Vor allem viele ältere Menschen sind im Vorjahr im Inland geblieben. Gereist ist man in erster Linie mit dem Auto. Flugreisen bewegten sich auf dem Niveau der 1980er Jahre.
Jede dritte Urlaubsreise war im Vorjahr laut Statistik Austria ein Verwandten- und Bekanntenbesuch. An zweiter und dritter Stelle folgen Aktivurlaub und Erholungsurlaub. Der Anteil von Kultur- und Städteurlauben hat um neun Prozentpunkte abgenommen. Die Reiseintensität im Sommer ist um ein Viertel auf 43 Prozent eingebrochen. Inlandsurlaubsreisen haben dabei um fast 19 Prozent auf 3,8 Millionen zugelegt. Die Anzahl der Reisen ins Ausland hat sich um 57 Prozent auf 1,6 Millionen mehr als halbiert.
800.000 Urlaubsreisen führten 2020 nach Deutschland, rund 700.000 nach Italien und 200.000 nach Kroatien. Die Zahl der Inlandsurlaubsreisen nahm hingegen nur um ein Fünftel auf 8,8 Millionen ab. Mehr als drei Viertel der Urlaubsreisen fanden im Vorjahr mit dem Auto statt. Der Anteil der Flugreisen ging auf 6,5 Prozent zurück – und damit laut Statistik Austria auf das Niveau der 1980er-Jahre.
Am stärksten nahm die Reiseintensität bei über 65-Jährigen ab – mit minus 24,7 Prozentpunkten auf 35,9 Prozent. Kürzere Urlaube waren gefragter, das Minus betrag trotzdem rund 37 Prozent. Die Zahl der durchgeführten Haupturlaubsreisen mit mindestens vier Nächtigungen fiel auf den Wert des Jahres 1990 zurück.

