Hilfe bei Gicht – Dr. Riedl

Schmerzhafte Gichtanfälle werden von Harnsäurekristallen ausgelöst, die sich in den Gelenken ablagern. Übergewicht verdoppelt das Risiko dafür. Die Kilos von Betroffenen dürfen allerdings nur sanft purzeln.

Am Foto sieht man Dr. Matthias Riedl.
Dr. Matthias Riedl klärt unter anderem im TV als Ernährungs-Doc darüber auf, welchen hohen und nach wie vor unterschätzten Stellenwert das richtige Essen für unseren Körper hat. © Andreas Sibler

Ein Schmerz im Gelenk, der sich wie tausend Nadelstiche anfühlt – so äußert sich ein Gichtanfall. Schon kleinste Berührungen werden dann zur Qual. Häufig fängt es in den Zehen an. Rötung, Schwellung und teils auch Fieber kommen hinzu. Gicht ist heute eine Volkskrankheit, sie entwickelt sich meist über mehrere Jahre und betrifft vor allem Männer. Übergewicht verdoppelt das Gichtrisiko. Ein opulenter, purinreicher Speiseplan mit fetten Fleisch- und Wurstwaren sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Fruktose, wie er in Säften oder Fertigprodukten vorkommt, fördern den Ausbruch der chronischen Stoffwechselstörung. Um Gichtanfälle möglichst zu vermeiden, sollte der Harnsäurespiegel im Körper dauerhaft gesenkt werden.

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen. Sie sind Bestandteile menschlicher Zellen, werden aber auch über die Nahrung aufgenommen. Üblicherweise wird überschüssige Harnsäure vor allem über die Nieren ausgeschieden. Produziert der Körper aber zu viel davon oder scheidet zu wenig aus, erhöht sich die Konzentration im Blut. Die Harnsäure bildet dann spitze, scharfkantige Kristalle, die sich mit der Zeit in den Gelenken ablagern und dort Entzündungen verursachen können.

Am Foto sind Linsen, Erbsen, Bohnen und diverse weitere Saaten zu sehen.
Pflanzliche Proteine, wie sie in Bohnen und Linsen enthalten sind, gehen einher mit Ballaststoffen und mit sekundären Pflanzenstoffen. © nadianb / Shutterstock.com

Familiäre Häufung

Gicht tritt familiär gehäuft auf, eine genetische Vorbelastung ist also auch bei dieser Erkrankung vorhanden. Ob es schlussendlich aber zu einem Gichtanfall kommt, wird zu einem wesentlichen Anteil von Lebensstilfaktoren beeinflusst. Betroffene sollten ihre Ernährungsweise daher auf den Prüfstand stellen, rät Ernährungsmediziner Matthias Riedl dringend. „Bei Übergewicht wird die Verstoffwechselung von Purinen zum Problem“, warnt er, „noch immer wird aber viel zu selten eine Ernährungstherapie verordnet, weil viele Ärzte nach wie vor der Meinung sind, dass man mit einer Änderung der Ernährungsweise wenig bewirken kann. Das ist allerdings falsch.“ 

Vorhandenes Übergewicht gilt es zu reduzieren – absolut wesentlich dabei ist allerdings, dass die Kilos im Falle dieser chronischen Stoffwechselerkrankung nicht zu schnell purzeln. „Das Abnehmen sollte langsam erfolgen, weil plötzliche Gewichtsschwankungen Gichtanfälle erst recht auslösen können. Der Harnsäurespiegel steigt dann nämlich vorübergehend an.“ Der Grund: Durch einen Fett- und Muskelverlust müssen besonders viele Purine im Körper abgebaut werden. Ein größtmöglicher Verzicht auf Alkohol und Fleisch allein im täglichen Menüplan greift zu kurz.

„Wie so oft gilt: Es kommt auf die richtige Zusammensetzung auf dem Speiseplan an. Er sollte nicht zu viel Fleisch enthalten, etwa 100 bis 150 Gramm pro Portion – und das ein bis zwei Mal die Woche“, so Riedl. Alkoholkonsum spielt übrigens bei beiden Geschlechtern als Risikofaktor eine Rolle. Früher stand vor allem der Bierkonsum von Männern im kritischen Fokus, Frauen haben in Bezug auf den Alkoholkonsum aber aufgeholt. Alkohol vermindert die Ausscheidung von Harnsäure, und damit erhöht sich der Harnsäurespiegel. 

Ovo-lacto-vegetabil – so lässt sich die Ernährungsempfehlung für Gicht-Patienten auf den Punkt bringen. © Kabachki.photo / Shutterstock.com

Ovo-lacto-vegetabil

Günstig ist vielmehr eine sogenannte ovo-lacto-vegetabile Ernährung, so Riedl, die vor allem auf Eier, Milchprodukte und viel Gemüse setzt. Ergänzend sind Vollkornprodukte, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle empfehlenswert. Milchprodukte regen die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren an. Milch, fettarme Milchprodukte und Eier sind nicht nur purinarm, sondern auch eine wertvolle Eiweißquelle für Gicht-Patienten. Milchproteine enthalten zwar unter anderem gesättigte Fettsäuren, sind aber auch Darmkrebshemmer und erhöhen das Übergewichtsrisiko nicht. Dennoch ist Vorsicht geboten: Zu viel Milchkonsum, insbesondere bei Frauen, „das beginnt mit 600 bis 800 ml pro Tag“, so Riedl, kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen.

Ein Glas Milch am Tag birgt keine Gefahr, in dieser Größenordnung machen sich die gesundheitlichen Vorteile bezahlt. Der Rest des Bedarfs sollte allerdings mit pflanzlichen Proteinen beglichen werden. Welchen Stellenwert haben pflanzliche Proteine überhaupt im Vergleich zu tierischen Proteinen? „Pflanzliche Proteine gehen einher mit Ballaststoffen, mit sekundären Pflanzenstoffen – sie haben grundsätzlich viele positive gesundheitliche Effekte, dazu gehört auch die krebshemmende Wirkung. Zudem lässt sich das Gewicht auf Dauer besser halten.

Am Foto sind verschiedene Gemüsesorten zu sehen.
Der Gemüseanteil darf bei Gicht-Patienten gerne höher ausfallen, auf Alkohol sollte man verzichten. © Framarzo / Shutterstock.com

Bei einem akuten Gichtanfall ist es das Ziel der Behandlung, die Schmerzen möglichst rasch zu lindern und der Entzündung entgegen­zuwirken. Die ärztliche Be­­gleit­ung mit einer medikamentösen Be­­handlung, die Kühlung und Hochlagerung schmerzender Gelenke sind dabei unerlässlich. „Gichtanfälle sind eine sehr schmerzhafte Sache, die auch den Einsatz von Medikamenten wie Allpurinol erforderlich machen können. Dennoch sollte man sich gut überlegen, wie man das Problem dauerhaft und nachhaltig lösen kann“, unterstreicht Riedl. Freilich nicht außer Acht lassen sollte man dabei das Thema Bewegung. Körperliche Aktivitäten sind aber besonders sensibel zu betrachten. „Bei der Gicht ist es immens wichtig, auf etwaige bereits vorhandene Gelenkschäden zu achten“, gibt Riedl zu bedenken. Die gewählte Bewegungsart darf die Gelenke nicht überstrapazieren, sanfter Ausdauersport unterstützt auch bei der Reduktion des Gewichts.

 

Text: Elke Jauk-Offner

Foto: © Andreas Sibler; nadianb / Shutterstock.com; Kabachki.photo / Shutterstock.com; Framarzo / Shutterstock.com; Doucefleur / Shutterstock.com 

 

Rezept Dr. Riedl – Diabetiker

Gedämpftes Gemüse mit weiße-Bohnen-Hummus

pro Portion: ca. 485 kcal | 16 g EW | 33 g F | 28 g KH

vegan • laktosefrei • glutenfrei 

 

Für 2 Personen, 30 Min. Zubereitung

Am Foto ist ein Teil des Originalbildes aus dem Buch von Dr. Matthias Riedl zu sehen.
Das Rezept stammt aus dem Buch „Heilen Sie Ihren Diabetes“ vom Spiegel Bestseller-Autor Dr. Matthias Riedl. © Gräfe und Unzer / Grossmann & Schürle

 

Zutaten

2 kleine Möhren, 200 g grüne Bohnen (frisch oder TK), 300 g weiße Bohnen (aus der Dose), 1 kleiner Fenchel, 1 Knoblauchzehe und 1 EL heller Sesam

2 EL helles Tahin (Sesampaste), ½ Zitrone, 3–4 EL Olivenöl, 3 Stängel Petersilie, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

  1. Die Möhren mit der Gemüsebürste gründlich waschen und längs halbieren. Grüne Bohnen putzen und waschen (TK-Ware rechtzeitig auftauen lassen). Den Fenchel putzen, waschen, halbieren und den harten Strunk entfernen, Fenchel in dünne Scheiben schneiden.
  2. Möhren, grüne Bohnen und Fenchel mit etwas Salz in einen Dämpfeinsatz geben. In einem Topf ausreichend Wasser aufkochen und den Dämpfeinsatz hineinstellen. Das Gemüse zugedeckt ca. 15 Min. garen. (Wer keinen Dämpfeinsatz hat, kann auch ein hitzefestes Sieb in den Topf stellen.)
  3. Inzwischen für den Hummus die weißen Bohnen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen. Mit dem Tahin in einen hohen Rührbecher geben. Den Knoblauch schälen, vierteln und hinzufügen. Die Zitrone auspressen, den Saft mit 2 EL Öl, Kreuzkümmel, etwas Salz und Pfeffer zu den Bohnen geben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren.
  4. Den Sesam in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei kleiner Hitze ca. 5 Min. leicht rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Die Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen und grob hacken.
  5. Zum Servieren das Gemüse auf Teller verteilen und den Hummus danebensetzen. Alles mit Sesam und Petersilie garnieren und mit dem restlichen Öl beträufeln.

Cover des Buches von Dr. Matthias Riedl, Heilen Sie ihren Diabetes.
Das Buch bietet auch für Typ-1-Diabetiker Hilfestellung an. © Gräfe und Unzer / Grossmann & Schürle

Buchbeschreibung „Heilen Sie Ihren Diabetes“

Dass Diabetes nicht heilbar ist, gehört der Vergangenheit an. Die aktuellen Forschungen zei­gen, dass in vielen Fällen eine Lebensstiländerung eine Heilung von Typ-2-Diabetes ermöglicht. Im Medicum Hamburg wird die in diesem Buch beschriebene Ernährungstherapie von Dr. Matthias Riedl erfolgreich bei Diabetiker:innen angewendet. Selbst die Insulindosis konnte bei Typ-1-Diabetes teilweise verringert werden. Ein leicht zu lesend­­er Begleiter für Diabetiker:innen, welche sich der Krankheit nicht ergeben wollen inklusive Genuss-Rezepten für ein entspanntes Leben.

ISBN 978-3-8338-7568-7 • 240 Seiten , € 27,95

Diabetes Typ 2

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper Schwierigkeiten hat, den Nahrungsbaustein Glukose (Zucker) aus dem Blut als Energieträger in die Zellen zu befördern. Ein Alter von mehr als 45 Jahren, ein großer Bauchumfang, zu hoher Blutdruck, eine Fettstoffwechselstörung, zu hoher Nüchternblutzucker, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bewegungsmangel in Kombination mit unausgewogener Ernährung, Rauchen, Stress, Vererbung – die Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind vielfältig. Die Zellen reagieren dann nicht mehr adäquat auf das im Körper produzierte Hormon Insulin. Das führt zu einer Überbelastung der Bauchspeicheldrüse und einem zu hohen Insulingehalt im Blutkreislauf. 

 

Text Rezept: Gräfe und Unzer

Text: Vera Kowatschitsch, Elke Jauk-Offner

Foto: © Gräfe und Unzer / Grossmann & Schürle

Dr. Matthias Riedl Ernährungs-Doc

Im Jahr 2050 werden laut Berechnungen rund 60 Prozent der Erwachsenen Übergewicht oder Adipositas aufweisen. Rund ein Viertel davon wird über 65 Jahre alt sein. Das hat eine neue Studie für 204 Staaten und Regionen ergeben, die auch Österreich umfasst. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Emmanuela Gakidou, Hauptinitiatorin der Studie vom Institute for Health Metrics and Evaluation der US-Universität Washington, spricht von einer „beispiellosen globalen Epidemie“.

Erschreckende Tendenz

Die Menschen werden weltweit also immer dicker. Gleichzeitig ist falsche Ernährung die Wurzel vieler Erkrankungen. Dennoch wird das Thema Ernährungstherapie nach wie vor vielfach ausgeblendet, genau hier setzt Ernährungsmediziner Matthias Riedl an. Denn: „Gesundes Essen wirkt wie Medizin“, lässt er keinen Zweifel daran, dass man mit einer entsprechenden Ernährungsweise Krankheiten aktiv vorbeugen, lindern und sogar heilen kann. Der renommierte Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie und Ernährungsmedizin leitet als ärztlicher Direktor das von ihm 2008 gegründete medizinische Versorgungszentrum Medicum Hamburg. Es gilt als Europas größtes Zentrum für Ernährungsmedizin und Diabetologie. 

Einem Millionenpublikum ist Matthias Riedl seit 2013 aus der NDR-Sendereihe „Die Ernährungs-Docs“ bekannt, die Möglichkeiten der Ernährungstherapie an konkreten Patientenfällen verdeutlicht. Ob Zuckerkrankheit, Migräne oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung: Die Ernährungs-Docs helfen mit Essen als Medizin. Im Rahmen der Sendung begleiten Experten Menschen mit ganz unterschiedlichen gesundheitlichen Pro­blem­­stellungen dabei, durch eine gezielte Ernährungsumstellung gesünder zu werden. 

Am Foto sind verschiedene Gemüsesorten zu sehen.
In der Natur liegt die Kraft, gilt auch für die Ernährung. © Framarzo / Shutterstock.com

Du bist was du isst

Gemeinsam mit seinem Team im Medicum Hamburg hat Matthias Riedl auch das 20:80-Prinzip entwickelt. Es ist eine Formel, um Verhaltensweisen nach einer individuellen Fehleranalyse gezielt und nachhaltig zu ändern. Mit 20 Prozent Ernährungsoptimierung sollen 80 Prozent des gewünschten Effekts erzielt werden: „Das 20:­80-Prinzip zeigt, dass nur 20 Prozent Ernährungsoptimierung nö­­tig ist, um langfristig und nachhaltig Gewicht zu reduzieren, den Blutdruck zu normalisieren und den Cholesterinspiegel zu senken“, unterstreicht der Facharzt. Auf dieser Methode basiert auch die von Riedl entwickelte Gesundheits-App „myFoodDoctor“. Die über 20-jährige Erfahrung als Mediziner fließt zudem in die Ernährungsratgeber ein, mit denen er informativ und alltagstauglich über die Vorteile gesunder Ernährung aufklären will. In seinem Podcast „So geht gesunde Ernährung“ räumt er mit Mythen rund um das Essen auf.

Am Foto ist eine Yoga-Gruppe zu sehen.
Das seelische Gleichgewicht hängt stark mit dem körperlichen Wohlbefinden zusammen. © Ground Picture / Shutterstock.com

Länger gesund leben

Von der bloßen Heilung von Krankheiten hin zur möglichst langen Erhaltung der Gesundheit vollzieht sich derzeit ein regelrechter Paradigmenwechsel. Immer häufiger ist dabei von „Longevity“ die Rede. Langlebigkeit – das meint, sich körperliche und geistige Fitness möglichst lange zu bewahren. In Amerika hat sich das Streben danach bereits zu einer regelrechten Bewegung entwickelt. Während wir unsere genetischen Voraussetzungen als gegeben akzeptieren müssen, können wir mit unseren Lebensgewohnheiten einen Einfluss auf den Alterungsprozess nehmen. Auch Matthias Riedl nimmt sich dieses Themas an: „80 wird das neue 50 sein – visionäre Forscher tüfteln intensiv an der Frage, wie sich das Beste aus dem Alter herausholen lässt. Doch die Erkenntnisse der Longevity-Medizin wirken auf die meisten teuer, kompliziert und alltagsfern“, heißt es zu seinem Werk „Die Longevity Food-Formel – Die richtige Ernährung als Erfolgsfaktor für ein langes und gesundes Leben“. Basierend auf jüngsten Studien präsentiert er die Schlüsselfaktoren wie erhöhte Eiweißzufuhr, Zuckerreduktion, ein intaktes Mikrobiom und moderates Fasten.

Am Foto sind Linsen, Erbsen, Bohnen und diverse weitere Saaten zu sehen.
Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen haben eine diabeteshemmende Wirkung. © nadianb / Shutterstock.com

Klüger essen

So ungern es alle hören: Falsche Ernährung macht krank. Aber was macht gesunde Ernährung aus? Welche Lebensmittel fit halten und helfen, Diabetes Typ 2 zu heilen und Blutzuckerschwankungen bei Typ 1 zu reduzieren, darauf legt Matthias Riedl den Fokus in seinem Expertenkochbuch „Heilen Sie Ihren Diabetes“. Er legt das Augenmerk auch auf den von ihm geprägten Begriff der „artgerechten“ Ernährung – eine dem Ausmaß der körperlichen Bewegung angepasste Dosierung von Kohlenhydraten, eine gewichtsadaptierte Dosierung von Eiweiß sowie eine gemüse- und nussreiche Ernährung.  Das Konzept setzt er nicht nur zur Behandlung von Adipositas, sondern auch Diabetes Typ 2 ein und stellt sich damit in Teilen gegen die seiner Auffassung nach zu kohlenhydratlastigen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Diabetesgesellschaft. Er ist damit einer der Kritiker einer zu frühen Insulintherapie – sie führe zu einer Spirale aus Gewichtszunahme und weiteren Insulin-Dosissteigerungen.

Fotos: © Andreas Sibler,  nadianb / Shutterstock.com, nadianb / Shutterstock.com, Ground Picture / Shutterstock.com, Framarzo / Shutterstock.com 

 Text: Elke Jauk-Offner