Erwachsenenschutzgesetz

Das Erwachsenenschutzrecht regelt die rechtliche Vertretung von Personen, die in ihrer Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt sind, in Form eines „4-Stufen-Modells“. Über das eigene Geld, das eigene Zuhause, seinen eigenen Alltag nicht mehr verfügen zu können, bedeutet für Betroffene oft, auf die Hilfe von fremden Menschen angewiesen zu sein. Und das ist nicht immer angenehm.

Vier Stufen zu einem selbstbestimmteren Leben

Das Erwachsenenschutzgesetz setzt auf Hilfe und Unterstützung und reicht von der selbstbestimmten Vorsorgevollmacht bis zur allenfalls notwendigen gerichtlichen Entscheidung mithilfe eines Erwachsenenvertreters. Ein vierstufiges Modell soll es Betroffenen ermöglichen, so lange wie möglich ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu führen. Im Erwachsenenschutz steht die Vorsorgevollmacht an oberster Stelle. Wenn die betroffene Person jedoch in ihrer Entscheidungsfähigkeit schon so weit eingeschränkt ist, dass sie eine Vorsorgevollmacht nicht mehr errichten kann, stehen in der Praxis die gewählte, die gesetzliche und als letzter Ausweg auch die gerichtliche Erwachsenenvertretung zur Wahl.

Am Bild ist Mag. Stephan Plankensteiner zu sehen.
Mag. Stephan Plankensteiner MBL, von der Notariatskammer Steiermark. © Kanizaj

Die Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer in Ihrem Namen handeln und für Sie Entscheidungen treffen darf, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage dazu sind. Mit der Errichtung einer Vorsorgevollmacht kann man eine oder mehrere Vertrauenspersonen für allenfalls künftig erforderliche Handlungen vertraglich bestellen beziehungsweise bevollmächtigen.

In welchen Angelegenheiten kann man nun beispielsweise mit einer Vorsorgevollmacht selbst bestimmen, wer für einen entscheidet, wenn man dies selbst nicht mehr kann?

  • Im medizinischen Bereich, wie etwa die Einwilligung in eine medizinische Behandlung, die auch mit einer schweren oder nachhaltigen Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit oder der Persönlichkeit verbunden sein könnte
  • Für allfällige erforderliche Unterbringungsmaßnahmen, wie etwa für Entscheidungen über eine dauerhafte Änderung des Wohnorts (Heimplatz)
  • In Vermögensangelegenheiten, die über alltägliche Geschäfte hinausgehen 
  • Für erforderliche Grundbuchsänderungen
  • Bei Verfügungen über Unternehmen/Beteiligungen
  • Für Behördenwege, Postvollmacht, Bankgeschäfte
  • Bei Geldtransaktionen etc.

Eine Vorsorgevollmacht lässt sich inhaltlich individuell gestalten. Es ist auch möglich, eine Person als Vertreter in medizinischen Angelegenheiten vorzusehen und eine andere mit der Verwaltung des Vermögens zu betrauen. 

Auch eine Art Patientenverfügung lässt sich in die Vorsorgevollmacht integrieren. So kann etwa auch geregelt werden, dass medizinische Behandlungen abgelehnt werden, die nur die Verlängerung des Sterbevorganges oder eine Verlängerung des Leidens bewirken, wenn aufgrund des Gesundheitszustandes der betroffenen Person ein bewusstes
Leben mit eigener Persönlichkeitsgestaltung nicht mehr zu erwarten ist.

Damit die selbst bestimmten Vertrauenspersonen umfangreich tätig werden können, muss die Vorsorgevollmacht vor einem Notar, Rechtsanwalt oder beim Erwachsenenschutzverein errichtet und im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis registriert werden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine individuelle und umfangreiche Beratung eines Experten vor Abschluss einer Vorsorgevollmacht unerlässlich ist, um selbstbestimmte Vorsorge treffen zu können.

Die Errichtung und Registrierung einer Vorsorgevollmacht spart im Anlassfall für alle Beteiligten wichtige Zeit, unnötige Wege und natürlich auch Kosten.

Am Foto ist ein älterer Mann mit seiner Pflegerin zu sehen.
Unterschieden wird zwischen der gewählten, gesetzlichen und gerichtlichen Erwachsenenvertretung. © Ground Picture / Shutterstock.com

Die gewählte Erwachsenenvertretung

Die gewählte Erwachsenenvertretung ist eine Alternative zur Vorsorgevollmacht für all jene Personen, die nicht rechtzeitig eine Vorsorge getroffen haben.

Wenn eine Person in ihrer Entscheidungsfähigkeit bereits eingeschränkt ist, aber die Folgen einer Bevollmächtigung noch in Grundzügen versteht, kann sie auch bei fehlender Vorsorgevollmacht noch selbst aussuchen, wer sie vertritt, wenn das notwendig ist. Gewählt werden können Angehörige, Freunde oder andere nahestehende Personen. Die Vertretungsbefugnis muss ebenfalls schriftlich vor Notar, Rechtsanwalt oder Erwachsenenschutzverein vereinbart werden. Es kann dabei auch bestimmt werden, dass der Vertreter Entscheidungen nur mit Einvernehmen des Betroffenen fällen kann. Der Betroffene erhält so mehr Kontrolle. „Geminderte Entscheidungsfähigkeit“: Die betroffene Person versteht, was es bedeutet, eine Vertretungsperson zu haben und will diese auch haben.

Die gesetzliche Erwachsenenvertretung

Diese Vertretungsart kommt dann zum Tragen, wenn die betroffene Person ihre Vertreter nicht mehr selbst wählen kann.

Für die gesetzliche Erwachsenenvertretung kommen nur nahe Angehörige infrage:

  • Eltern 
  • Großeltern 
  • Geschwister
  • volljährige Kinder 
  • volljährige Enkelkinder
  • Ehepartner 
  • eingetragene Partner
  • Lebensgefährten
  • Nichten und Neffen

Auch Geschwister, Neffen und Nichten werden berücksichtigt. Dies kommt betroffenen Personen, die verwitwet und/oder kinderlos sind, natürlich sehr entgegen.

Die gesetzliche Erwachsenenvertretung ist auf drei Jahre befristet. Bei gewichtigen Entscheidungen muss jedoch die Zustimmung des Pflegschaftsgerichts eingeholt werden. Die Registrierung der gesetzlichen Erwachsenenvertretung ist von einem Notar, einem Rechtsanwalt oder einem Erwachsenenschutzverein im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis vorzunehmen.

Der Notar, Anwalt oder Mitarbeiter des Erwachsenenschutzvereins müssen vor der Registrierung vor Ort bei der betroffenen Person – zu Hause oder im Heim – ein Bild von der Situation machen und die betroffene Person insbesondere über ihr Widerrufsrecht informieren. Bei dieser Vertretungsform kann das – wie die Praxis schon gezeigt hat – in Extremfällen auch dazu führen, dass die betroffene Person laut medizinischem Gutachten – im Idealfall von einem Psychiater – zwar überhaupt nicht mehr
zurechnungsfähig und somit komplett entscheidungsunfähig ist, jedoch eine Registrierung bzw. Vertretung ablehnt. In so einem Fall darf die Registrierung nicht vorgenommen werden, auch wenn sie sinnvoll und geboten erscheint.

Die gerichtliche Erwachsenenvertretung

Diese Vertretungsform steht als letzte Stufe im Erwachsenenschutzgesetz nur mehr zur Verfügung, wenn die anderen erwähnten Vertretungsformen nicht (mehr) möglich sind. 

Sie kommt der früheren Sachwalterschaft gleich. Wie bei dieser erfolgt die Bestellung per Gerichtsbeschluss. Der Unterschied zur gesetzlichen Erwachsenenvertretung besteht im Wesentlichen nur darin, dass das Gericht einen Erwachsenenvertreter bestellt. Das Gericht muss dabei jedoch nicht zwingend einen nahen Angehörigen bestellen. So könnte z. B. auch ein Anwalt oder Mitarbeiter des Erwachsenenschutzvereins eingesetzt werden. 

Der gerichtliche Erwachsenenvertreter wird nur für bestimmte Angelegenheiten bestellt – der Wirkungsbereich wird in einem gerichtlichen Bestellungsbeschluss festgehalten. In diesem sind die Angelegenheiten, für die die Vertretung zuständig ist, genau angeführt. Mindestens einmal jährlich muss über Lebenslage und Finanzen der Betroffenen berichtet werden. Beendet ist die Vertretung nach Erledigung der übertragenen Angelegenheit, wie z. B. ein Bankgeschäft, oder nach spätestens drei Jahren. Bei weiterer Erforderlichkeit der Vertretung nach drei Jahren ist wiederum ein neues Verfahren bei Gericht einzuleiten.

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: © Kanizaj; Ground Picture / Shutterstock.com 

Sicher reisen mit Raiffeisen

Urlaub ist die Zeit zum Abschalten. Für Entspannung, neue Eindrücke oder gemeinsame Erlebnisse mit Familie und Freunden. Damit diese Zeit unbeschwert bleibt, lohnt es sich, auch beim Bezahlen gut vorbereitet zu sein. Raiffeisen begleitet Sie dabei als verlässlicher Partner – mit maßgeschneiderten Lösungen und einem klaren Fokus auf den Schutz Ihrer Daten und Finanzen. Ganz gleich, ob Sie innerhalb Europas oder auf einem anderen Kontinent unterwegs sind: Wer seine Raiffeisen Karten umsichtig nutzt und auf bewährte Sicherheitsfunktionen wie GeoControl setzt, kann das Risiko von Kartenmissbrauch deutlich minimieren.

Gemeinsam mit Ihrer Raiffeisenberaterin oder Ihrem Raiffeisenberater finden Sie die für Ihre Reise passende Kombination aus Karte, App und Sicherheitsfunktionen. Denn der Schutz unserer Kundinnen und Kunden steht bei uns an erster Stelle – egal, ob Sie online bezahlen oder am Bankautomat im Ausland stehen.

Am Bild ist die Karte der Raiffeisen bei der Bankomatzahlung zu sehen.
Behandeln Sie ihren PIN immer vertraulich. © PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com

Online bezahlen – aber sicher

Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit beim Online-Einkauf – etwa beim Buchen von Flügen, Hotels oder Mietwagen. Achten Sie immer darauf, dass die Website, auf der Sie bezahlen, sicher ist. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Webadresse mit „https://“ beginnt und ein kleines Schloss- oder Schlüsselsymbol im Browser angezeigt wird. Diese Zeichen deuten darauf hin, dass Ihre Daten bei der Übertragung geschützt sind. Geben Sie Ihre Kartendaten nur dann ein, wenn Sie tatsächlich einen Kauf abschließen und wenn die Seite alle Sicherheitsmerkmale erfüllt. Sollte etwas unseriös erscheinen oder die Verbindung ungesichert sein, wählen Sie lieber einen anderen Anbieter oder Zahlungsweg. Raiffeisen hilft Ihnen bei Fragen zum sicheren Bezahlen jederzeit weiter.

Achtsamkeit im Alltag

Auch im Alltag – ob zu Hause oder auf Reisen – ist ein achtsamer Umgang mit Ihrer Karte entscheidend. Bewahren Sie alle Zahlungsbelege sorgfältig auf, um bei Bedarf einen Nachweis zu haben. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung oder die Bewegungen im Mein ELBA-Onlinebanking, um verdächtige Buchungen frühzeitig zu erkennen. Achten Sie beim Bezahlen darauf, dass Ihre Karte nicht aus dem Blickfeld verschwindet – etwa in Restaurants, Hotels oder bei mobilen Verkaufsstellen. So behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Zahlungen.

Auf Reisen ist eine ausgewogene Mischung aus Bargeld und Karte empfehlenswert. Ein kleiner Betrag in der jeweiligen Landeswährung eignet sich gut für kleinere Ausgaben wie Trinkgeld, lokale Einkäufe oder Taxifahrten. Größere Bargeldmengen sollten Sie hingegen aus Sicherheitsgründen meiden. Karten sind nicht nur praktisch – sie lassen sich bei Verlust auch sperren und ersetzen, was Bargeld naturgemäß nicht kann. Ihre Raiffeisenberaterin oder Ihr Raiffeisenberater hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der besten Zahlungsmittel für Ihr Reiseziel – individuell auf Ihre Pläne abgestimmt.

Ein zentrales Sicherheitsmerkmal bleibt Ihre PIN. Behandeln Sie sie immer vertraulich. Verdecken Sie bei Eingabe das Tastenfeld mit der freien Hand, lassen Sie sich nicht ablenken oder scheinbar „helfen“. Schreiben Sie Ihre PIN nicht auf und tragen Sie sie keinesfalls bei sich. Geben Sie Ihre Karte nie aus der Hand – auch nicht bei Zahlungen im Ausland. Vermeiden Sie verdächtig aussehende oder beschädigte Bankautomaten und melden Sie Unregelmäßigkeiten umgehend Ihrer Raiffeisenbank. Sollte Ihre Karte verloren gehen oder Sie einen Missbrauch vermuten, lassen Sie sie sofort sperren. Die Raiffeisen Sperrhotline ist auch aus dem Ausland jederzeit erreichbar.

Am Bild sind Reisepässe und Flugtickets zu sehen.
Eine Kombination aus Karte und Bargeld gibt Ihnen Sicherheit im Urlaub. © TravnikovStudio / Shutterstock.com

GeoControl: Mehr Sicherheit im Ausland

Besonders wirkungsvoll ist der Einsatz von GeoControl – die kostenlose Sicherheitsfunktion Ihrer Raiffeisen Debitkarte. Sie wurde speziell entwickelt, um Ihre Kartennutzung außerhalb Europas zu schützen. GeoControl blockiert standardmäßig Bargeldbehebungen in außereuropäischen Ländern. Nur wenn Sie diese Sperre gezielt aufheben, wird die Nutzung Ihrer Karte dort möglich – so behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Finanzen, auch auf Reisen.

Die Deaktivierung von GeoControl ist einfach und flexibel: Sie können sie direkt in Mein ELBA vornehmen – entweder im Bereich „Services“ oder unter „Karten verwalten“. Auch Ihre Raiffeisenberaterin oder Ihr Raiffeisenberater unterstützt Sie dabei gerne, ebenso wie die Sperrhotline unter +43 1 204 8800, die auch aus dem Ausland erreichbar ist. In Mein ELBA können Sie jederzeit überprüfen, ob GeoControl aktiv ist. Der geografische Nutzungsstatus Ihrer Karte wird dort übersichtlich angezeigt.

Ihr Berater informiert Sie gerne über Ihre Möglichkeiten, vereinbaren Sie einen Termin in der Filiale.

Wichtig: Aus Sicherheitsgründen sollte eine Deaktivierung von GeoControl nur vorübergehend erfolgen – maximal für drei Monate. Wenn Sie einen längeren Aufenthalt außerhalb Europas planen, empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit Ihrer Raiffeisenbank. Nach Ablauf der Frist wird GeoControl automatisch wieder aktiviert. Besonders effektiv schützt diese Funktion vor sogenannten Skimming-Angriffen, bei denen Kartendaten und PINs an manipulierten Bankautomaten ausgelesen und missbräuchlich verwendet werden – oft im Ausland.

Ein unbeschwerter Urlaub beginnt nicht erst am Flughafen oder am Strand, sondern schon mit der richtigen Vorbereitung. Wir begleiten Sie dabei – persönlich, digital und immer mit dem Ziel, Ihnen Sicherheit zu geben, wo immer Sie unterwegs sind.

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: © TravnikovStudio / Shutterstock.com ; sergey kolesnikov / Shutterstock.com ; PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com 

Niedrige Pensionen sind weiblich

Frauen bekommen deutlich weniger Pension als Männer – im Bundesdurchschnitt 40,1 % weniger, in der Steiermark sogar 42,3 %. Das ist kein Einzelfall, sondern systematisch. Besonders auffällig: Die Mehrheit unserer Mitglieder in der Steiermark sind Frauen.

Am Foto ist die Frauenreferentin Frau Elisabeth Well zu sehen.
Elisabeth Well, Frauenreferentin des Pensionistenverbandes Steiermark.

„Männer erhalten im Schnitt € 2.236,- Pension pro Monat, Frauen nur € 1.301,- – das sind € 935,- weniger, Monat für Monat“, rechnet Landesfrauenreferentin Elisabeth Well vor. Pro Jahr ergibt das eine Differenz von über € 11.000,-.

Diese Zahlen sind keine Statistik-Spielerei, sondern Ausdruck realer Ungerechtigkeit. Und die beginnt nicht erst im Ruhestand: Fehlende Kinderbetreuungsplätze, unfaire Bezahlung, lückenhafte Anrechnung von Erziehungszeiten – all das summiert sich über Jahrzehnte.

Bei öffentlichen Aktionen im Vorjahr stießen Well und Landesgeschäftsführerin Manuela Kunst auf breite Zustimmung – von Frauen und Männern. Denn klar ist: Gerechtigkeit hat kein Geschlecht.

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: pvstmk

Interview – Mario Kunasek

Grüß Gott, Herr Landeshauptmann und vielen Dank für die Möglichkeit, dieses Gespräch für Abenteuer Alter mit Ihnen zu führen! Darf ich am Anfang fragen: Was war für Sie persönlich die größte Überraschung, als Sie dieses Amt übernommen haben?

Mario Kunasek: Auf alle Fälle die Fülle an Terminen und die Breite. Ich war ja schon einmal Minister und kenne die Regierungstätigkeit, aber der Landeshauptmann ist halt sehr breit aufgestellt, was die Themen betrifft vom berühmten Kanaldeckel, der irgendwo scheppert, bis hin zu den großen Projekten in der Steiermark. Die Terminfülle und vor allem die Tiefe und Breite waren schon eine Überraschung.

Am Foto ist der Landeshauptmann Mario Kunasek im Regierungszimmer in der Grazer Burg zu sehen.
Selbstverständlich bin ich der Landeshauptmann für alle Steirer, die hier in der Steiermark leben und sich positiv zum Gelingen der Gesellschaft einbringen. © Marco Reif-Teubenbacher

Sind Sie eigentlich ein Landeshauptmann für alle Steirer, das war eine Formulierung, die viele ihrer Vorgänger verwendet haben? Also auch für die, die Sie nicht gewählt haben?

Kunasek: Selbstverständlich bin ich der Landeshauptmann für alle Steirer, die hier in der Steiermark leben und sich positiv zum Gelingen der Gesellschaft einbringen. Die Leistung erbringen, sei es in der Familie, sei es als Unternehmer, als Angestellter oder Arbeiter. Ich bin nicht der Landeshauptmann für Kriminelle, die sich radikalisieren, die das System ausnützen wollen. Da gibt es andere möglicherweise, die haben mich aber auch nicht gewählt. Aber selbstverständlich versuche ich alle, mit ins Boot zu holen. Ich glaube, die Steiermark ist ein wunderbares Land. Die Vielfalt macht es aus. Es gibt Aufgabenstellungen, die hoch interessant sind und die ich mit voller Motivation angehe.

Wenn Sie erlauben, nun Themen für die Senioren. Sie haben in unserem letzten Interview vor der Landtagswahl gesagt, Sie werben um die Stimmen der Senioren, weil Sie und Ihre Partei sie wertschätzen, weil Sie für die Würde der Senioren eintreten. Was hat die ältere Generation jetzt in dieser Beziehung davon, dass Mario Kunasek Landeshauptmann geworden ist?

Kunasek: Eines ist klar, die Wertschätzung hat sich seit dem letzten Gespräch nicht verändert. Wertschätzung ist ein wesentliches Thema, das gelebt werden muss, aber auch mit Leben befüllt. Ich sage schon auch, es soll sich etwas positiv verändern. Ich bin jetzt seit einigen Wochen Landeshauptmann und ich glaube, dass man spürt, dass man Themen, die die ältere Generation betreffen, auch sehr motiviert angeht. Ich sage jetzt Gesundheitsversorgung oder die wohnortnahe Spitalsversorgung – Stichwort Leitspital Liezen in der Obersteiermark – wo man den Plan gehabt hat zu zentralisieren, womit die wohnortnahe Versorgung nicht mehr sichergestellt gewesen wäre. Ein anderes Beispiel sind die Mehrgenerationenwohnhäuser, die wir uns auf die Fahnen geheftet haben. 

Sie haben das Thema Gesundheitsversorgung mit dem Leitspital in Liezen angesprochen. Dieser Bereich ist das zentrale Thema dieser Generation, weil sie in dieser Hinsicht am ehesten gefährdet ist. Sind Sie ein Anhänger der Spitzenmedizin mit aller ihrer Spezialisierung, die aber natürlich in einem Konflikt mit alten Strukturen steht?

Kunasek: Wenn Sie mit alten Strukturen die aktuellen Spitals­strukturen ansprechen, muss ich widersprechen. Spitzenmedizin und Spezialisierung schließen nicht aus, dass man das auf mehrere Standorte verteilen kann. Ich glaube, darum ist auch das Motto in der Obersteiermark, wo wir eben drei Häuser haben, dass wir selbstverständlich auch spezialisieren wollen. Nicht jedes Krankenhaus wird alles können im Bereich der Inneren Medizin und der Unfallmedizin und Vieles mehr, sondern es braucht hier Spezialisierungen. Sie gehen ja auch nicht zu erstbesten Arzt, wenn es um ein neues Knie oder eine neue Hüfte geht, sondern Sie gehen zu einem Spezialisten. Aber was es schon auch braucht, ist eine wohnortnahe Akutversorgung und dafür stehen wir genauso ein: Das heißt Spitzenmedizin und Spezialisierungen schließen nicht aus, das auf mehrere Standorte zu verteilen, ganz im Gegenteil. 

In unserem letzten Gespräch haben Sie beklagt, dass wir eigentlich schon mitten in der Zweiklassenmedizin sind. Was wird jetzt Ihr Weg sein, der herausführt aus diesem System, in dem offenbar ein Gruppe von Menschen schlechter behandelt wird als eine andere?

Kunasek: Leider haben wir das noch immer. Es ist mir nicht gelungen, das in den ersten Wochen zu reparieren. Wir wissen, dass wir zu wenig Ärzte haben, wir haben zu wenig niedergelassene Ärzte. Wir haben im Land Steiermark nur Teilmöglichkeiten, da ist die Ärztekammer zusammen mit der ÖGK verantwortlich, hier gute Verträge zu verhandeln, dass es wieder mehr Kassenärzte gibt. Es gibt immer mehr Wahlärzte und da müssten die Alarmglocken schrillen, weil da sind wir in der berühmten Zweiklassenmedizin. Auch bei den Wartezeiten auf Operationen muss man etwas tun, aber da ist Landesrat Kornhäusl auf einem guten Weg, rascher zu Operationen zu kommen. Letztes Jahr hatten wir Wartezeiten auf eine Grauer Star-Operation von eineinhalb Jahren, das ist ein untragbarer Zustand, aber da ist der Charly Kornhäusl auf einem guten Weg, das zu reparieren.

Es ist interessant, dass Sie mit dem Thema Gesundheit und Leitspital wahrscheinlich auch die Landtagswahl gewonnen haben, dass Sie die Umsetzung dieser Politik aber einem ÖVP-Mann anvertraut haben. Verzeihen Sie die Frage: Gibt es in Ihrer Partei niemanden, der dazu in der Lage gewesen wäre?

Kunasek: Das ist eine etwas verkürzte Darstellung. Ich möchte nicht sagen, dass es wichtigere und weniger wichtige Bereiche gibt. Alle Bereiche sind wichtig und nicht alle können von FPÖ-Regierungsmitgliedern verantwortet werden. Wir haben ein gemeinsames Programm und eine Aufgabenverteilung und beide Parteien stehen da voll dahinter. Außerdem gibt es den ständigen Austausch

zwischen Landesrat Kornhäusl mit unserem Klubobmann Marco Triller. Das heißt, es gibt keine wichtigen Ressorts und weniger wichtige. Alle sind wichtig und alle leisten eine gute Arbeit.

Am Foto ist Mario Kunasek zu sehen.
Mario Kunasek ist Landeshauptmann der Steiermark und steht für einen wertschätzenden Umgang mit der älteren Generation. © luef light

Meines Wissens ist die freiheitliche Partei in sechs Landesregierungen vertreten und in keinem dieser Länder hat eine freiheitliche Politikerin oder ein freiheitlicher Politiker die Verantwortung für Gesundheit und Spitäler. Was dürfen wir hinter diesem Umstand vermuten?

Kunasek:  Ich habe keine Ahnung, wie es in Oberösterreich der in Vorarlberg ausschaut. Da haben Sie sich besser vorbereitet als ich. Wir in der Steiermark haben einen Kurs getroffen, wo sich unsere Fähigkeiten und die der Volkspartei wiederfinden. Eines ist auch klar: Die Volkspartei hat über viele Jahre dieses Ressort gehabt und ich lasse es auch nicht zu, dass man das Eine gegen das Andere ausspielt. Wir machen unsere Arbeit gemeinsam mit der Volkspartei und der Landesrat Kornhäusl macht einen sehr guten Job. Aber noch einmal; Alles ist wichtig, nicht nur das Resort Gesundheit.

Sie haben am Anfang die Mehrgenerationenhäuser angesprochen. Können Sie das ein bisschen erläutern, denn es klingt ein wenig wie die bäuerliche Großfamilie mit Großeltern, Eltern und Kindern unter einem Dach. Können Sie erläutern, wohin Ihre Vorstellungen gehen?

Kunasek:  Wir wissen aus Umfragen und Studien, dass die Älteren gern lange zuhause bleiben und dass das oft nicht mehr möglich ist. Meine Großmutter war mit 93 Jahren allein zuhause und hat kaum Betreuung gebraucht. Das ist wunderbar, aber oft ist das nicht so. Das heißt, es sind pflegende Familienangehörige – meistens sind es die Frauen, die diese Verantwortung übernehmen – und da ist es gut und wichtig, wenn man den zu pflegenden oder den älteren Teil der Familie im Haus hat. Das ist etwas, was seit Jahren nicht nur die Freiheitlichen verfolgen, sondern auch viele andere Parteien und da möchten wir die Möglichkeiten schaffen, den Familienverbund möglichst lange im den eigenen vier Wänden zu halten. Das íst der Wunsch der Älteren, aber auch der pflegenden Angehörigen. Übrigens sehe ich das auch bei meinen Bub, der ist sechs Jahre alt, und hat das Glück, noch einen Urgroßvater und eine Urgroßmutter zu haben. Das ist auch für die Kinder etwas Wichtiges, weil sie von der älteren Generation viel lernen können. 

Aber es ist doch die Realität, dass die Generationen nicht mehr im gleichen Haushalt wohnen. Bei den Bauern ist das möglicherweise etwas anders. Aber wie führe ich die jetzt wieder zusammen? Irgendwer muss jetzt auf seine Wohnung verzichten …

Kunasek:  Ich glaube, wenn der ältere Familienteil allein in seiner Wohnung ist, ist es ihm vielleicht lieber, in der Wohnung bei seinen Kindern zu sein. Genau darum geht es: Hier eine adäquate Infrastruktur zu schaffen, auch Ausbaumöglichkeiten im Eigenheim sicherzustellen und vieles mehr. Das kann man nicht zusammenfassen wie in einer Bauernfamilie, da leben wir nicht mehr in dieser Zeit, das gibt es leider in dieser Form auch nicht mehr. Aber wir wollen haben, dass die Älteren möglichst lange im eigenen Familienverband bleiben können, und das muss man unterstützen und fördern, wie wir auch wollen, dass sich die pflegenden Angehörigen, die hier eine große Arbeit leisten, auch entsprechend entlohnt werden und diese Wertschätzung bekommen, die sie brauchen. 

Sie sind der einzige Landeshauptmann, dessen Partei nicht in der neuen Regierungskoalition auf Bundesebene vertreten ist. Wie empfinden Sie das im Hinblick darauf, dass die Republik offenbar in einer schwerwiegenden finanziellen Krise ist. Es heißt, da müssen jetzt alle ihre Beiträge leisten, damit wir aus diesem Schlamassel wieder herauskommen. Wie werden Sie sich als freiheitlicher Landeshauptmann verhalten, wenn der Bund an Sie herantritt und sagt, auch die Steirer sollen einen Beitrag leisten?

Kunasek:  Mit mir hat noch keiner dazu ein Gespräch geführt. Es hat mit dem Herrn Bundeskanzler ein angenehmes Gespräch gegeben und ich bin überzeugt, dass die Steiermark weiterhin eine starke Rolle spielen wird. Das gilt auch für den Chor der Landeshauptleute, wo ich im Sommer den Vorsitz übernehmen darf. Es ist klar, dass die Länder ihren Beitrag leisten, schon aus Eigenverantwortung heraus. Wir haben selbst keine positive Überraschung erlebt. Nach dem Kassasturz wissen wir, dass auch das Land Steiermark eine angespannte Budgetsituation hat. Das heißt: Ja, auch wir werden unsere Hausaufgaben machen. Aber das gilt auch für den Bund. Natürlich sind die Länder auch in der Pflicht, auf ihre Budgets zu achten. Was ich aber finde, ist, dass man aktuelle Budgetzahlen hat. Das war für mich ernüchternd und fast schon erschütternd, dass es fast täglich neue Überraschungen gibt. Das muss besser werden. Der Bund, der Finanzminister, muss quasi auf Knopfdruck wissen, wie es um die Staatsfinanzen steht und da gehören die Budgets der Länder dazu. Wir sind gerne bereit, da mitzuarbeiten, aber wie gesagt, muss jeder da die Hausaufgaben machen. 

Sie betonen immer wieder die Wertschätzung für die ältere Generation und haben auch auf ihre Leistungsbereitschaft und die Erfahrung der Senioren hingewiesen. In der Debatte über den finanziellen Sanierungsnotwendigkeiten in der Steiermark und in Österreich ist jetzt auch klar, dass Opfer geleistet werden müssen. Es fällt auf, dass nicht nur ihre Partei, sondern auch andere von vornherein sagen, der älteren Generation ist ein Solidarbeitrag nicht zuzumuten. Das ist aber die Generation mit der größten Lebenserfahrung, die haben schon Krisen gemeistert. Wollen Sie die jetzt für alle Zukunft unter einen Glassturz stellen oder kann man in einem Dialog herausfinden, ob auch Beiträge denkbar sind, die diese Generation leisten kann?

Kunasek:  Herr Kübeck, da haben Sie sich jetzt selbst widersprochen. Auf der einen Seite sprechen Sie von Wertschätzung, aber diese Generation, die dieses Land aufgebaut und ein wunderbares Land geschaffen und für die hohe Wirtschaftskraft gesorgt hat, jetzt für etwas bestrafen, wofür sie keine Verantwortung tragen, weil wahrscheinlich ein gewisses Systemversagen stattgefunden hat, das finde ich unfair. Die Kinder können nichts für die Situation, von der wir reden. Die ältere Generation, die dieses Land aufgebaut hat, die Zeche zahlen zu lassen, finde ich nicht für korrekt. Ich glaube, es gibt andere Bereiche, wo man einsparen kann, aber sicherlich nicht bei der älteren Generation, die dieses Land aufgebaut hat. Ich glaube nicht, dass sie wollen, dass bei der Bildung oder der Elementarpädagogik gespart wird. Die Kinder sind die Zukunft dieses Landes. Da nehme ich einen riesengroßen Glassturz, wenn es notwendig ist, und bin der Schutzherr der Kinder so wie der älteren Generation. Beide kommen bei mir nicht in Frage, um ein Budget zu konsolidieren.

Das Interview steht Ihnen hier auch als Video auf Youtube zur Verfügung.

Foto: © Marco-Reif-Teubenbacher; luef light

 

Omega-3-Fettsäuren

Bei den Produkten wie den Ölen handelt es sich um reine Naturprodukte. Die Produktion eines hochwertigen Öles findet in vier Schritten statt. Zuerst werden die Rohprodukte wie Leinsamen oder Kürbiskerne zerkleinert oder auch gequetscht. Damit werden die Samen und Kerne für die Erwärmung in der Wärmepfanne vorbereitet. Durch das Erwärmen lässt sich das wertvolle Öl leichter aus der Frucht in der Stempelpresse lösen. Die Stempelpresse ist ein mechanisches Kaltpressverfahren und schützt die wertvollen Inhaltsstoffe, da es ohne Zusatzstoffe auskommt.

Am Foto ist Julia Fandler zu sehen.
Julia Fandler, Geschäftsführerin der Ölmühle Fandler in Pöllau. © beigestellt

Im Hause Fandler verzichtet man zur Gänze auf die Filterung des Öles, man lässt das Öl je nach Sorte 3 bis 4 Wochen ruhen. In dieser Zeit können die feinen Schwebstoffe auf natürlichem Wege durch die Erdanziehungskraft zu Boden sinken, das Öl erhält dadurch seine Klarheit. Die Rohstoffe für die 20 Ölsorten werden mit größter Sorgfalt und höchster Qualität ausgewählt. Eines der Top-Produkte aus den Omega-3-Fettsäuren-Ölen ist das Leinöl. Durch das schonende Verfahren der Kaltpressung hat dieses Öl einen nussigen und zartherben Geschmack.

Essenzielle Fettsäuren

Das Öl glänzt nicht nur durch seinen hervorragenden Omega-3-Wert von 51 g je 100 ml, sondern auch durch die Verfügbarkeit einer 500-ml- und einer 1-Liter-Flasche. Die im Öl enthaltenen 63 g ungesättigten Fettsäuren tragen wesentlich zur Versorgung des Körpers mit den essenziellen Fettsäuren bei. Die ungesättigten Fettsäuren können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch auf die Gehirnfunktion aus. Da das Leinöl ein reines Naturprodukt ist, das ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe auskommt, sollte es im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden.

Der zurückbleibende Ölkuchen, welcher noch immer zwischen 15 und 19 Prozent Öl beinhaltet, wird zu Mehl weiterverarbeitet. Bei der Ölmühle Fandler sind somit nicht nur hochwertige Öle, sondern auch Mehle, Kerne, Saaten, Essige und Schokoladen erhältlich. Die Essige und die Schokoladen werden mit Partnerbetrieben wie Gölles und Zotter produziert.

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © beigestellt; Nayla Photograph / Shutterstock.com

Hilfe bei Gicht – Dr. Riedl

Schmerzhafte Gichtanfälle werden von Harnsäurekristallen ausgelöst, die sich in den Gelenken ablagern. Übergewicht verdoppelt das Risiko dafür. Die Kilos von Betroffenen dürfen allerdings nur sanft purzeln.

Am Foto sieht man Dr. Matthias Riedl.
Dr. Matthias Riedl klärt unter anderem im TV als Ernährungs-Doc darüber auf, welchen hohen und nach wie vor unterschätzten Stellenwert das richtige Essen für unseren Körper hat. © Andreas Sibler

Ein Schmerz im Gelenk, der sich wie tausend Nadelstiche anfühlt – so äußert sich ein Gichtanfall. Schon kleinste Berührungen werden dann zur Qual. Häufig fängt es in den Zehen an. Rötung, Schwellung und teils auch Fieber kommen hinzu. Gicht ist heute eine Volkskrankheit, sie entwickelt sich meist über mehrere Jahre und betrifft vor allem Männer. Übergewicht verdoppelt das Gichtrisiko. Ein opulenter, purinreicher Speiseplan mit fetten Fleisch- und Wurstwaren sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Fruktose, wie er in Säften oder Fertigprodukten vorkommt, fördern den Ausbruch der chronischen Stoffwechselstörung. Um Gichtanfälle möglichst zu vermeiden, sollte der Harnsäurespiegel im Körper dauerhaft gesenkt werden.

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen. Sie sind Bestandteile menschlicher Zellen, werden aber auch über die Nahrung aufgenommen. Üblicherweise wird überschüssige Harnsäure vor allem über die Nieren ausgeschieden. Produziert der Körper aber zu viel davon oder scheidet zu wenig aus, erhöht sich die Konzentration im Blut. Die Harnsäure bildet dann spitze, scharfkantige Kristalle, die sich mit der Zeit in den Gelenken ablagern und dort Entzündungen verursachen können.

Am Foto sind Linsen, Erbsen, Bohnen und diverse weitere Saaten zu sehen.
Pflanzliche Proteine, wie sie in Bohnen und Linsen enthalten sind, gehen einher mit Ballaststoffen und mit sekundären Pflanzenstoffen. © nadianb / Shutterstock.com

Familiäre Häufung

Gicht tritt familiär gehäuft auf, eine genetische Vorbelastung ist also auch bei dieser Erkrankung vorhanden. Ob es schlussendlich aber zu einem Gichtanfall kommt, wird zu einem wesentlichen Anteil von Lebensstilfaktoren beeinflusst. Betroffene sollten ihre Ernährungsweise daher auf den Prüfstand stellen, rät Ernährungsmediziner Matthias Riedl dringend. „Bei Übergewicht wird die Verstoffwechselung von Purinen zum Problem“, warnt er, „noch immer wird aber viel zu selten eine Ernährungstherapie verordnet, weil viele Ärzte nach wie vor der Meinung sind, dass man mit einer Änderung der Ernährungsweise wenig bewirken kann. Das ist allerdings falsch.“ 

Vorhandenes Übergewicht gilt es zu reduzieren – absolut wesentlich dabei ist allerdings, dass die Kilos im Falle dieser chronischen Stoffwechselerkrankung nicht zu schnell purzeln. „Das Abnehmen sollte langsam erfolgen, weil plötzliche Gewichtsschwankungen Gichtanfälle erst recht auslösen können. Der Harnsäurespiegel steigt dann nämlich vorübergehend an.“ Der Grund: Durch einen Fett- und Muskelverlust müssen besonders viele Purine im Körper abgebaut werden. Ein größtmöglicher Verzicht auf Alkohol und Fleisch allein im täglichen Menüplan greift zu kurz.

„Wie so oft gilt: Es kommt auf die richtige Zusammensetzung auf dem Speiseplan an. Er sollte nicht zu viel Fleisch enthalten, etwa 100 bis 150 Gramm pro Portion – und das ein bis zwei Mal die Woche“, so Riedl. Alkoholkonsum spielt übrigens bei beiden Geschlechtern als Risikofaktor eine Rolle. Früher stand vor allem der Bierkonsum von Männern im kritischen Fokus, Frauen haben in Bezug auf den Alkoholkonsum aber aufgeholt. Alkohol vermindert die Ausscheidung von Harnsäure, und damit erhöht sich der Harnsäurespiegel. 

Ovo-lacto-vegetabil – so lässt sich die Ernährungsempfehlung für Gicht-Patienten auf den Punkt bringen. © Kabachki.photo / Shutterstock.com

Ovo-lacto-vegetabil

Günstig ist vielmehr eine sogenannte ovo-lacto-vegetabile Ernährung, so Riedl, die vor allem auf Eier, Milchprodukte und viel Gemüse setzt. Ergänzend sind Vollkornprodukte, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle empfehlenswert. Milchprodukte regen die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren an. Milch, fettarme Milchprodukte und Eier sind nicht nur purinarm, sondern auch eine wertvolle Eiweißquelle für Gicht-Patienten. Milchproteine enthalten zwar unter anderem gesättigte Fettsäuren, sind aber auch Darmkrebshemmer und erhöhen das Übergewichtsrisiko nicht. Dennoch ist Vorsicht geboten: Zu viel Milchkonsum, insbesondere bei Frauen, „das beginnt mit 600 bis 800 ml pro Tag“, so Riedl, kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen.

Ein Glas Milch am Tag birgt keine Gefahr, in dieser Größenordnung machen sich die gesundheitlichen Vorteile bezahlt. Der Rest des Bedarfs sollte allerdings mit pflanzlichen Proteinen beglichen werden. Welchen Stellenwert haben pflanzliche Proteine überhaupt im Vergleich zu tierischen Proteinen? „Pflanzliche Proteine gehen einher mit Ballaststoffen, mit sekundären Pflanzenstoffen – sie haben grundsätzlich viele positive gesundheitliche Effekte, dazu gehört auch die krebshemmende Wirkung. Zudem lässt sich das Gewicht auf Dauer besser halten.

Am Foto sind verschiedene Gemüsesorten zu sehen.
Der Gemüseanteil darf bei Gicht-Patienten gerne höher ausfallen, auf Alkohol sollte man verzichten. © Framarzo / Shutterstock.com

Bei einem akuten Gichtanfall ist es das Ziel der Behandlung, die Schmerzen möglichst rasch zu lindern und der Entzündung entgegen­zuwirken. Die ärztliche Be­­gleit­ung mit einer medikamentösen Be­­handlung, die Kühlung und Hochlagerung schmerzender Gelenke sind dabei unerlässlich. „Gichtanfälle sind eine sehr schmerzhafte Sache, die auch den Einsatz von Medikamenten wie Allpurinol erforderlich machen können. Dennoch sollte man sich gut überlegen, wie man das Problem dauerhaft und nachhaltig lösen kann“, unterstreicht Riedl. Freilich nicht außer Acht lassen sollte man dabei das Thema Bewegung. Körperliche Aktivitäten sind aber besonders sensibel zu betrachten. „Bei der Gicht ist es immens wichtig, auf etwaige bereits vorhandene Gelenkschäden zu achten“, gibt Riedl zu bedenken. Die gewählte Bewegungsart darf die Gelenke nicht überstrapazieren, sanfter Ausdauersport unterstützt auch bei der Reduktion des Gewichts.

 

Text: Elke Jauk-Offner

Foto: © Andreas Sibler; nadianb / Shutterstock.com; Kabachki.photo / Shutterstock.com; Framarzo / Shutterstock.com; Doucefleur / Shutterstock.com 

 

Rezept Dr.Riedl – Adipositas

Möhren-Spaghetti mit Bolognese-Sauce

pro Portion: ca. 561 kcal | 33 g EW | 30 g F | 30 g KH

Für 2 Personen

10 Min. Zubereitung • 15 Min. Kochzeit

Am Foto ist das Gericht Möhren-Spaghetti mit Bolognese-Sauce von Dr. Matthias Riedl zu sehen.
Das Rezept stammt aus dem Buch „Der ultimative Schlankheitscode“ vom Spiegel Bestseller-Autor Dr. Matthias Riedl. © Gräfe und Unzer / Marina Jerkovic

Zutaten

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 300 g Möhren, 200 g Rinder-Hackfleisch, 400 ml Tomatensauce (Konserve oder Glas), 200 g Kidneybohnen (Konserve)

3 EL kalt gepresstes Rapsöl, 1/2 TL Kurkuma, 1 TL getr. Thymian, 1 TL getr. Majoran, Basilikumblätter, 1/2 TL Paprikapulver, scharf, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln oder hacken. Möhren putzen und mit dem Sparschäler in Streifen hobeln.

2 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Hackfleisch darin ca. 5 Min. anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Tomatensauce ablöschen. Kidneybohnen in ein Sieb geben und abspülen. Bohnen mit Kurkuma, Thymian, Majoran und Paprikapulver zum Hackfleisch geben. Alles aufkochen und anschließend
10 Min. leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit in einer zweiten Pfanne mit Deckel (alternativ in einem Topf) 1 EL Öl erhitzen. Die Möhren-Spaghetti darin kurz anbraten. Leicht salzen, Deckel aufsetzen und die Möhren auf mittlerer Stufe in 4 Min.
al dente garen.

Möhren-Spaghetti auf zwei Teller geben und mit der Bolognese anrichten. Mit Basilikumblättern garnieren.

TIPP: Damit unser Körper das Beta-Carotin aus der Möhre aufnehmen kann, braucht er Fett – einige Tropfen wertvolles Pflanzenöl genügen dafür. Noch besser ist es, wenn Sie Karotten kurz erhitzen: Dabei brechen die Zellwände auf und der Nährstoff ist direkt verfügbar.

Am Foto ist das Cover des Buches der ultimative Schlankheitscode von Dr. Matthias Riedl zu sehen.
Das Buch beinhaltet nicht nur das Neueste aus der Wissenschaft sondern liefert auch 40 tolle Rezepte. © Gräfe und Unzer / Marina Jerkovic

Buchbeschreibung „Der ultimative Schlankheitscode

„Der ultimative Schlankheitscode“ reiht sich in die Erfolgsbücher von Herrn Dr. Matthias Riedl ein. Wie gewohnt erteilt Dr. Riedl einer Erkrankung epidemischen Ausmaßes mit diesem Buch wieder einmal eine Absage. Innerhalb von sieben Kapiteln klärt der „Schlankheitscode“ umfassend über das Thema gesunder Gewichtsverlust und die wissenschaftliche Ebene des Abnehmens auf. Unterstützt wird zusätzlich mit einfachen nachzukochenden Rezepten, in welchen auch Pseudogetreide seinen Platz findet.

ISBN 978-3-8338-7568-7 • 240 Seiten , € 27,95

Adipositas

Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas) äußert sich in einer übermäßigen Erhöhung des Körpergewichtes. Ein BMI über 25 kg/m² wird als Übergewicht, ein BMI über 30 kg/m² als Adipositas bezeichnet. Darüber hinaus spricht man ab einem Taillenumfang von mehr als 88 cm bei Frauen und mehr als 102 cm bei Männern von einer „abdominalen Adipositas“. Sie stellt einen wesentlichen Risikofaktor für Erkrankungen des Stoffwechsels (vor allem Diabetes mellitus Typ 2) sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall) dar.

 

Text Rezept: Gräfe und Unzer

Text: Vera Kowatschitsch, Elke Jauk-Offner

Foto: © Gräfe und Unzer / Marina Jerkovic

Daheim gut versorgt – Pflege

Ich werde aus dem Krankenhaus entlassen, habe ich für die Zeit zu Hause vorgesorgt? Was tun, wenn es einmal körperlich oder geistig nicht mehr geht und kann ich mir die notwendige Unterstützung daheim leisten?  Fragen über Fragen, kaum ein anderes Thema wie das der Pflege beschäftigt so intensiv alle sozialen Schichten. Nicht nur unter der Bevölkerung nimmt die Pflege Raum für Gespräche ein, auch in den politischen Reihen wird immer öfter intensiv darüber debattiert. 

In Österreich bezogen bereits 2023 476.223 Personen ein Bundespflegegeld, ca. 50 Prozent waren älter als 80 Jahre und 71 Prozent waren weiblich. Rund ein Drittel der Pflegegeldbezieher:innen waren der Pflegegeldstufe vier bis sieben zugeordnet und hätten somit auch im Pflegeheim aufgenommen werden können. 

Familienverband

Die Pflege zu Hause wird großteils durch pflegende Angehörige gestützt. Rund 1.000.000 Menschen leisten sogenannte Care-Arbeit und unterstützen damit ca. 80 Prozent der Pflegegeldbezieher:innen in Österreich. Die Pflegenden stellen sich multikomplexen Aufgaben wie Organisation, Bürokratie, Fachkenntnissen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wenn Angehörige selbst nicht in der Lage sind, dementsprechende Leistungen zu erbringen oder dies seitens der zu versorgenden Personen nicht gewünscht ist, unterstützen mobile Dienste und die 24-Stunden-Betreuung das System. Rund 155.000 Personen greifen regelmäßig auf die Hilfe der Profis in Österreich zurück, um in ihrem Zuhause verbleiben zu können. 

Pflegegeld

Wer nicht über das notwendige Kleingeld verfügt, sich Pflegeleistungen aus der privaten Tasche finanzieren zu können, findet keinen Weg an der österreichischen Bürokratie vorbei. Nicht nur, dass das Pflegegeld mit Antrag und anschließender Begutachtung fest­gelegt wird, auch die Leistungen, werden sehr oft von verschiedenen Pflegekräften mit unterschiedlichen Ausbildungen erbracht. Unterstützung findet man bei den Beratungsstellen der öffentlichen Hand und den Pflegedienstanbietern.

Steirische Agenturen

Eine Auflistung aller steirischen Agenturen, Stand März 2025, können Sie hier abrufen. Die Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer ermöglichen es, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Sie unterstützen bei den Dingen des täglichen Lebens und entlasten dabei Angehörige.

Pflegedienstleister

Steiermarkweit kann man ebenso auf bekannte Pflegedienstleister zurückgreifen. Das Rote Kreuz, das Hilfswerk, Caritas u.ä. erbringen täglich mehrfache Leistungen in der häuslichen Pflege. Hier stehen qualifizierte Fachpersonen für dementsprechende Leistungserbringungen zur Verfügung.

Pflegedrehscheibe

Wenn der Pflegebedarf noch unklar ist kann man sich in der Steiermark an die Pflegedrehscheiben des Landes wenden. Bei den Pflegedrehscheiben erhalten Sie unabhängige, bedarfsorientierte Unterstützung und Beratung. Hier kommen Sie direkt zu den Adressen der Pflegedrehscheiben.

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © pikselstock / Shutterstock.com, Halfpoint / Shutterstock.com

Das Leben genießen – PVÖ

Der Pensionistenverband setzt sich seit über 75 Jahren dafür ein, dass die ältere Generation mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann. PVÖ-Mitglieder sind bei sämtlichen Verbandsaktivitäten vom Klubtreffen bis zur Radtour automatisch unfallversichert.

Weiters steht unseren in finanzielle Not geratenen Mitgliedern ein besonderer Rettungsschirm in Form der Aktion „Seniorenhilfe“ zur Verfügung. Die Mittel dieses Fonds werden für Senior*innen mit niedrigen Pensionen, die im Falle unvorhergesehener und unabwendbarer Ausgaben in Not geraten, zur Verfügung gestellt.

Bei rechtlichen Fragen oder Unklarheiten bei Themen, wie Patientenverfügung, Pflegeeinstufung, Pensionsbezug (Deutschland) etc. stehen Ihnen monatlich unsere für Mitglieder kostenfreien Beratungsdienste zur Verfügung.

Am Bild sieht man die Pensionisten bei der Rast eines Spazierganges.
Die Mitglieder des PVÖ sind bei allen Verbandsaktivitäten automatisch unfallversichert.

Außerdem haben Sie die Sicherheit, dass Verbandspräsident Dr. Peter Kostelka mit seinem Team dafür sorgt, dass unsere aktuellen und künftigen Pensionen nicht den Folgen von Sparmaßnahmen anheimfallen – denn in Zeiten, in denen jede Branche ihre eigene Lobby hat, braucht auch unsere Generation ein entsprechendes Sprachrohr – und das ist der PVÖ. Denn keine Pensionistin und kein Pensionist soll in unserem Land unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Daher ist die Bekämpfung der Altersarmut für uns an der Tagesordnung, denn die Pensionen sind kein abstrakter Posten im Staatsbudget, sie sind die Existenzgrundlage für 2.5 Mio. Menschen in diesem Land. Ein weiteres wichtiges Kernthema der Bundes- und Landesorganisationen nennt sich Altersdiskriminierung – leider oftmals gerade durch jene Institutionen, die am meisten von den Pensionist*innen profitieren. Zwar konnte der PVÖ hier schon einiges erreichen, aber als perfekt kann man die Lage noch nicht bezeichnen… dennoch: wir arbeiten daran!

  • Sicherheit beruhigt – der PVÖ als starker Partner
  • Unfallversicherung bei sämtlichen PVÖ-Aktivitäten
  • Aktion „Seniorenhilfe“ für Menschen in finanzieller Not
  • Kostenlose Rechts- und Sozialberatung
  • Stimme gegen Altersdiskriminierung
  • Lobbyismus für die ältere(n) Generation(en), damit Ihre Bedürfnisse gehört werden

 

KONTAKT

Pensionistenverband Österreichs, Landesorganisation Steiermark

Ludersdorf 202 / Gewerbepark 3, 8200 Ludersdorf-Wilfersdorf

Tel.: 03112 380 38-0

E-Mail: steiermark@pvoe.at

Web: www.pvstmk.at

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: pvstmk

Allergie – Sprechstunde

Die IGAV – Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung veranstaltet zusammen mit der MedUni Wien die Allergie – Sprechstunde inklusive Online Webinar am 12. Juni 2025.

Am Foto ist eine ältere Frau zu sehen die auf einer Parkbank sitzt und durch die Pollenallergie hustet.
Die Schirmherrschaft hat die ÖGAI – Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie.

Unter dem Motto „Vom Rätsel zur Diagnose und Hilfe – Unterstützung für Betroffene und Eltern“ startet die Online-Veranstaltung um 17:00 mit der Begrüßung durch Elisabeth Leeb und Erika Jensen-Jarolim.

Erika Jensen-Jarolim steht von 17:10 bis 17:35 zum Thema „Allergien: chronische Überempfindlichkeit und akute Symptome – schwere Formen im Fokus“ für die Teilnehmer zur Verfügung.

Ab 17:35 referiert Frau Eva Untersmayr-Elsenhuber zu „Überaktive Immunzellen – auf Spurensuche bei Mastzellaktivierungssyndrom“.

Werner Aberer gibt von 18:00 bis 18:25 Einblicke zu „Medikamentenallergie – vom Harmlosen Ausschlag bis zum lebensgefährlichen Schock“.

„Richtig reagieren im Notfall – auch in Schule und Kindergarten“ ist das Thema von Zsolt Szépfalusi von 18:25 bis 18:50

Die Allergie – Sprechstunde endet um 19:00. Das Live-Webinar wird aufgezeichnet und kann über ein Jahr nachgesehen werden.

Am Bild sieht man eine Frau im Freien die sich wegen ihrer Allergiesymptome die Nase putzt.
Knapp 22 Prozent aller Österreicher:innen leiden an einer Allergie.

Im Rahmen der Veranstaltung am 12. Juni 2025 werden auch Fragen beantwortet. Sie können Ihre Frage bereits im Vorfeld per E-Mail übersenden: info@allergievermeidung.org.

Unter www.meduniwien.ac.at/allergiesprechstunde können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Allergie:

https://www.allergenvermeidung.org

https://www.polleninformation.at

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © voronaman / Shutterstock.com