im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Gemeinwesen, bei Klima- und Umweltschutz, Kirchen und Vereinen oder auch im kulturellen Bereich.

Über die Caritas Steiermark ist beispielsweise eine freiwillige Mitarbeit in vielen Einrichtungen möglich. Die Möglichkeiten reichen von Lernbetreuung von Pflichtschulkindern über die Kleiderausgabe für bedürftige Menschen bis hin zum Besuchsdienst von älteren Menschen. Eine Übersicht über aktuelle Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige finden Sie hier. Auf dieser Seite können Sie die Einsatzfelder auch nach Zielgruppe und Tätigkeit eingrenzen sowie einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Laufend finden auch Infoveranstaltungen der Caritas Steiermark statt, bei denen Sie sich über aktuelle Projekte informieren können.

Bei der Volkshilfe Steiermark liegt der Schwerpunkt ihrer Projekte – vom Urlaub für Alleinerziehende über die Besuchsdienste bis hin zur humanitären Hilfe – auf Armut und Einsamkeit. Ehrenamtliche Senioren können dort ihre Unterstützung einbringen. Ebenso bei der Lebenshilfe Steiermark, der größten Interessensvertretung für Menschen mit Behinderung in der Steiermark. Und auch das Rote Kreuz freut sich über gemeinnützige Unterstützung im Dienst der guten Sache.

ÖSTERREICHWEIT HELFEN
Um Ehrenamtlichen die Chance zu geben, sich über Möglichkeiten im ganzen Land zu informieren, findet in Wien jedes Jahr die Freiwilligenmesse statt – heuer am 5. und 6. Oktober 2019. Dort präsentieren Organisationen und Vereine sich selbst und die Bereiche, in denen sie Unterstützung benötigen.

Bei der Ehrenamtsbörse können sich Interessierte außerdem Infos holen und nach einer geeigneten Stelle suchen. Und auch das Bildungsministerium sowie NGOJobs betreiben ein Portal für freiwilliges Engagement, auf dem man sich schlau machen kann.

Ehrenamtliche Tätigkeiten bieten für Senioren also die Gelegenheit, für sich selbst und ihre Umwelt eine Win-Win-Situation zu schaffen – und das eigene Leben sowie das anderer Menschen zu bereichern. Schon ein altes Sprichwort sagt: „Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel gibt.“

 

Bildquelle: Shutterstock
Quellen:
www.feiertage-oesterreich.at/festtage/tag-der-wohltaetigkeit/
www.altern-in-deutschland.de/was-rentnern-lust-aufs-ehrenamt-macht
www.gesund.at/familie/aufgaben-im-alter/
www.freiwilligsein.at/index.php/senioren
www.freiwilligenweb.at/de/freiwilliges-engagement/%C3%B6sterreich
www.caritas-steiermark.at/spenden-helfen/freiwillige-mitarbeit/
www.lebenshilfe-stmk.at/
stmk.volkshilfe.at/soziale-bewegung/mitarbeiten/
www.roteskreuz.at/stmk/mitarbeit/freiwillige-mitarbeit/
ehrenamtsboerse.at/

 

Beitrag veröffentlicht am 6. September 2019.