Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Die Grippewelle beweist: Altbewährte Arzneimittel liegen in allen Generationen voll im Trend.

Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger
Apothekerkammerpräsident

Rinnende Nasen, heisere Stimmen, raue Rachen, schmerzende Glieder, rauchende Fieberthermometer. Die Grippewelle ist wieder da. Der Grazer Apotheker Dr. Gerhard Kobinger spürt das in seiner Apotheke ganz deutlich. Ob mit Rezept oder ohne, seine Kunden geben sich dieser Tage geradezu die Türklinke in die Hand. Ähnlich geht es in praktisch allen steirischen Apotheken zu. Großes Thema bei der Beratung ist natürlich die Frage, ob die Kunden eher auf altbekannte Naturheilmittel vertrauen oder eher den Spitzenerzeugnissen der modernen Pharmaindustrie zuneigen. Manche sprechen von einem Trend, alte Heilmittel neu zu entdecken.

Kobinger, der auch als Präsident der steirischen Apothekerkammer vorsteht, lässt seinen Kunden die Wahl, er beeinflusst nicht, sondern berät. Immerhin geht es um Körper, Gesundheit und Leben, da sind die Menschen naturgemäß empfindlich und nicht sehr risikofreudig. In der laufenden Grippewelle glaubt er, eine leichte Neigung vieler Patienten zu naturnahen Arzneimitteln auszumachen. Kobinger und sein Team haben aber auch Grippezeiten erlebt, in denen die Kunden tendenziell eher auf Deftigeres aus dem Arzneischrank setzten. Der Fachmann charakterisiert die Patienten mit plastischen Worten. „Die einen sagen, sie hätten gern was Natürliches“. Die andere Gruppe von Arzneimittelkunden würde hingegen herausfordernd fragen: „Haben‘s was G‘scheites?‘“

Die althergebrachten Naturheilmittel der Volksheilkunde, die es gewissermaßen „seit ewig“ gibt, haben also immer Saison. Kobinger erinnert an den Spruch, dass gegen alles ein Kraut gewachsen ist. Seit Generationen wissen die Menschen über die Heilkraft der Natur Bescheid. Salbei lindert Halsschmerzen, Preiselbeeren helfen der Blase, Kümmel wirkt bei Magenleiden, Kamille beruhigt die Schleimhäute, Spitzwegerich, Eibisch, Efeu oder Thymian erleichtern den Husten, Kren fördert die Nieren.
Die moderne Wissenschaft forscht noch immer an diesen und anderen Heilkräften aus der Natur und findet mit immer besseren Methoden in ihnen immer mehr Wirknachweise. In der Pharmakognosie gibt es den wichtigen Begriff der biogenen Arzneistoffe, also der Substanzen, die tatsächlich aus der Natur stammen, und jenen, die der Natur nachgebaut sind. Kobinger weiß, dass immerhin fast 40 Prozent aller Medikamente auf dem Markt zu dieser Gruppe gehören.

Zur Vorsicht rät der Apotheker bei manchen natürlichen Heilmitteln, die eher exotischen Ursprungs sind und die von den Herstellern stark beworben werden. Bei manchen heißt es, dass schon die alten Ägypter, Perser, Chinesen oder Maya auf sie gesetzt hätten. Genaue Untersuchungen hätten in vielen Fällen aber keinen Nachweis für die behauptete Wirkung gebracht. Manche Menschen setzen nach dem Jahreswechsel und der damit verbundenen Völlerei auf Spargelkapseln, weil die beim Abnehmen helfen würden. Spargel habe zwar eine entwässernde Wirkung, erklärt Kobinger, aber die erhoffte Fettreduktion sei auf diesem Weg nicht möglich. Andere setzen aus demselben Motiv auf Bromelain und Papain, die sich aus Ananas und Papaya gewinnen lassen. Diese Enzyme sind zwar in der Lage, mageres Rind- und Schweinefleisch aufspalten, besitzen aber nicht die Fähigkeit, die Fettpölster zu reduzieren.

Die Medizinberufe müssen sich auch auf das Phänomen einstellen, dass viele Menschen mit geradezu religiösem Eifer auf Heilmethoden und natürliche Substanzen setzen, deren Wirkung mit Mitteln der Wissenschaft nicht oder nur in äußerst geringem Umfang nachweisbar ist. Hier gilt für den erfahrenen Pharmazeuten der Grundsatz „Wer heilt, hat Recht“. Das trifft etwa auf homöopathische Arzneien zu, von denen Fachleute sagen, sie würden gleich wirksam sein wie Placebos. Tatsächlich gibt es Fälle, dass Beschwerden nach der Anwendung von Homöopathie gemildert wurden.

Kobinger weist bei den rein synthetischen Arzneimitteln auf die noch junge Generation der Biologika hin. Die bestehen aus künstlichen Substanzen, die sich gleichsam an biologische Strukturen anlehnen. Durch Biotechnologie und genetische Veränderungen werden personalisierte Medikamente möglich, die auf einen speziellen Patienten und eine bestimmte Wirkung punktgenau zugeschnitten werden. Speziell für die Altersmedizin eröffnen sich so völlig neue Wege.

St. Franziskus Apotheke
Münzgrabenstraße 110 | 8010 Graz
+43 316 / 82 50 62 | info@franziskus-apotheke.at
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Fotos: Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Bewegung muss Spaß machen

Das Dehnen und Kräftigen der Muskeln zu verbreiten hat sich der Pädagoge und Sportwissenschafter Dr. Helmut Aigelsreiter zur Lebensaufgabe gemacht.

Seinen 88. Geburtstag hat Dr. Helmut Aigelsreiter Anfang Jänner wie fast jeden Tag seines Lebens begangen. Zwei Stunden ein strammer Spaziergang durch das winterliche Radstadt, dann eine gute Stunde Dehnübungen, die seinem Körper noch immer etwas Turnschuhartiges verleihen. Die „Kleine Zeitung“ hat ihn erst im Dezember 2017 als „ewigen Kämpfer“ beschrieben und zum „Steirer des Tages“ geadelt. Sein Credo lautet „Pro-Aging“. Man muss das Altern an sich heranlassen, das Beste daraus machen. In den vielen Ausformungen des Anti-Aging, der ebenso verzweifelten wie vergeblichen Sucht, das Alter zu besiegen, sieht Aigelsreiter nur eine üble Geschäftemacherei einer ganzen Gruppe von Branchen, die damit Milliarden Euro verdienen.

Der menschliche Körper und seine Bewegungen, das ist das Fachgebiet des Pädagogen und promovierten Doktors der Leibeserziehungen, der einer der wichtigsten Trainerausbilder Österreichs ist, und zwar für 47 Sportarten. Er hat den professionellen Schisport revolutioniert, indem er etwa propagierte, auch in Schulschikursen mit Torstangen zu arbeiten. Schon 1968 kam sein Buch „Vom Schulschilauf zum Rennschilauf“ auf den Markt. Er machte den Schilehrern bewusst, dass Wettbewerb die Jugend mitreißt, aber es war und ist ihm klar, dass jeder Sport mit Maß und Ziel betrieben werden muss. „Sport darf nie auf Kosten der Gesundheit gehen“, ist seit jeher eine seiner Standardregeln. Sie hat in der Branche, bei den Trainern und Funktionären, erst Skepsis und Kopfschütteln ausgelöst, ehe sie verstanden wurde.

In diesem Sinne ist wichtiger als das Muskeltraining ein Dreigestirn, das er DKB nennt. Nämlich die Muskeln zu dehnen, zu kräftigen und zu bewegen, so ein Leitsatz. Männer wie seine kongenialen Mitstreiter, der Grazer Orthopäde und Sportarzt Dr. Eduard Lanz, oder der erfolgreiche Schispringer und Trainer des österreichischen „Adler“-Teams, Prof. Baldur Preiml, haben seine Botschaften verstanden, mit ihm weiterentwickelt und Teile des österreichischen Sports revolutioniert. Seither liegt im Training das Augenmerk nicht nur auf den spektakulären Übungen für mehr Kraft, Ausdauer und Technik, sondern auch auf dem unscheinbaren richtigen Dehnen der Muskulatur. Aigelsreiter und Lanz gelten als „Väter des Dehnens“. Ihre Bücher erreichten hohe Auflagen und die Schar der Menschen, die sich nach den DKB-Regeln fit und gesund halten, sind Legionen. Ein Bestseller ist das Buch „Die 7 Aigelsreiter“, in dem er und seine Tochter Alena sieben Dehn-und Kräftigungsübungen beschreiben.

Auf seinem Schurteppich dehnt Aigelsreiter erst seine Hüftbeugemuskeln, dann die Kniemuskulatur, den Schultergürtel, die Bauchmuskeln (vergisst dabei die schrägen nicht) und arbeitet sich binnen einer Stunde gleichsam durch den ganzen Bewegungsapparat. Jeden Tag macht er das, ob er zu Hause in Graz ist oder auf Reisen. Und jeden Tag ist er zwei Stunden nicht mit gemächlichem Tempo, sondern mit kraftvollen Schritten zu Fuß unterwegs. „Es macht Spaß“, erklärt er dem skeptischen Besucher mit einem breiten Lachen und steht behände wie ein 30-Jähriger vom Boden auf.

Anhand eines Kunststoff-Skeletts erklärt Aigelsreiter Unkundigen und Zweiflern die Ursachen vieler Beschwerden. Am Anfang stehe oft zu viel Training. Dadurch würden Muskeln verkürzt, es komme in der Folge zu Verreibungen der Knorpelflächen in den Gelenken, zu den entsprechenden Schmerzen und letztlich zur Arthrose. Stets sind es markige Sprüche oder banale Feststellungen, die das spröde Wissen verständlich machen. „Ab 30 wird‘s schleißig“. „Radfahren bringt für den Körper nichts“. „Wir haben einen Bewegungsapparat, keinen Ruheapparat“. Das und viel mehr bekommen die Fans zu hören, die seine Vorträge besuchen und seine Bücher lesen.

Es ist eine große, geradezu urige Überzeugungskraft, die Dr. Aigelsreiter auszeichnet. Die bekam zuletzt eine Gruppe von Hautärzten zu spüren, die ihn zu einem Vortrag eingeladen hatten. Immerhin gibt es zwischen den Veränderungen der Haut und dem Bewegungsapparat durchaus wichtige Verbindungen. Als die honorigen Doktoren es sich bequem machten, um ihm zu lauschen, veränderte er die Inszenierung fundamental. Es sei doch wenig sinnvoll, auf Stühlen sitzend etwas über körperliche Bewegung zu erfahren. So brachte er die Hautärzte dazu, sich auf den Boden zu setzen und seine Übungen mitzumachen. „Dann wollten sie nicht mehr aufhören“, schmunzelt er.

Viele Menschen machen aus falschen Motiven Sport und Bewegung, hat Aigelsreiter in Jahrzehnten beobachtet. Es geht nicht darum, dass man zehn Kilometer läuft, weil man das so will. Wichtiger als der Wille sei die Vorstellungskraft, dass es dem Betreffenden nachher gut geht. Schmerzen sind gelegentlich auch beim Dehnen und Kräftigen nicht zu umgehen. Dann darf man die Übungen aber nicht abbrechen, sondern muss konsequent bleiben. „Man muss alles wachsen lasssen, mit Ho-Ruck geht gar nichts“.

Fotos: Erwin Scheriau

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Verzeihung, wer sind Sie?

Interview mit Dr. Christina Wehringer zum Thema Demenz

Dr.in Christina Wehringer
Leiterin der Medizinischen Fachabteilung IV/8

Wie entsteht Demenz, gibt es konkrete Ursachen für diese Erkrankung?
Demenz ist der (langsame) Verlust des Denkens, der Emotionen und sozialen Fähigkeiten. Vor allem betroffen sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, der Bewegungsablauf (Motorik) und die Persönlichkeit.

Im Gehirn stellt man folgende Veränderungen fest:

  • Im Gehirn werden Informationen durch Neurotransmitter (Überträgersubstanzen) weitergeleitet. Acetylcholin, eine dieser Substanzen, spielt eine Schlüsselrolle bei Lern- und Gedächtnisprozessen. Bei Demenz (zB Alzheimer Desease) vermindert sich der Acetylcholinanteil. Die Verminderung korreliert mit dem Niveau der kognitiven Fähigkeiten.
  • Morphologisch kommt es zu einer Atrophie der Gehirnmasse. Die Hirnwindungen werden dünner und die Zwischenräume größer. In der Hirnsubstanz lagern Degenerationssubstanzen wie zB neuritische Plaques, Tauproteine und Amyloid außerhalb der Nervenzellen ab. Diese Substanzen lassen sich mit hochauflösenden Untersuchungsmethoden (SPECT – Single-Photon-Emissions-Computertomografie) nachweisen und werden in der klinischen Forschung angewendet.

Bis auf einen vernachlässigbaren geringen Anteil genetisch bedingter Demenzformen ist die Ursache nicht geklärt. Noch ist unbekannt, warum sich das Neurotransmitterspektrum verändert und degenerierte Nervenzellen im Gehirn extrazellulär abgelagert und nicht (wie üblich) abtransportiert werden. Derzeit können lediglich Folgen der geänderten Gehirnfunktionen – Symptome der Patienten und (hirn)organische Veränderungen – festgestellt werden.

Woran erkennt man den Beginn einer Demenz und bei welchen Anzeichen sollte man einen Arzt aufsuchen? Gibt es ein einheitliches Krankheitsbild, oder gibt es unterschiedliche Symptome?
Die Anzeichen sind Störungen der Merkfähigkeit, des Gedächtnisses und der räumlichen Orientierung, die ganz langsam fortschreiten. Zunehmend werden Namen, wichtige Ereignisse, Termine, Situationen vergessen. Die Orientierung in nicht vertrauter Umgebung nimmt ab. Diese Einschränkungen erkennen zunächst Patienten selbst, wollen sie jedoch nicht wahrhaben, ziehen sich vom Freundeskreis und später auch von Angehörigen zurück. Besinnen sich auf „Früheres“ – biographische Rückorientierung – Gewohntes „Alt-Bekanntes“ (Erinnern an lang zurück Liegendes). Auf diese Weise versuchen die Betroffenen die „Fassade“ zu erhalten. „Gedächtnisinseln“ speziellen Wissens bleiben lange erhalten. Die Sprache verflacht, wird einfacher.

Wenn diese Einschränkungen erkannt werden, ist es dringend zu empfehlen, ärztlichen Rat einzuholen. Ähnliche Symptome treten auch bei anderen, gut behandelbaren Erkrankungen auf. Erst im fortgeschrittenen Stadium kommt es zur Beeinträchtigung der Ausführung willkürlicher, zielgerichteter und geordneter Bewegungen bei intakter motorischer Funktion (Apraxie). Sukzessive sinken das Wahrnehmungsvermögen und die Zuordnung von Sinneseindrücken. Einbuße von Kompetenz führt auch zu Veränderungen der Beziehungen im familiären und sozialen Umfeld. Das Verhalten der Patienten ändert sich gegenüber den Mitmenschen.

Diagnose Demenz: Wo bekommen Betroffene Hilfe und welche Angebote zur Bewältigung ihres Alltags gibt es?
Ist die Diagnose Demenz gestellt – ein ganz wichtiger Schritt, da vor allem am Anfang andere Erkrankungen (zB Schilddrüsenerkrankung, Herzerkrankungen, Depression) ähnliche Symptome haben und sehr gut behandelt werden können – gibt es eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten. Ganz im Vordergrund steht ein möglichst vielseitiges Leben weiterzuführen, allenfalls mit Unterstützung von Freunden oder Angehörigen. Freudvolles Tun soll ganz im Vordergrund stehen. Was das ist, hängt von bisherigen Tätigkeiten und Hobbys ab.

Unterstützungsangebote sind:

  • Pflegegeld – damit kann man Hilfestellungen durch die sozialen Dienste „einkaufen“. Beispielsweise eine Heimhilfe, die bei der Haushaltführung und den täglichen Verrichtungen hilft oder Essen auf Rädern, wenn das tägliche Kochen zur Herausforderung wird.
  • Förderung einer 24-Stunden-Betreuung – dabei wird über eine entsprechende Organisation eine Betreuerin engagiert, die bei den Betroffenen wohnt und diese betreut.
  • Übersiedlung in ein Alten- oder Pflegeheim. Damit ist für einen geregelten Alltagsablauf gesorgt und Betroffene müssen sich nicht mehr um den Haushalt kümmern und können sich ihren Hobbys widmen. Auch der Kontakt mit Mitbewohnern ermöglicht ein gemeinsames Tun, Gesprächeführen uäm. und erleichtert ein Leben mit Einschränkungen. Viele Alten- Pflegeheime bieten besonders anregende Beschäftigungen für Demenzpatienten an. In machen Alten- und Pflegeheimen kann man diese Angebote auch als „Besucher“ nutzen und sonst noch zu Hause wohnen.

Was bedeutet diese Erkrankung für Angehörige, wie sollen sie mit dem/der Erkrankten umgehen und gibt es auch Unterstützungsangebote für sie?

  • Pflegende Angehörige können ohne Beitragszahlung Pensionsversicherungszeiten erwerben:-  Weiterversicherung für pflegende Angehörige, wenn diese wegen der Pflege eines nahen Angehörigen ihre Erwerbstätigkeit aufgeben müssen.-  Selbstversicherung pflegender Angehöriger, wenn diese Angehörige pflegen und vorher nicht oder nur Teilzeit gearbeitet haben.
  • Beitragsfreie Mitversicherung pflegender Angehöriger zur Krankenversicherung.
  • Ersatzpflege, wenn ein pflegender Angehöriger verhindert ist – zB Urlaub, berufliche Weiterbildung, eigene Erkrankung.
  • Angebote für Young Carers: Da in Österreich rund 40.000 Kinder und Jugendliche Angehörige pflegen, gibt es ein vielfältiges, altersangepasstes Unterstützungsangebot.
  • Kostenfreies Angehörigengespräch mit einer Psychologin.

Wie erleben an Demenz Erkrankte ihren Alltag? Und inwieweit ist ein selbstbestimmtes Leben möglich?
Das eingeschränkte Orientierungsvermögen, die abnehmende Merkfähigkeit und der Verlust an Flexibilität erschweren Menschen mit Demenz die Bewältigung neuer Situationen. Daher sollte der Tagesablauf möglichst gleichmäßig ablaufen.

Methoden zum Erinnern – Block, Kalender an einem bestimmten Ort – erleichtern diesen Menschen ihr Defizit möglichst selbstständig handzuhaben.
Bei außergewöhnlichen Vorhaben (zB Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt, Urlaub) sollte immer eine Vertrauensperson als Begleitung eingeplant werden.

Ein offener Umgang mit der Erkrankung Angehörigen und Freunden gegenüber erleichtert das Zusammenleben. Der Erkrankte muss sich nicht „zusammennehmen“ und die Freunde verstehen das geänder Verhalten besser und können sich darauf einstellen.
Einen „Notfallplan“ mit dem erkrankten Menschen erarbeiten und immer wieder üben.

Kann man dieser Erkrankung vorbeugen?
Vorbeugend wirken gute Bildung und regelmäßige geistige Aktivität (Brettspiele, Musizieren, Lesen, Fremdsprache pflegen), regelmäßige körperliche Aktivität 2-3 Mal pro Woche (Spazierengehen, Tanzen, Radfahren, Schwimmen), soziale Interaktion (Freundschaften pflegen), gesunde Diät mit viel Gemüse, Obst und Fisch.
Nicht rauchen und Alkohol nur in geringen Mengen konsumieren.
Darauf achten, dass der Blutdruck gut eingestellt ist und ein Diabetes mellitus ausgeschlossen oder gut behandelt ist.
Auf den geringeren Kalorienbedarf im Alter achten und das Normalgewicht einhalten. Übergewicht ist ein Risikofaktor, früher an Demenz zu erkranken.

Demenz gilt als unheilbar. Welche nicht-medikamentösen Therapien können helfen?
Ergotherapeutische und physiotherapeutische Behandlungen helfen Einschränkungen im Bewegungsapparat zu mindern und so die Selbstständigkeit länger zu wahren.

Alltagsaktivitäten so weit wie möglich – allenfalls langsamer und umständlicher – beibehalten. Geduldiges Unterstützen hilft bei der eigenständigen Bewältigung.
Logopädie unterstützt trotz der Sprach- und Sprecheinschränkung die Ausdrucksmöglichkeit zu verbessern oder zu erhalten.
Musiktherapie hilft vor allem auch die angestrengte, anstrengende Spannung zu mildern und trotz der Defizite Ausdrucksformen zu finden.
Psychotherapie, in welcher Form, auch immer unterstützt die Patienten (und die Angehörigen) die Erkrankung anzunehmen und trotzdem ein gelingendes Leben zu führen.

Was passiert aktuell in der Demenz-Forschung?
Aktuell strebt die Wissenschaft an, mehr über die Mechanismen in und außerhalb der Zellen im Gehirn zu erfahren. Damit wird der Grundstein gelegt, in pathogene Mechanismen einzugreifen, um zu verhindern, dass die Leitungsfunktionen zwischen den Zellen verloren gehen und degenerative Ablagerungsprodukte nicht im Gehirn entsorgt, sondern zerlegt und abtransportiert werden. Im Moment wird intensiv an einer „Impfung“ gegen Alzheimer Disease geforscht.

Dr. Christina Wehringer
Leiterin der Medizinischen Fachabteilung IV/8
Stubenring 1, 1010 Wien
+43 (1) 711 00 86 6123 | M: + 43 699 100 59 694
christina.wehringer@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at

Fotos: Dr. Christina Wehringer, Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Wie Bitte?

Interview mit Doz. Dr. Wolfgang Luxenberger zum Thema Hören

Doz. Dr. Wolfgang Luxenberger
HNO Facharzt

Von Hörverlust oder -einschränkungen sind mit zunehmendem Alter viele Menschen betroffen. Doz. Dr. Wolfgang Luxenberger, HNO Facharzt in Frohnleiten und u.a. Bundesfachgruppenobmann der Österreichischen HNO Ärzte, Vorstandsmitglied der Europäischen HNO Fachärztevereinigung, erklärt im Interview, wie es zu Beeinträchtigungen des Hörens kommen kann, ab wann man dringend einen HNO Arzt aufsuchen sollte und wie man Hörschäden vorbeugen kann.

Was sind typische Erkrankungen des Hörapparates im Alter?
Durch degenerative Prozesse im Innenohr, vor allem im Bereich der Haarzellen, kommt es zu fortschreitendem Hörverlust. In der Regel sind besonders die höheren Frequenzbereiche betroffen. Man hört also hohe Töne wie z.B. Vogelgezwitscher schlechter.

Wie kommt es dazu, dass man mit dem Alter schwerhörig wird?
Im Alter nehmen generell Abbauprozesse und degenerative Prozesse zu, abhängig von Lebensweise, Umweltfaktoren und genetischen Einflüssen sind diese jedoch individuell sehr unterschiedlich. Es gibt durchaus ältere Menschen, die auch mit 80 oder 90 Jahren noch sehr gut hören. Der Anteil an Schwerhörigen in der Bevölkerung nimmt jedoch mit dem Alter deutlich zu.

In welchem Alter beginnt die Altersschwerhörigkeit im Allgemeinen und ist die Häufigkeit bei Männern und Frauen gleich hoch?
Es gibt kein definiertes Alter, in dem die Altersschwerhörigkeit beginnt. Da Umweltfaktoren wie Lärm eine große Rolle spielen, kommt bei vielen Männern dieser Faktor noch hinzu. Männer waren zumindest in den letzten Jahrzehnten häufiger berufsbedingtem Lärm ausgesetzt. In Zukunft sollte dieser Einfluss zurückgehen, da der Lärmschutz am Arbeitsplatz heute einen ungleich höheren Stellenwert hat als noch vor Jahren.

Bei welchen Symptomen sollte man unbedingt einen HNO Arzt aufsuchen?
Bei jeder Form von Schwerhörigkeit. Umso dringlicher, je plötzlicher der Hörverlust aufgetreten ist. Auch bei Symptomen wie Tinnitus, also Ohrgeräuschen oder Schwindel sollte ein HNO Arzt aufgesucht werden.

Was kann man vorbeugend gegen Erkrankungen des Hörapparates tun, bzw. kann man das Hören auch trainieren?
Wesentlich sind zum einen konsequenter Lärmschutz bei beruflichen wie privaten lauten Tätigkeiten, also bei Lärmbelastungen von über 80 dB, natürlich auch abhängig von der Dauer der Lärmeinwirkung. Zum anderen reagiert das Innenohr sehr empfindlich auf allgemeine Gefäßrisikofaktoren wie Rauchen, hohe Blutfette und allgemein ungesunde Lebensweise. Ein Hörsturz kann auch ein Vorbote eines Schlaganfalls sein, da er auf ähnlichen Risikofaktoren beruht.

Welche Auswirkungen kann ein Hörverlust, bzw. eine Hörminderung im Alter haben?
Ein mäßiger Verlust der hohen Frequenzen führt zunächst zu schlechtem Verstehen vor allem in geräuschvoller Umgebung. Oft berichten Patienten, dass sie zwar gut hören, aber schlecht verstehen. Bei zunehmendem Hörverlust kommt es zu gröberen Einschränkungen der Kommunikationsfähigkeit. Das kann in weiterer Folge zu sozialer Isolierung und weiter bis zur Entwicklung eines depressiven Zustandsbildes führen. Auch die geistige Fitness kann durch den fehlenden Input aufgrund der eingeschränkten Kommunikationsfähigkeit leiden.

Hörtests gibt es auch im Internet. Was halten Sie davon?
Das kann vielleicht eine erste Orientierungshilfe sein, stellt aber eine nur sehr ungenaue Methode der Hörmessung dar. Noch dazu wird man in der Regel nach dem Herunterladen eines solchen Tests mit einschlägiger Werbung überschwemmt. Der Vorteil einer Kontrolle beim HNO Arzt oder einer HNO Ärztin ist auch, dass zB ein den Hörverlust verursachendes Ohrenschmalz gleich entfernt wird oder andere Ursachen des Hörverlustes weiter abgeklärt werden können.

 

Beitrag veröffentlicht am 6. März 2018.

HNO FACHARZT
Doz. Dr. Wolfgang Luxenberger
+43 3126 / 4411
8130 Frohnleiten | Parkweg 6
www.hno-luxenberger.at

Fotos: Shutterstock, Doz. Dr. Wolfgang Luxenberger

High-Tech-Winzlinge

WIE HÖRGERÄTE DEN ALLTAG ERLEICHTERN UND WAS SIE TECHNISCH BEREITS KÖNNEN

Unter einer Hörminderung leidet im Alltag vor allem eines: das Sprachverstehen. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige Versorgung mit Hörgeräten. Die neuesten Hörgeräte sind nicht nur so gut wie unsichtbar, sondern haben auch immer mehr High-Tech in sich.

Rund 360 Millionen Menschen – ca. fünf Prozent der Weltbevölkerung – leben mit einer dauerhaften Hörminderung, wie Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen. Dennoch sind die Berührungsängste in vielen Fällen groß, wenn es um das Thema Hörgeräte geht. Oft dauert es bis zu zehn Jahre, bis Betroffene einen HNO-Arzt oder Hörakustiker aufsuchen, um ihr Gehör zu testen. Aus Angst vor einem vermeintlich großen Hörgerät – eine Angst, die im 21. Jahrhundert jedoch völlig unbegründet ist.

Klein, kleiner Hörgeräte
Hörgeräte sind im Laufe der Zeit zu High-Tech-Winzlingen geworden. Vom Hörrohr über Transistorgeräte und Keramikmikrofone bis zu den heutigen leistungsfähigen, digitalen Hörgeräten mit integriertem Computerchip – dank intensiver Forschung und moderner Technologie hat sich die Hörakustik vor allem in den vergangenen 20 Jahren extrem weiterentwickelt.

Die neuesten Geräte stellen sich binnen Millisekunden auch vollautomatisch auf die jeweilige Geräuschkulisse ein – egal, ob man sich während eines Spazierganges bei starkem Wind unterhalten oder genussvoll Musik hören möchte. Möglich macht das ein mikroskopisch kleiner Chip, der mehr als 1.200 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde schafft. Das heißt: Informationen werden mit High-Speed verarbeitet und Klänge so verstärkt bzw. komprimiert, dass alle Feinheiten des Sprachsignals abgebildet werden.

Hörgeräte sind nicht nur High-Tech,
sondern auch winzig klein.

Drahtlose Verbindung, unbegrenzte Möglichkeiten
Ein Ohr kommt selten allein – umso wichtiger ist es, im Fall einer Hörminderung beide Ohren zu versorgen. Das linke und rechte Hörgerät kommunizieren ständig miteinander. Sie tauschen drahtlos Informationen aus, um einen möglichst realistischen Eindruck von Räumlichkeit entstehen zu lassen. Das bedeutet: beste Sprachverständlichkeit und ein besonders natürliches Hörerlebnis.

Hörgerät wird zum Übersertzer
Via Bluetooth stellt auch eine Kopplung der Hörgeräte mit dem Fernseher oder Smartphone längst kein Problem mehr dar – ideal zum Telefonieren oder Musikhören. Auch die Ansteuerung via Handy-App ist möglich, zum Beispiel gibt es bereits spezielle Übersetzungs-Apps, die man direkt über die eigenen Geräte nutzen kann. Zudem sind die neuesten Geräte sogar internetfähig, was unbegrenzte Möglichkeiten im Alltag bietet: So sind sie zum Beispiel in der Lage, den Träger über den Empfang einer E-Mail zu informieren. Die Kommunikation im Berufs- und Familienleben wird dadurch besonders erleichtert – zur Freude aller Hörgeräteträger. Denn: Wer besser hört, versteht auch besser – und bleibt länger aktiv.

Akku statt Batterie
Die treuen Alltagshelferlein sind auch besonders einfach zu bedienen. Dank der neuen Akku-Technologie fällt der Batteriewechsel künftig weg, was den Tragekomfort weiter steigert. Für 24 Stunden Hörgenuss genügt eine Ladezeit von lediglich drei Stunden.

 

Beitrag veröffentlicht am 6. März 2018.

Neuroth AG
Neuroth – 129 Mal in Österreich
00800 8001 8001
www.neuroth.at

Fotos, Quellen: Neuroth

Besser hören. Besser leben.

WIE WICHTIG EIN GUTES GEHÖR IM ALLTAG IST

„Was hast du gesagt?“ Wer schlecht hört, dem fällt es auch schwer, Gesprochenes zu verstehen. Und das kann auch soziale Folgen haben. Umso wichtiger ist es, auf seine Ohren zu hören und rechtzeitig vorzusorgen.

Immer mehr Menschen leiden an einer Hörminderung, die zumeist alters- oder lärmbedingt ist: In Österreich ist Schätzungen zufolge rund jeder Fünfte betroffen – und das hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf das soziale Leben, wie Hörakustik-Experten warnen.
Meistens setzt eine Hörminderung schleichend ein. Die ersten Anzeichen werden von den meisten Betroffenen lange nicht wahr- bzw. ernstgenommen. Häufig sind es die Menschen im eigenen Umfeld, die zuerst bemerken, dass etwas nicht stimmt. Hörbeeinträchtigungen bedeuten in den meisten Fällen, dass bestimmte Laute und Tonfrequenzen nicht mehr gehört werden können. Die Sprache wird undeutlich und klingt verschwommen.

Wer gut hört, bleibt länger aktiv und geistig fit
Unter einer Hörminderung leidet aber nicht nur das Sprachverstehen, sondern mit der Zeit auch das Zwischenmenschliche. Oft ziehen sich Betroffene sozial zurück. Umso wichtiger ist es deshalb, seine Hörminderung rechtzeitig zu versorgen – mit den richtigen Hörgeräten. Bleibt eine Hörminderung unbehandelt, verschlechtert sich das Gehör weiter.

Weitere mögliche gesundheitliche Folgen sind unter anderem ein erhöhter Stresspegel, Depressionen, Bluthochdruck oder Schlafstörungen. Versuchspersonen mit Hörminderung zwischen 50 und 70 Jahren, die erstmals mit Hörgeräten versogt wurden, verbesserten binnen sechs Monaten ihre Gedächtnisleistung um 14 Prozent und ihre Aufmerksamkeit gar um 20 Prozent.

Schritt für Schritt zu besserem Hören
Wieder gut hören zu können ist jedoch ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert, sondern Geduld erfordert. Schritt für Schritt muss sich das Gehirn erst wieder daran gewöhnen, alle Geräusche verarbeiten und wie früher hören zu können. Dementsprechend wichtig ist die optimale und individuelle Einstellung der Hörgeräte durch einen Hörgeräteakustiker.
Unverbindliche Informationen zu dem Thema Hören erhalten Sie in einem der über 129 Neuroth-Fachinstitute österreichweit, telefonisch unter der Gratis-Info-Nummer 00800 8001 8001 oder online unter www.neuroth.at.

Drei Schritte zu besserem Hören

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1. Hörtest
Ein Hörtest dauert nur wenige Minuten und sollte von einem HNO-Arzt oder einem kompetenten Hörgeräteakustiker durchgeführt werden.

2. Beratung
Die individuellen Bedürfnisse eines Hörgeräte-Trägers sind von besonders großer Bedeutung. Ein Hörgeräteakustiker klärt umfassend und ausführlich auf.

3. Anpassung
Jedes Hörgerät wird an die jeweiligen Hörbedürfnisse des Trägers und die Anatomie jedes Ohres angepasst. Danach kann man jedes Hörgerät 14 Tage zuhause kostenlos testen.

Dank individueller Anpassung durch

Neuroth- Akustiker werden Hörgeräte

zum perfekten Alltagsbegleiter

Hörchek - wie man eine Hörminderung erkennen kann

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  • Drehen Sie oft den Fernseher oder das Radio lauter?
  • Meinen Sie, dass andere Menschen undeutlich sprechen?
  • Ist es mühsam, einem Gespräch in einer Gruppe zu folgen?
  • Äußern sich Ihre Mitmenschen öfters über Ihr Gehör?

Neuroth AG
Neuroth – 129 Mal in Österreich
00800 8001 8001
www.neuroth.at

Fotos, Quellen: Neuroth

 

Beitrag veröffentlicht am 6. März 2018.

Informations­offensive des Landes zur Pflege

Das Land Steiermark bietet die sogenannte „Pflegedrehscheibe“ nun auch in den drei Bezirken Deutschlandsberg, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz an. Hier kann man sich alle Informationen zum Thema Pflege holen. Der weitere Ausbau des Angebots ist in Planung.

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Christopher Drexler
Gesundheitslandesrat (ÖVP)

Welche Pflegeheime gibt es in meiner Nähe? Wo finde ich eine 24-Stunden-Betreuung? Brauche ich Betreutes Wohnen? Fragen wie diese tauchen bei vielen pflegebedürftigen Personen und Ihren Angehörigen auf. Die Antworten darauf liefern die Berater der sogenannten „Pflegedrehscheibe“. Nach Graz ist die Service-Einrichtung vom Land Steiermark nun auch in den Bezirken Deutschlandsberg, Weiz und Hartberg-Fürstenfeld kompetente Anlaufstelle für alle die Fragen zum Thema Pflege.
Die Berater der Pflegedrehscheibe in den Bezirkshauptmannschaften haben zwei Mal in der Woche fixe Sprechstunden, beantworten Fragen auch telefonisch und machen bei Bedarf Hausbesuche. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

AUSBAU GEPLANT
In der Pflegedrehscheibe Graz ist es auf Grund der großen Nachfrage ratsam, einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Seit zwei Jahren sind hier die Berater erfolgreich im Einsatz. Im Jahr 2017 wurden 1.880 Anfragen beantwortet, 128 davon kamen außerhalb von Graz. Nach der Pilotphase in Deutschlandsberg, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz soll die Pflegedrehscheibe daher bis 2019 in der gesamten Steiermark umgesetzt werden.

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP): „Am Beispiel Graz sieht man, dass der Bedarf an Information auch in den Bezirken gegeben ist. Bei den Pflegedrehscheiben soll in Zukunft steiermarkweit mit Hilfe von Fachleuten gemeinsam die optimale Lösung für jedes individuelle Anliegen im Bereich Pflege gefunden werden.“

Fakten

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  • Derzeit bekommen etwa 80.500 Menschen in der Steiermark Pflegegeld; bis 2025 wird die Zahl auf rund 93.000 steigen.
  • Knapp 13.000 Menschen waren 2017 in Pflegeheimen untergebracht.
  • Im Jahr 2016 wurden in der Steiermark rund 16.800 Personen von mobilen Diensten betreut.
  • 1.500 Steirer lebten im betreuten Wohnen.
      Quellen: Land Steiermark, Landesstatistik

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Stadt Graz:
Albert-Schweitzer-Gasse 38, 8020 Graz
Tel: 0316 872-6382
Fax: 0316 872-6429
E-Mail: pflegedrehscheibe@stadt.graz.at

Öffnungszeiten / Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Deutschlandsberg:
Heidelinde Wörösch
Kirchengasse 12, 1. Stock rechts, Zimmer Nr. 5,
8530 Deutschlandsberg.
Telefon: 03462/2606-333
E-Mail: pflegedrehscheibe-dl@stmk.gv.at

Sprechstunden in der Bezirkshauptmannschaft
Deutschlandsberg:
Montag 08:00 bis 11:00 Uhr
Donnerstag 13:00 bis 16:00 Uhr

Hartberg-Fürstenfeld:
Theresia Gruber
Rotkreuzplatz 1, 8230 Hartberg-Fürstenfeld
Telefon: 03332 606
E-Mail: pflegedrehscheibe-hf@stmk.gv.at

Sprechstunden:
Montag 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Donnerstag 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weiz:
Caroline Altenburger, MSc
Bezirkshauptmannschaft Weiz, Birkfelder Straße 28,
4. OG, Zi. Nr. 414, 8160 Weiz
Telefon: 03172 600 – 282
E-Mail: pflegedrehscheibe-wz@stmk.gv.at

Sprechstunden:
Montag 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Donnerstag 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Fotos: Foto Rothwangl, Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 6. März 2018.

Gesund ins Alter

Das Zusammenspiel von vielen Faktoren ist ausschlaggebend für ein langes und gesundes Leben. Der Grundstein dafür wird schon in jungen Jahren gelegt.

Es ist kein Geheimnis und liegt auf der Hand: Die besten Chancen auf ein langes Leben in Gesundheit haben Menschen, die sich ausgewogen ernähren, sich ausreichend bewegen, ihre Psyche pflegen und zudem nicht rauchen. Diese Faktoren wirken nicht nur einzeln, sondern spielen auch zusammen. Das lässt sich einfach erklären: Raucher bekommen schlechter Luft und verlieren so die Lust an der Bewegung. Trinkt man auch noch Alkohol, können Schlafstörungen auftreten. Wer müde ist, bewegt sich nicht gern. Ohne Bewegung finden auch keine positiven Effekte auf die Psyche statt. Diese holt man sich dann durch den Konsum von Alkohol. Die Spirale beginnt sich nach unten zu drehen. Erfreulicherweise gibt es aber auch eine positive Entwicklung. Denn wer sich viel bewegt, tendiert zu gesunder Ernährung und weniger zu Nikotin und Alkohol. Die Bewegung wiederum wirkt sich positiv auf den Körper und auf den Geist aus.

MANGELERNÄHRUNG VORBEUGEN
Mit steigendem Alter verändert sich der Körper und der Energiebedarf sinkt: Man isst und trinkt weniger. Trotzdem braucht man Vitamine, Mineralien und Proteine wie zuvor sowie ausreichend Flüssigkeit. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, müssen Lebensmittel sorgfältiger ausgewählt werden, eine hohe Nährstoffdichte und wenig Kalorien haben. Auch im Alter sollte man sich an der österreichischen Ernährungspyramide orientieren. Ungleichgewicht in der Ernährung kann auch die Folge von körperlichen Altersbegleiterscheinungen wie Kauund Schluckstörungen, Geruchs- und Geschmacksveränderungen oder verringerter Magendehnung sein. Doch auch Krankheiten, Demenz, Veränderungen im sozialen Umfeld, der Verlust des Partners und Depressionen können Gründe sein, warum man nicht mehr ausreichend isst. Während Senioren im fortgeschrittenen Alter an Untergewicht leider, stellt bei jüngeren Senioren eher Übergewicht ein Problem dar.

BEWEGUNG SCHÜTZT UND BEUGT VOR
Bewegung tut Körper und Seele gut. In jedem Alter wirkt sie sich positiv auf Ausdauer, Kraft, Körpergewicht, Knochendichte, Blutfette und Blutdruck aus. Sie beugt auch chronischen Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wirbelsäulenschäden, Osteoporose, Arthrose und sogar Krebs vor.

Fitte, aktive Menschen erholen sich nach einem Krankenhausaufenthalt übrigens rascher.

Mit gezielter Bewegungstherapie unter ärztlicher Kontrolle kann auch der Verlauf bei chronischen Erkrankungen oder akuten Gebrechen positiv beeinflusst werden.

PSYCHE
Ältere Menschen, die glücklicher sind und das Leben mehr genießen, bauen körperlich langsamer ab – das zeigt eine britische Studie zum Thema Altern. Wenn Körper und Seele im Gleichgewicht sind, fühlt man sich wohl. Unsere Psyche ist als komplexes System eng mit dem Körper verbunden. Eine Reihe an „Schutzfaktoren für die Seele“ ermöglicht es, neben täglichen Anforderungen auch außergewöhnliche Belastungen zu meistern. Getragen wird unsere psychische Gesundheit von der sogenannten Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit bedeutet vereinfacht, dass man von seinen eigenen Fähigkeiten und Handlungen überzeugt ist und die Kontrolle über sein Leben und die Ereignisse in der eigenen Umgebung hat. Dieses Gefühl beeinf lusst die Wahrnehmung, Motivation und Leistung einer Person wesentlich.

PRÄVENTION 3.0
Mehr Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil möchte nun eine Initiative der steirischen Lebensund Sozialberater bei der steirischen Bevölkerung schaffen. Im Rahmen der Roadshow „Prävention 3.0 – Ernährung, Bewegung und Psyche“ halten Experten auf Wunsch kostenlos Fachvorträge in den Gemeinden. „Wir möchten die Menschen daran erinnern, dass auch sie selbst wieder Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und vorsorgen können“, so Andreas Herz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark und Fachgruppenobmann der Personenberater und Personenbetreuer. Die Großoffensive entstand in Kooperation mit dem Gesundheitsressort des Landes, dem Gemeindebund und Styria Vitalis.

NÜTZLICHE EMPFEHLUNGEN

Asset 3

Ernährung, Bewegung und Psyche Fachvorträge zu den 3 Themen können von den steirischen Gemeinden gebucht werden. Auskünfte und Buchungen unter der Nummer 0316 601 558

FAKTEN
Eine traurige Tatsache: Erstmals sterben mehr Menschen an nicht übertragbaren chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Herzleiden als an Infektionskrankheiten. Die chronischen Erkrankungen sind oft das Resultat eines ungesunden Lebensstils und könnten somit verhindert werden. In Zahlen: 38 Millionen Menschen sterben weltweit jedes Jahr an chronischen Erkrankungen, das sind zwei Drittel aller Todesfälle.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Österreicher liegt laut Statistik Austria bei ca. 81,8 Jahren. Davon verbringen Herr und Frau Österreicher 58 Jahre bei bester Gesundheit. (Quellen: Statistik Austria und OECD)

Foto: Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 29. September 2017.

Über Stock und Stein

DER ROLLATOR IST MEHR ALS EINE MODERNE GEHHILFE FÜR SENIOREN. ER UNTERSTÜTZT UNS DABEI, MÖGLICHST LANGE SELBSTSTÄNDIG ZU SEIN.

Mit einem mobilen Begleiter bleiben ältere Menschen in Bewegung und tun ihrem Körper täglich etwas Gutes. Wenn eine kleine Auszeit benötigt wird, bietet er eine Sitzbank, auf der man neue Energie schöpfen kann. Stabil und sicher sorgt die rollende Gehhilfe dafür, dass ältere Menschen viele alltägliche Dinge wie Einkaufen oder Spaziergänge eigenständig und ohne fremde Hilfe erledigen können.

IST EIN ROLLATOR FÜR MICH SINNVOLL?
Wenn sich das Alter langsam bemerkbar macht und Sie Probleme beim längeren Stehen und beim Laufen haben, Füße und Knie des Öfteren schmerzen, dann ist eine Gehhilfe nicht nur sinnvoll, sondern auch eine gute Lösung für die Gesundheit. Im Alter gilt es Gelenke zu schonen und dennoch fit und beweglich zu bleiben. Wer bereits einen oder zwei Gehstöcke benutzt, kommt mit einem Rollator meist besser voran, da dieser stabiler und sicherer ist und nicht wackelt. Rücken und Beine werden gleichmäßig entlastet, wodurch man mit einer korrekten Nutzereinstellung auf die Körperhöhe Haltungsschäden vorbeugen kann.

WELCHE ARTEN VON ROLLATOREN GIBT ES?
Die Auswahl ist groß, die Preisspanne breit und die Technik unterschiedlich. Standardmodelle haben einen Stahlrohrrahmen und wiegen dadurch mehr. Für Menschen mit bestimmten Erkrankungen eignen sich Spezial-Rollatoren mit Unterarmauflagen oder mit einer Vorrichtung zum Aufstützen anstelle eines Handgriffs. Kombi-Rollatoren können mit wenigen Handgriffen zu einem Rollstuhl umgebaut werden. Besonders breite und stabile XXL-Rollatoren sind für Menschen mit einem Körpergewicht ab 130 Kilogramm gedacht. Für den reinen Einsatz zu Hause gibt es so genannte Zimmer-Rollatoren. Diese sind besonders schmal gebaut und mit ihren kleinen Rädern besonders wendig. Die meisten Senioren benötigen eine mobile Unterstützung, um weiterhin draußen unterwegs sein zu können. Diese „Outdoor“-Modelle vereinfachen den Alltag und bieten zusätzliches Zubehör wie z.B. eine Sitzfläche für kurze Pausen oder Einkaufstaschen. Ausgestattet mit breiteren Reifen und starken Bremsen kommt man auch auf unebenen Wegen gut voran.

WELCHEN ROLLATOR BRAUCHE ICH?
Bevor man sich einen Rollator anschafft, sollte man darüber nachdenken, wozu das Gerät gebraucht wird und was es können muss. Dabei sollte man auch auf das Gewicht der Gehhilfe achten: Standard-Rollatoren sind oft etwas schwerer und sperriger, weshalb sie für den Innengebrauch eher weniger zu empfehlen sind.

Grundsätzlich gilt: Je höher das Gewicht, desto stabiler das Modell. Je niedriger das Gewicht, desto wendiger und flexibler der Rollator. Große Räder sind geländetauglicher, kleine Räder sind wendiger und daher besser für den Innenbereich geeignet.

Praktisch jeder Rollator hat verstellbare Handgriffe, die individuell an die Nutzerin bzw. an den Nutzer angepasst werden können. Für eine ideale Einstellung sollte man aufrecht vor dem Rollator stehen und Arme locker hängen lassen, damit die Griffe auf Höhe der Handgelenke eingestellt werden können. Einige Modelle haben sogar eine „Memory-Funktion“: Dabei muss die Höhe nicht nach jedem Zusammen- und Auseinanderklappen neu eingestellt werden.

WORAUF MUSS ICH BEIM KAUF ACHTEN?
Bei der Anschaffung eines Rollators ist die körperliche Verfassung der Nutzerin bzw. des Nutzers ausschlaggebend. Zu empfehlen ist eine Beratung in einem Fachgeschäft wie bspw. dem Sanitätshaus. Wer einen Rollator kauft, sollte ihn vorher gründlich ausprobieren. Oftmals stellt sich erst bei längerem Benützen heraus, ob einem die Gehilfe zusagt. Ein guter Rollator sollte sich, auch bei voller Beladung, mühelos schieben und abbremsen lassen. Dabei ist auf die vom Hersteller angegebene Höchstzuladung zu achten. Außerdem sollte man darauf achten, ob der Betroffene den Rollator ohne fremde Hilfe heben und zusammenklappen kann.

WAS ZAHLT DIE KRANKENKASSE?
Die Kosten einer vom Arzt verordneten Gehhilfe können bei der Krankenkasse eingereicht werden. Die versicherte Person hat beim Kauf des Standardmodells einen Selbstbehalt von derzeit € 33,20 zu leisten. Bei anderen Modellen gibt es von Fall zu Fall unterschiedliche Rückerstattungssätze.

WAS, WENN DER ROLLATOR KAPUTT GEHT?
Sofern der Rollator von der Krankenkasse bezahlt wurde, übernimmt diese auch Wartungskosten sowie etwaige Reparaturen. Bei kleineren Defekten, etwa an Bremsen oder Beleuchtung, bieten Fahrradläden eine schnelle Hilfe. 1-2 Mal pro Jahr sollte die Gehhilfe geprüft werden, vor allem, ob die Räder genug Profil haben und die Bremsen einwandfrei funktionieren.

Wussten Sie, dass ...

Asset 3

… der Gehwagen in Schweden erfunden wurde? Schweden gehört zu den Ländern mit den glücklichsten Einwohnern der Welt. Die Rollatoren wurden eigens dafür, auch in späten Jahren einen hohen Lebensstandard zu erhalten, gebaut.

Fotos: Stephan Friesinger

 

Beitrag veröffentlicht am 29. September 2017.

Der große Rollator-Test

DIE BEWERTUNG HAT FOLGENDE EXPERTENRUNDE VORGENOMMEN

Gabriele Kordon, Mitarbeiterin im St. Christophorus Seniorenhaus in Graz. Jasmin Kos, Leiterin der Caritas Steiermark. Karl Nestler, Geschäftsführer CURA-SAN Bandagist GmbH sowie Hannes Gangl, Geschäftsführer der Firma Johannes Gangl Medizintechnik GmbH und Vorsitzender der Fachvertretung des Medizinprodukthandels in der Wirtschaftskammer Steiermark.

 

Beitrag veröffentlicht am 29. September 2017.

Foto: Drive Medical GmbH & Co. KG

Standard-Rollator Cristallo

Der robuste Weggefährte im Alltag gilt als das Standard- Modell, dessen Preis die Krankenkassen zur Gänze erstatten. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar, verfügt dieses Modell über höhenverstellbare Schiebegriffe, einen praktischen Einkaufskorb mit Tablett und Gehstützenhalter. Die mehrfach angebrachten Reflektoren, die Faltsicherung und pannensichere Bereifung sorgen für Sicherheit.

www.drivemedical.de

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

9,8 kg

Preis

gesehen ab 99 €

Foto: Invacare Austria GmbH

INVACARE DELTA-GEHRAD

Sicher, wendig und ungemein vielseitig: Durch seine drei Laufräder eignet sich dieses Modell optimal für den Innenbereich, da es leicht drehbar ist und das Fahren durch seinen körpernahen Schwerpunkt erleichtert wird. Die Handgriffe können individuell angepasst werden. Für einen sicheren Transport kann dieses Modell platzsparend zusammengeklappt werden.

www.invacare.at

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

6 kg

Preis

gesehen ab 125,93 €

Foto: TOPRO GmbH

TROJA 2G INDOOR-ROLLATOR

Für jeden Untergrund die richtige Bereifung und das einfach und ohne großen Aufwand. Das Quick-System erlaubt einen werkzeugfreien Reifenwechsel in wenigen Sekunden. Zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr bietet eine Klingel am Rollator. In 2 verschiedenen Größen und 4 verschiedenen Farben erhältlich und mit seinem umfangreichen Zubehör lässt sich der Rollator individuell ausstatten.

www.topro.at

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

7,7 kg

Preis

gesehen ab 475 €

Foto: Invacare Austria GmbH

DOLOMITE LEGACY

Mit Sitz, Korb und Tablett bietet dieser Rollator durch seinen großen Abstand zwischen den Handgriffen und den Hinterrädern mehr Platz für den Nutzer. Höhenverstellbare, ergonomische Handgriffe sorgen für eine bequeme Handstellung. Dieses Modell verfügt über einen hochklappbaren Sitz, wodurch man viel Beinfreiheit hat. Seine automatisch verriegelnde Klappsperre verhindert ungewolltes Zusammenklappen.

www.invacare.at

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

7,2 kg

Preis

gesehen ab 272 €

Foto: Invacare Austria GmbH

ROLLATOR ACTIO2

Dieser Zweirad-Rollator ist ein praktischer und bequemer Rollator mit modernem Design. Er verfügt über eine gepolsterte Sitzfläche und bringt somit auch den entsprechenden Komfort mit sich. Der stabile Stahlrahmen und die Vollgummiräder sorgen für Stabilität und Sicherheit. Außerdem verfügt dieses Modell über ergonomisch geformte Handgriffe, ist schnell zusammengefaltet und dadurch problemlos zu transportieren.

www.invacare.at

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

5,3 kg

Preis

gesehen ab 95 €

Foto: TOPRO GmbH

ROLLZ FLEX

Dank Schwellenhilfe und innovativen Trommelbremsen komfortabel und stabil unterwegs. Vorgelagerte Schwenkräder erlauben ein leichtes Lenken und ermöglichen jede Menge Beweglichkeit. Die schaumgefüllte Bereifung sorgt für natürliche Federung und hohen Fahrkomfort. Der verstellbare Handgriff unterstützt ergonomisch und ist nicht nur höhen-, sondern auch in drei weitere Positionen verstellbar.

www.topro.at

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

6,9 kg

Preis

gesehen ab 499 €

Foto: Drive Medical GmbH & Co. KG

INDOOR-ROLLATOR ROOMBA

Durch die schmale Bauart ist dieses äußerst wendige Modell hervorragend bei geringem Platzangebot, speziell für die Verwendung im Innenbereich, geeignet. Das abnehmbare Tablett hat eine eigene Vertiefung, um Trinkflaschen oder Kaffeetassen sicher zu transportieren. Gebremst wird über einen durchgehenden Handbügel, welcher unter dem weichen Handgriff verläuft.

www.drivemedical.de

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

5,6 kg

Preis

gesehen ab 210 €

Foto: Drive Medical GmbH & Co. KG

ROLLATOR NITRO XS

Ausgestattet mit besonders großen Lenkrädern, ist dieses chice Modell mit gepolsterter Sitz- und Rückenlehne sowie einer passiven Beleuchtung ideal für Spaziergänge geeignet. Auf unebenen Böden bieten die Querverstrebungen zusätzliche Stabilität und Sicherheit. Mit einem einzigen Griff ist dieses Modell zusammengefaltet und kann platzsparend geparkt werden. Im Lieferumfang sind Stockhalter und Gepäcknetz inbegriffen.

www.drivemedical.de

Stabilität

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Handhabung

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Verarbeitung

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Gewicht

7,2 kg

Preis

gesehen ab 250 €