Ausbau des FH-Pflegestudiums

Der Job ist anspruchsvoll, die Wertschätzung oft noch nicht gegeben – dennoch ist die Nachfrage nach Studienplätzen für Pflegeberufe ungebrochen.

Drei verschiedene Ausbildungsgrade gibt es unter dem Überbegriff Pflegekraft: Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und den gehobenen Dienst mit Diplom. Mit der Ausbildung an der FH Campus Wien können die Absolventinnen und Absolventen als diplomierte Gesundheits- und Pflegekraft arbeiten oder einen Master-Studiengang anhängen.

Die Studienplätze sind gefragter denn je. „Wir haben in der Ausbildung 2008 schon begonnen mit Academic Nurse. Und wir haben die Anfängerstudienplätze von 50 auf jetzt gut 500 bis 600 gesteigert. Auch die Nachfrage ist laufend gestiegen. Wir haben etwa zweieinhalb Mal so viel Bewerberinnen wie Studienplätze“, erklärte FH-Geschäftsführer Wilhelm Behensky auf http://orf.at.

Um mehr Studienplätze anbieten zu können, wird die FH Campus Wien nun ausgebaut, damit die Studienrichtung Gesundheits- und Krankenpflege weiter aufstocken kann. Noch studieren hier 1.600 Personen Pflegeberufe, bis zum Studienjahr 2024/25 sollen es bereits 2.500 Studierende sein.

 

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21.09.2021

Plus drei Pensionsprozent

Die Pensionsanpassung für das kommende Jahr steht fest. Kleinpensionisten bekommen um 20 Euro mehr im Monat.

Die Regierungsparteien ÖVP und Grüne haben sich auf die Pensionsanpassung für das kommende Jahr geeinigt. Mit 1. Jänner 2022 werden die Bruttopensionen bis 1.000 Euro um drei Prozent erhöht. Der gesetzliche Anpassungswert liegt bei 1,8 Prozent. NEOS kritisierten die Erhöhung als Wahlzuckerl vor der Oberösterreich- und Graz-Wahl. Den SPÖ-Pensionisten ist die Erhöhung zu gering.

Pensionistinnen und Pensionisten mit einer Pension von 1.000 Euro bekommen um 30 Euro mehr im Monat bzw. 420 Euro mehr im Jahr. Pensionen mit 2.000 Euro steigen um 36 Euro im Monat bzw. 504 Euro im Jahr. Die durchschnittliche Alterspension lag 2019 bei Männern bei 1.690 Euro, bei Frauen dagegen bei 1.060 Euro.

Erst im Sommer hatte Noch-WIFO-Chef Christoph Badelt Strukturreformen bei den Pensionen, dem größten Posten im Budget, eingefordert. Rund ein Viertel der jährlichen Einnahmen fließen in Pensionen (ehemals öffentlich Bedienstete) und Zuschüsse für die Pensionsversicherung.

 

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20.09.2021

Mehr Unterstützung gefragt

Der Nachwuchs fehlt, viele sind im Job überlastet, Hilfsorganisationen schlagen Alarm: die Zukunft der Pflege wirft unaufhaltsam Fragen auf.

In diesen Tagen schlagen viele Hilfsorganisationen erneut Alarm: Der Personalengpass im Pflegebereich sei bereits spürbar. Das jährliche Pflege-Sozialbarometer der Volkshilfe zeigt, dass neun von zehn Befragten eine professionelle Pflege und Betreuung erschwert sehen. Fast 90 Prozent sehen die emotional und körperlich belastete Arbeit als schlecht bezahlt an. 1,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gibt Österreich für die Pflege aus – der Anteil in den Niederlanden ist etwa eineinhalbmal höher, zeigt ein Bericht des Sozialministeriums. Prognosen zufolge werden bis 2030 100.000 Menschen mehr im Pflegebereich gebraucht.

Gefordert werden etwa die Gleichstellung der Langzeit- mit der Akutpflege, ein besserer Personalschüssel und die Abschaffung der Deckelung in der mobilen Pflege, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Neben höheren Gehältern zählen dazu aber auch verbindliche Dienstpläne, längere Freizeiten und mehr Zeit im Berufsalltag für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Die Bezahlung während der Ausbildung, wie das bereits bei Polizisten und Polizistinnen der Fall ist. Zudem müssten unterschiedliche Ausbildungswege möglich sein – für junge Menschen, berufsbegleitend und für Quereinsteiger.

Mehr Unterstützung brauche es aber auch für pflegende Angehörige. Fast 80 Prozent aller Pflegegeldbezieher werden zu Hause von Angehörigen und sozialen Diensten betreut.

Für deren Unterstützung wurde von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein das Pilotprojekt Community Nursing vorgestellt. Community Nurses sollen als zentrale Ansprechpersonen niederschwellig Unterstützung anbieten, Betroffene – Pflegebedürftige wie Angehörige – mit Dienstleistern vernetzen und Leistungen koordinieren.

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16.09.2021

K2-Absonderung

Wenn K2-Kontaktpersonen Gesundheitseinrichtungen nicht betreten dürfen, könnten in den steirischen Pflegeheimen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausfallen.

Dass K2-Personen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen nicht betreten dürfen, sei zu überdenken – Caritas und Volkshilfe fordern nach einem Bericht auf steiermark.orf.at daher eine rasche und einheitliche Regelung. Seit Monaten habe es unter den zu rund 90 Prozent durchgeimpften Bewohnern der Caritas- und Volkshilfe-Pflegeheime keinen CoV-Cluster und kaum positive Fälle mehr gegeben, aber die steigenden Infektionszahlen bereiten dennoch Sorge.

Dabei geht es um die Absonderungspraxis, die auch Pflegemitarbeiter zunehmend treffen könnte, wenn sie in Lokalen oder im privaten Umfeld mit dem Virus in Berührung kommen. Die Impfquote unter den Mitarbeitern liege in den Caritas- und Volkshilfe-Heimen bei rund 80 Prozent, heißt es. Damit Belastungsgrenzen nicht noch weiter ausgereizt werden, brauche es etwa für Mitarbeitende in der Verwaltung Lösungen – freilich unter strengen Sicherheitsauflagen.

 

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14.09.2021

Immer mehr Single-Haushalte

Jeder dritte Haushalt in der Steiermark ist bereits ein Single-Haushalt. Die Tendenz für die Zukunft lautet: stark steigend.

Von 1961 bis 2020 hat sich laut Landesstatistik die Zahl der Einpersonenhaushalte mehr als verdreifacht. Die Zahl der Zweipersonenhaushalte hat sich mehr als verdoppelt. Fünf- und Mehrpersonenhaushalte gehen steiermarkweit dagegen kontinuierlich zurück. Da die steirische Wohnbevölkerung wächst, hat sich auch die Zahl der Haushalte vergrößert. Diese Werte werden in den kommenden Jahren weiter steigen, für 2050 werden insgesamt 583.890 Haushalte prognostiziert. Im Vorjahr lag die Zahl bei 555.700.

Zwischen 2017 und 2019 wurden jährlich im Schnitt 10.100 Wohnungen in der Steiermark fertiggestellt. Die meisten Wohnungen haben eine Nutzfläche zwischen 60 und 90 Quadratmeter.  Da der Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren von 20,4 Prozent im Jahr 2019 auf 30,1 Prozent im Jahr 2050 wachsen wird, wird auch das Thema Wohnen für Ältere an Bedeutung gewinnen.

 

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09.09.2021

Hirnreserven aufbauen

Aktuell sind etwa 55 Millionen Menschen von Demenz betroffen. Laut WHO wird sich diese Zahl bis 2030 auf 139 Millionen erhöhen.  

Einer der Hauptgründe für die steigenden Zahlen ist die Tatsache, dass Menschen dank besserer Lebensbedingungen deutlich älter werden. Mit dem Alter steigt das Risiko nicht übertragbarer Krankheiten. Die Krankheit ist meist fortschreitend. Betroffene verlieren ihre kognitiven Fähigkeiten, etwa beim Gedächtnis, der Orientierung und der Sprache, dem Verstehen, Lernen, Planen und Einschätzen. Auch die emotionalen und sozialen Fähigkeiten können langsam verloren gehen. Dies passiert öfter mit fortschreitendem Alter. Krankheiten oder Verletzungen – Schlaganfälle, Unfälle oder Alzheimer beispielsweise – können allerdings auch Veränderungen im Gehirn auslösen.

Die gute Nachricht: Viele könnten ihr Demenzrisiko deutlich reduzieren, etwa durch einen gesünderen Lebensstil, Bildung und Sozialkontakte. „Schulbildung baut Hirnreserven auf“, sagte WHO-Expertin Katrin Seeher. Risikofaktoren für Demenz sind Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen, soziale Isolation, Rauchen und Alkohol.

Ausdauersport hilft übrigens nicht nur der körperlichen Fitness, sondern auch der Psyche. Studien weisen darauf hin, dass das Gehirnvolumen durch Sport sogar wachsen kann.

Während Alkohol und Zigaretten es eher schrumpfen lassen, helfen Rennradfahren, Schwimmen und Joggen, es wachsen zu lassen. Und: Wer langfristig pro Woche ungefähr zehn Kilometer zu Fuß geht, hat noch Jahre später ein größeres Hirnvolumen als Menschen, die sich nie viel bewegt haben. Wie aktiv sind Sie, um ihr Hirn fit zu halten?

 

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06.09.2021

Schub bei Energiepreisen

Gegenüber Juli 2020 ist Haushaltsenergie um 14 Prozent teurer geworden. Preistreiber sind vor allem Treibstoffe.

Die Energiepreise für österreichische Haushalte lagen im Juli um 13,7 Prozent über dem Vorjahresniveau und setzten damit ihren Trend fort. Die Inflation lag in diesem Zeitraum bei 2,9 Prozent. Die Energiepreise blieben damit weiterhin ein zentraler Preistreiber. Besonders trifft dies auf Treibstoffe, aber auch Heizöl zu.

Die Preise für Heizöl stiegen im Juli um 3,8 Prozent und lagen damit im Jahresvergleich um 28,2 Prozent über dem Wert vom Juli 2020. Eine Tankfüllung von 3.000 Litern kostete damit um rund 500 Euro mehr als noch vor einem Jahr. Diesel kostete im Juli 2021 um 2,8 Prozent mehr als im Juni 2021 und um 20,6 Prozent mehr als im Juli 2020. Die Preise für Superbenzin stiegen im Juli um 3,5 Prozent und lagen damit um 23,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Eine Tankfüllung mit 50 Litern Diesel kostete um 10 Euro, mit Superbenzin um 12 Euro mehr als vor einem Jahr.

„Treibstoffe haben auf Grund ihres hohen Gewichts bei der Berechnung des Österreichischen Energiepreisindex große Bedeutung für dessen Entwicklung. Dies wird sich zukünftig deutlich verändern, denn der Weg in Richtung E-Mobilität ist vorgezeichnet“, analysiert Herbert Lechner, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Zwar ist der Bestand nach wie vor massiv von Verbrennern dominiert und nur 1,2 Prozent der Fahrzeuge sind vollelektrisch. „Der Trend ist jedoch eindeutig und zeigt in Richtung batterieelektrische Fahrzeuge“, betont Lechner.

Die Haushaltspreise für Fernwärme sind gegenüber dem Vormonat um 2,8 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich lagen die Fernwärmepreise um 2,6 Prozent höher. Die Haushaltspreise für Gas stiegen im Juli 2021 im Vergleich zum Juni um 2,0 Prozent. Im Jahresvergleich lagen die Gaspreise um 4,5 Prozent über dem Wert vom Juli 2020. Die Haushaltspreise für Strom stiegen im Monatsvergleich um 0,1 Prozent. Im Jahresvergleich lagen sie um 5,3 Prozent höher.

 

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30.08.2021

Mondhoroskop | 30. August– 5. September

Der Zwillingemond kündigt eine angenehme Woche an, ab Freitag verspricht der Löwemond Spaß und Freude. Eine optimale Voraussetzung also, um aktuelle Venus-Pluto-Spannungen zu mildern. Unser Abenteuer-Alter-Mondhoroskop von Susanne Cerncic.

Ein vergnügter Zwillingemond lässt uns schwungvoll und optimistisch die Woche beginnen, bevor er am Mittwoch in das fürsorgliche, emotionale Krebszeichen eintritt. Hier fühlt sich der Mond so richtig wohl, denn hier ist sein Domizil und das Miteinander wird gelebt und geliebt. Das kann sogar die derzeitige Venus-Pluto-Spannung mildern. So richtig strahlend geht es dann ab Freitagabend zu, denn der Löwemond will Spiel, Spaß und Freude. Dadurch kann das Wochenende zu einem Dauervergnügen werden und zu strahlenden Erlebnissen führen.

Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:

Das gilt für alle Geburtstagskinder der Woche: In diesem Lebensjahr kann einiges einer Wandlung unterzogen werden. Sei es ein innerer Wandel oder ein zwischenmenschlicher! Wichtig ist, dass Sie, wenn nötig, eine Entscheidung treffen, damit sich alles zum Guten wendet.

Wenn Sie in den beiden ersten Wochentagen Ihren Geburtstag feiern, dann verfügen Sie über eine Portion Unbeschwertheit und das vorangegangene Thema wird sie nicht sonderlich tangieren. Anders könnte es sich bei den Jubilaren der Wochenmitte anfühlen. Lassen Sie Überholtes hinter sich und der Erfolg wird Ihnen Recht geben. Sollten Sie am Wochenende Ihren Geburtstag feiern, dann steht das Stimmungsbarometer auf strahlenden Sonnenschein und kleinere Hürden werden mit Leichtigkeit gemeistert.

Astrozuckerl:

Merkur wechselt in am 30.8. in die Waage und unterstützt harmonische Gespräche und Fairness. Eine Neptunopposition könnte den Mars jetzt etwas schwächen und der Energiepegel mancher Menschen könnte Schwankungen aufweisen. Mars ist Feuerenergie und Neptun Wasserenergie. Wenn man sich vorstellt, was diese beiden Elemente im täglichen Leben miteinander machen, dann ist es leichter vorstellbar. Wasser kann Feuer löschen, aber Feuer kann Wasser auch aufheizen – und daher wirkt dieser Aspekt bei jedem Menschen unterschiedlich. Es hängt aber auch immer davon ab, was diese beiden Planeten im persönlichen Horoskop miteinander verbindet.

 

Die Autorin weist darauf hin, dass es sich bei diesen Texten um ein Sonnenstandshoroskop handelt und für eine persönliche Horoskopdeutung Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort benötigt werden.

30.8.2021

Ihr Freund und Begleiter

Unbestritten: Hunde sind tolle Begleiter im Alltag und können auch in schwierigen Lebensphasen eine große Stütze sein. Der Chihuahua-Rüde „Rambo“ war für meine Großeltern genau das. Die „Verpflichtung“, jeden Tag zwei bis drei Mal Gassi zu gehen, in Bewegung zu bleiben. Verantwortung und eine Aufgabe zu haben war ein sehr wichtiger Bestandteil deren Alltags!

Diese Bereicherungen können allerdings nur dann Wirklichkeit werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – die wichtigste: die richtige Wahl des Hundes!

Ein Beispiel aus meinem Hundetrainer-Alltag:
Eine 72-jährige, erfahrene Hundebesitzerin mit einer Vorliebe für Deutsche Boxer kam mit ihrem Junghund zu mir ins Training. (Deutscher Boxer: auffällig platte Schnauze, großer kräftiger Hund – Rüden können bis zu 40 kg bekommen und 60 cm Schulterhöhe erreichen). Nach dem Tod ihres letzten Boxers entschloss sie sich mit einem Boxerwelpen namens Oscar noch einmal neu für das Abenteuer „Hund“. Alles lief reibungslos – bis Oscar mit zehn Monaten ca. 25 kg hatte und aus dem süßen, kleinen Welpen ein puber“tierender“ Rabauke wurde. Nach einigen intensiven Trainingsstunden merkte sie an, dass die Auswahl des Hundes, trotz ihrer Erfahrung, doch nicht mehr die richtige war. Ihre körperlichen Voraussetzungen seien einfach nicht mehr dieselben wie sie es vor 15 Jahren waren. Daher: Achtung bei der Auswahl des richtigen Hundes!

Die wichtigsten Tipps und Überlegungen VOR der Anschaffung eines Hundes

Die Entscheidung fällt auf einen Welpen: unbedingt die Größe des ausgewachsenen Hundes beachten
Einerseits aus erziehungstechnischen Gründen, andererseits aber auch aus einem Sicherheitsaspekt. Zudem sollte der eigene Hund in bestimmten Situationen getragen werden können (Stiegen steigen, ins Auto springen usw.).

Rücksicht auf die Bedürfnisse des Hundes
Wie viel Zeit kann man für die Beschäftigung des Hundes aufbringen? Ein kerniger Jagdhund oder ausdauernder Hütehund ist in der Regel für wenig aktive HundebesitzerInnen die falsche Wahl. Bei vielen Rassen und Mischlingen ist es mit einer Stunde Spazierengehen am Tag nicht getan.


„Passt der Hund nicht zum Menschen, sind Probleme im Alltag vorprogrammiert.“

Gibt es alternative Betreuungsmöglichkeiten?
Eine Grippe, ein kurzer Krankenhausaufenthalt oder der Wunsch nach ein paar Tagen Urlaub ohne Hund. Dafür braucht es verlässliche Betreuungspersonen, die für den Vierbeiner bereitstehen und das auch kurzfristig bzw. ungeplant. Rechtzeitig vor Anschaffung mit Familie, Freunden oder Bekannten sprechen oder eine Hundepension in der Nähe kontaktieren, idealerweise mehrere Möglichkeiten in petto haben.

Erziehung erleichtert den Alltag
Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter und seine eigenen Bedürfnisse mit – gleichzeitig verändern sich im Alter auch die eigenen Möglichkeiten. Der Besuch einer Hundeschule ist unbedingt anzuraten. Ein gut erzogener Hund genießt ein Maximum an Freiheit und erleichtert den Alltag. Zudem gilt: Je besser der Hund erzogen, desto leichter kann man ihn beschäftigen und auslasten. Wenn man all diese Aspekte berücksichtigt, kann ein Hund ein wirklich toller und bereichernder Wegbegleiter sein. Die richtige Auswahl eines Hundes ist wohl das entscheidendste Kriterium!

Kostengünstige Beratungstermine zur „Auswahl vor der Hundeanschaffung“, wie sie in unserer Hundeschule angeboten werden, können bereits im Vorfeld einen entscheidenden Beitrag zu einem entspannten Mensch-Hunde-Team leisten.


Wir wünschen allen HundehalterInnen und allen, die es noch werden wollen, viel Freude mit ihren tierischen Freunden auf vier Pfoten!

 

Kontakt
Andreas Gomsi
Martin Rütter DOGS Graz – Steiermark
http://www.martinruetter.com/graz
graz@martinruetter.com
0316 232164

 

©Martin Rütter DOGS Graz
01.09.2021

Kultur der Höflichkeit

In einer aktuellen Studie fielen Entscheidungen der Österreicherinnen und Österreicher besonders sozial aus nur in Japan war man noch achtsamer.

Bei der sozialen Achtsamkeit, „geht es darum, dass man bei einer eigenen Entscheidung immer mit bedenkt, was das für andere Leute bedeuten kann“, so Sozialpsychologin Ursula Athenstaedt von der Uni Graz gegenüber der APA. Wie sozial achtsam 31 Länder agieren, haben 65 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit mehr als 8.300 Menschen erforscht. Über 300 kamen aus Österreich – es waren Studenten der Uni Graz.

Die Versuchsanordnung sah so aus: Angenommen, es befinden sich drei Tortenstücke auf einem Tisch, von denen nur noch eines von einer begehrten Schokoladentorte stammt. Nimmt man eher dieses Stück oder präsentiert man sich sozial achtsam und lässt auch anderen Personen die Wahl? In der von Niels Van Doesum von der Universität Leiden geleiteten Untersuchung fanden sich erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern.

Österreich landete in der Auswertung hinter Japan auf Platz zwei, gefolgt von Mexiko und Israel. Die letzten Plätze belegen Südafrika, Indien, die Türkei und Indonesien. Eine Erklärung könnte in einer „gewissen Höflichkeitskultur in Österreich“ liegen, so Ahrenstaedt.

 

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25.08.2021