Intensives Testen als Schlüssel zur Kontrolle des Infektionsgeschehens: Das Angebot wird an kostenlosen Möglichkeiten wird weiter ausgebaut.
1.522.739 Antigen- und PCR-Tests wurden in der vergangenen Woche laut APA durchgeführt. Die Zahlen haben damit zuletzt Rekordwerte erreicht. Zur massiven Steigerung haben die „Eintrittstests“ geführt. Die Tests an Schulen sind ein weiterer Faktor – europaweit gehört Österreich damit zu den ersten. In dieser Woche wird mit bis zu dreieinhalb Millionen Tests gerechnet, allein 2,2 Millionen „Nasenbohrertests“ in den Schulen.
Von den sogenannten „Wohnzimmertests“ sollen ab März bis zu fünf Stück pro Person pro Monat zur Verfügung stehen. Dazu bestehen aktuell 500 Teststationen, mehr als 800 Apotheken bieten Gratis-Antigen-Tests an, und 730 Firmen nehmen derzeit an einer geförderten Testaktion in Betrieben teil.
Die Antigen-Tests sind allerdings nur eine Momentaufnahme. Daher ist ihre Gültigkeit gesetzlich auch auf 48 Stunden beschränkt.
Priorität für die Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Sozialminister Rudolf Anschober hat einen Zwischenbericht der vor einem Jahr eingeleiteten Pflegereform vorgelegt. Die „Taskforce Pflege“, die für den Strategieprozess der Reform verantwortlich ist, hat dazu die Handlungsperspektiven aufgezeigt.
Zu den fünf Prioritäten der Pflegereform gehört, das gute System der Pflege aufrechtzuerhalten, die Einsamkeit zu mindern, die Leistungen der Pflegenden durch angemessene Rahmenbedingungen anzuerkennen, pflegende Angehörige zu entlasten und die Herausforderung der Demenz zu meistern.
Wie diese Ziele der Pflegereform umgesetzt werden sollen, wird das Sozialministerium jetzt mit den Bundesländern konkret erörtert. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen von Personen, die zu Hause betreut werden, soll besonders ein neues Angebot beitragen: Community Nurses werden auf Gemeindeebene eingerichtet und sowohl helfende Hände als auch zentrale Ansprechpersonen sein.
Viele haben es herbeigesehnt: Die CoV-Maßnahmen sind gelockert. Allerdings: Expertinnen und Experten kritisieren den Zeitpunkt aufgrund der Infektionszahlen.
Ausgangsbeschränkungen gelten nur mehr nachts von 20 Uhr bis 6 Uhr früh. Schulen, Handel und Museen haben wieder geöffnet. Die Auflagen dafür sind allerdings strenger geworden. Beim Körpernahmen Dienstleistern wie Friseuren oder Nagelstudios braucht es einen „Eintrittstest“. Die ab sofort möglichen Gratis-Tests in Apotheken haben zu einem Ansturm auf selbige geführt.
Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben, dürfen sich nun mit Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Es gilt aber die Höchstzahl von vier Erwachsenen und sechs Kindern – beispielsweise auch im Garten. Die Abstandsregel von zwei Metern muss allerorts eingehalten werden.
Wo bislang die MNS-Maske getragen wurde, gilt eine FFP2-Masken-Pflicht. Das gilt auch für alle öffentlichen Orte in geschlossenen Räumen und derzeit erlaubten Veranstaltungen wie Begräbnissen oder Demos. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind wie bisher vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen. Ab dem Alter von 14 Jahren muss eine FFP2-Maske getragen werden.
Pro Kunde müssen in einem Geschäftslokal 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Für einen Haarschnitt oder eine Maniküre muss man das negative Ergebnis eines PCR-Tests oder Antigen-Tests vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Tests können in Apotheken oder in Arztpraxen vorgenommen werden. Gültig sind auch Ergebnisse von Testangeboten der Bundesländer und medizinischen Laboren. Selbsttests sind nicht erlaubt.
Ausgenommen von der Testpflicht sind alle Menschen, die in den vergangenen sechs Monaten eine CoV-Infektion durchgemacht haben und mittlerweile wieder genesen sind. Außerdem entfällt die Testpflicht, wenn Friseur oder Fußpflegerin nach Hause kommen – etwa zu älteren Menschen, die nicht mehr mobil sind. Für Gesundheitsdienstleistungen wie Physiotherapie oder eine Heilmassage ist laut Verordnung kein Test notwendig. Hier ist allerdings eine FFP2-Maske Pflicht. In Pflegeheimen ist weiterhin nur ein Besuch pro Patient und Woche möglich. Ausgenommen von der Besuchsbeschränkung ist die Palliativ- und Hospizbegleitung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mindestens einmal wöchentlich einen Test machen und durchgehend eine FFP2-Maske tragen.
Schwungvoll startet diese Mondwoche, ab Mittwoch ist Gemütlichkeit angesagt. Vorsicht beim Schlemmen: Das Essen schlägt sich schneller auf die Hüften als sonst. Unser Mondhoroskop von Susanne Cerncic.
Mond im dynamischen Widder. Jetzt geht es rund und Ruhe ist ein Fremdwort. Energiegeladen sollten Sie die in die Woche starten und gleich alles erledigen, dann können den Stiermond ab Mittwoch so richtig genießen, denn da wären Gemütlichkeit und Faulenzen angesagt. Achten Sie nur darauf, dass Sie nicht zu viel kalorienreiche Nahrung zu sich nehmen, denn bei dieser Sternenkonstellation schlägt sich das Essen noch schneller auf die Hüften. Sollten Sie am Mittwochabend etwas Unruhe oder innere Spannung verspüren, dann gehen Sie einfach früher schlafen, so entgehen Sie der Mond/Uranus-Konjunktion. Am Freitagabend wandert der Mond in das Sternzeichen der Zwillinge weiter und für das Wochenende ist Kommunikation angesagt. Die Stimmung ist heiter und Sie können sich bestens mit lieben Menschen austauschen. Sollten Sie Lernstoff zu verinnerlichen haben, dann können Sie jetzt konzentriert neues Wissen in sich aufnehmen. Der Zwillingemond hilft Ihnen dabei.
Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
Ein aktives Jahr steht Ihnen bevor. Sie können Ideen in die Tat umsetzen und Produktives leisten. Wenn Sie Ihren Geburtstag ab Mittwoch feiern, dann können Sie in ein genussvolles Jahr blicken. Achten Sie lediglich darauf, dass Sie sich ausreichend Auszeiten nehmen, dann kann Ihnen Stress nichts anhaben. Feiern Sie Ihren Jubeltag ab Freitagabend, dann könnten Sie überlegen, ob Sie eine Ausbildung beginnen wollen, die Sterne würden Sie dabei unterstützen.
Astrozuckerl:
Am 17.2. steht Saturn gradgenau im Quadrat zu Uranus. Dieser Aspekt gehört zu den wichtigsten Konstellationen 2021, denn er dauert länger an und wiederholt sich auch noch zweimal. Astrologen sehen diesen Aspekt als problematisch an und die Prognose sieht, in Bezug auf die weltweite Finanzenwelt, nicht gerade rosig aus. Am 18.2. wechselt die Sonne in den Fisch und eine ruhigere, sensiblere Zeit mit mehr Mitgefühl und Helfen sollte beginnen. Merkur wird am 21.2. wieder direktläufig und Denkprozesse kommen in Bewegung.
Pflicht und Verantwortung fordert der Beginn dieser Woche. Erledigen Sie, was zu tun ist und freuen Sie sich auf einen entspannten Wochenausklang. Unser Mondhoroskop von Susanne Cerncic.
Mit Steinbockenergie bekommen wir es gleich am Wochenbeginn zu tun. Der Mond durchwandert dieses Sternzeichen, welches für Pflicht, Verantwortung und Leistung zuständig ist. Nicht immer die lustigste Energie, aber dafür sehr zielbringend. Sie können alles Liegengebliebene erledigen und auch das ist wichtig. Wenn alles abgeschlossen wurde, dann werden Sie schon am Mittwochmorgen beim Aufstehen bemerken, dass die aktuelle Zeitqualität unbeschwerter und beschwingter ist. Bei Wassermannmond sollte man tun und lassen können, was man will. Das Motto ist „Hauptsache anders“! Also verbringen Sie die nächsten Tage mit Dingen, die Ihnen Spaß machen. Ab Freitagmittag bekommt alles eine weit sensiblere Nuance. Der Mond wandert durch das Sternzeichen Fische und es wird ruhiger und nach Innen gekehrter. Beste Zeit, um sich mit einem Buch oder guter Musik in eine Ecke zurückzuziehen, um bei sich selbst anzukommen. Gute Entspannung!
Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
Wenn Sie bis Mittwochmorgen Ihren Geburtstag feiern, können Sie im kommenden Lebensjahr alles zum Abschluss bringen, was Sie hinter sich lassen wollen. Das kann äußerst positiv, aber auch sehr herausfordernd erlebt werden. Die folgenden Geburtstagskinder brauchen ausreichend Freiräume, ansonsten wächst die innere Spannung. Sie können bis zu Ihrem nächsten Geburtstag etwas Neues starten und sich dabei verwirklichen. Wenn Sie ab Freitagnachmittag Ihr Fest starten, dann tun Sie gut daran, sich vermehrt um Ihr Wohlbefinden und innere Einkehr zu kümmern, denn das führt, bildhaft gesprochen, zum „eigenen Tempel“ und so kann das kommende Lebensjahr ein sehr erfüllendes werden.
Astrozuckerl:
Am 8.2. sollten Sie dank einer Merkur/Sonnenkonjunktion darauf achten, dass Sie objektiv bleiben. Alte Themen sollten auch nicht aufs Tableau gebracht werden. Wenn noch etwas geklärt werden muss, dann warten Sie einige Tage und nehmen Sie es dann in Angriff. Am 11.2. ist Neumond im Wassermann und etwas Neues möchte ans Licht kommen. Saturn, unser Hüter, ist allerdings, durch ein bald exaktes Quadrat zu Uranus, in einem anstrengenden Prozess zwischen Begrenzung und Freiheit. Spannungen sind vorprogrammiert.
2020 war ein Stresstest für die Automobilindustrie. Im globalen Vergleich liegt Europa in Bezug auf E-Autos weiterhin an der Spitze.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Neuzulassungen von E-Autos in Österreich um fast 93 Prozent gestiegen. Nach einem neuen Rekord von knapp 7.778 Neuzulassungen im Dezember 2020 erreichte der Marktanteil einen neuen Höchstwert von 20 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse des „E-Mobility Sales Review“ von PwC Autofacts und Strategy&.
Auf Platz eins der Wachstumstreiber stehen Plug-in-Hybride mit einem Plus von 254 Prozent, die Zulassungen der Voll-Hybride nahmen zum Vergleichsjahr um 81 Prozent zu, batterieelektrische Fahrzeuge um rund 73 Prozent. An der Spitze der meistverkauften E-Autos in Österreich steht der Tesla Model 3, gefolgt vom Renault Zoe und dem VW ID.3.
Der Anteil der elektrischen Fahrzeuge auf europäischen Märkten kletterte 2020 auf knapp 26 Prozent. Im globalen Vergleich bleibt der Marktanteil von Elektroautos in China mit 7,2 Prozent hinter Europa zurück, 70 Prozent entfallen dabei auf Batteriefahrzeuge. Auf dem US-amerikanischen Markt stieg der Anteil auf 5,1 Prozent. Für das Jahr 2021 wird ein weiteres Absatzwachstum erwartet.
Ab sofort exklusiv in allen 250 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten in der Steiermark: Kochbuch „Bei Oma schmeckt‘s am besten!“ – Die 100 besten Rezepte unserer Großeltern
Gemeinsam mit Lebensressort-Landesrat Hans Seitinger und Haubenkoch Willi Haider präsentierte SPAR-Steiermark-Geschäftsführer Christoph Holzer im SPAR-Markt in der Petrifelderstraße in Graz das neue Kochbuch „Bei Oma schmeckt‘s am besten“.
Das Buch lüftet die Küchengeheimnisse der Welt unserer Omas. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben sie dem Team von Abenteuer Alter anvertraut. Haubenkoch Willi Haider wählte die 100 besten Rezepte aus, kochte sie nach und empfiehlt sie den Steirerinnen und Steirern aller Generationen. Bei Fischkrapferl, Einbrennsuppe, Bohnscharlgulasch und Apfelschlangerl wird die Wunderwelt aus Omas Küche wieder lebendig.
Auf 120 Seiten – reich bebildert und gewürzt mit Anekdoten aus dem Küchenalltag von gestern – ist das Buch ein kreativer und unterhaltsamer, kulinarischer Wegweiser. Wir verstehen „Bei Oma schmeckt’s am besten“ auch als großes Dankeschön an die Generation der Großeltern.
Das einzigartige Kochbuch um 5,90€ finden Interessierte in allen 250 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten in der ganzen Steiermark. Die Rezepte der Omas aber auch Opas sind hauptsächlich mit heimischen und saisonalen Produkten hergestellt.
Statements zum neuen Oma-Kochbuch:
„Unsere Bäuerinnen und Bauern versorgen uns mit hochwertigen Lebensmitteln aus der Region. Sie sind die Grundlage für die herzhaft köstlichen Rezepte, die in diesem Kochbuch zu finden sind. Die große Vielfalt und die hohe Qualität unserer Lebensmittel machen die Steiermark zur kulinarischen Schatzkammer Österreichs.“
Johann Seitinger Landesrat
„Viele von uns verbinden schöne Erinnerungen mit ‚Omas Küche‘. Wir freuen uns, dass SPAR Partner dieses einzigartigen Rezeptbuches sein darf. Wir sind überzeugt, dass es unseren Kundinnen und Kunden auch sehr gefallen wird.“
Mag. Christoph Holzer Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland:
„Nach über 20 Kochbüchern und zahlreichen Online Rezeptdateien habe ich alle wichtigen heimischen kulinarischen Themen behandelt, aber mit diesem Werk, konnte ich eine große Lücke schließen! Diese Rezepte bieten einen schönen Querschnitt aus der Küche unserer Großeltern und lassen uns eintauchen in die Geschmacks- und Geruchswelt aus früheren Zeiten! Längst vergessene Rezepte werden so wiederbelebt und wecken sicher die eine oder andere Erinnerung an unsere Kindheit.“
Willi Haider Haubenkoch
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Lockerung ab 8. Februar: Der Handel sperrt wieder auf. Bei körpernahen Dienstleistern kommen „Eintrittstests“ zur Anwendung. Gastronomie und Hotellerie bleiben geschlossen.
Trotz nach wie vor zu hoher Infektionszahlen ist es nun gewiss und erste Erleichterung hat sich bereits breitgemacht: Handel und Schulen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist in den Geschäften verpflichtend. Statt bisher zehn Quadratmeter müssen pro Kunde nun 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Geöffnet werden unter diesen Voraussetzungen auch Museen, Bibliotheken und Tiergärten.
Körpernahe Dienstleister wie Friseure dürfen ebenfalls wieder aufsperren, hier sollen nun die „Eintrittstests“ zum Einsatz kommen. Ein negatives Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. „Wohnzimmertests“ werden allerdings nicht akzeptiert, es braucht den Arzt oder die Apotheke für den schriftlichen Nachweis. Kontrollieren müssen die Dienstleister selbst.
Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen zwischen 20.00 und 6.00 Uhr bleiben aufrecht. Ab 8. Februar dürfen sich wieder zwei Haushalte mit maximal vier Erwachsenen treffen. Gastronomie und Hotellerie hingegen müssen geschlossen bleiben. Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen dürfen mit einer Art von Testpflicht wieder in die Klassen zurückkehren. Pro Woche wird jeweils zweimal getestet, ohne negativen Test bleibt das Homeschooling aufrecht.
Der Lockdown hat in Österreich zwar Wirkung gezeigt, die Mutationen aus Großbritannien und Südafrika haben allerdings eine raschere Senkung der Infektionszahlen bislang verhindert, heißt es. Von einer idealen 7-Tage-Inzidenz von 50 ist man noch weit entfernt. Das nächste Mal Bilanz gezogen wird in zwei Wochen.
Papst Franziskus würdigt Großeltern und Senioren als „Hüter der Wurzeln“.
An einem Sonntag Ende Juli wird die römisch-katholische Kirche alljährlich den „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ begehen. Das legte Papst Franziskus fest. Oft würden Großeltern „vergessen“, begründete Franziskus den Vorstoß, doch das dürfe nicht sein, schließlich hüteten sie „die Wurzeln“. Vatikan News zitiert das Oberhaupt der Kirche: „Darum habe ich entschieden, einen Welttag der Großeltern und der älteren Menschen einzurichten, der in der ganzen Kirche jedes Jahr begangen werden soll.“ Es sei „wichtig, dass die Großeltern ihre Enkel treffen und die Enkel ihre Großeltern“, insistierte der Papst.
In seiner Botschaft ergänzt 84-jährige Franziskus: „Die Stimme der Großeltern ist wertvoll, weil sie das Lob Gottes singt und die Wurzeln der Völker hütet. Sie erinnern uns daran, dass das Alter ein Geschenk ist und dass die Großeltern das Bindeglied zwischen den verschiedenen Generationen darstellen, um den jungen Leuten die Lebens- und Glaubenserfahrungen weiterzugeben.“
Der neue Welttag der Großeltern und älteren Menschen wird jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen, an dem die Kirche schon bisher der Großeltern Jesu Christi gedenkt, der Heiligen Anna und Joachim.
Die Gesundheitskrise konnte dem Immobilienmarkt bisher kaum etwas anhaben. Die Preistendenzen zeigen weiter nach oben, wie die Superlative des dritten Quartals 2020 zeigen.
Wohnimmobilien werden von Branchenexperten zumeist als krisenfeste Investition bezeichnet. Eine Analyse des dritten Quartals 2020, den die Immobilienplattform willhaben mit dem Grundbuchexperten IMMOunited durchgeführt hat, bestätigt: „Betongold“ trägt seinen Ruf zurecht.
Der Durchschnittspreis von Wohnimmobilien ist im dritten Quartal 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 nahezu überall gestiegen. Einfamilienhäuser verzeichneten in ganz Österreich Verteuerungen – den stärksten Anstieg gab es in Tirol mit mehr als 30 Prozent. Dahinter folgen Wohnhäuser in Burgenland mit knapp 28 Prozent und Vorarlberg mit fast 26 Prozent. Auch die durchschnittlich gezahlte Summe für Eigentumswohnungen lag in den meisten Bundesländern im Plus. Das teuerste Einfamilienhaus wurde mit 19,8 Millionen Euro in Tirol, die teuerste Wohnung mit 5,4 Millionen Euro in Wien verkauft.
Die Methodik für die Auswertung beruht auf einer Grundbuch-Analyse nach Kaufvertragsdatum und ein Quartal weiter zurückliegend, um auch langwierigen Verbücherungs-Prozessen entsprechend Rechnung zu tragen. Für den Quartalsvergleich wurden über 27.500 Transaktionen herangezogen.
Bezirke: Die meisten Immobilien-Transaktionen im Quartal – absolut
Österreichweit
Graz (Stadt) (710)
Innsbruck (Land) (384)
Wien22., Donaustadt (367)
Linz (Stadt) (323)
Baden (317)
Wohnimmobilien: Die Top-Transaktionen im Quartal – nach Kaufpreis (netto)
Österreichweit
19,8 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Kitzbühel (Tirol).
10,5 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Kitzbühel (Tirol).
8,5 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Pörtschach am Wörther See (Kärnten).
6,8 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Kitzbühel (Tirol).
5,4 Mio. Euro. Eine Dachgeschosswohnung in Innere Stadt (1010 Wien).
Steiermark
2,0 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Altaussee.
1,2 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Graz-Mariatrost.
1,2 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Stattegg
Die größten Transaktionen des Quartals – nach Kaufpreis (netto / gesamtes Grundbuch)
Österreichweit
39,0 Mio. Euro. Ein Logistikzentrum in Wundschuh (Steiermark).
28,8 Mio. Euro. Ein Zinshaus in Innere Stadt (1010 Wien).
27,1 Mio. Euro. Ein Grundstück in Salzburg (Salzburg).
19,8 Mio. Euro. Ein Einfamilienhaus in Kitzbühel (Tirol).
17,5 Mio. Euro. Ein Zinshaus in Rudolfsheim-Fünfhaus (1150 Wien).
Die Top Grundstück-Deals des Quartals nach Fläche
Top 3 – Österreichweit
277.752 m² – St. Aegyd am Neuwalde (Niederösterreich).