Gefragter Job: Contact Tracer

Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen, das Contact Tracing, soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Tausende Telefonate werden dafür jeden Tag geführt.

Angesichts von häufiger auftretenden Clustern und Infektionszahlen auf zuletzt hohem Niveau kommt dem Contact-Tracing eine immer größere Bedeutung zu. Im Auftrag der Gesundheitsbehörden forschen sogenannte Contact Tracer die sozialen Kontakte von Corona-Infizierten auf möglichst schnellem Weg aus, um Infektionsketten durchbrechen zu können.

Sie müssen herausfinden, wer mit wem Kontakt hatte, wer wen bei Familienfeiern, Sport-Events oder Kulturveranstaltungen womöglich angesteckt hat und wer noch gefährdet sein könnte. In vielen Bezirkshauptmannschaften landauf landab ist die telefonische Tätigkeit zum Alltag geworden, in Wien erfolgt das Contact Tracing durch Mitarbeiter des Magistrats, beispielsweise in Tirol unterstützt auch das Bundesheer.

Ausschlaggebend dabei ist, wen der oder die Infizierte 48 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen oder einem positiven Test getroffen hat. Für die Risikoeinstufung sind zwei Parameter entscheidend: War der Abstand bei einem Treffen kleiner oder größer als zwei Meter und war die Dauer des Kontaktes kürzer oder länger als 15 Minuten? Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen zehn Tage lang in Quarantäne gehen, auch wenn der Coronavirustest negativ ausfällt. Personen der Kategorie 2 beobachten ihren Gesundheitszustand selbst und werden in der Regel nicht abgesondert.

Um für das Contact Tracing aufzustocken, wird derzeit vielfach nach Personal gesucht. Der Ansturm auf die Arbeitsplätze ist zumeist groß. Streitpunkt am Rande: Während in Wien beispielsweise 1.831 Euro brutto für die Tätigkeit bezahlt werden, sind es in Oberösterreich nur 1.100 Euro.

Elke Jauk-Offner
Beitrag veröffentlicht am 24. September 2020
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Erst langsam in Fahrt

Der Automarkt befindet sich in einer Krise. Unter den stärksten Käufergruppen derzeit: Pensionisten.

Die Neuzulassungen im heurigen Jahr sind in den ersten acht Monaten in Europa um 30 Prozent zurückgegangen. Damit wurden fast drei Millionen Autos weniger als im Vergleichszeitraum 2019 auf die Straße gebracht.

In Spanien und Italien gingen die Zahlen um 40 Prozent zurück, in Frankreich um 32 Prozent. In Österreich wurden um 33,2 Prozent weniger Pkws neu zugelassen. Darüber hinaus haben sich die Lieferzeiten deutlich verlängert, besonders bei E-Autos.

Die europäische Autoindustrie erholt sich derzeit zwar, aber nur auf niedrigem Niveau. An die zehn Jahre werde man brauchen, bis man das alte Niveau 2019 wieder erreicht hat, prognostizierte Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center Automotive Research in Duisburg, im Interview mit dem Kurier.

Zur stärksten Käuferschicht gehören derzeit Pensionisten. Denn sie haben vorgesorgt und können daher auf das entsprechende Budget zurückgreifen.

 

Elke Jauk-Offner
Beitrag veröffentlicht am 21. September 2020
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Barrierefrei Kochen nun auch im GGZ

Wie gerne möchten viele Senioren bis ins hohe Alter kochen, wenn dazu nur die Küche geeignet wäre! Sind die Oberschränke zu hoch sind und die Arbeitsfläche mit der Abwasch ebenso, macht das Reinigen zu viel Mühe und ist der Kühlschrank falsch positioniert, dann wird das Kochen zur Plage statt zum Vergnügen.

Dass das nicht so sein muss, exerziert Team Styria mit dem Konzept der Easy Lift-Küche vor. Lautlose Motoren senken die Küchenfläche auf die Höhe herab, dass auch Rollstuhlfahrer problemlos mit Töpfen, Messern und Kochlöffel hantieren können. Andere lassen die Oberschränke gleichsam so weit herunterschweben, dass Teller, Gläser, Zucker oder Mehl wieder erreichbar sind. Und wenn die Schwiegertochter kommt, wird sie sich wundern, wie sie auf Knopfdruck die Höhe der Küchenteile für sich verstellen kann. Habe ich vergessen, den Herd abzuschalten? Kein Problem – auf die denkende Elektronik kann ich mich verlassen! Andere technische Helferlein tragen zur Vermeidung von Stürzen und Verletzungen nicht nur in der Küche bei.

Diese und andere Features sind kein Hirngespinst, sondern von Team Styria und seinen industriellen Partnern längst verwirklicht. Im Albert Schweitzer-Trainingszentrum für pflegende Angehörige und SeniorInnen in Graz wurde die barrierefreie Musterwohnung um eine entsprechende Schauküche ergänzt. Zur Eröffnung zeigte sich Landesrätin Juliane Bogner-Strauß wörtlich „begeistert“, als Siegfried Ebner, Geschäftsführer von Team Styria, die barrierefreie Küche vorführte. Für das Albert Schweitzer-Trainingszentrum berichtete Judith Goldgruber, dass diese Einrichtung der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz in zwei Jahren schon 350 Personen Anleitungen für die Pflege zuhause gegeben hat.

Mehr Informationen finden sie unter www.teamstyria.at und ggz.graz.at

Beitrag veröffentlicht am 9. März 2020
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Aufpassen beim Abheben

Immer wieder fallen ältere Menschen auf den sogenannten Neffentrick herein und werden so um ihr Vermögen gebracht. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 60 und 95 Jahren.

Das Telefon klingelt, der Anrufer meldet sich, nennt keinen Namen und erkundigt sich nett, wie es denn so geht. Oft gehen die Betroffenen davon aus, dass es sich beim Anrufer um einen Verwandten oder guten Bekannten handelt. Fragt man dann nach, wer denn da am anderen Ende der Leitung sei, wird vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, kennst mich nicht?

Die Opfer zählen dann Namen nahestehender Personen auf, aus denen der Betrüger einen wählt und behauptet, dass er derjenige sei.

VORSICHT VOR FALSCHEN VERWANDTEN

Dann schildert der Täter eine finanzielle Notlage und bittet darum, kurzfristig Geld ausleihen zu können. Er werde es so schnell wie möglich zurückerstatten. Häufig geht es dabei um vermeintliche Wohnungskäufe, wofür ein bestimmter Betrag fehle. Sagt das Opfer zu, gibt der Anrufer vor, den vereinbarten Betrag nicht selbst abholen zu können. Und schickt einen Freund vorbei. Die Geldübergabe findet dann meistens in der Wohnung des Opfers statt. Der angekündigte Freund nimmt das Geld in Empfang und stellt gelegentlich sogar eine Quittung aus. Es kommt nicht selten vor, dass die Opfer auf diese Weise ihre gesamten Ersparnisse verlieren.

Eine Variante des Neffentricks, die in letzter Zeit häufiger vorgekommen ist, ist der Kautionstrick. Dabei gibt sich der Anrufer als Polizist aus und verlangt Geld, damit ein Familienmitglied nicht in Haft kommt. Mit unterdrückter Nummer und in gutem Deutsch erklärt dabei ein vermeintlicher Kriminalbeamter, dass ein Angehöriger einen Verkehrsunfall verursacht habe und es Verletzte gäbe. Darum die Kaution – sonst müsse das Familienmitglied ins Gefängnis. 2018 wurden auf diese Wiese allein in Wien 350.000 Euro erbeutet.

SO SCHÜTZEN SIE SICH VOR BETRUG

  • Brechen Sie Telefonate, bei denen Sie um Geld gebeten werden sofort ab und lassen Sie sich erst gar nicht auf Diskussionen ein.
  • Lassen Sie sich immer die Dienstausweise von Polizisten zeigen.
  • Kontaktieren Sie Ihre Verwandten, falls diese ins Spiel gebracht werden unter der Telefonnummer, die Sie sonst auch verwenden.
  • Lassen Sie niemanden herein, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie die Gegensprechanlage oder die Türsicherungskette.
  • Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person für eine spätere Personsbeschreibung genau einzuprägen.
  • Notieren Sie sich – sofern möglich – Autokennzeichen und Marke, Type sowie Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges.
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle: Notruf 133 oder über die österreichweite Servicenummer der Polizei: 059 133
  • Weitere Information erhalten Sie in der nächsten Polizeiinspektion, bei Gemeinsam Sicher sowie auf bmi.gv.at/praevention
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Beitrag veröffentlicht am 26. November 2019.

Smart Home – Selbständigkeit im Alltag

Was hinter dem oft verwendeten Begriff steckt und warum man mit seinem Haushalt auch reden kann.

Smart – wofür steht dieses viel strapazierte Wort? Die wohl augenscheinlichste Bedeutung ist „intelligent“. Im Zusammenhang mit unserer Lebensführung verwenden wir das Wort in all jenen Bereichen, in denen Technik zum Einsatz kommt, die uns den Alltag erleichtert. Zu diesem Zweck wurden in letzter Zeit kreative Lösungen entwickelt, die eine gesunde Lebensführung unterstützen und helfen körperliche Überlastungen zu vermeiden.

Das bekannteste Smart-Gerät ist das Handy (Smartphone), mit dem wir telefonieren, fotografieren, im Internet surfen, unsere Bankgeschäfte erledigen, Musik hören, Filme schauen, Emails schreiben und noch viel mehr machen. Aufbauend auf diese Technik hat sich in den letzten Jahren auch eine Technik für den Haushalt entwickelt, welche viele Haushaltsgeräte intelligenter (smarter) gemacht hat. Meist wird hierzu auch eine Vernetzung mit anderen mobilen Geräten, wie dem Handy oder einem Tablet, hergestellt.

Smart ist hierbei die intelligente Steuerung des gesamten Haushaltes. So kann man mittlerweile mit Sprachkommandos oder Handy-Apps (Programme, die einfach zu bedienen sind) die Raumtemperatur steuern, den Fernseher einschalten und das Programm wählen oder die Beleuchtung regulieren. Es sieht zwar noch wie in Science-Fiction-Filmen aus, wenn man sich mit einem einfachen Sprachbefehl, wie zum Beispiel „zeig mir das Wohnzimmer“, direkt von der Arbeit oder unterwegs ins eigene Wohnzimmer verbinden lässt und dann per Videotelefonie mit seinen Angehörigen spricht. Das ist aber real möglich und kann mit günstigen Smart-Geräten (einem Smartphone und einem Smart-TV) bewerkstelligt werden.

Smart zeigt auch in der Rehabilitation ein großes Potential an Unterstützung im Alltag. Verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten, einfachere Haushaltsführung und leichtere Mobilität in und außer Haus erhöhen die Selbständigkeit von gehandikapten Menschen. So ist Smart-Home auch eine nicht zu unterschätzende Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben.

Die Reha Radkersburg veranstaltet im Herbst 2019 ein Symposium in Bad Radkersburg, das genau dieses Thema zum Ziel hat: Selbständigkeit in Therapie und Alltag unterstützt durch smarte Technik. Von 18.-20. Oktober laden wir Interessierte, Betroffene, Angehörige und Therapeuten zu dieser Veranstaltung sehr herzlich ein! Alle Details dazu finden Sie auf www.radkersburgerhof.at.

Prim. Dr. Wolfgang Kubik

Ärztlicher Leiter, Radkersburger Hof

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Beitrag veröffentlicht am 18. September 2019.

Damit bleiben Sie noch länger jung!

Das Thema zieht sich durch viele Lebens- und Arbeitsbereiche, einer davon ist das selbstbestimmte Leben im fortgeschrittenen Alter. Bei DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, beschäftigen sich viele Forscherinnen und Forscher mit der Entwicklung von Technologien, die das Leben von älteren oder beeinträchtigten Menschen erleichtern. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen die Bedürfnisse der Menschen selbst. Vor kurzem wurde das steirische Projekt „RegionAAL“ abgeschlossen.

Im Rahmen des Projekts „RegionAAL“ wurden ältere Menschen in der Region Graz, Leibnitz und Deutschlandsberg mit technologischen Hilfsmitteln dabei unterstützt, länger in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können. Die Ergebnisse aus den Testhaushalten sollten Aufschluss über den tatsächlichen Bedarf von Seniorinnen und Senioren in ihren Häusern und Wohnungen sowie Wirksamkeit dieser Hilfsmittel liefern. „Es war uns besonders wichtig, diejenigen Technologien zu finden, die auch wirklich genutzt werden“, erklärt Projektleiter DI Kurt Majcen. Bei der Auswahl von bestehenden Technologien wurde darauf geachtet, dass diese nach dem Projekt weiter eingesetzt werden können – ein wesentlicher Punkt für die teilnehmenden Organisationen. Eine Abschlussveranstaltung am 30. April 2019 bei JOANNEUM RESEARCH in der Leonhardstraße 59 in Graz bot die Möglichkeit, sich über die wissenschaftlichen Ergebnisse zu informieren und mehr über die praktische Umsetzung mit den eingesetzten Geräten zu erfahren.

ELEKTRONISCHE GERÄTE ZUR UNTERSTÜTZUNG IHRES ALLTAGS
Die in RegionAAL eingesetzten Geräte für den Alltag sind einfach in der Handhabung und wurden gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren ausgewählt und entwickelt. Sie ermöglichen eine angenehme und sichere Bewältigung des Alltags. Technologien für die Sicherheit zu Hause sind der mobile Funk-Gong, der ein akustisches und ein Licht-Signal aktiviert, sobald jemand an der Eingangstüre läutet, sowie das RegionAAL-Licht, das sich in der Nacht beim Aufstehen automatisch einschaltet und den Weg zum Bad oder WC mit angenehmem Licht erhellt. Hat man einmal die Herdplatte vergessen abzuschalten, wird der Herd von der automatischen Herdabschaltung – durch Bewegungs- und Temperatur-Sensoren gesteuert – ausgeschaltet. Genau diese unterstützenden Technologien wurden besonders gut angenommen.

Gut angenommen wurde auch das „RegionAAL-Tablet“, auf dem Vitaldaten wie Gewicht, Blutdruck und Puls selbst eingegeben und bereits eingegebene Werte wieder angesehen werden können. Der Verlauf der Messungen kann dem Pflegepersonal oder Angehörigen gezeigt werden, damit diese einen Eindruck vom Gesundheitszustand in der letzten Zeit erhalten. „Es zeigte sich, dass von den interessierten Seniorinnen und Senioren das Tablet vor allem dazu benutzt wurde, um zu aktuellen Informationen zu kommen und auch, um Spiele zu spielen“, so Kurt Majcen. Und kann man einmal nicht persönlich an gemeinsamen Bewegungseinheiten bei einer Betreuungseinrichtung teilnehmen, kann man via Live-Video den Ausführungen von qualifizierten Trainerinnen und Trainern beiwohnen und mitmachen. Die „RegionAAL Smartwatch“ zeigt nicht nur die Uhrzeit an. Nein, sie misst auch die Anzahl der Schritte und erkennt, wenn jemand gestürzt ist. In diesem Fall ruft die Smartwatch eine Vertrauensperson an und sendet eine Nachricht an eine oder mehrere Personen.

Auf dem digitalen Tablet kann man Termine und Aufgaben eintragen und sich informieren lassen, was an einem Tag los ist und welche interessanten Veranstaltungen in der Region besucht werden könnten. Alle diese Möglichkeiten erfordern ein wenig Übung. Deshalb wurden auch monatliche Treffen angeboten, um denjenigen, die sich für diese Technologien entscheiden, zu helfen damit umzugehen. Es zeigte sich, dass mit mehr Übung in der Gruppe die Motivation steigt, die Technologien zu nutzen. „Man kann immer etwas Neues lernen, und Spaß macht es auch!“, appelliert der Projektleiter. „Das Internet gehört heute einfach dazu. Es ist wichtig, dass sich auch die ältere Bevölkerung damit beschäftigt und die Scheu davor verliert“, so Majcen weiter. Ein Beispiel: Wohnen die Verwandten weiter entfernt? Video-Telefonate mit dem RegionAAL Tablet sind so einfach wie normale Telefonate. Dieses Projekt ist gleichzeitig ein positives Beispiel für Digitalisierung und zeigt, dass diese das Leben der Menschen positiv beeinflussen kann.

Die einjährige Testphase in mehr als 100 Testhaushalten in der Steiermark lief bis Herbst 2018. Nun stehen die getesteten technologischen Hilfsmittel zur Verfügung. Das Unternehmen Resch Elektrotechnik aus Groß St. Florian in der Weststeiermark wird – auch dank der wertvollen Erfahrungen aus dem Projekt – in Zukunft entsprechende Geräte sowie Beratung und Betreuung dazu anbieten.

Bei diesem Projekt kooperierten die Institute DIGITAL und HEALTH der JOANNEUM RESEARCH mit den Partnern Pflegewohnheim Kirschallee, Sozialverein Deutschlandsberg, Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz und Resch Elektrotechnik.

Das Projekt RegionAAL wurde im Rahmen des ­österreichischen Förderprogramms benefit durch die ­Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gefördert.

Bei Interesse an einem RegionAAL System für Ihr eigenes Zuhause wenden Sie sich gerne an:

Sozialverein Deutschlandsberg
Mo-Fr 8-12 Uhr
Tel.: 03462 / 21 172
office@sozialverein-deutschlandsberg.at

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie im Internet unter www.regionAAL.at.

Foto: Bernhard Bergmann

 

Beitrag veröffentlicht am 29. Mai 2019.

Smartphones sind zu kompliziert!

Zu viele Programme und zu viele Funktionen – laut der aktuellen Seniorenstudie „Smart im Alltag“ wünschen sich zwei Drittel der über 65-Jährigen eine einfachere Bedienbarkeit bei Smartphones.

Für die Studie „Smart im Alltag“ wurden insgesamt 1.000 Bundesbürger über 65 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Das Ergebnis war klar: Die ältere Generation wünscht sich eine einfachere Bedienung bei Smartphones.

Die klassischen Geräte sind für die Generation Smartphone gemacht, nicht aber für den Rest der Bevölkerung. Daher ist es die Pflicht der Industrie, hier umzudenken und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu nehmen. Denn viele Dinge des täglichen Lebens können kaum noch ohne Handy erledigt werden. Senioren, die mobil und unabhängig sein wollen, sind auf internetfähige Telefone angewiesen und wollen diese auch nutzen.

OHNE HANDY GEHT NICHTS MEHR
Inzwischen besitzt ja fast jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre ein internetfähiges Handy. Senioren wollen von überall aus kommunizieren, sich mit nützlichen Apps das Leben leichter machen oder auch die Langeweile vertreiben. Selbst die über 80-Jährigen greifen nach eigenen Angaben auf E-Mail- Programme, Straßenkarten und Navigation oder Online-Fahrplanauskünfte zurück.

Während WhatsApp in der Welt der Senioren angekommen ist, finden andere Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram wenig Beachtung. Lediglich die 65- bis 70-Jährigen nutzen mit 22 Prozent ihr Smartphone noch etwas stärker als Ältere für diese Art der Kommunikation. Interessant auch: Jede vierte Seniorin vertreibt sich die Zeit mit Spielen auf dem Smartphone – das breite App-Angebot an Rätseln, Sudokus, Quiz- oder klassischen Brettspielen wie Mühle und Schach kommt bei Frauen gut an. Männer dagegen bevorzugen Apps der Online-Medien, sie halten sich gern über das Smartphone informiert.

DIE PROBLEMLÖSER
Wenn der Umgang mit Smartphone aber wieder einmal zu kompliziert ist, wenden sich 47 Prozent der Studienteilnehmer an ihre Kinder, Enkel oder Urenkel. Die meisten wollen ihre Probleme am Smartphone jedoch eigenständig lösen.

Quellen: https://www.emporia.at/_data/container/container_63_de-AT/File.471/181115_PI_2_Smart_im_Alltag_FINAL.pdfhttps://www.pressetext.com/news/20181206022
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Beitrag veröffentlicht am 14. Dezember 2018.

Mit dem Rollstuhl durch Wald und Wiese

Selbstständig und alleine über Stiegen fahren oder einfach einmal einen Ausflug in den Wald? Für geheingeschränkte Personen ein weit entfernter Traum, denn Elektro-Rollstühle waren bislang dafür nicht konzipiert. Neue innovative Medizinprodukte, wie der B-Free Ranger, machen dies nun möglich.

Endlich wieder mobil sein und die Freiheit genießen – mit den neuen Elektro-Rollstühlen B-Free Ranger, B-Free Flash und dem XXL Freedomchair A09 ergeben sich für alle RollstuhlfahrerInnen neue Möglichkeiten.

DER B-FREE RANGER
Er ist der erste Elektro-Rollstuhl mit dem man selbständig und alleine über Stiegen fahren kann. Wie das funktioniert? Der B-Free Ranger erkennt die Neigung, wenn man eine Stiege rauf oder runter fahren möchte und stellt den Sitz waagrecht. So sitzt man immer sicher und bequem. Insgesamt verfügt der neue Elektro-Rollstuhl über vier verschiedene Fahrprogramme, sogenannte Modes, die einem das Leben wirklich erleichtern.

Im „Surf Mode“ fährt man über ebene Untergründe, im „Stair Mode“ werden Treppen mit einer Steigung bis 35° kinderleicht bewältigt und der „Step Mode“ wurde für das spielerische Überfahren von Gehsteigkanten konzipiert. Nicht zu vergessen der „SUV Mode“, mit diesem fährt man durch Wiesen und in Wälder.

Der ebenfalls neu konzipierte B-Free Flash Elektro-Rollstuhl wird nicht umsonst der Stiegensteiger genannt. Auch er bewältigt Treppen bis 35° Steigung ganz leicht. Er verfügt hingegen nur über zwei verschiedene Fahrprogramme. Einen Modus für ebene Untergründe und einen für Stiegen. Er ist jedoch noch nicht lieferbar.

XXL-ROLLSTUHL FÜR NUTZER MIT BIS ZU 227KG
Personen, die etwas mehr auf die Waage bringen, hatten es bisher auch nicht besonders leicht einen passenden Elektro-Rollstuhl zu finden. Der neu entwickelte faltbare XXL Freedomchair A09 für Personen mit bis zu 227kg ermöglicht neue Wege. Er ist aktuell der stärkste faltbare Elektro-Rollstuhl der Welt. Sein Eigengewicht beträgt nur 35kg und er kann ohne Probleme zusammengefaltet und im PKW transportiert werden.

Mit der größeren Sitzfläche von 50,8 cm x 50,8 cm fühlen sich auch kräftige Nutzer wohl. Sein intelligentes Bremssystem mit Energierückgewinnung, sorgt für sehr hohe Reichweiten bzw. Laufzeitleistung Schon bei der Entwicklung wurde auf die praktische Nutzbarkeit des XXL Rollstuhles im Alltag geachtet und auch steilere Anstiege sind mit den starken bürstenlosen Elektromotoren kein Problem.

 Die innovativen Elektro-Rollstühle feiern derzeit Deutschlandpremiere und werden auf der REHACARE 2018 noch bis zum 29. September in Düsseldorf vorgestellt.

 

Nähere Informationen zu den Rollstühlen auf https://www.24-std-pflege.at/de/mobilitaet/b-free-ranger.html

 Kostenlose unverbindliche Beratung unter 01/2706108

Kontakt

Help-24 GmbH

Leopoldauer Straße 17
1210 Wien
Tel: 01 270 61 08
Fax: 01 270 61 08 89
E-Mail: info@help-24.at

 
 Quellen: https://www.24-std-pflege.at/de/mobilitaet/b-free-ranger.html
https://www.pressetext.com/news/deutschlandpremiere-fuer-ersten-fahrbaren-superstrong-elektro-rollstuhl-auf-rehacare-messe-in-duesseldorf.html
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Beitrag veröffentlicht am 27. September 2018.

Ein A1 Guru für alles?

Ja. Denn mit den A1 Gurus, den Technik-Experten von A1, werden alle Fragen rund um die digitale Welt beantwortet. Egal ob es um Smart Home, den optimalen WLAN-Empfang oder das Smartphone geht – die A1 Gurus helfen schnell und unkompliziert.

Die schnelllebige Technik-Welt ist nicht immer leicht zu verstehen, vor allem bei der älteren Generation entstehen oft Fragen rund um Technik und das Internet. A1 bietet viele verschiedene Services für die Generation 60+, um Berührungsängste mit modernen Technologien wie dem Internet, abzubauen.

Mit den A1 Gurus bietet A1 zu Hause beim Kunden, in den A1 Shops oder telefonisch Unterstützung und Beratung. Egal ob beim Smart TV oder dem E-Mail-Konto – die Gurus helfen schnell und unkompliziert weiter.

ZUFRIEDEN ODER GELD ZURÜCK
In ausgewählten A1 Shops kann man sich von dem A1 Guru gleich vor Ort beraten lassen. Je nach Anliegen wird das passende Paket verrechnet. Wer jedoch nicht zufrieden ist, bekommt sein Geld zurück. Das ist die Lösungsgarantie der A1 Gurus.

A1 Shops mit A1 Gurus in der Steiermark:

A1 Shop Graz Herrengasse

A1 Shop Graz SC Seiersberg

Mehr Infos zu allen Angeboten und Services von A1 für die Generation 60+: www.A1.net/vorteile-ab-60

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Beitrag veröffentlicht am 18. April 2018.

10 Tipps zum Thema Eigenschutz

TIPP 1
Störfaktoren schaffen. Einbrecher sind bemüht, ihre „Arbeit“ still, leise und unbemerkt auszuüben. Plötzlich angehende Lichtquellen stören sie genauso wie beispielsweise das Gebell eines Hundes. Die meisten Einbrüche geschehen in den Monaten November bis Jänner, 80 Prozent der Täter brechen über Terrassen, Balkontüren und Fenster im Erdgeschoss ein.

TIPP 2
Sich gut beraten lassen. Gut gesicherte Wohnungen und Häuser werden von Einbrechern eher gemieden – Einbruchschutz muss aber nicht teuer sein. Lassen Sie sich von Profis beraten, wie Fenster und Türen mit stabilen Beschlägen nachgerüstet werden können oder ob sich eine Alarmanlage – und wenn ja, welche – für Ihr Heim eignet. Informationen erhalten Sie in Graz beim Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst (Tel. 059133 65-3430) und im Sicherheitsinformationszentrum Graz (SINFO; Tel. 0316 872-5777, Website www.sinfo-graz.at) bzw. außerhalb von Graz auf jeder Polizeiinspektion.

TIPP 3
Außenbereich sichern. Eine frei zugängliche Leiter oder andere Gegenstände, die als Aufstiegshilfe dienen können, sind eine Einladung für Einbrecher! Sichern Sie Leitern und Co. deshalb zumindest mit einem Fahrradschloss, um ein schnelles Benutzen zu verhindern. Bedenken Sie auch, dass frei zugängliche Steckdosen Einbrechern die Möglichkeit bieten, mitgebrachtes Werkzeug einzusetzen.

TIPP 4
Fenster schließen. Denken Sie daran: Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster! Jeder Versicherungsschutz erlischt im Fall eines Einbruchs!

TIPP 5
Anwesenheit vortäuschen – Licht macht sicher! Anwesenheit in der Wohnung oder im Haus hält potenzielle Täter von einem Einbruchsversuch ab. Täuschen Sie Ihre Anwesenheit vor, indem Sie Licht-Zeitschaltuhren oder TV-Simulationen einsetzen. Diese sind im Fachhandel oder in gut sortierten Baumärkten erhältlich.

TIPP 6
Netzwerke nutzen. Informieren Sie Ihre Nachbarn, Freunde oder Verwandten, wenn Sie länger nicht zu Hause sind und sorgen Sie dafür, dass Ihr Briefkasten entleert und Zeitungen entfernt werden. Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer bei Nachbarn, um im Notfall erreicht werden zu können bzw. geben Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel an Vertrauenspersonen, die in der Nähe wohnen, weiter. Hinterlegen Sie niemals einen Reserveschlüssel im Außenbereich Ihres Zuhauses!

TIPP 7
Ordentliche Türschlösser montieren. Schlosszylinder dürfen nicht mehr als zwei Millimeter über das Abdeckschild herausragen. Andernfalls kann der Zylinder leicht mit einem präparierten Rohr oder einer Zange abgerissen werden. Die Polizei empfiehlt die Montage einer einbruchshemmenden Drückergarnitur, am besten mit einer Zylinderabdeckung.

TIPP 8
Nichts im Auto lassen. Lassen Sie Wertgegenstände niemals sichtbar im Inneren eines Fahrzeuges liegen! Autoeinbrüche sind für geübte Täter ein Leichtes und sichtbare Smartphones, Navigationsgeräte, Geldbörsen etc. sind für sie eine direkte Einladung.

TIPP 9
Wertgegenstände schützen. Schützen Sie Ihr Fahrrad oder andere Wertgegenstände durch eine Registrierung! Im Sicherheitsinformationszentrum Graz (SINFO) können Sie diese Gegenstände gegen eine einmalige Gebühr von acht Euro registrieren lassen. Durch die Aufnahme in die Datenbank kann die Polizei die Gegenstände im Fall eines Diebstahles und der anschließenden Sicherstellung rasch und einfach den rechtmäßigen Eigentümern zuordnen. Zudem wirkt der Registrierungshinweis auf dem jeweiligen Gegenstand abschreckend auf Diebe.

TIPP 10
Im Notfall: Notruf! Sollten Sie Opfer eines Einbruchs geworden sein oder verdächtige Wahrnehmungen machen, dann rufen Sie bitte unverzüglich die Polizei über den Notruf 133. Berühren Sie nichts am Tatort und überlassen Sie die Spurensicherung den ExpertInnen. Alarmieren Sie auch die Polizei, wenn Sie jemanden in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus vermuten – in die Enge getriebene Einbrecher können gefährlich werden!

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Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.