Daheim gut versorgt – Pflege

Ich werde aus dem Krankenhaus entlassen, habe ich für die Zeit zu Hause vorgesorgt? Was tun, wenn es einmal körperlich oder geistig nicht mehr geht und kann ich mir die notwendige Unterstützung daheim leisten?  Fragen über Fragen, kaum ein anderes Thema wie das der Pflege beschäftigt so intensiv alle sozialen Schichten. Nicht nur unter der Bevölkerung nimmt die Pflege Raum für Gespräche ein, auch in den politischen Reihen wird immer öfter intensiv darüber debattiert. 

In Österreich bezogen bereits 2023 476.223 Personen ein Bundespflegegeld, ca. 50 Prozent waren älter als 80 Jahre und 71 Prozent waren weiblich. Rund ein Drittel der Pflegegeldbezieher:innen waren der Pflegegeldstufe vier bis sieben zugeordnet und hätten somit auch im Pflegeheim aufgenommen werden können. 

Familienverband

Die Pflege zu Hause wird großteils durch pflegende Angehörige gestützt. Rund 1.000.000 Menschen leisten sogenannte Care-Arbeit und unterstützen damit ca. 80 Prozent der Pflegegeldbezieher:innen in Österreich. Die Pflegenden stellen sich multikomplexen Aufgaben wie Organisation, Bürokratie, Fachkenntnissen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wenn Angehörige selbst nicht in der Lage sind, dementsprechende Leistungen zu erbringen oder dies seitens der zu versorgenden Personen nicht gewünscht ist, unterstützen mobile Dienste und die 24-Stunden-Betreuung das System. Rund 155.000 Personen greifen regelmäßig auf die Hilfe der Profis in Österreich zurück, um in ihrem Zuhause verbleiben zu können. 

Pflegegeld

Wer nicht über das notwendige Kleingeld verfügt, sich Pflegeleistungen aus der privaten Tasche finanzieren zu können, findet keinen Weg an der österreichischen Bürokratie vorbei. Nicht nur, dass das Pflegegeld mit Antrag und anschließender Begutachtung fest­gelegt wird, auch die Leistungen, werden sehr oft von verschiedenen Pflegekräften mit unterschiedlichen Ausbildungen erbracht. Unterstützung findet man bei den Beratungsstellen der öffentlichen Hand und den Pflegedienstanbietern.

Steirische Agenturen

Eine Auflistung aller steirischen Agenturen, Stand März 2025, können Sie hier abrufen. Die Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer ermöglichen es, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Sie unterstützen bei den Dingen des täglichen Lebens und entlasten dabei Angehörige.

Pflegedienstleister

Steiermarkweit kann man ebenso auf bekannte Pflegedienstleister zurückgreifen. Das Rote Kreuz, das Hilfswerk, Caritas u.ä. erbringen täglich mehrfache Leistungen in der häuslichen Pflege. Hier stehen qualifizierte Fachpersonen für dementsprechende Leistungserbringungen zur Verfügung.

Pflegedrehscheibe

Wenn der Pflegebedarf noch unklar ist kann man sich in der Steiermark an die Pflegedrehscheiben des Landes wenden. Bei den Pflegedrehscheiben erhalten Sie unabhängige, bedarfsorientierte Unterstützung und Beratung. Hier kommen Sie direkt zu den Adressen der Pflegedrehscheiben.

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © pikselstock / Shutterstock.com, Halfpoint / Shutterstock.com

Mobile Dienstleister – mit Herz

Wo Pflegeheime anhand bestehender Strukturen umfassend für die Bewohner:innen sorgen, hat man im privaten Bereich die Qual der Wahl. Viele Einsatzgebiete und Differenzierungen ergeben ein breites Spektrum an Leistungsanbietern. Unterstützung im Haushalt, Begleitung zum Arzttermin oder ein Gespräch gegen die Einsamkeit, hier ist für jeden etwas dabei.

Am Foto ist zu sehen wie die Pflegerin der Gepflegten beim Aufstehen hilft.
Die Heimhilfe leistet umfassende Unterstützung im Alltag, geben Sicherheit und entlasten die Angehörigen.

Heimhilfe

Die Leistungen der Heimhilfe zur Unterstützung in der Haushaltsführung werden von den Organisationen der Mobilen Pflege- und Betreuungsdienste/Hauskrankenpflege angeboten.

Tipp

Bei einem zusätzlichen Bedarf an Haushaltstätigkeiten (z. B. Woh­nungsputz, einfache Gartenarbeit) informieren Sie sich ggf. über die Mög­­lichkeit des Dienstleistungsschecks unter: www.dienstleistungsscheck-online.at

Einige Gemeinden bieten zusätzlich ehrenamtliche Einkaufs- und Bringdienste an, z. B. für Lebensmittel, Dinge des täglichen Bedarfs oder aus der Apotheke – erkundigen Sie sich bei Ihrem Gemeindeamt.
Services, die von Heimhilfen erbracht werden, sind z. B. Wäschepflege, Beheizen der Wohnung, Erledigung von Einkäufen, Zubereitung von kleinen Mahlzeiten (z. B. Frühstück), Reinigung des unmittelbaren persönlichen Lebensumfeldes.

Nicht im Leistungsumfang enthalten sind Wohnungsgroßputz, Leistungen für Angehörige, haustechnische Leistungen u. Ä.

Die betreuende Organisation ermittelt für Sie den zu leistenden Kostenanteil und informiert über mögliche Förderungen und Unterstützungen. Erkundigen Sie sich über Serviceanbieter bei Ihrem Gemeindeamt, der Pflegedrehscheibe Steiermark oder bei der Hauskrankenpflege.

Am Foto ist die junge Pflegerin mit der Gepflegten zu sehen.
Die mehrstündigen Alltagsbegleiter führen keine Pflegetätigkeiten durch. Sie begleiten außer Haus und wirken mit Gesprächen der Einsamkeit entgegen.

Mehrstündige Alltagsbegleitung

Als zusätzliches Leistungsangebot im Rahmen der Hauskrankenpflege in der Steiermark ist die mehrstündige Alltagsbegleitung vielfach bei Klient:innen unterwegs.

Die/der Alltagsbegleiter:in beaufsichtigt, unterstützt und begleitet ältere und pflegebedürftige Menschen für mehrere Stunden am Tag (z. B. Gespräche führen, gemeinsame Besuche, außerhäusliche Erledigungen). 

Alltagsbegleiter:innen führen keine medizinisch-pflegerischen Tätigkeiten oder Haushaltstätigkeiten aus. Bei Bedarf ist eine Fachkraft für die pflegerischen Tätigkeiten, die im Verlauf des Einsatzes anfallen, hinzuzuziehen. Die betreuende Organisation ermittelt für Sie den zu leistenden Kostenanteil und informiert über mögliche Förderungen und Unterstützungen. Fragen Sie hierzu bei Ihrem Gemeindeamt, der Pflegedrehscheibe Steiermark oder bei der Hauskrankenpflege.

Tipp

Der/die Alltagsbegleiter:in kann einen wertvollen Beitrag zur Entlastung der pflegenden Angehörigen darstellen. Die Alltagsbegleiter:innen verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung zur Heimhilfe und Begleiten auch bei Behördenwegen.

Am Foto ist die Pflegerin zu sehen, die von der Gepflegten umarmt wird.
Die Besuchs- und Begleitdienste der Pfarren sin ehrenamtliche Mitarbeiter:innen.

Besuchs- und Begleitdienst

Der Isolation und der Einsamkeit sagen die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen diverser privater sozialer Einrichtungen und Pfarren mit dem Besuchs- und Begleitdienst den Kampf an. 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter:
innen begleiten bei Terminen außer Haus oder auch bei Spaziergängen. Ziel ist es, der Einsamkeit
entgegenzuwirken und die Eigenständigkeit von älteren Menschen zu fördern. Die Besuchsdienste beinhalten keine Pflege- und Haushaltstätigkeiten. 

Die Inanspruchnahme ist kostenlos. Die Finanzierung erfolgt meist durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsorenmittel. Informationen zur Verfügbarkeit erhalten Sie bei Ihrem Gemeindeamt, Hauskran­kenpflegeorganisation oder Ihrer Pfarre.

Tipp

Häufigkeit, Dauer und Betreuungszeitpunkt werden direkt mit dem Anbieter vereinbart. Was ansteht, machen sich die Betreuungsperson und der/die Klient:in meist direkt aus.

Wichtiges

Weitere Informationen und kostenlose Beratung erhalten Sie HIER bei den Pflegedrehscheiben des Landes Steiermark.

 

Foto: © PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com

 

Pflege daheim – das Wichtigste

Die Betreuung im Alter stellt nicht nur die Betroffenen selbst vor eine unbekannte Situation. Auch die Verwandten sehen sich hier immer wieder mit neuen Aspekten konfrontiert. Ist erst einmal die Entscheidung gefallen, dass die Betreuung innerhalb der eigenen vier Wände verbleiben soll gilt es, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Von der Planung der altersgerechten Wohnung, über notwendige und hilfreiche Hilfsmittel bis hin zur Beantragung des Pflegegeldes. Um den Wunsch der Pflege daheim zu ermöglichen, müssen einige Schritte gesetzt werden.

Am Foto ist die Betreuerin mit der Betreuten in der 24-Stunden-Pflege zu sehen.
Die häusliche Pflege stellt die Betroffenen vor neue Herausforderungen. Eine gute Planung hilft und gibt Sicherheit. © New Afrika / Shutterstock.com

Altersgerechte Wohnung 

Eine barrierefreie Umgestaltung der Wohnung bzw. Adaptierungen im Wohnbereich sind meist wesentliche Schritte in Richtung Verbesserung und Erleichterung des täglichen Lebens. Beratung bieten Ihn­en Behinderteneinrichtungen sowie Bau- und Wohnberatungsstellen. Für Erleichterung und Unterstützung können hier bereits einfache Hilfsmittel schaffen.

  1. Halte- und Stützgriffe in Bad und WC, Handläufe in Fluren und bei Treppen
  2. Einsenkung der Dusche in den Boden und Anbringen eines Duschsitzes
  3. Niveausenkung des Waschbeckens, einfach zu bedienende Armaturen, Anbringen von im Sitzen einsehbaren Spiegeln
  4. Installation einer Gegensprechanlage
  5. Verringerung der Stolpergefahr: Entfernen von Kleinmobiliar, freiliegenden Kabeln und Teppichen
  6. Sitzmöbel mit guter Standfestigkeit
  7. Kantenschutz bei spitzen Ecken und scharfen Kanten
  8. Lichtschalter in erreichbarer Höhe, gute Ausleuchtung
  9. Bei Verwendung eines Rollstuhles/Rollators: Türstockerweiterungen und Rampensysteme
  10. Installation eines Treppenliftes
Am Foto ist die betreute Person und ihre Betreuerin zu sehen. Die Betreute trinkt aus einer Tasse.
Besonders im Badezimmer und WC sollte man auf Hilfsmittel nicht verzichten. © New Afrika / Shutterstock.com

Technische Hilfsmittel

Gut angepasste Heilbehelfe und Hilfsmittel erleichtern nicht nur die Be­­wältigung Ihres Alltags und unterstützen eine selbstständige Lebensführung. Sie erleichtern auch die Betreuung für pflegende Angehörige.

Was ist zu beachten?

  1. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über das Marktangebot.
  2. Gezielte Hilfsmittelberatung erhalten Sie bei Ihrer Krankenversicherung, Ihrer Hauskrankenpflegeorganisation, im Sanitätsfachhandel etc.
  3. Nicht immer ist ein Ankauf zweckmäßig oder gewünscht. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hauskrankenpflegeorganisation, Ihrem Gemeindeamt oder Ihrer Krankenversicherung, wer Hilfsmittel verleiht.
  4. Wenden Sie sich vor Realisierung Ihres Vorhabens immer an Ihre Krankenversicherung, um Missverständnissen hinsichtlich Kostenübernahme/-zuschuss vorzubeugen.
  5. Für eine Kostenbeteiligung Ihrer Krankenversicherung ist immer eine ärztliche Verordnung erforderlich.
  6. Fragen Sie in ausgewählten Geschäften und recherchieren Sie im Internet.
Am Bild ist eine ältere Dame und ihre Pflegerin zu sehen.
Das Pflegegeld wird von einem Sachverständigen festgelegt. Basis hierfür ist der Pflegebedarf in Stunden pro Monat. © New Afrika / Shutterstock.com

Finanzielle Unterstützung

Pflegegeld gebührt dann, wenn Sie aufgrund einer körperlichen, psychischen oder geistigen Krankheit oder Behinderung bzw. einer Sinnesbehinderung bei der Durchführung von Tätigkeiten des täglichen Lebens auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Voraussetzungen für den Bezug von Pflegegeld sind:

  1. Ständiger Pflegebedarf von mehr als 65 Stunden monatlich und dies für mind. 6 Monate durchgehend.
  2. Gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich. Unter bestimmten Voraussetzungen wird das Pflegegeld auch im EWR-Raum und in der Schweiz ausbezahlt.
Am Foto sind die 7 Pflegegeldstufen inklusive dem gesetzlichem Pflegegeldbedarf zu sehen.
12 Mal im Jahr wird das Pflegegeld steuerfrei ausbezahlt. Während eines Kuraufenthaltens – oder stationären Aufenthaltes im Krankenhaus entfällt es.

 

Was ist zu tun?

  1. Sie müssen einen Antrag auf Pflegegeld stellen. Das Antragsformular erhalten Sie bei Ihrem Sozialversicherungsträger oder im Internet unter www.oesterreich.gv.at.
  2. Wenn Sie Pensionsbezieher:in sind, bringen Sie Ihren Antrag bei der pensionsauszahlenden Stelle ein. Beziehen Sie keine eigene Pension, bringen Sie den Antrag bei der Pensionsversicherungsanstalt – Landesstelle Steiermark ein.
  3. Nach Prüfung der Voraussetzungen erfolgt ein (angekündigter) Hausbesuch durch eine Ärztin/einen Arzt oder eine diplomierte Pflegefachkraft, um den Pflegebedarf festzustellen. Die pflegebedürftige Person hat das Recht, eine Vertrauensperson (z. B. Angehörige/r oder Pflegefachkraft der Hauskrankenpflege) beizuziehen, die Angaben zur konkreten Pflegesituation machen kann.
  4. Ob und in welcher Höhe Sie Pflegegeld erhalten, erfahren Sie in einem Bescheid. 
  5. Sind Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden, können Sie beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht (siehe Bescheid) binnen 3 Monaten ab Zustellung des Bescheides klagen. Das Gerichtsverfahren ist kostenlos. 
  6. Gehen Sie bei der Antragstellung auf Erhöhung des Pflegegeldes gleich vor wie bei der Erstantragstellung. Wenn seit der letzten Entscheidung noch kein Jahr verstrichen ist, sollten Sie ein ärztliches Attest oder Befunde des Krankenhauses mitsenden.

Wichtig

Beantragen Sie bei einer unheilbaren oder schweren Krankheit und plötzlichem Anstieg des Pflegeaufwandes ein „Beschleunigtes Pflegegeldverfahren“. In diesem Fall (Erstantragstellung oder Erhöhung) sind die Entscheidungsträger angehalten, das Verfahren rasch abzuschließen. Hierzu ist das Antragsformular mit dem „Beiblatt zum Pflegegeldantrag“ von einer Ärztin/einem Arzt der Hospizeinrichtung bzw. palliativ-medizinischen Einrichtung auszufüllen. 

Für alle Pflegegeldbezieher:innen führt die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen im Auftrag des Sozialministeriums als unterstützende und qualitätssichernde Maßnahme die „Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege“ durch.

Weitere Informationen:

Pflegedrehscheiben Land Steiermark

F

oto: © New Afrika / Shutterstock.com

Pflege im Gespräch – Andreas Herz

Andreas Herz, MSc, ist Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der Wirtschafts­kammer Steiermark und des österreichweiten Fachverbands sowie Vizepräsident der WKO Steiermark.

Andreas Herz MSc., Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung.
Andreas Herz MSc., Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung.

Positives Überwiegt

Herr Fachgruppenobmann, die 24-Stunden-Betreuung gerät auch im­mer wieder in die Kritik. Wie bewerten Sie diesen Umstand?

Andreas Herz, MSc: Wie überall gibt es sicher auch in diesem Bereich einzelne schwarze Schafe und Graubereiche. Doch die Tatsache, dass viele Tausend Österreicherinnen und Österreicher quer durchs Land tagtäglich mit viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen rund um die Uhr betreut werden und sich gemeinsam mit ihren Angehörigen auf ihre Betreuungspersonen verlassen können, stellt dieser Form der Betreuung ein hervorragendes Zeugnis aus. Jeder und jede kennt doch auch diese positiven Erzählungen aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis. Da entstehen echte menschliche Bindungen. Also: Insgesamt ist die Betreuung durch selbstständige Betreuungspersonen und deren Vermittlung durch Agenturen als eine über Jahrzehnte gewachsene, bewährte und auf lange Sicht unverzichtbare Säule der Betreuung vorwiegend alter Menschen ein absolutes Erfolgsmodell. Sie bietet beiden Seiten unbestritten enormen Mehrwert: den Betreuten und ihren Angehörigen die Sicherheit einer verlässlichen und leistbaren Betreuung in den eigenen vier Wänden – das ist alternativlos.

Am Foto ist die betreute Person und ihre Betreuerin zu sehen. Die Betreute trinkt aus einer Tasse.
Die Top-3.Herkunftsländer der Personenbetreuer sind Rumänien, Kroatien und Slowakei. © New Africa / Shutterstock.com

Die Aussichten

Wird dieses System auch in Zukunft Bestand haben?

Herz: Die Nachfrage nach dieser Form der Betreuung wird angesichts der demografischen Gegebenheiten weiter massiv steigen. Träumereien, Betreuungspersonen zum Beispiel irgendwann einmal durch Betreuungsroboter ersetzen zu können, entbehren jeglicher Realität und lassen auch Menschlichkeit und Empathie vermissen. Als Gesellschaft tun wir gut daran, dieses System zu stärken und weiter zukunftsfit zu machen. Dabei gilt es, beide Seiten – Qualität und Leistbarkeit auf der einen, Attraktivität und Fairness auf der anderen – im Auge zu behalten. Dafür sind auch die entsprechenden politischen und gesellschaftlichen Initiativen zu ergreifen bis hin zu angemessenen Förderungen und deren kontinuierlicher Anpassung. Denen, die in der 24-Stunden-Betreuung empathisch und verlässlich ihrer Tätigkeit nachgehen, gebührt darüber hinaus Anerkennung und Wertschätzung.

Am Foto ist die Betreuerin mit der Betreuten in der 24-Stunden-Pflege zu sehen.
2024 sorgten 211 aktiv gewerbeberechtigte Agenturen für die Vermittlung. © New Africa / Shutterstock.com

Betreuung im Gespräch

Mehr als 11.500 selbstständige Betreuungspersonen sind (Stand Ende 2024) in der Steiermark mit aktiver Gewerbeberechtigung tätig. Die Top-3-Herkunftsländer: Rumänien, Kroatien, Slowakei. 211 aktiv gewerbeberechtigte Agenturen sorgten für die Vermittlung. Zwischen Betreuten und Betreuenden wird ein Betreuungsvertrag geschlossen. Für Abgaben zur Sozialversicherung und Steuerleistungen sind Selbstständige selbst verantwortlich.

Mit ÖQZ24 wurde ein österreichisches Qualitätszertifikat für Vermittlungsagenturen in der 24-Stunden-Betreuung geschaffen, für das sich Agen-turen auf Wunsch freiwillig zertifizieren lassen können. Seit 2024 wird auf Initiative des Fachverbands für Personenberatung und Personenbetreuung jährlich der „Daheim betreut Award“ verliehen. Nach einem Voting werden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung stellvertretend 18 selbstständige Betreuungspersonen (2 pro Bundesland) ausgezeichnet. Damit soll auch ein öffentliches Signal der Wertschätzung für diese bedeutende Tätigkeit gesetzt werden.

 

Weiter Informationen zur 24-Stunden-Betreuung:

www.daheimbetreut.at

Hier finden Sie alle steirischen Vermittlungsagenturen, Stand März 2025:

Steirische Agenturen

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: © New Africa / Shutterstock.com; beigelstellt

Medizin im Wandel – PatientInnenportal

Im April 2025 fand in Wien der erste Kongress des PatientInnenportals „Medizin im Wandel- von Prävention bis KI“ statt. An diesem Tag widmete man sich intensiv den Fortschritten und den aktuellen medizinischen Herausforderungen. Das Themenspektrum reichte von genetisch bedingtem Krebs, künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen bis hin zur Ernährung bei Prädiabetes.

Am Foto ist Fr. Dr. Andrea Kdolsky bei ihrem Vortrag "Chronischer Schmerz" zu sehen.
Fr. Dr. Andrea Kdolsky bei ihrem Vortrag „Chronischer Schmerz“. © Daniela Busic, Patientinnenportal

Die Kongressbesucher:innen konnten ganztägig kostenlos die Vorträge der hochkarätigen Expert:innen wie Univ. Prof. Dr. Christian Singer, Dr.in Andrea Kdolsky und Ao. Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna besuchen und sich umfassend informieren. Auch eine Online – Teilnahme war möglich.

Am Foto sind Fr. Mona Elzayat und Fr. Prim. Priv.-Doz. Dr. Robab Breyer-Kohansal zu sehen.
Die Obfrau der Plattform PatientInnenportal zusammen mit Fr. Prim. Priv.-Doz. Dr. Robab Breyer-Kohansal. © Daniela Busic, Patientinnenportal

Damit die umfassenden Informationen dieses Tages nicht verloren gehen, wurden die Expert:innen-Vorträge auch als Videos aufgenommen.

Hier gelangen Sie zu den Einzelvideos

 

Weitere Informationen:

www.patientinnenportal.at

https://www.youtube.com/@monaelzayat/videos

Podcast-Interviews: https://open.spotify.com/show/47mbpvXz6RWCIfS8C2jzIW

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © Matej Kastelic / Shutterstock.com; Daniela Busic, Patientenportal

Hilfswerk Steiermark – Mobile Pflegedienste

Das Hilfswerk Steiermark bietet mit seinen mobilen Pflege- und Betreuungsdiensten eine wichtige Stütze für Menschen, die in den eigenen vier Wänden auf Hilfe angewiesen sind. Ziel ist es, den Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig Angehörige zu entlasten. Von der Hauskrankenpflege über Alltagsbegleitung bis hin zur palliativen Betreuung deckt das Hilfswerk eine breite Palette an Dienstleistungen ab, die individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt sind.

Pflege zu Hause

Die Hauskrankenpflege ermöglicht eine professionelle pflegerische Versorgung direkt in den eigenen vier Wänden. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und Pflegeassistent:innen übernehmen unter anderem Verbandswechsel, Injektionen, Medikamentenverabreich­ung und körperliche Pflege.

Am Foto sind ein männlicher Pfleger und eine weibliche Pflegerin mit Pflegetasche und Auto zu sehen.
Die mobilen Dienste des Hilfswerk Steiermark ermöglichen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben und entlasten Angehörige. © Hilfswerk

Unterstützung im Alltag

Wer Hilfe im Haushalt benötigt, kann auf die Heimhilfe und Alltagsbegleitung des Hilfswerks zurückgreifen. Diese umfassen Tätigkeiten wie Einkäufe, Essenszubereitung, Reinigungsarbeiten oder gemein­same Spaziergänge und die Förderung sozialer Kontakte.

Pflegeberatung für Angehörige

Viele Angehörige stehen vor der Herausforderung, die Pflege eines Familienmitglieds zu organisieren. Hier bietet das Hilfswerk kostenlose Pflegeberatungen an, die über Pflegegeld, mobile Dienste und weitere Unterstützungsmöglichkeiten informieren.

Spezialisierte Betreuung für Kinder

Mit dem Mobilen Kinderkrankenpflegedienst (MoKidi) erhalten Familien mit schwer oder chronisch erkrankten Kindern professionelle Unterstützung. Speziell geschulte Pflegekräfte kümmern sich um die pflegerische und medizinische Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten im häuslichen Umfeld. Zusätzlich hilft der Familienentlastungsdienst, Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu unterstützen.

Palliativbetreuung für schwerkranke Menschen

In Kooperation mit der KAGes bietet das Hilfswerk mobile Palliativbetreuung an. Dabei stehen die Linderung von Beschwerden sowie die Begleitung in der letzten Lebensphase im Fokus – in einer vertrauten Umgebung und mit professioneller Unterstützung.

 

Kontakt und weitere Informationen:

0316 / 31 81 31

www.hilfswerk.at/steiermark

office@hilfswerk-steiermark.at

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: © Hilfswerk, Ground Picture / Shutterstock.com

Volksbegehren – SOS Pflege

Über 1 Million Unterschriften ist das erklärte Ziel von Klaus Katzianka, welcher das Volksbegehren „SOS Pflege“ initiiert hat. Gefordert werden von ihm einige Punkte, welche in diesem Bereich bereits mehr als nur überfällig und dringend notwendig sind, um für die Bevölkerung ein breites Feld als Selbstbestimmung der Versorgung gewährleisten zu können.

Am Foto sind Franz Karner und Klaus Katzianka zu sehen.
Herr Franz Karner und Klaus Katzianka bei der Pressekonferenz am 16. April 2025 v.L. © josefundmaria communications

Im Detail bezieht sich das Volksbegehren „SOS Pflege!“ auf nachfolgende Forderungen:

Der Bundes( verfassungs )gesetzgeber wird aufgefordert, den Pflegeregress bei häuslicher Pflege, bei der 24-Stunden-Betreuung – per Verfassungsbestimmung zu verbieten. Der Pflegeberuf ist Schwerarbeit, es braucht automatische Zuerkennung der Schwerarbeiterpension. Bessere Rahmenbedingungen für Pflegende. Gesicherte Pflegefinanzierung für alle – auch zu Hause (zB Pflegegelderhöhung bei Betreuung). Entbürokratisierung der Pflege. Eigenes Pflegestaatssekretariat!

Wie gewohnt kann das Begehren direkt beim Gemeindeamt oder online unter www.oesterreich.gv.at  (mit ID Austria oder EU Login) bis Dezember 2026 gezeichnet werden.

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © josefundmaria communications; Chinnapong / Shuttterstock.com

24 Stunden gut betreut – WK Steiermark

Die Betreuung durch selbstständige Personen­betreu­erinnen und Personenbe­treuer ist eine Erfolgsgeschichte und ermöglicht es Tausenden Österreicherinnen und Österreichern, ihren Lebensabend zu Hause in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Der hier beispielhaft geschilderte Betreuungsfall könnte in vielen heimischen Haushalten schon heute oder morgen eintreten.

Am Bild ist zu sehen, dass die Betreuerin die pflegebedürftige Frau in eine Decke hüllt.
Der respecktvolle Umgang und die Fürsorge der Betreuerinnen wird von den Gepflegten geschätzt. © New Afrika / Shutterstock.com

Aus dem Leben

Bisher war alles kein Problem. Die drei längst erwachsenen „Kinder“ unterstützten ihren nach dem Tod seiner Frau allein lebenden 86-jährigen Vater zwar. Aber im Grund kam er ganz gut ohne ihre Hilfe über die Runden, ging selbstständig einkaufen, kochte für sich und fuhr sogar noch mit dem Auto durch die Gegend. Selbst als er ein-, zweimal – Gott sei Dank ohne schwerwiegende Folgen – stürzte, dachte sich noch niemand etwas dabei. Doch dann der dritte Sturz. Diesmal verlief es nicht so glimpflich. 14 Stunden lang lag er, unfähig, sich zu erheben bzw. Hilfe zu holen, auf dem harten Fliesenboden im Bad, wo er gestürzt war. Geschwächt und mit Wunden an Kopf und Körper, erfreulicherweise allerdings ohne Brüche, wurde er von einem seiner Kinder gefunden, das sich Sorgen gemacht hatte, weil es den Vater nicht erreicht hatte. Und während er noch im Krankenhaus lag, wurde allen schlagartig klar: Die Situation hat sich fundamental verändert. Nach seiner Heimkehr wird der Vater rund um die Uhr Betreuung benötigen. Und eines hatte er immer gesagt: „Ich will so lange wie möglich zu Hause leben, am liebsten bis zum Schluss.“

Zur Überbrückung

Ein paar Tage würden sie es, allesamt berufstätig und ziemlich eingespannt, schaffen, ihren Vater alternierend rund um die Uhr selbst zu betreuen. Doch dann muss so schnell wie möglich eine verlässliche, tragfähige Lösung her. Und das sozusagen aus dem Stand, denn wirklich beschäftigt hatte sich mit dem Thema bisher noch keiner. Was tun?  Es gibt ja Vermittlungsagenturen für eine 24-Stunden-Betreuung. Also Kontakt aufnehmen! Zuerst vielleicht noch mal schnell im Bekannten- oder Verwandtenkreis herumfragen – vielleicht gibt es eine Empfehlung. Gesagt, getan. Bereits am nächsten Tag gibt es Fortschritte zu vermelden: angenehmes Gespräch mit der Agenturchefin; wurde über die wichtigsten Fragen gleich am Telefon aufgeklärt; weniger kompliziert als gedacht; es wird bereits an einer Lösung gearbeitet. Und wir müssen eigentlich nur das Zimmer für die Betreuungsperson vorbereiten. 

Am Foto sind die Hände der Pflegerin zu sehen die die Hände der Gepflegten hält.
Prognosen gehen davon aus, dass 2040 bereits rund 2,5 Millionen Menschen älter als 65 sein werden. © Chinnapong / Shutterstock.com

Hilfe in Sicht

Überspringen wir zwei oder drei Wochen. Vor ein paar Tagen ist die selbstständige Betreuungsperson eingetroffen. Sie wurde von der Agenturverantwortlichen vorgestellt, dabei wurden auch gleich die wichtigsten Gegebenheiten besprochen. Da es sich um eine selbstständige Tätigkeit handelt, hält sich der organisatorische Aufwand für Betreute und Angehörige ja echt in Grenzen. Die Chemie zwischen dem Betreuten und der Betreuungsperson passt. Das ist schon einmal viel wert. Auch die Verständigung funktioniert. Die erfahrene Betreuungsperson hat schon in einigen Betreuungsverhältnissen gearbeitet. Vom ersten Tag an hatte sie alles im Griff. Eine gigantische Entlastung. Und in ein paar Wochen kommt die Ablöse, denn die beiden werden sich im Monatsrhythmus abwechseln.

Andreas Herz MSc., Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung.
Andreas Herz MSc., Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung. © beigestellt

Dieses Szenario ist alles andere als ein Einzelfall. „Es zeigt“, so Andreas Herz, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der WKO Steiermark sowie österreichischer Fach­­verbandsobmann, „wie gut sich die­s
ses System aus selbstständigen Betreuungspersonen und Vermittlungs­agenturen in den vergangenen Jahren eingespielt hat. So gut nämlich, dass sich Tausende Österreicherinnen und Österreicher, Betreute wie Angehörige, hundertprozentig darauf verlassen können.“

Informationen zur 24-Stunden-Betreuung erhalten Sie unter www.daheimbetreut.at. Eine vollständige Auflistung aller steirischen Vermittlungsagenturen, Stand März 2025, haben wir hier für Sie.

 

Foto: © PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com; New Afrika / Shutterstock.com; Chinnapong / Shutterstock.com; beigestellt

Entgeltliche Einschaltung

Leben in Würde: Gut gepflegt

Leben in Würde ist seit über 20 Jahren auf die 24-Stunden-Pflege fokussiert und hat sich in den letzten Jahren fachlich weiter spezialisiert sowie in Mitarbeiter investiert. Mit zwei neuen Standorten in Graz und in der Obersteiermark zählt man zu den größten Anbietern im Land.

 

L eben in Würde-Gründer und -Geschäftsführer Mag. Thomas Kloiber kam als Jurist schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn mit dem Thema Pflege in Kontakt, zeichnete er doch in einer großen privaten Pflegeheimgruppe für Personal- und Qualitätsmanagement verantwortlich. Durch das persönliche Schicksal mit der Pflegebedürftigkeit seiner in der Schweiz lebenden Schwester war er privat schon früh mit dem Thema häusliche Pflege und dem dortigen beispielgebenden System konfrontiert.

Zur Jahrtausendwende folgte der Gang in die Selbständigkeit und die Gründung von „Leben in Würde“ in Graz. Mittlerweile ist das Unternehmen in ganz Österreich tätig und nützt die Erfahrung aus mehreren tausend organisierten Pflegeplätzen zum Wohle seiner Kunden. Als einer der ersten Pflegeorganisationen in Österreich wurde Leben in Würde 2018 mit dem ÖQZ-Gütesiegel des Sozialministeriums ausgezeichnet bzw. zertifiziert. Ansporn für die Agentur, Sicherheit für die Kunden. Mittlerweile hat Mag. Kloiber sein Portfolio auch durch die derzeit so stark nachgefragte stundenweise Betreuung (im Großraum Graz) erweitert. 

Die richtige Betreuung nicht dem Zufall überlassen
„Unser erster Ansatz ist es, den Menschen einen Leitfaden für die Suche nach der geeigneten und richtigen Betreuung zu geben“, erläutert Geschäftsführer Mag. Thomas Kloiber. „Man muss sich nicht unbedingt auf eine Betreuungs-Odyssee begeben. Außer man hat zu viel Zeit.“

Denn die richtige Betreuung zu finden, unterliegt auch gewissen messbaren Kriterien. „Hat man beispielsweise einen Empfehlungsgeber für eine bereits erfolgreich getätigte Pflege? Welche Agenturen sind mit dem ÖQZ-Gütesiegel zertifiziert? Hat die Agentur Diplomkräfte und anderes Fachpersonal in den eigenen Reihen? Ist bei dem Ausfall einer Betreuerin immer ein sofortiger Ersatz sichergestellt? Wie groß ist die Erfahrung aller Verantwortlichen? Sind die Kosten des Anbieters und die Honorare der Betreuerinnen transparent?“

Das Erkennen des individuellen Anforderungsprofils ist in der häuslichen Pflege für alle Beteiligten – betreute Person, Betreuerin, Angehörige – ein entscheidendes Kriterium. Vice versa bedeutet das auch eine zielgerechte Abstimmung der Betreuerinnen gemäß ihren Qualifikationen. Doch vielfach scheitert diese individuelle Auswahl schon an einer zu dünnen Personaldecke der Anbieter. 

Mit einer Hand kann man keinen Knoten knüpfen
Gemäß diesem Motto ist Leben in Würde laufend gewachsen, aber langsam und kontinuierlich sowie langfristig geplant mit dem Ziel, ein großes Team an kompetenten Fachleuten rund um die Personenbetreuung aufbauen zu können.

Diese Entwicklung zum Komplettanbieter war der Grundgedanke und hat zum Ergebnis, dass eine zertifizierte Fachbetreuung während der gesamten Zusammenarbeit sichergestellt ist. Auch die Pflegeplanung und -visiten erfolgen durch diplomierte Fachkräfte. Zusätzlich ist eine Demenz- und Palliativberatung im Haus. „Eine Betreuung von auch schwer dementen Klienten ist gerade in der häuslichen Pflege sehr gut möglich, besser als viele Angehörige glauben“, ergänzt Mag. Kloiber. „All diese Zusatzleistungen bieten eine höchstmögliche Sicherheit für unsere Kunden.“

Täglich einen Schritt gemeinsam weiterkommen
Erfolgreiche Personenbetreuerinnen vertrauen auf eine starke Agentur, um die menschlichen, emotionalen und fachlichen Herausforderungen zu meistern. Das Berufsbild der Personenbetreuung hat sich in den letzten Jahren laufend weiterentwickelt, hin zu einer starken Professionalisierung. 

„Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es bei dieser Tätigkeit auch immer um Berufung geht, ohne die diese Arbeit wohl nur kaum erfolgreich zu bewältigen ist. Die Personenbetreuung bleibt eine sehr persönliche Dienstleistung, eingebettet in ein familiäres Umfeld im Einklang mit der betreuten Person und den Angehörigen.“

 

 

 

www.lebeninwuerde.at

Entgeltliche Einschaltung
Fotos von Leben in Würde
Beitrag veröffentlicht am 16.03.2023

Steirische Vermittlungsagenturen

Hier finden Sie eine vollständige Auflistung aller in der Steiermark mit März 2025 registrierten Unternehmen, welche bei der Wirtschaftskammer Steiermark gemeldet sind. Dementsprechend sind diese Unternehmer auch befugt die Leistungen lt. Gewerbeschein zu erbringen.

Bruck-Mürzzuschlag

  1. Hellmann Silda, Unterer Höhenweg 10, 8600 Bruck an der Mur, +43 664 2308229, office@lebensfreude-im-alter.at
  2. Help-Care-Agenda e.U., Dunklweg 15, 8605 Gassing, +43 664 3587411, help-care-agenda@gmx.at, www.help-care-agenda.at
  3. Krenn Birgit, Feldgasse 8, 8600 Bruck/Mur, +43 676 4468826, kontakt.regenbogen@gmail.com, www.regenbogenbetreuung.com
  4. Lebenskarussell mobile Personenbetreuung e.U., Wiener Straße 6, Tür 2
    8605 Kapfenberg, +43 664 3545484, office@lebenskarussell.co.at, www.lebenskarussell.co.at
  5. Posch Sylvia, Nansenstraße 50/2, 8680 Mürzzuschlag, +43 650 2710232, info@hmh-hilfe-mit-herz.at, www.hmh-hilfe-mit-herz.at
  6. Saywald-Wedl Urszula Mag., Lamingfeldsiedlung B 1, Tür 1, 8600 Bruck an der Mur, +43 676 516 8471, usaywald@gmx.at

 

Deutschlandsberg

  1. Fiat Gabriela, Koglerweg 26, 8551 Wies, +43 699 19010854, pflege.gabriella@gmail.com, www.pflegeagentur-gabriela.at
  2. Positiv plus Personenbetreuungs GmbH, Hauptstraße 104, Tür 10, 8544 Brunn, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at
  3. Suschegg Sylvia, Birkenweg 7, 8502 Lannach, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at

 

Graz-Stadt

  1. 24h Betreuung & Hilfe zu Hause GmbH, Reinbacherweg 15, Tür 4a, 8051 Graz, +43 664 9956994, office@24h-betreuung-zu-hause.at, www.24h-betreuung-zu-hause.at
  2. Carelife GmbH, Gleispachgasse 8, 8045 Graz, +43 664 3980344, office@carelife.at, www.carelife.at
  3. CURA PRIMA KG, Scheigergasse 90a, 8010 Graz, +43 664 3980344, office@curaprima.at, www.curaprima.at
  4. Fionitas e.U., Petrifelderstraße 77b, 8041 Graz, +43 660 560 33 60, office@fionitas-pflege.at, www.fionitas-pflege.at
  5. Frenzel Petra Aloisia DGKP, Schmiedgasse 21 Tür 302b, 8010 Graz, +43 660 2888117, frenzel.pf@gmail.com
  6. Helzl Jürgen Martin Mag. (FH), Burggasse 17/1.OG, 8010 Graz, +43 699 10401200, office@altersfroh.at, www.altersfroh.at
  7. HR Academy GmbH, Sackstraße 4/1. OG, 8010 Graz, +43 680 1556498, info@ich-bin-daheim.at, www.ich-bin-daheim.at
  8. Hubmann Gerhild Mag., Rupertweg 5a, 8055 Graz, +43 676 7172007, office@daheimhilfe.at, www.daheimhilfe.at
  9. Ibaschitz Christina, Reininghauspark 11/2/10, 8020 Graz, +43 690 10154006, tinas.personenbetreuung@gmail.com, www.tinas-personenbetreuung.webnode.at
  10. Klampfer Samantha, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 5925596, office@diepflegendenengel.at
  11. Kolarov Tünde-Hajnalka, Nikolaus-Otto-Weg 7, 8041 Graz, +43 664 4621642, office@binbeidir-24stunden.at
  12. Majic Filip, Kasernstraße 82, 8041 Graz, +43 660 9108992, filipmajic30@gmail.com
  13. Majic Ružica, Kasernstraße 82, Tür 40, 8041 Graz, +43 660 7601032, ruzicam751@gmail.com
  14. Mavrek Mirjana, Konrad-Deubler-Gasse 3, Tür 13, 8010 Graz, +43 676 4923901, mavrek.mirjana@gmail.com, www.pflegedienstmavrek.com
  15. Messer-Mišak Karin Mag. Dr., Peierlhang 15, 8042 Graz, +43 664 4701513, office@pflegeorganisation.at, www.pflegeorganisation.at
  16. Neumeister Helga Erika, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 99155245, info.neumeister24@gmail.com, www.diepflegendenengel.at
  17. Paar Karin, Heinrichstraße 7, 8010 Graz, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  18. Pflegeservice24 OG, Kärntner Straße 390, 8054 Graz, +43 664 3031419, office@pflegeservice24.at, www.pflegeservice24.at
  19. Pachernegg  Ursula Mag., Am Arlandgrund 31, Tür 2.8, 8045 Graz, +43 664 4504020, info@steirerherz.at, www.steirerherz.at
  20. Stummer OG, Bergstraße 3b, 8020 Graz, +43 664 73782599, anfrage@gluecklichzuhause.at, www.gluecklichzuhause.at
  21. Tahernia Sarah Lina, Weinitzenstraße 69b. 8045 Graz, +43 660 6040502, info@helfende-herzen.at, www.helfende-herzen.at
  22. Uranšeka Inese, Maygasse 15, 8010 Graz, +43 664 8654796, office@achtsam-im-alter.at, www.achtsam-im-alter.at

 

Graz-Umgebung

  1. AGE BENE GmbH, Parkring 1, 8074 Raaba-Grambach, +43 664 186 47 97, office@agebene.at, www.agebene.at
  2. BEKO Pflegevermittlung & Beratung OG, Mühlriegl 5, 8054 Hitzendorf, +43 660 8540091, office@beko-pflegevermittlung.at, www.beko-pflegevermittlung.at
  3. Coraniuc Anita Maria, Gschnaidt 58, 8153 Gschnaidt, +43 664 4659677, a.coraniuc@gmx.at, www.pflege-steiermark.com
  4. Frühauf Andreas, Mozartgasse 15, Tür 4, 8073 Feldkirchen b. Graz, +43 681 84546660, a.fruehauf@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  5. Haar Christina Maria, Florianiweg 19, 8102 Semriach, +43 664 3050823, c.haar@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. HappySenior 24 Stundenpflege e.U., Vasoldsberg 37a, Tür 3, 8076 Vasoldsberg, +43 676 9387115, office@happysenior24.at, www.happysenior24.at
  7. Kloiber Thomas Mag., Zwerggasse 8, 8055 Seiersberg, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  8. Mihajlović Lydia, Rötzer Straße 45, 8111 Gratwein-Straßengel, +43 676 3431825 | office@fair-pflegen.at, www.fair-pflegen.at
  9. Mollich Karin, Grazer Straße 70, Tür 2, 8111 Judendorf, +43 664 2589981, k.mollich@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  10. Paloš Amel MSc, Roseggergasse 9, Tür 4, 8401 Kalsdorf b. Graz, +43 3135 54183, office@palos.at, www.palos.at
  11. Pflegering TS GmbH, Ulmenweg 10b, 8077 Gössendorf, +43 660 919 18 42, info@pflegering.at, www.pflegering.at
  12. Raninger Patricia Dr. MSc, Muttendorf 77b, 8143 Dobl-Zwaring, +43 664 4144482, office@raninger.at, www.vicare.at
  13. Scherz Christian DI (FH) MSc., Preit-Äcker-Weg 3, Tür 13, 8071 Hausmannstätten, +43 664 1200740, gesundheitsvisite@gmx.at, www.gesundheitsvisite.at
  14. Steiner Sarah, Riesstraße 373, 8010 Kainbach b. Graz, sarah.steiner24h@gmx.at
  15. Trummer Eva Maria, Stein 108, 8561 Hitzendorf, +43 676 4204262, office@emt-seniorenagentur.info, www.emt-seniorenagentur.info
  16. Zirkl Jasmin, Lindenpark 1, 8077 Gössendorf, +43 680 3242926, beratung@pflegeaktiv.at, www.pflegeaktiv.at

 

Gröbming

  1. Kalb Dieter, Hauptstraße 369, 8962 Gröbming, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.petandpeople.at

 

Hartberg – Fürstenfeld

  1. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Michaeligasse 16, Tür 2, 8230 Hartberg, +43 664 9215602, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  2. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Walkersdorf 134, 8262 Ottendorf/Rittschein, +43 677 64023003, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  3. Stalka Barbara, Hauptstraße 40/6, 8292 Neudau, +43 699 11501651, office@24hbetreuung-zuhause.at, www.24hbetreuung-zuhause.at

 

Leibnitz

  1. Kapun Nicole, Tulpenweg 8, 8431 Gralla, +43 660 4743470, info@nicole-betreut.at
  2. Kohlberger Mario, Kitzelsdorf 14, 8454 Oberhaag, +43 664 5335055, office@pflegevermittlung-kohlberger.at, www.pflegevermittlung-kohlberger.at
  3. Neumeister Karl Heinz, Greith 27a, Top 2, 8442 Kitzeck/Sausal, +43 664 1235856, khn@teamcare.at, www.teamcare.at
  4. Pernat Duška, Dechant Thaller-Straße 37/206, 8430 Leibnitz, +43 676 6417755, office@mobilepflege-petu.at, www.mobilepflege-petu.at
  5. Zöhrer-Sauer Werner, Distelhof 84, 8443 Gleinstätten, +43 664 850 6500, werner.zs@hotmail.com

 

Leoben

  1. Etschmaier Anton Alois, Niederungweg 19, 8700 Leoben, +43 664 5326167, etschmaier.a@gmx.at
  2. EP 24 Personenbetreuung GmbH, Pebalstraße 31/1, 8700 Leoben, +43 664 1504060, office@europflege.at, www.europflege.at
  3. Kloiber Thomas Mag., Hauptstraße 66, 8793 Trofaiach, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  4. Prein Tatjana Alexandra, Feitschersiedlung 38, 8772 Timmersdorf, +43 676 88705600, tatjana@rundum-betreuung.at, www.rundum-betreuung.at
  5. VIVICO SDMM GmbH, Homanngasse 14, Top 1a, 8700 Leoben, +43 660 7380020, sdmm@vivico.at, www.vivico.at

 

Liezen

  1. Grundner Maximilian Josef, Sallaberg am See 58, Tür 2, 8943 Aigen/Ennstal, +43 660 84 14 348, max.grundner@humanocare24.com, www.humanocare24.com
  2. Schintelbacher Karin, Büschendorf 26/3, 8786 Rottenmann, +43 676 6389370, karin@zuhause-pflegen.at, www.zuhause-pflegen.at
  3. Steidl Helga Maria, Hall 390, 8911 Admont, +43 664 43 33 244, h.steidl@gmx.at
  4. VIVICO SDE GmbH, Hauptplatz 2, 8952 Irdning-Donnersbachtal, +43 660 7303340, sde@vivico.at, www.soziale-dienste-ennstal.at

 

Murau

  1. Pilgram Monika, Mitterdorf 5, 8843 St.Peter/Kammersberg, +43 664 4680152, info@monika-pilgram.at, www.monika-pilgram.at
  2. Wieland Sabrina, Stadlob 341, 8820 Neumarkt, +43 677 62058213, sabrina.wieland@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at

 

Murtal

  1. Abwerzger Martina, Hauptplatz 7, 8761 Pöls-Oberkurzheim, +43 664 4116866, livima44@gmail.com, www.altagsbegleitung-handinhand.at
  2. Sendrea Elena, Wasendorferstraße 45, Tür 2, 8753 Wasendorf, +43 664 9404765, infinitystudio.elenas@gmail.com
  3. Fasching Andreia-Violeta, Südtirolerstraße 3b, Tür 38, 8750 Judenburg, +43 676 4488762, office24andreapflege@gmail.com
  4. Kalb Dieter, Hauptstraße 2, Tür 5, 8720 St.Margarethen b. Knittelfeld, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.pflegemagazin.online
  5. Kogler Christian Ignaz MBA, Badgasse 3, Tür 1, 8741 Weißkirchen/Stmk., +43 699 17176767, c.kogler@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. Pflegevermittlung Ressler e.U., Hauptstraße 9b, Tür 1, 8753 Fohnsdorf, Sillweg, +43 660 2774889, ressler@pflegevermittlung-beratung.at, www.pflegevermittlung-beratung.at
  7. Rüscher Judith, Mitterweg 7a, 8734 Großlobming, +43 664 7908560, office@guat-gschaut.at, www.guat-gschaut.at
  8. Schlacher Karin, Haldenweg 22, 8740 Zeltweg, +43 676 7516669, karin.sch76@gmail.com

 

Südoststeiermark

  1. Bergmann-Platzer Mathias Martin, Saaz 4, 8341 Paldau, +43 664 4621166, ingrid.platzer@gmx.at
  2. Ceh Hojnik Helena MSc, Kodolitschhof 2, Tür 11, 8490 Bad Radkersburg, +43 664 5318028, opbhelena@gmail.com
  3. Janitsch Günter, Feldbacher Straße 69, Tür 6, 8344 Gleichenberg Dorf, +43 660 4515688, guenther.janitsch67@gmail.com
  4. Schieder Erwin, Mühldorf 434, 8330 Feldbach +43 676 889447980, e.schieder@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at

 

Voitsberg

  1. AE 24 Fairline GmbH, Gewerbepark Köppling 2, 8561 Söding-St.Johann, +43 664 5252439, office@fairline-pflege.at, www.fairline-pflege.at
  2. Pichler Doris Ernestine, Wiesengasse 7a, 8570 Voitsberg, +43 664 3801813, betreuung.daheim@gmx.at, www.pa-betreuung.at
  3. Trappl Gertrude, Klein-Gaisfeld 170, 8564 Kleingaisfeld, +43 664 8506524, trapplgertrude@gmail.com
  4. Welser Johannes, Ligist 50, 8563 Ligist, +43 664 75127175, info@lebensfreude24-betreuung.at, www.lebensfreude24-betreuung.at
  5. Weß Heimo Heinz MSc, Pfundnerweg 1, 8580 Köflach, +43 664 88733813, heimo.wess@humanocare24.com, www.humanocare24.com

 

Weiz

  1. Bleykolm Bircuta-Maria, Flurgasse 1, 8160 Weiz, +43 699 19 00 05 82, maria.bleykolm@gmail.com, www.helping-hands-austria.at
  2. BMS Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +43 5 90404, office@pflegeboerse.at, www.pflegeboerse.at
  3. Buchmüller Martina Aloisia, Entschendorf 164, 8321 Entschendorf, +43 664 9204116, buchmueller@lebenskraft24.at, www.lebenskraft.at
  4. DAP Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +49 322 2200 6849, office@deutschealtenpflege.de, www.deutschealtenpflege.de
  5. Eisenberger Zanda, Kleinsemmering Dorf 2, 8164 Gutenberg, +43 660 1494333, info@24h-betreuung.at, www.24h-betreuung.at
  6. Essich Elisabeta-Marina, Hofstätten 143, 8200 Hofstätten an der Raab, +43 664 4381794, elisabeta.essich@gmail.com
  7. Paar Karin, Grazer Straße 32, 8200 Gleisdorf, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  8. Pflegefux GmbH, Ungerdorf 116, 8200 Gleisdorf, +43 5 1712, office@pflegefux.at, www.pflegefux.at
  9. Pittman Etelka, Nitscha 135, Tür 1, 8200 Gleisdorf, +43 664 31 79 200, interemployments@yahoo.com
  10. Weiz Sozial gGmbH, Franz-Pichler-Straße 28/3, 8160 Weiz, +43 3172 46023, office@weiz-sozial.net, www.weiz-sozial.net
  11. Zima Olimpia, Brunnfeldgasse 18, Tür 4, 8160 Weiz, +43 664 1749158, olimpia.zima@yahoo.com

 

Weitere Informationen: www.daheimbetreut.at

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