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Ende des Gewinnspiels: 27.03.2021

22.3.2021

Profiteure und Verlierer

Corona erschüttert den stationären Handel, der Online-Handel profitiert – auch in der Logistik ist weiterhin eine hohe Nachfrage zu verzeichnen.

Das Minus im stationären Handel hat sich laut Untersuchungen des Handelsverbandes und des Wirtschaftsforschungsinstituts großteils auf das Internet verlagert. Der Online-Handel ist laut WiFo 2020 um rund 17 Prozent gewachsen und hat erstmals einen Anteil von mehr als elf Prozent am Gesamtumsatz erreicht. Diese Verlagerung hat dazu geführt, dass seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits zehn Prozent der österreichischen Händler ihren Betrieb schließen mussten.

Profiteure der Corona-Krise im stationären Handel sind grundsätzlich all jene Branchen, die wenig bis gar nicht von den Lockdown-Maßnahmen der Regierung betroffen sind. Dazu zählen vor allem der Lebensmittelhandel und Drogeriebetriebe, aber auch Baumärkte und Sportartikelhändler.

„Wir sehen aktuell noch keine gravierenden Auswirkungen in Bezug auf Leerstand in den Top-Innenstadtlagen und das quer über Österreich, obwohl sich das Mietniveau leicht reduziert hat. Klar ist jedoch auch, dass für B- und C-Lagen Corona ein Brandbeschleuniger in Bezug auf Leerstände sein wird“, erläutert Stefan Krejci, RE/MAX Commercial Austria. „Jeder Lockdown wirkt wie ein Amazon-Förderprogramm. Es wird ein ordentlicher Kraftakt der Händler notwendig sein, um Einkaufen wieder mit Freude, Spaß und sozialem Austausch aufzuladen und dafür braucht es auch eine funktionierende und innovative Gastronomie sowie Entertainmentangebote,“ merkt Krejci an.

Die Spitzenmieten in Wien liegen – wie auch in den letzten Jahren – bei rund 400 Euro pro Quadratmeter und damit erneut deutlich über den Landeshauptstädten.Im Vergleich zum Vorjahr konnte keine Landeshauptstadt steigende Spitzenmieten verzeichnen. Lediglich Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Bregenz blieben stabil auf Vorjahresniveau.

Im Gegensatz zur Handelsbranche ist die Logistikbranche wohl einer der großen Gewinner des Jahres 2020. Die massive Veränderung in Richtung Online-Handel bedeutet letztlich eine immense Herausforderung für die dahinterliegenden Warenströme. Das führte im Jahr 2020 dazu, dass die österreichische Post AG ein weiteres Rekordergebnis in Bezug auf die Anzahl der Paketsendungen verzeichnen konnte. Dieses lag nach Angaben von statista.com im Jahr 2020 bei 165 Millionen Paketen. Dies entspricht einem Anstieg von rund 30 Prozent zum Vorjahr.

 

26.02.2021
Bildquelle: Shutterstock

Mondhoroskop | 1. März – 7. März

Zu Wochenbeginn sollten angenehme Dinge im Vordergrund stehen. Ab Wochenmitte besser auf den Ton achten, Mars ist im Anmarsch! Unser Mondhoroskop der Woche von Susanne Cerncic.

Mond in der Waage und der Wochenbeginn ist perfekt. Uranus steht noch im harmonischen Aspekt zur Sonne und auch Venus lässt die Beziehung in den Vordergrund rücken. Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihren Partner und genießen Sie die Zweisamkeit – das wird Ihre Partnerschaft beleben. Ebenso können Sie Einkäufe tätigen, bei denen Ihr ästhetisches Auge gefragt ist, denn jetzt gekaufte Kleidung wird Ihnen noch lange gefallen, da die Waage unser ästhetisches Empfinden fördert. Ab Mittwoch ist es klüger, wenn Sie sich in keine direkten oder indirekten Machtspiele verstricken lassen, denn das könnte ins Auge gehen. Am Donnerstag wechselt Mars in das Sternzeichen Zwillinge, nun erhöht sich die Gefahr einer verbalen Auseinandersetzung. Bleiben Sie ruhig, lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und versuchen Sie zu ergründen, was hier vor sich geht. Ab Freitag geht es wieder weit vergnügter zu. Der Schützemond garantiert ein großes Energiepotenzial. Trotzdem sollten Sie sich wegen der Mond-Opposition Mars nicht zu unüberlegten Äußerungen hinreißen lassen. Am Samstag ist diese Konstellation vorüber und einem unbeschwerten, lustigen Tag steht nichts im Wege. Am Sonntag wechselt der Mond in den Steinbock. Lassen Sie den Tag in Ruhe ausklingen und denken Sie daran, dass der Sonntag nicht für Leistung, sondern zum Wohlfühlen da ist.

Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
Feiern Sie Ihren Geburtstag zu Wochenbeginn, ist alles paletti am Sternenhimmel. Wer seinen Jubeltag am Mittwoch oder Donnerstag feiert, hat große Entwicklungschancen und sollte im neuen Lebensjahr gründlich erforschen, ob es noch alte, belastende Themen in seiner Seele gibt, welche längst abgelegt gehören. Tun Sie es und Sie werden sich wie neu geboren fühlen. Lustig könnte es für Feiernde am Donnerstag und Freitag werden, hier unterstützt der Mond in Schütze. Das Sonntagskind soll sich ordentlich verwöhnen lassen und die Leistung im neuen Lebensjahr etwas drosseln.

Astrozuckerl:
Am 5.3. treffen sich unser „Denker“ Merkur und unser Glückplanet Jupiter im Wassermann. Unsere Gedanken und Pläne sind auf Erweiterung und Verbesserung ausgerichtet. Mars, der Planet der Energie, wechselt am Donnerstag in das Sternzeichen Zwillinge. Achten Sie auf Ihre Wortwahl, in der nächsten Zeit könnte alles etwas schärfer klingen. Dem wachsamen Verstand hingegen entgeht nichts.

Astrologin Susanne Cerncic
1.3.2021
Bildquelle: eigene Darstellung; Cerncic

Inflation gesunken

Die Inflation betrug im Dezember noch 1,2 Prozent. Im Jänner nur mehr 0,8 Prozent. Laut Statistik Austria liegt der Grund in günstigeren Lebensmitteln.

„Inflationsraten von weniger als einem Prozent hatten wir zuletzt im Mai 2020 und über mehrere Monate in den Jahren 2015 und 2016“, konstatiert Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Stärkster Preistreiber waren zuletzt die Preise für Wohnung, Wasser und Energie. Sie erhöhten sich im Schnitt um 2,1 Prozent. Mieten stiegen durchschnittlich um 5,4 Prozent. Ohne teureres Wohnen hätte die Inflation 0,4% betragen. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken im Schnitt um 1,1 Prozent. Brot, Fleisch und Gemüse wurden billiger. Im Dezember hatten sich die Nahrungsmittel noch um 3,1 Prozent verteuert.

Auch die Treibstoffpreise waren im Sinken begriffen – Diesel um 11,6 Prozent, Superbenzin um 10,7 Prozent. Haushaltsenergie verbilligte sich durchschnittlich um 0,5 Prozent. Deutlich war allerdings die Teuerung bei Strom: Sie betrug 5,2 Prozent. Auch die Preise für Bekleidungsartikel stiegen um durchschnittlich 2,3 Prozent, Schuhe um 1,6 Prozent. Verantwortlich für diesen Anstieg war laut Statistik Austria „der schwächere saisonale Effekt des Winterschlussverkaufs. Aufgrund geschlossener Filialen des Bekleidungshandels konnte dieser nicht wie in den Vorjahren gewohnt stattfinden, sondern musste sich auf Preisnachlässe online angebotener Waren beschränken“.

 

24.02.2021
Bildquelle: Shutterstock

Lerneffekte und Kollateralschäden

Ein Jahr nach dem Ausbruch von Covid-19 hat uns das Virus noch immer fest im Griff. Was haben andere Länder aus der Pandemie gelernt?

Die Rückverfolgung von Kontakten wurden in Japan und anderen ostasiatischen Ländern auf einen Zeitraum von einer Woche ausgeweitet. „Backware Contact Tracing“ heißt die Methode. „Wir verfolgen nur 48 Stunden zurück, da wird man natürlich kaum etwas finden“, sagte Systemforscher Peter Klimek vom Complexity Science Hub an der MedUni Wien gegenüber science.orf.at. Die Nachverfolgung basiert auf der Erfassung von Bewegungs- und Kontaktdaten. Die „Stopp Corona“-App fand in Österreich keinen Zuspruch.

Einen Anknüpfungspunkt bietet auch das Material, wo die meisten Ansteckungen passieren. In Norwegen und Finnland werden Infektions- mit Sozialversicherungsdaten verknüpft, um berufliche Risikobereiche zu identifizieren. „Wenn wir von Anfang an, bei jedem positiv getesteten Fall, ein Basisdatenset erhoben und mit Sozialversicherungsdaten verknüpft hätten, dann hätten wir rasch ein tolles Cockpit und ein viel besseres Verständnis des Geschehens gehabt“, sagt Martin Sprenger, Public-Health-Experte an der MedUni Graz gegenüber science.orf.at.

Forscher um Dimitri Christakis vom Seattle Children’s Research Institute haben im November herauszufinden versucht, wie sich Schulschließungen im letzten Jahr auf die Lebenserwartung der Schüler ausgewirkt haben. Die Schlussfolgerung: In den USA gingen der jungen Generation 13,8 Millionen Lebensjahre verloren. Denn es gibt einen stabilen Zusammenhang zwischen Bildung und Lebenserwartung. Systematische Tests an Kindern und Jugendlichen sind aus dieser Sicht sinnvoll, sollten aber auch Erwachsene integrieren.

 

26.02.2021
Bildquelle: Shutterstock

So impfen die Hausärzte

Ab 2. März sind die über 85-Jährigen dran, die zu Hause leben.

Bei der Corona-Impfung sind in der Steiermark die Hausärzte besonders stark eingebunden. 22.000 Personen über 85 Jahre, die zu Hause leben, haben sich beim Arzt oder der Ärztin ihres Vertrauens schon angemeldet, weitere 5000 bei den landesweit 22 Test- und Impfstraßen. Ab 2. März starten die Impfungen der Senioren der Gruppe 85+ außerhalb der Heime. Dafür stehen 27.000 Impfdosen zur Verfügung. Wann wer geimpft wird, hängt vom Alter ab und nicht davon, wann er oder sie sich angemeldet hat, so Michael Koren, Impfkoordinator des Landes. Erste wird deshalb eine 107-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz sein.

Die Steiermark hat die Hausärzte viel stärker eingebunden als andere Bundesländer, weil sie bei den Menschen ein hohes Vertrauen genießen, so Vize-Landesamtsdirektor Wolfgang Wlattnig. Die Vorgänge sind genau geregelt. Die „Impfkandidaten“ werden vom Land nach dem Alter gereiht. Die Hausärzte sind angewiesen, diese Reihung einzuhalten. Wer etwa wegen einer Erkrankung nicht kommen kann, verliert nicht den Anspruch auf die Impfung, wird aber zurückgereiht.  Die Hausärzte sind verpflichtet, dazu eine Liste zu führen.

Beeinflusst werden kann die Planung durch den Umstand, dass die Mindestbestellmenge  beim Biontech/Pfizer-Impfstoff 18 Impfdosen beträgt. Das Land und die Ärztekammer haben deshalb Hausärzte, bei denen sich weniger als 18 Berechtigte angemeldet haben, angehalten, sich zu verabreden, damit etwa drei Mediziner gemeinsam auf mehr als 18 Impfberechtigte kommen. Andernfalls werden die betreffenden Impfkandidaten auf einen Termin in der nächsten der Impfstraßen geroutet. Der überwiegende Anteil der Hausärzte hat diese Regelung positiv aufgenommen.  Wer trotzdem lieber vom Hausarzt geimpft werden möchte, dem wird laut Wlattnig ein Alternativtermin vorgeschlagen.

 

Johannes Kübeck
24.02.2021
Bildquelle: Shutterstock

Horoskop | Fische

Hilfsbereit, sozial und äußerst feinfühlig sind Fischegeborene. Nach gefühlsmäßig turbulenten jungen Jahren landen ältere Fische umso mehr in ihrer Mitte. Unser Monatshoroskop von Susanne Cerncic.

Von Natur aus sind junge Fischegeborene feinfühlig und verletzbar. In ihrem Inneren geht oft die Post ab, obwohl das im Außen nicht immer sichtbar ist. Wichtig ist, dass man diesen Kindern gut zuhört und sie ernst nimmt. Hier finden wir kreative, künstlerische Veranlagungen, welche sich bei optimaler Förderung entfalten können. Über eine gute Phantasie verfügen junge Fischegeborene ebenso und auch hier wäre es gut, sie zu unterstützen. Unter diesem Sternzeichen findet man ebenso überdurchschnittlich viele schüchterne, oder sogar zurückgezogene Jugendliche, jedoch wird sich das beim Heranwachsen ändern. Je empathischer und sensibler die Fischegeborenen sind, desto anfälliger könnten sie für Suchtthemen jeglicher Art sein. Wenn das restliche Horoskop nicht eine völlig andere Sprache spricht, dann finden wir hier extrem hilfsbereite und soziale Menschen.

Wenn die Jahre ins Land gezogen sind, erkennen die meisten, dass es zwar recht nett von ihnen ist, immer für andere da zu sein und ein offenes Ohr für alle zu haben, aber es heißt auch Acht zu geben, dass andere Menschen das nicht ausnutzen. Zu lernen ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und danach zu handeln. Wenn sie das gelernt haben, können Fischegeborene auch als Elternteil sehr empathisch agieren und sich gut in ihre Kinder hineinfühlen.

Die erwachsenen Fischegeborenen, welche schon auf ein etwas längeres Leben zurückblicken, könnensehr viel aus ihrem Leben erzählen. Sie kennen ihre wahren Bedürfnisse und können diese auch gut leben. Sie können sich abgrenzen und gut zwischen eigenen und fremden Emotionen unterscheiden. Selbstverständlich sind sie nach wie vor hilfsbereit, aber sie lassen sich nicht mehr benutzen. Der Rückzug in die Ruhe und Stille wird als seelischer Ausgleich verwendet und sie befinden sich in ihrer Mitte. Das garantiert ein zufriedenes Leben und einen wunderbaren Lebensabend.

 

In diesem Sinne: Carpe diem

 

23.02.2021
Bildquelle: Shutterstock

Mondhoroskop | 22. Februar – 28. Februar

Der Krebsmond bringt eine sensiblere Zeit, in der Sie auf sich und auf das Miteinander achten sollten. Stellen Sie sich ab Mittwoch ins Rampenlicht, rät die Astrologin Susanne Cerncic.

Ein Krebsmond leitet die Woche ein. Wichtig wäre, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und diese auch zu stillen. Dieser seelische Ausgleich wird Ihnen gut tun. Gehen Sie auch mit Ihren Mitmenschen liebevoll um, denn bei einem Krebsmond ist jeder feinfühliger. Die Reaktion der Menschen in Ihrem Umfeld wird Sie erfreuen. Ab Mittwochmittag geht es darum, Ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Treten Sie ins Rampenlicht und holen Sie sich Anerkennung und Lob, denn das steht Ihnen zu. Der Umgang mit Kindern ist in diesen Tagen auch sehr unbeschwert. Am frühen Freitagabend wandert der Mond in die Jungfrau. Für ein entspanntes Wochenende eher nicht so förderlich, denn wie heißt es so schön: „Es ist immer etwas zu tun“. Bei der Jungfrauenergie geht es aber auch darum, dass Sie darauf achten, was Ihnen noch nützlich sein könnte und was nicht. Hinterfragen Sie kritisch, was überholt ist, und reagieren Sie. Auszeit ist wichtig und darum gönnen Sie sich am Wochenende auch gemütliche Stunden.

Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
So wie es aussieht, werden Sie in diesem Lebensjahr sehr gefühlvolle Zeiten erleben. Unternehmungen, welche auf Gemeinsamkeit aufgebaut sind, sind nach Ihrem Geschmack und lassen Ihr Herz höher schlagen. Wenn Sie Ihren Geburtstag ab Mittwoch um die Mittagszeit feiern, dann denken Sie daran, dieses Jahr mit einer großen Portion Unbeschwertheit zu leben. Merkur und Jupiter bringen Ihnen innovative Ideen und Chancen auf Erfolg. Feiern Sie Ihren Geburtstag ab Freitagabend, dann ist der Vollmond für Sie relevant. Schon in früheren Zeiten war der Vollmond ein Anlass zur Freude und Sie feiern Ihren Jubeltag genau jetzt – also wahrlich gute Voraussetzungen für ein gutes Jahr.

Astrozuckerl:
Am 25.2. wechselt die Venus in das Sternezeichen Fische. Mit mehr Feingefühl durch die folgende Zeit zu gehen, wäre angesagt. Vollmond am 27.2. in der Jungfrau. Bei Vollmond erreicht die lunare Kraft ihren Höhepunkt. Der Liebesplanet Venus gesellt sich auch in die Nähe des Vollmondes und das gefällt der feinfühligen Fischesonne – Romantik ist garantiert!

 

22.02.2021
Bildquelle: eigene Darstellung

Erkrankung als Schutz vor Re-Infektion

Eine überstandene Erkrankung von Covid-19 bietet wohl einen 91%igen Schutz vor einer Re-Infektion. Das hat eine Studie der Med Uni Graz ergeben – die erste ihrer Art über ein Re-Infektionsrisiko in ganz Österreich.

Über 100 Millionen Menschen weltweit und über 400.000 Menschen in Österreich wurden bisher positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet. Wie stark und langanhaltend sind nun diese Personen vor einer erneuten Infektion mit SARS-CoV-2 geschützt? Diese Fragestellung ist für viele Aspekte der COVID-19 Pandemiebekämpfung wie Impfstrategien oder Modellrechnungen zur Virusverbreitung von zentraler Bedeutung.

In einer Kooperation der Medizinischen Universität Graz mit der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES und der Stanford University wurde diese Frage erstmals im Rahmen einer Studie basierend auf nationalen Infektionsdaten untersucht. Die Ergebnisse wurden nun im European Journal of Clinical Investigation publiziert.

Hinsichtlich des Auftretens von SARS-CoV-2 Infektionen wurden im Rahmen der zweiten Infektionswelle (September bis November 2020) Personen, die sich im Rahmen der ersten Infektionswelle (Februar bis April 2020) mit SARS-CoV-2 infizierten hatten, mit der übrigen österreichischen Allgemeinbevölkerung verglichen. Nach einem Abstand von ungefähr sieben Monaten zur Erstinfektion zeigte sich, dass Personen mit einer bereits durchgemachten SARS-CoV-2 Infektion – verglichen mit einem Erstinfekt in der übrigen Allgemeinbevölkerung – ein um 91% niedrigeres Risiko für einen Re-Infekt aufwiesen.

Ähnlich starker Schutz wie nach Impfung
„Obwohl wir natürlich sehr vorsichtig mit Vergleichen zu Impfstoffstudien sein müssen, deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass man nach einer SARS-CoV-2 Infektion einen ähnlich starken Schutz vor einer neuerlichen Infektion hat wie nach einer Impfung“, schlussfolgert Stefan Pilz von der Med Uni Graz, der gemeinsam mit Ali Chakeri von der AGES der Erstautor dieser Fachpublikation ist.

Im Rahmen dieser Studie wurden bei 40 Personen Re-Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen, wobei der einzige Todesfall keinen kausalen Zusammenhang mit der SARS-CoV-2 Reinfektion zeigte. Obwohl PCR Tests für die Diagnosesicherung eingesetzt wurden, weisen die Studienautoren darauf hin, dass die Ergebnisse aufgrund der nicht zu 100% spezifischen (und auch nicht zu 100% sensitiven) Tests sowie diverser Limitierungen der Datenmeldungen entsprechend vorsichtig zu interpretieren sind. Dennoch ist diese Publikation von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur auf Antikörperbestimmungen bei speziellen Studienpopulationen basiert, sondern erstmals das tatsächliche Re-Infektionsrisiko in der gesamten Bevölkerung eines Landes, inklusive aller Altersgruppen, darstellt.

Immunität baut sich in Österreich auf
„Diese Daten zeigen eine sich aufbauende Immunität gegen SARS-CoV-2 in der österreichischen Bevölkerung, wobei wir aktuell noch nicht wissen, inwieweit diese Immunität auch auf diverse SARS-CoV-2 Virusmutationen umzulegen ist, bzw. wie lange und in welcher Stärke dieser Re-Infektionsschutz über größere Zeiträume anhält“, betont Franz Allerberger von der AGES. Weitere Auswertungen des Re-Infektionsrisikos über längere Zeiträume, sowie auch Daten aus anderen Ländern, sind daher dringend erforderlich und werden von der Forschungsgruppe rund um Stefan Pilz, Franz Allerberger und John PA Ioannidis von der Stanford University auch in Zukunft bearbeitet werden.

 

19.02.2021
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Reisen in Zeiten der Pandemie

Reisewarnungen, Quarantänebestimmungen, Hotelschließungen: Das hat freilich auch hierzuland massive Auswirkungen auf das Reisegeschehen.

Bei den Geschäftsreisen der Österreicher kam es in den ersten drei Quartalen 2020 mit einem Minus von 40,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 zu einem noch stärkeren Einbruch als bei den Urlaubsreisen, die um 31,7 Prozent zurückgingen. Das führen laut orf.at hochgerechnete Zahlen aus den vierteljährlichen Stichprobenerhebungen der Statistik Austria zum Urlaubs- und Geschäftsreiseverkehr mit mindestens einer Nächtigung vor Augen.

Geschäftsreisen ins Ausland gingen um 58,5 Prozent ab, jene innerhalb der Landesgrenzen nur um 8,7 Prozent. Bei den Urlaubsreisen ins Ausland wird ein Minus von 63 Prozent verzeichnet, während jene innerhalb Österreichs um nur zwei Prozent abgenommen haben. Am stärksten betroffen waren die Monate März, April und Mai.

Gestern wurde die Lage von Bundesregierung, Experten, Opposition und Landeshauptleuten wieder neu analysiert. Angesichts des Infektionsgeschehens rund um Mutationsfälle kam es zu keinen Lockerungen. Gestern lag die 7-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner –   laut AGES bei 105.

 

16.02.2021
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