Sicher reisen mit Raiffeisen

Urlaub ist die Zeit zum Abschalten. Für Entspannung, neue Eindrücke oder gemeinsame Erlebnisse mit Familie und Freunden. Damit diese Zeit unbeschwert bleibt, lohnt es sich, auch beim Bezahlen gut vorbereitet zu sein. Raiffeisen begleitet Sie dabei als verlässlicher Partner – mit maßgeschneiderten Lösungen und einem klaren Fokus auf den Schutz Ihrer Daten und Finanzen. Ganz gleich, ob Sie innerhalb Europas oder auf einem anderen Kontinent unterwegs sind: Wer seine Raiffeisen Karten umsichtig nutzt und auf bewährte Sicherheitsfunktionen wie GeoControl setzt, kann das Risiko von Kartenmissbrauch deutlich minimieren.

Gemeinsam mit Ihrer Raiffeisenberaterin oder Ihrem Raiffeisenberater finden Sie die für Ihre Reise passende Kombination aus Karte, App und Sicherheitsfunktionen. Denn der Schutz unserer Kundinnen und Kunden steht bei uns an erster Stelle – egal, ob Sie online bezahlen oder am Bankautomat im Ausland stehen.

Am Bild ist die Karte der Raiffeisen bei der Bankomatzahlung zu sehen.
Behandeln Sie ihren PIN immer vertraulich. © PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com

Online bezahlen – aber sicher

Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit beim Online-Einkauf – etwa beim Buchen von Flügen, Hotels oder Mietwagen. Achten Sie immer darauf, dass die Website, auf der Sie bezahlen, sicher ist. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Webadresse mit „https://“ beginnt und ein kleines Schloss- oder Schlüsselsymbol im Browser angezeigt wird. Diese Zeichen deuten darauf hin, dass Ihre Daten bei der Übertragung geschützt sind. Geben Sie Ihre Kartendaten nur dann ein, wenn Sie tatsächlich einen Kauf abschließen und wenn die Seite alle Sicherheitsmerkmale erfüllt. Sollte etwas unseriös erscheinen oder die Verbindung ungesichert sein, wählen Sie lieber einen anderen Anbieter oder Zahlungsweg. Raiffeisen hilft Ihnen bei Fragen zum sicheren Bezahlen jederzeit weiter.

Achtsamkeit im Alltag

Auch im Alltag – ob zu Hause oder auf Reisen – ist ein achtsamer Umgang mit Ihrer Karte entscheidend. Bewahren Sie alle Zahlungsbelege sorgfältig auf, um bei Bedarf einen Nachweis zu haben. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung oder die Bewegungen im Mein ELBA-Onlinebanking, um verdächtige Buchungen frühzeitig zu erkennen. Achten Sie beim Bezahlen darauf, dass Ihre Karte nicht aus dem Blickfeld verschwindet – etwa in Restaurants, Hotels oder bei mobilen Verkaufsstellen. So behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Zahlungen.

Auf Reisen ist eine ausgewogene Mischung aus Bargeld und Karte empfehlenswert. Ein kleiner Betrag in der jeweiligen Landeswährung eignet sich gut für kleinere Ausgaben wie Trinkgeld, lokale Einkäufe oder Taxifahrten. Größere Bargeldmengen sollten Sie hingegen aus Sicherheitsgründen meiden. Karten sind nicht nur praktisch – sie lassen sich bei Verlust auch sperren und ersetzen, was Bargeld naturgemäß nicht kann. Ihre Raiffeisenberaterin oder Ihr Raiffeisenberater hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der besten Zahlungsmittel für Ihr Reiseziel – individuell auf Ihre Pläne abgestimmt.

Ein zentrales Sicherheitsmerkmal bleibt Ihre PIN. Behandeln Sie sie immer vertraulich. Verdecken Sie bei Eingabe das Tastenfeld mit der freien Hand, lassen Sie sich nicht ablenken oder scheinbar „helfen“. Schreiben Sie Ihre PIN nicht auf und tragen Sie sie keinesfalls bei sich. Geben Sie Ihre Karte nie aus der Hand – auch nicht bei Zahlungen im Ausland. Vermeiden Sie verdächtig aussehende oder beschädigte Bankautomaten und melden Sie Unregelmäßigkeiten umgehend Ihrer Raiffeisenbank. Sollte Ihre Karte verloren gehen oder Sie einen Missbrauch vermuten, lassen Sie sie sofort sperren. Die Raiffeisen Sperrhotline ist auch aus dem Ausland jederzeit erreichbar.

Am Bild sind Reisepässe und Flugtickets zu sehen.
Eine Kombination aus Karte und Bargeld gibt Ihnen Sicherheit im Urlaub. © TravnikovStudio / Shutterstock.com

GeoControl: Mehr Sicherheit im Ausland

Besonders wirkungsvoll ist der Einsatz von GeoControl – die kostenlose Sicherheitsfunktion Ihrer Raiffeisen Debitkarte. Sie wurde speziell entwickelt, um Ihre Kartennutzung außerhalb Europas zu schützen. GeoControl blockiert standardmäßig Bargeldbehebungen in außereuropäischen Ländern. Nur wenn Sie diese Sperre gezielt aufheben, wird die Nutzung Ihrer Karte dort möglich – so behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Finanzen, auch auf Reisen.

Die Deaktivierung von GeoControl ist einfach und flexibel: Sie können sie direkt in Mein ELBA vornehmen – entweder im Bereich „Services“ oder unter „Karten verwalten“. Auch Ihre Raiffeisenberaterin oder Ihr Raiffeisenberater unterstützt Sie dabei gerne, ebenso wie die Sperrhotline unter +43 1 204 8800, die auch aus dem Ausland erreichbar ist. In Mein ELBA können Sie jederzeit überprüfen, ob GeoControl aktiv ist. Der geografische Nutzungsstatus Ihrer Karte wird dort übersichtlich angezeigt.

Ihr Berater informiert Sie gerne über Ihre Möglichkeiten, vereinbaren Sie einen Termin in der Filiale.

Wichtig: Aus Sicherheitsgründen sollte eine Deaktivierung von GeoControl nur vorübergehend erfolgen – maximal für drei Monate. Wenn Sie einen längeren Aufenthalt außerhalb Europas planen, empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit Ihrer Raiffeisenbank. Nach Ablauf der Frist wird GeoControl automatisch wieder aktiviert. Besonders effektiv schützt diese Funktion vor sogenannten Skimming-Angriffen, bei denen Kartendaten und PINs an manipulierten Bankautomaten ausgelesen und missbräuchlich verwendet werden – oft im Ausland.

Ein unbeschwerter Urlaub beginnt nicht erst am Flughafen oder am Strand, sondern schon mit der richtigen Vorbereitung. Wir begleiten Sie dabei – persönlich, digital und immer mit dem Ziel, Ihnen Sicherheit zu geben, wo immer Sie unterwegs sind.

 

Entgeltliche Einschaltung

Foto: © TravnikovStudio / Shutterstock.com ; sergey kolesnikov / Shutterstock.com ; PeopleImages.com – Yuri A / Shutterstock.com 

Bühnen Graz – Smarter Kulturgenuss

Die Bühnen Graz sorgen zuverlässig für kulturelle Unterhaltung der Sonderklasse. Mit den verschiedenen Locations und Stilrichtungen bleiben kaum Wünsche offen. Ein besonderes Geschenk für Kulturbegeisterte haben die Bühnen Graz mit der Bühnen Graz Card ins Leben gerufen. Bernhard Rinner, Geschäftsführer der Bühnen Graz, dazu im Interview.

Am Foto ist Herr Bernhard Rinner, Geschäftsführer der Bühnen Graz zu sehen.
Mehr Kultur und mehr Flexibilität, dafür steht Bernhard Rinner und sein Team.

Vielfalt belebt

Herr Rinner, die Bühnen Graz vereinen mit Oper Graz, Schauspielhaus Graz, Next Liberty sowie Orpheum Graz, Dom im Berg und Schlossbergbühne Kasematten ein breites Spektrum an Kunstformen. Welche Rolle spielt diese Vielfalt für Graz?

Bernhard Rinner: Eine enorme! Die Bühnen Graz sind nicht nur die größte Kulturinstitution der Stadt, sondern auch ein wesentlicher Identitätsstifter für Graz und die Steiermark. Wir bieten für jedes Alter, für unterschiedlichste Geschmäcker und Interessen ein facettenreiches Angebot – von großen Opernklassikern über mutiges Schauspiel bis hin zu Kabarett, Rock- und Popkonzerten. Unsere Häuser sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration – das macht sie so wertvoll für eine lebendige Stadtgesellschaft.

Sie sprechen von Inspiration. Welche Bedeutung hat Kultur über das rein Künstlerische hinaus?

Rinner: Kultur ist weit mehr als Unterhaltung. Sie ist ein Spiegel der Gesellschaft, ein Diskussionsraum, ein Bildungsauftrag. Theater, Musik und Kunst regen zum Nachdenken an, fordern auf, sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen, und fördern das kritische Denken. Gerade in einer Zeit, in der einfache Antworten oft verlockend erscheinen, braucht es Orte, an denen Vielfalt und Meinungsfreiheit bewusst gelebt werden. Kultur ist die Grundlage jeder demokratischen Gesellschaft – sie hält uns zusammen.

Kultur entlastet

In Zeiten, in denen viele gesellschaftliche Bereiche auf Effizienz getrimmt sind, wird Kultur oft als „Luxus“ betrachtet. Wie begegnen Sie diesem Argument?

Rinner: Ich halte das für einen Trugschluss. Kultur ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft emotionale Erlebnisse und inspiriert zu Neuem. Zahlreiche Studien belegen, dass kulturelle Teilhabe auch positive Auswirkungen auf die individuelle Lebensqualität hat – sie fördert das Wohlbefinden, hält geistig fit und sorgt für soziale Integration. Zudem darf man die wirtschaftliche Bedeutung nicht unterschätzen: Der Kultursektor schafft Arbeitsplätze und generiert enorme Wertschöpfung für Städte und Regionen.

Stichwort Verantwortung: Die Bühnen Graz setzen zunehmend auf Nachhaltigkeit. Was bedeutet das konkret?

Rinner: Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für uns – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. 

Seit dem Frühjahr 2024 sind wir der erste und bislang einzige Theaterkonzern im deutschsprachigen Raum, der in seiner Gesamtheit mit nachhaltigen Gütesiegeln zertifiziert wurde. Unsere Bühnen setzen auf umweltfreundliche Produktionstechniken, unser Ticketing wird laufend nachhaltiger gestaltet, zudem achten wir darauf, faire Arbeitsbedingungen und langfristige Entwicklungsperspektiven für unsere Mitarbeiter:innen zu schaffen. Kultur bedeutet für uns nicht nur, über die Zukunft nachzudenken, sondern sie aktiv mitzugestalten.

Am Foto ist Herr Rinner mit einem Scheinwerfer zu sehen.
Die Bühnen Graz Card ist online und im Ticketzentrum erhältlich. Sie zeigt wie Kultur in Graz und in der Steiermark gelebt wird.

Jugendarbeit

Apropos Zukunft: Wie gelingt es den Bühnen Graz, neue Zielgruppen anzusprechen, ohne das Stammpublikum aus den Augen zu verlieren?

Rinner: Das ist eine unserer spannendsten Herausforderungen. Wir wollen Menschen für Kultur begeistern – ob Jung oder Alt, erfahrene Theatergänger:innen oder Neulinge. Das gelingt einerseits durch ein vielseitiges Programm, andererseits durch gezielte Angebote wie Einführungsgespräche, Publikumsgespräche oder moderierte Konzerte. Zudem setzen wir verstärkt auf digitale Formate, um unser Publikum auch außerhalb des Theaters zu erreichen.

Dankeschön

Im vergangenen November hat das jüngste Produkt der Bühnen Graz das Licht der steirischen Kulturszenerie erblickt: die „Bühnen Graz Card“. Sie soll sich bereits jetzt als voller Erfolg erwiesen haben. Worin begründet sich dieser?

Rinner: Die Bühnen Graz Card ist unser Dankeschön an alle, die regelmäßig Kultur genießen. Sie bietet exklusive Vorteile – wie 30 % Ermäßigung, Vorkaufsrechte oder spezielle Events – ohne dabei an fixe Vorstellungszeiten, wie beim klassischen Abonnement, gebunden zu sein. Das Konzept ist einfach: Wer sich für Kunst und Kultur interessiert, soll möglichst unkompliziert und flexibel daran teilhaben können. Unsere Bühnen Graz Card ist online und im Ticketzentrum erhältlich – und sie zeigt, wie sehr Kultur in Graz und in der Steiermark gelebt wird.

 

Alle Informationen über die Bühnen Graz und die Bühnen Graz Card unter www.buehnen-graz.com

Tickets für alle Vorstellungen und Spielplanübersicht unter www.ticketzentrum.at sowie im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, Tel. 0316 / 8000

 

Foto: © Marija Kanizaj

Lustiges Familienstück – Schwein gehabt

Am Freitag, dem 16. Mai 2025 öffnete sich der Vorhang des Next Liberty Graz für das Familienstück „Schwein gehabt!“ von Martin Brachvogel und Werner Holzwarth.

Schweinchen wird auf dem Weg aus ihrer Pechsträhne von ihren drei Schweine-Freunden unterstützt.

Die Zuseher werden von der ersten Spielminute in die rosa Welt von „Pechschwein“ Veronika Forkel (Christina Kiesler), genannt Schweinchen, und ihren drei Schweinefreunden, den Schweinekönig und seine zwei Minister (Martin Niederbrunner, Helmut Pucher und Christoph Steiner) entführt. Mit viel Liebe, Humor und Verständnis begegnet dieses Stück von Martin Brachvogel dem Publikum. Das Musical ist interaktionsstark gestaltet, die direkte Kommunikation zwischen den Schauspielern und den Zusehern bindet die Zuseher gekonnt in die Handlung ein. Man spürt die emotionale Verbundenheit zwischen den jungen Besuchern und den Protagonisten.

Familien können sich hier auf eine lustige Schweine-Vorstellung eines Familienmusicals freuen.

Am Foto sind der Schweinekönig, seine zwei Minister und Schweinchen zu sehen.
Der Schweinekönig und seine zwei Minister geben Schweinchen wieder Selbstvertrauen.

Informationen und Tickets

Weiter Schweine-Vorstellungen, empfohlen ab 6 Jahren

Vormittags 10:30 – 11:40

20.05., 23.05., 27.05., 06.06., 13.06. und 18.06.2025

Nachmittags 16:00 – 17:10

23.05., 24.05., 06.06., 13.06., 14.06. und 18.06.2025

Informationen zum Stück erhalten Sie Hier, Tickets im Ticketzentrum online oder am Kaiser-Josef-Platz 10.

 

Text und Kritik: Vera Kowatschitsch

Foto: © stella

Gut zu Fuß – Graz entdecken

Wo Peter Rosegger im Gärtnerhaus schrieb, vier Millionen Werke archiviert sind und das Franzosenkreuz an Kämpfe um Graz erinnert: All das versammelt die Tour „Die Belesene“ aus dem Buch „10.000 Schritte in und um Graz“, die auf reizvollen Wegen über den Rosenhain nach Andritz führt. Jeder Schritt zählt!

Am Foto sieht man die Kurzbeschreibung der Tour.
Die Tour „Die Belesene“ ist eine der beschriebenen 15 Touren aus dem Buch von Elke Jauk-Offner.

Am Geidorfplatz, im Herzen des Viertels, war einst das „Dorf am flachen Land“, wie die mittelhochdeutsche Bezeichnung Gaidorf auch heute noch verrät. Aus allen Richtungen kann man zum Ausgangspunkt einer Tour anreisen, die auf rund 10.000 Schritten über den Rosenhain nach Andritz führt. Die Heinrichstraße ist zwar wegen des Verkehrsaufkommens keine von der idyllischen Sorte, sie führt aber schnurstracks zum Fuße des Rosenhains.

Ein kleiner Schlenker leitet auf das Universitätsgelände, direkt vor dem ReSoWi-Zentrum biegt man rechts in die Universitätsstraße ein, um einen Blick auf die Universitätsbibliothek der Karl-Franzens-Universität zu werfen. Hier könnte man sich übrigens Wissen aus vier Millionen Werken aneignen. 

Am Foto sieht man einen der möglichen Rastplätze auf der Tour die Belesene.
Unterwegs laden Sitzmöglichkeiten, in der warmen Jahreszeit unter lauschigen Blätterdächern, zum Verweilen ein.

Pionierin der Medizin

Zurück Richtung Heinrichstraße wird selbige gequert, um an Haus Nummer 45, der Klöcher-Perle, in den Rosenberggürtel einzubiegen. An der nächsten Kreuzung geht es rechts in die Aigner-Rollett-Allee. Der Straßenname erinnert an Oktavia Aigner-Rollett, eine Pionierin der Frauen-Medizin. Sie schloss ihr Studium 1905 ab und wurde die erste Ärztin in Graz und der Steiermark. Linker Hand schweift der Blick bald über die Rosenhainteiche. 

Rechter Hand liegt das Universitätssportzentrum – aus Studierendensicht legendär vor allem für seine USI-Feste. Gleich daneben toben sich Vierbeiner auf der Hundewiese aus. Jetzt geht es bergwärts auf der Max-Mell-Allee. Zwischen den Bäumen steht eine Ruine. Dabei handelt es sich um das ehemalige Sommerrefektorium der Jesuiten, das 1654 als Erholungsheim für den Orden errichtet wurde. Später ging es in Staatsbesitz über, nach einem Brand in den 1980er-Jahren bröckelt es langsam vor sich hin. 

Götter und Giganten

Bald weitet sich das Wäldchen, links liegt ein Kinderspielplatz, der dem Thema Holz gewidmet ist, das Café Rosenhain ist ins Blickfeld gerückt. Man kann den Hügel entlang der Straße, vorbei an einem eichenen Naturdenkmal, oder querfeldein über die Wiese erklimmen. Der gelbe Pavillon samt großer Terrasse hat eine malerische Lage, die Stadt liegt einem zu Füßen. Peter Rosegger hat im schmalen Gärtnerhaus nebenan übrigens die eine oder andere Zeile verfasst. 

„Wenn die Götter von den Giganten aus dem Himmel wären vertrieben worden, so hätten sie sich gewiß keine andere Wohnstätte als diesen Winkel der Welt erwählt“, schrieb Georg Stobäus von Palmburg, von 1584 bis 1618 Fürstbischof von Lavant, schon dereinst entzückt über den Rosenberg. Er war 1603 im Minoritenschlössl zu Gast, das wir, wenn wir der Panoramagasse folgen, weiter oben erreichen. Das Anwesen in der Quellengasse, in die man an der Gabelung links einbiegt, erhielt 1618 den Namen Rosegg. 

Am Foto ist das Minorien-Schlössl,Ecke Panorama- und Quellengassse in Graz, zu sehen.
Das Minoriten-Schlössl liegt an der Ecke von Panorama- und Quellengasse. Es beherbergte im 19. Jahrhundert ein Kaffeehaus.

Gefecht am Rosenberg

Am Haus Quellengasse 68 ist es an der Zeit, den Oberen Plattenweg zu nehmen. In der Hecke rechts neben der Haltestelle versteckt sich das Franzosenkreuz – es erinnert an die am 26. Juni 1809 bei den Kämpfen um Graz gefallenen Soldaten. Gegenwart präsentiert die fast höchste Erhebung unserer Tour: Auf der Ferdinandshöhe wurde 2022 ein neuer Hochbehälter fertiggestellt. Bevor das Trinkwasser in die Grazer Haushalte gelangt, fließt es nämlich durch einen von insgesamt 23 Hochbehältern. 

Die Jakobsleiter hinab

Vom Aussichtspunkt führt der Weg weiter zur Saumgasse, die direkt hinunter zum Kreuzwirt führt. Das Traditionsgasthaus wurde von Hans von der Sann – ein Pseudonym für den Oberlehrer Johann Krainz – bereits 1892 erwähnt. Seit 2020 kommen wieder Klassiker der Wirtshausküche im idyllischen Gastgarten auf die Teller. Die Saumgasse mündet schließlich in den Viktor-Zack-Weg. Wer die fahrrad- und kinderwagentaugliche Route vorzieht, der erreicht die gleichnamige Bushaltestelle weiter unten in der Ziegelstraße. 

Alle anderen erobern noch den knapp 500 Meter hohen Reinerkogel. Achtung: Abzweigung links in den Wald nicht verpassen! Am Reinerkogel befindet sich auch die Jakobsleiter. Es sind 150 oder 300 oder fast 400 Stufen, die Quellen behaupten da ganz Unterschiedliches, man muss einfach­­ selbst nachzählen. Der „Weg zum Reinerkogel“ führt schließlich zur Gra­benstraße, die man quert, um durch die Robert-Stolz-Gasse zur Straßenbahnhaltestelle zu gelangen. 

Am Foto ist das Buchcover, die ISBN, die Kurzbeschreibung und der Preis von Euro 24 zu sehen.
Das Buch von Elke Jauk-Offner ist eine tolle Geschenkidee für alle die mit einfachen Mitteln mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen möchten.

Text: Elke Jauk-Offner

Foto: © Lukas Elsneg

Top – A Midsummer Night´s Dream

Bei der Inszenierung von Bernd Mottl der Oper „A Mid Summer Night´s Dream“ von 1960 trifft das 21. Jahrhundert auf die Zauberwelt der Feen, die Liebe und eine aufstrebende Theatergruppe. Der Zuseher kann sich auf ein außergewöhnliches, modernes Bühnenbild von Friedrich Eggert, mit technischen Raffinessen freuen. In Anbetracht dessen, dass das Stück in seinen Ursprüngen in einem Wald spielt, kann hier durchaus davon ausgegangen werden, dass das gestaltete Bühnenbild auch auf die Situation der heutigen Zeit hinweisen soll. Gut durchdacht wurden die einzelnen Automobile mit oder ohne Windschutzscheibe, mit ergänzten und verstellten Sitzbänken und geöffneten Türen zu einem modernen Wald der heutigen Zeit inszeniert.

Buttom mit Eselskopf erspäht die in ihn verliebte Königin Tytania mit Elfen.

Das Wiederaufleben der Oper in drei Akten, Libretto von Benjamin Britten und Peter Pears aus dem Schauspiel von Shakespeare, und die Umwandlung aus 1960 in das Jahr 2025 wurde in allen Bereichen gekonnt von den Experte:innen umgesetzt. In Kombination mit dem Bühnenbild ergibt sich eine moderne Welt des Mystischen und des Verborgenen auch im Detail.

Alfred Mayerhofer legte bei den Kostümen wie Christoph Jonas bei der Choreographie besonderen Wert auf die Authentizität.

Mit einer Top-Besetzung in den Rollen durch Rafal Tomkiewicz, Ekaterina Solunja, Fausto Israel, Sofia Vinnik, Ted Black u.v.m. wird ein Besuch dieser Oper zu einem Erlebnis. Der Gesang, die schauspielerischen Leistungen und die musikalische Begleitung durch das Orchester der Grazer Philharmoniker lassen keine Wünsche offen. Bei diesem Stück darf sich der Zuseher entspannt in eine andere, eine einzigartige und besondere Welt entführen lassen.

Am Foto ist eine Szene der Oper A Midsummer Night´s Dream zu sehen.
Puck, der Diener Oberons, gespielt von Fausto.

Weiter Abendvorstellungen von 19:30 bis 22:30

14.05., 23.05., 28.05. und 05.06.25

Nachmittagsvorstellungen von 15:00 bis 18:00

25.05.2025

 

Tickets:

www.ticketzentrum.at  Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, +43 316/ 8000

 

Text und Kritik: Vera Kowatschitsch

Foto: © Werner Kmetitsch

Jungbrunnen Wandern – Bergfuchs Graz

Das Wandern ist des Müllers Lust – lediglich ein Kinderlied oder ein Lebensgefühl, das Glück und Freiheitsgefühl verspricht? Was sollte man im Rucksack auf alle Fälle dabeihaben und was macht den Unterschied? Herr Sepp Steiner, Geschäftsführer von Bergfuchs Graz, stellt sich dazu den Fragen von Abenteuer Alter.

Am Foto ist Sepp Steiner, Geschäftsführer der Filiale Bergfuchs Graz zu sehen.
Sepp Steiner, Geschäftsführer von Bergfuchs Graz bei einer seiner zahlreichen Wanderungen. © Bergfuchs

Der Beginn

Herr Steiner, die Firma Bergfuchs gibt es bereits seit Jahrzehnten. Wie begann diese Wandergeschichte? 

Sepp Steiner: Die Firma Bergfuchs wurde 1983 wurde von ambitionierten Bergsteigern und Wanderern in der Region Wien gegründet. Ich selbst habe das Geschäft 1996 in Graz eröffnet. Mittlerweile beschäftige ich rund 35 Mitarbeiter.

Was halten Sie davon, wenn Sie in den Zeitungen lesen, dass es immer wieder vorkommt, dass Wanderer von der Bergrettung gerettet werden mussten, weil diese nur mit Flip-Flops unterwegs waren? 

Steiner: Es ist für mich vollkommen unverständlich, wie solche Situationen entstehen können. Eine Bergtour beginnt nicht, wenn ich aus dem Auto aussteige. Die Basis einer jeden Tour sollte die Planung sein.

Was gehört Ihrer Meinung nach zu einer guten Planung dazu?

Steiner: Ortskenntnis, Kartenmaterial oder auch moderne GPS-Daten oder Apps wie Bergfex wirken unterstützend. Bei der Planung sollte man eine Wanderung auswählen, welche der eigenen Fitness entspricht, damit hier nicht die Flugrettung zum Einsatz kommt. Sobald hier die Tour feststeht, ist die Ausrüstung an die Tour anzupassen.

Die Basis

Sie haben den Punkt der Ausrüstung angesprochen. Welche Ausrüstungsgegenstände stellen denn für Sie die Basis einer guten Wanderausrüstung dar? 

Steiner: Das sind gut passende Bergschuhe, Wanderbekleidung inklusive Wechselwäsche und ein gut bestückter Rucksack.

Es gibt unzählige Wan­der­schuhmodelle im Handel. Worauf ist hier beim Kauf zu achten? 

Steiner: Der Wanderschuh sollte immer nach dem Verwendungszweck ausgesucht werden. International wird in den Klassen A, B, C und D differenziert. A ist der klassische Wanderschuh, B ist bereits ein besserer kompakterer Wanderschuh, C ist der kompakte Wanderschuh, welcher bedingt steigeisenfest ist. In der Klasse D befinden sich bereits die steigeisenfesten Bergschuhe für den hochalpinen Bereich. 

Welche Schuhklasse ist Ihrer Meinung nach die passende für den durchschnittlichen Wanderer? 

Steiner: Wenn ich das Wandern auch herausfordernder gestalten möchte und ansatzweise in den Bereich der Schnee- und Eisberührung vordringen will, bin ich mit der Klasse C für den alpinen Bereich gut beraten. Dieser Schuh ist in der Biegelinie steif genug, um ein Steigeisen anbringen zu können. Hier muss mir allerdings klar sein, dass dadurch die Sohle weniger gedämpft ist. Für Wanderungen auf Forstwegen und über Wiesen sollte man sich einen zweiten Wanderschuh der Klasse B zulegen, um für die Gelenke die notwendige Dämpfung im Sohlenbereich zu gewährleisten. 

Was ist der nächste Schritt beim Schuhkauf? 

Steiner: Es ist wichtig, den Fuß zu vermessen, damit der passende Schuh gefunden werden kann. Wir bieten eine kostenlose umfangreiche elektronische Fußanalyse an. 

Am Foto ist ein Teil des Sortimentes der Filiale Graz zu sehen.
In der Rebengasse 1 in Graz befindet sich die Schuh- und Rucksackwelt von Bergfuchs Graz. © Bergfuchs

Alles dabei

Wenn man die passenden Wanderschuhe gefunden hat, ist sicherlich der Rucksack das am weitesten verbreitete Wanderutensil. Gibt es hier Besonderheiten? 

Steiner: Ja, hier ist es wichtig, dass alles, was ich für die Tour brauche, auch im Rucksack Platz findet. Frauen sollten einen Damenrucksack und Herren grundsätzlich einen Herrenrucksack wählen. Wobei auch Männer mit einer Größe von 1,60 m gut mit einem Damenrucksack beraten sein können.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Damen- und einem Herrenrucksack? 

Steiner: Die Rückenteile sind bei den Damenrucksäcken wesentlich verkürzt und die Beckengurte sind anders konzipiert. Ebenso sind die Trageriemen kürzer und ermöglichen eine passgenaue Einstellung der Riemenlänge. 

Was sind Ihre persönlichen Rucksack-Must-Haves bei kleineren Wanderungen wie zum Beispiel auf den Schöckel? 

Steiner: Ein Mobiltelefon sollte bei jeder Wanderung dabei sein, um im Ernstfall die Bergrettung unter 140 erreichen zu können. Reservewäsche zum Wechseln, hier zumindest ein T-Shirt. Wärmende Bekleidung wie Fleece- oder Funktionsjacken, Haube und Handschuhe, Wind- und Regenschutz, ein Erste-Hilfe-Bag zur Versorgung kleinerer und größerer Verletzungen inklusive Blasenpflaster, gefüllte Trinkblase oder Flasche, etwas zum Essen. Hier wäre das Schuhwerk A und B passend.

Hautnah

Was macht für Sie gute Wanderbekleidung aus? 

Steiner: Funktionswäsche sollte gut passen, weder zu weit noch zu eng sein. Die Wäsche sollte atmungsaktiv und hydrophob – schnell trocknend – sein. Weiters sollte sie vor der Sonnenstrahlung und den schädlichen UV-Strahlen, ab Kategorie 30 aufwärts, schützen, ohne die Atmungsaktivität zu verlieren, ansonsten droht ein Hitzestau.

Wie geht man nach dem Gebrauch richtig mit dem Equipment um? Kann ich durch bestimmte Verhaltensweisen die Lebensdauer meiner Ausrüstung positiv beeinflussen? 

Steiner: Ja, vor allem, was Gore-tex-Produkte angeht. Nur regelmäßiges Waschen mit einem Funktionswaschmittel garantiert Langlebigkeit und Freude am Produkt. Eine Nachimprägnierung nach der Wäsche ist erforderlich. Beim Kauf eines entsprechenden Produkts bekommt man bei Bergfuchs gleich eine kostenlose Pflegeanleitung dazu.

Was halten Sie von Wanderstöcken? 

Steiner: Es gibt Studien, welche besagen, dass bei einer Tagestour eine Entlastung bis zu 40 Tonnen durch den richtigen Einsatz mit Wanderstöcken erreicht werden können. Es gibt zwei große Vorteile, wenn man gezielt mit Stöcken am Berg unterwegs ist. Beim Bergaufgehen kann man zusätzlich mit den Stöcken anschieben. Beim Bergabgehen kann ich gezielt die Gelenke wie Knie, Hüfte etc. entlasten. Hier gibt es bereits sehr gute dreiteilige Faltstöcke, welche größenangepasst werden können und in jedem Rucksack Platz finden. 

Herzlichen Dank für das Interview.

Weitere Informationen:

Onlineshop: www.bergfuchs.at

Bergfuchs Graz, Basislager, Hans-Resel-Gasse 7, 8020 Graz, +43 316 763300, graz@bergfuchs.at, Mo.-Fr. 09:00-18:00 Uhr und Sa. 09:00-13:00 Uhr

Bergfuchs Graz, Schuh- und Rucksackwelt, Rebengasse 1, 8020 Graz, +43 316 763300, graz@bergfuchs.at, Mo.-Fr. 09:00-18:00 Uhr und Sa. 09:00-13:00 Uhr

Bergfuchs Wien, Kaiserstraße 15, 1070 Wien, +43 1 5239698, wien@bergfuchs.at, Mo.-Fr. 09:00-18:00 Uhr und Sa. 09:00-17:00 Uhr

 

Entgeltliche Einschaltung

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © Bergfuchs

 

Romantische Komödie – Silk Stockings

Das Broadway-Musical, Silk Stockings, aus den 1955ern von Cole Porter, ladet nach Paris in die Vorkriegszeit ein. Es erzählt die Geschichte zweier Liebender, unterschiedlicher Nationen und gesellschaftlichen Prägungen. Die romantische Musical-Komödie besticht durch abwechslungsreiche Handlungen und tolle Showmomente.

Inszeniert wurde das Musical von Max Hopp. Die Choreografie stammt von Martina Borroni. Gekonnt setzen die Schauspieler die romantischen Gepflogenheiten der Epoche um und spielen mit den Kräften von Anziehung und Distanz. Bereits im nächsten Moment werden die Zuseher mit einem starken Dialog weiter in die Geschichte der beiden Liebenden Nina und Steve geführt. Das stetig wechselnde Bühnenbild unterstreicht die Dynamik des Stückes gekonnt.

Am Foto sind Natalia Weiß und Michael Rotschopf zu sehen.
Michael Rotschopf, als Steve Canfiel und Natalia Mateo als Nina Yaschenko, als junges Liebespaar in Paris.

Die Ergänzung des Originales aus 1955 mit weiteren Stücken von Cole Porter führt zu einer schlüssigen musikalischen Reise. Die gesanglichen Darbietungen ergänzen sich oft in Harmonie mit den Grazer Philharmonikern und führen zu einer Symbiose, welche man gerne annimmt. Michael Rotschopf, welcher den smarten Steve Canfield spielt, überzeugte nicht nur schauspielerisch. Vor allem die Weichheit aber auch die Stärke seiner Stimme verleiht den musikalischen Elementen den notwendigen Facettenreichtum, um ein zufriedenes Lächeln in das Gesicht der Besucher zu zaubern.

Am Bild ist das Grazer Ballett und ein Teil der Schauspieler zu sehen.
Christian Scherler, Falk Witzurke und Markus Murke zusammen mit dem Ballett und dem Chor der Oper Graz.

Silk Stockings ist ein gekonnt inszeniertes Musical der Oper Graz welches mit dem Ballett Graz, dem Grazer Chor und den Grazer Philharmonikern unter Top-Besetzung wie Nina Weiß und Michael Rotschopf gerne über die kleineren Fehler der Tontechnik hinwegsehen lässt.

Weitere Vorstellungen im Opernhaus Graz

  1. April und 15. Mai 2025 19:30 – 22:15 Uhr
  2. Mai 2025 17:30 – 20:15 Uhr (letzte Vorstellung)

 

Text und Kritik: Vera Kowatschitsch

Foto: © Werner Kmetitsch

Ostermarkt Graz – Kunsthandwerk

Noch bis zum 19. April 2025 kann man in Graz, direkt am Hauptplatz, den Ostermarkt besuchen. Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre kunsthandwerklichen Produkte. Zu finden ist nahezu für jeden Geldbeutel etwas. Von der Kleinigkeit als Mitbringsel bis hin zum handgefertigten Tafelservice erstreckt sich das Angebot. Das es sich hierbei um echte Unikate handelt ist eine Selbstverständlichkeit, kein Stück ist wie das Andere.

Wir waren bereits vor Ort und haben für Sie unsere Eindrücke mitgebracht.

Am Foto sind Filzwaren zu sehen.
Farbenfrohe Unikate wie diese Waren aus Filz geben jedem Osternest einen Farbklecks. © josefundmaria communications
Am Foto sind Pflanzgefäße aus Ton zu sehen.
Die handgemachten Waren aus Ton sind im Garten ein einzigartiger Blickfang. © josefundmaria communications
Am Foto sind handgemachte Seifen zu sehen.
Handgemachte Seifen findet man am Ostermarkt auch als Rasur-Variation. © josefundmaria communications
Am Bild sind Holzwaren zu sehen.
Ob als Dekorationsartikel oder als Spielware, handgemachte Holzfiguren machen in jedem Osternest eine tolle Figur. © josefundmaria communications

 

Text: Vera Kowatschitsch

Foto: © josefundmaria communications

Unterhaltsames – Immer noch hier!

Wer sich bei diesem Stück das Gewohnte und das Bekannte erwartet, wird eine Überraschung erleben. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten und die daraus resultierenden Ängste und Leiden der Bewohner und Mitarbeiter des Institutes, einer Seniorenresidenz. Immer noch hier, von Rebekka David lädt in eine Welt des Witzes, des Nachdenklichen und des Skurrilen ein. Alte und aktuelle Vor- und Urteile werden facettenreich von den Charakteren, welche unterschiedlicher nicht sein könnten, mit sich selbst aber auch innerhalb der sozialen Interaktion aufgerollt, bis am Schluss das Licht verblasst.

Am Foto sind Anna Klimovitskaya und Rudi Widerhofer zu sehen.
Anna Klimovitskaya als Pflegerin Sonja und Rudi Widenhofer als Dr. Rudi. © Joe Ambrosch

Imme noch hier ist trotz Moliére, Shakespeare und Tschechow ein Stück, welches durch die schauspielerischen Darstellungen Leichtigkeit vermittelt und einen unterhaltsamen Theaterabend verspricht. Lediglich die Hintergrunddarstellungen mancher Schauspieler lassen ein paar Fragen offen. Hier wäre ab und an mehr Authentizität gefragt.

Weitere Vorstellungen jeweils um 19:30 im Schauspielhaus Graz

16. und 25. April 2025

06., 07., 15. Und 17. Mai 2025

 

Text und Kritik: Vera Kowatschitsch

© Joe Ambrosch

Geschenkidee – Enkelkinder

„Schwein gehabt!“

Das Familienmusical mit dem gewissen Oink!

Die Frühstückssemmel, die auf der Butterseite landet, das Schuhband, das im falschesten Moment reißt, der Bus, der einem vor der Nase wegfährt: Wer kennt sie nicht, die Tage im Leben, die es einfach nicht gut mit einem meinen. Veronika Forkel, genannt Schweinchen, hat ein ganzes Leben voller solcher Tage. So sieht sie das zumindest. Ihre Pechsträhne ruft den König der Schweine und seine beiden Minister auf den Plan – denn wer Schweinchen genannt wird, ist eine von ihnen und bekommt auf jeden Fall Hilfe! 

Das neue Next Liberty-Familienmusical „Schwein gehabt!“ beendet ab 16. Mai mit guter Laune und viel mitreißender Musik nicht nur leichthufig jede Pechsträhne, sondern grunzt überzeugt in die Welt: Wir sind unseres Glückes Schweinchen und stolz darauf!

Schwein gehabt ist ein Familienmusical von Martin Brachvogel und Werner Holzwarth, nach dem Bilderbuch von Werner Holzwarth und Henning Löhlein.

Am Foto sind vier Kinder, davon ein Mädchen und der Schriftzug Schwein gehabt zu sehen.
Die Uraufführung ist am Freitag, dem 16. Mai 2025, um 17:00. Tickets und Termine unter www.nextliberty.com © Stella

Uraufführung

Freitag, 16. Mai 2025, um 17:00 Uhr, empfohlen ab 6 Jahren. 

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