Die eigene Wellness-Oase

Komfort und Sicherheit im Wohnbereich werden mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Umbaumaßnahmen müssen gut durchdacht werden und steigern neben der Lebensqualität auch den Wert des Wohnbereichs.

Barrierefreiheit ist im seniorengerechten Bad oberstes Gebot, damit selbstbestimmtes Wohnen auf lange Zeit möglich ist. Dabei muss nicht auf Design verzichtet werden. Das Bad von heute wird immer mehr zum Wohlfühl-Ort für kleine Auszeiten.

Ein altengerechtes Badezimmer muss nicht alt aussehen: Sicherheit, Komfort und Schönheit gehen darin einher. Nicht immer hat man schon von Anfang an berücksichtigt, dass man es seniorengerecht nutzen kann. Ein Umbau ist daher auch die Gelegenheit, das Bad zu einem Ort mit Wohlfühlfaktor zu machen. Es lohnt sich, einen erfahrenen Experten hinzuzuziehen, der mit seinem Fachwissen das Beste aus jedem Bad herausholt und die Ansprüche der Nutzer berücksichtigt. So lassen sich Fehlplanungen und damit einhergehende Mehrkosten vermeiden. Ein barrierefreies Bad ist eine Investition für viele Jahre.

BEWEGUNGSFREIHEIT
Im seniorengerechten Bad hat man genügend Platz, um sich sicher zu bewegen. Auch dann, wenn das Bad keine Traummaße hat. Die empfohlene Mindest-Raumgröße richtet sich nach dem Platzbedarf für eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl. Vergrößern lässt sich der Sanitärbereich durch einen eventuell angrenzenden Abstellraum und das Entfernen einer nicht tragenden Trennwand ohne Installationen. In kleinen Bädern ist es sinnvoll, auch die Badausstattung kleiner zu wählen, Badewanne und Dusche durch einen großen Duschbereich zu ersetzen und unwichtigen Stauraum zB für Handtücher auszulagern. Sie sollte mindestens 90 Zentimeter breit sein.

Auf der sicheren Seite ist man mit einem Badezimmer, das sich bei Bedarf ohne großen Aufwand nachrüsten lässt. Nach der Bewegungsfreiheit zählt im seniorengerechten Bad auch die gut geplante Anordnung der Badeinrichtung. Der Platz wird gut durchdacht optimal genutzt und man erspart sich unnötige Wege.

ELEMENTS zeigt das barrierefreie Generationenbad_1

Die Badezimmertrends

Asset 3

Es wird reduziert!
Grundsätzlich gilt: Weniger Möbel werden gekonnter eingesetzt. Das spart Platz und lässt mehr Raum für Bewegungsfreiheit. Stauraum für Handtücher gibt es zB auch im Schlafzimmerschrank.

Intelligente Raumkonzepte
Durch eine günstige Anordnung der notwendigen Einrichtung brauchen auch geräumige Duschen nicht viel Platz.

Spülrandlose WCs
Die WC Ente hat ausgedient! Die neue Generation von WCs hat durch die fehlenden Spülränder viele Vorteile: Die hohlraumlose Bauweise ist hygienischer, da sich kein Schmutz mehr einnisten kann. Das Putzen fällt leichter und man spart teure Reinigungsmittel. Durch die Konstruktion wird weniger Wasser beim Spülen verbraucht und es entstehen weniger Kalkablagerungen. Das erhöht die Lebensdauer.

Dezent mit Akzent
Farblich eignen sich Sand- und Beigetöne optimal als zeitlose Grundtöne im Badezimmer. Auch Grau, Schwarz und Weiß leisten gute Dienste. Farbliche Akzente setzt man zB mit Handtüchern oder leicht austauschbaren Badezimmer Accessoires.

Motivbilder für die Duschwand, wie zB Wasserfälle, geben dem Badezimmer einen besonderen Charme.

Geheimtipp: Offenes Badezimmer
Was in den Designhotels längst boomt, hält nun auch in privaten Wohnräumen Einzug.

Das Badezimmer rückt dem Schlafzimmer näher und wird von diesem nur durch einen intelligenten Raumteiler oder Schiebetüren getrennt. Dieses Konzept birgt enormes Potential, vor allem auch für das barrierefreie Wohnen.

KOMFORTABLE AUSSTATTUNG
In den 70er und 80er Jahren war die Badewanne ein Statussymbol, ein Zeichen für Luxus. Gut zu überlegen ist, wie oft man die Badewanne auch als solche nutzt. Unbedingt sollte sie mit einer Einstiegshilfe, geeigneten Sitzmöglichkeit und Haltegriffen ausgestattet sein.

Der Trend im Badezimmer geht jedoch in Richtung Dusche. Diese sollte so komfortabel wie möglich sein. Eine geräumige und gut zugängige Walk-In-Dusche verbindet den Wohlfühlfaktor mit Design. Die durchgehende Verfliesung sowie eine Duschrinne als Wasserabfluss machen optisch ein schönes Bild.

Wichtig ist eine ausreichende Bodenneigung, damit das Wasser gut abfließen kann. Am besten sollten in der Dusche zwei Personen gut Platz haben. Sie ist ab einer Größe von 1,5 x1,5 Metern rollstuhlgerecht, gut bewegen kann man sich darin ab einer Größe von 1,30 x 90 Zentimetern. Wellnesseffekte erzielen die verschiedensten Brausevarianten, von der Regenbrause, Seitenbrause bis hin zur Schwallbrause. Ein Klappsitz in der Dusche ist nicht nur für Senioren, sondern auch für alle anderen Nutzer ein bequemes Detail, das zum Beispiel die Fußpflege vereinfacht.

Der Waschtisch muss nicht, kann aber je nach Bedarf, unterfahrbar sein. Doppelwaschbecken lohnen sich, wenn mehrere Personen das Badezimmer benutzen.
Die Armaturen im Bad sollten leicht erreichbar sein. Viele funktionieren bereits per Sensor und sind so auch praktisch bedienbar. Ob im Badezimmer oder im separaten WC: Hängetoiletten bieten den Komfort, dass sie in einer bequemen Höhe (46 – 48 Zentimeter) montiert werden können. Ohne Wendemöglichkeit für einen Rollstuhl betragen die Mindestmaße für die Toilette 1,55 x 1,55 Meter.

Ein vollständig behindertenfreundliches WC benötigt eine Raumtiefe von 2,15 m.

Tipp: Denken Sie über Ihre gewohnten Abläufe im Badezimmer nach! Planen Sie zum Beispiel die Handtuchhaken für Ihre Duschhandtücher griffbereit direkt an der Dusche, um unnötige Wege durch das Badezimmer zu vermeiden.

UNFÄLLEN VORBEUGEN
Stürze sind die häufigste Unfallursache im Haushalt. Nicht selten passieren sie im nassen Badezimmer. Rutschfeste Fliesen und Oberflächen sind daher das Um und Auf im Bad. Auch Badteppiche brauchen eine rutschfeste Unterlage.

Haltegriffe werden zumindest bei der Toilette, in der Badewanne und in der Dusche installiert. Haltegriffe können problemlos nachgerüstet werden.
Im Vorhinein muss die Tragfähigkeit der betroffenen Wände überprüft werden, damit die Halterungen auch festsitzen. Auch die Badezimmermöbel müssen fest montiert sein. Lose Schränke und Kästen haben im Badezimmer nichts verloren.Runde statt eckige Formen bergen weniger Verletzungspotential bei eventuellen Stürzen.

Auch bei der Wassertemperatur ist Vorsicht geboten. Eine Thermostatarmatur mit Heißwassersperre verhindert, dass man sich versehentlich verbrüht.
Ausreichend Licht wird im Alter immer wichtiger. Die Beleuchtung im Bad sollte daher so komfortabel und hell wie möglich sein. Licht mit Bewegungsmelder macht dem leidigen Tasten nach dem Lichtschalter ein Ende. Auch nachts findet man sicherer den Weg ins Badezimmer.

Tipp: Eine Fußbodenheizung trocknet Wasserflecken schneller. Sie macht das Bad sicherer und sorgt für warme Füße.

shutterstock_578933482

TECHNISCHE HILFEN UND SPEZIALEFFEKTE
Technik im Badezimmer kann in vielen Situationen entlasten und bietet zusätzlichen Komfort. Oder erzeugt einfach die passende Stimmung und macht Spaß.
Wer mag es morgens nicht gern angenehm warm, schon beim Betreten des Badezimmers? Einfache Zeitschaltuhren regeln das automatisch. Per Fernbedienung lassen sich Jalousien öffnen oder auch Musik im Badezimmer steuern. Berührungslose Armaturen sind nicht nur praktisch zu bedienen, sondern auch hygienischer. Sicherheit geben versenkbare Haltegriffe und bewegungsgesteuerte Lichtquellen. Sie helfen auch Unfälle zu vermeiden.

Apropos Licht: Moderne LED-Technik bringt Beleuchtung in die Dusche. Und zwar in Form von Farb- und Lichtduschen mit beleuchteten Duschköpfen. Licht und Wasser mischen sich dabei kunstvoll, höchster Duschgenuss ist angesagt. Auch Armaturen gibt es bereits mit farbigen Lichtspielen. Für Abwechslung im Badezimmer ist also gesorgt.

Fotos: ©VIGOUR, ©ELEMENTS, Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Das SeneCura Angebot für mehr Lebensfreude

Im Kräuterdorf Söchau sorgt man mit ganz speziellen Angeboten und individueller Betreuung für ein Zuhause zum Wohlfühlen.

„Die Sicherheit und Geborgenheit der Bewohnerinnen und Bewohner ist unser oberstes Ziel“, betont Ingrid Colombo, Hausleiterin im SeneCura Sozialzentrum Söchau Haus Kamille. Das SeneCura Pflegeteam ist rund um die Uhr für Sie da und geht individuell auf Ihre Bedürfnisse ein. Ein buntes Programm an Aktivitäten sorgt für Geselligkeit und Lebensfreude. Durch den Besuch von Kindergarten- und Schulkindern wird die Kamille zum lebendigen Treffpunkt der Generationen.

Aktiv in bester Gesellschaft
Von der beliebten wöchentlichen Koch-und Bastelrunde über Gedächtnis- und Bewegungstraining, traditionelle Feste im Jahreskreis wie dem Erdäpfelfest oder „Maroni und Sturm“ bis zu Ausflügen ins schöne oststeirische Umland: Für alle ist etwas dabei. Besonders gerne helfen die Bewohnerinnen und Bewohner im Garten mit. Auch das gemeinsame Kochen nach Rezepten, die die Bewohner zur Verfügung stellen, bietet Gelegenheit für einen gemütlichen Plausch vor dem kulinarischen Genuss.
Walking-Runden mit der hauseigenen Physiotherapeutin, Qi Gong in der Gruppe oder Kinoabende mit alten Filmen und Popcorn bieten eine Vielfalt an möglichen Freizeitaktivitäten.

Herzenswunsch, Urlaubsaustausch, Candle-Light-Dinner
Eine Schifffahrt auf dem Wörthersee, ein Treffen mit alten Freunden, ein Theaterbesuch in Graz… „Mit den Herzenswünschen erfüllen wir Bewohnerinnen und Bewohnern kleine und große Wünsche und sorgen für schöne Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben“, freut sich Ingrid Colombo. Wie der Urlaubsaustausch, bei dem man Urlaub an einem anderen SeneCura Standort verbringt oder das Candle-Light-Dinner, bei dem das Haubenlokal ins Haus geholt wird, tragen diese ganz speziellen SeneCura Angebote zu mehr Lebensfreude bei.

SeneCura Sozialzentrum Söchau
Haus Kamille GmbH
Mag. Ingrid Colombo
8362 Söchau 23 | +43 3387-22 25-940
soechau@senecura.at
www.soechau.senecura.at

Foto: SeneCura

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

In Würde altern

Interview mit Mag. Daniela Dirnböck

Mag. Daniela Dirnböck
Geschäftsführerin
 OMR Prim. Dr. Günter Nebel
Gründer der SANLAS Holding

Frau Mag. Daniela Dirnböck, Sie sind Geschäftsführerin aller Pflegeeinrichtungen bei der SANLAS Holding. Wie haben sich die Bereiche Pflege, Betreuung und Rehabilitation in den vergangenen Jahren entwickelt? Welche Veränderungen konnten Sie beobachten?
Ich bin seit einigen Jahren als Leitung für den Bereich der Pflege innerhalb der SANLAS Holding verantwortlich und kenne die Entwicklung der Alten- und Pflegeeinrichtungen insbesondere in der Steiermark seit dem Jahr 1990. Damals galten Senioren- und Altenheime noch als Beherbergungsbetriebe und wurden dem Bereich der Gastronomie zugeordnet. Die Entwicklung der letzten 25-30 Jahre hat eine enorme Qualitätssteigerung in Richtung Professionalisierung in der Pflege mit sich gebracht. Unter der Leitung von Prim. Dr. Günter Nebel war die SANLAS Holding stets bemüht, als Mitglied diverser Fachverbände an vielen dieser Veränderungen mitzuwirken. Dennoch stellen die laufenden gesellschaftlichen und die rasanten technologischen Anforderungen sowie die demografische Entwicklung das gesamte Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Vor allem gilt es, diese sich fortwährend ändernden Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen in Einklang zu bringen.
Es stellt sich beispielhaft auch die Frage, wie die digitale Arbeit der Pflege künftig aussieht. Inwieweit können Pflegetätigkeiten tatsächlich durch Technik erleichtert werden? Für mich eindeutig ist, dass die Digitalisierung die Wichtigkeit des Menschen vor allem im Alten- und Pflegebereich nicht gänzlich ersetzen wird können.

Die SANLAS Holding zählt zu den wichtigsten Gesundheitsanbietern in Österreich. Wie viele Standorte betreiben Sie aktuell? Denken Sie an einen weiteren Ausbau Ihrer Standorte?
Die SANLAS Holding betreibt aktuell 10 medizinische Einrichtungen: 3 Rehabilitationskliniken in Laßnitzhöhe, St. Radegund und Hollenburg, eine ambulante Rehabilitationseinrichtung in Bruck an der Mur, ein Belegspital in Graz und 5 Pflege- und Betreuungsheime. Unter diesen 5 Pflege- und Betreuungsheimen sind 4 für psychisch kranke Menschen und eines für SeniorInnen. Ein weiterer Ausbau unserer Standorte wird natürlich stets in Frage gestellt. Selbstverständlich müssen wir hierbei jedoch auf unsere vorhandenen Ressourcen achten und legen prinzipiell Wert auf Qualität statt Quantität.

Stichwort Kapazität in Pflege- und Betreuungsheimen: Über wie viele Pflegeplätze verfügt die SANLAS Holding steiermarkweit? Sehen Sie einen Mehrbedarf? Und in welcher Relation steht die Zahl der Pflegekräfte dazu?
In der Seniorenresidenz Eggenberg haben wir 133 Betten in Ein- und Zweibettzimmern. In unseren 4 Pflegeeinrichtungen für psychisch kranke Menschen haben wir insgesamt 414 Betten. Angesichts des mit Jänner 2018 österreichweit gefallenen Pflegeregresses, welcher bedeutet, dass bei Eintritt ins Pflegeheim der Staat nicht mehr auf das Vermögen der Betroffenen, sondern nur noch auf laufende Einkünfte und Sozialleistungen zugreifen darf, wird der Zustrom ins Pflegeheim sicherlich zunehmen und der Bedarf an Pflegeeinrichtungen steigen.In Anbetracht des enormen (und immer weiter steigenden) Fachkräftemangels im Pflegebereich setzen wir deshalb verstärkt auf die Aus-, Fort-, und Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen, um bestmöglich auf die individuellen Erfordernisse von BewohnerInnen eingehen zu können und ihrem Bedürfnis nach qualitativ hochwertiger, empathischer Pflege entsprechen zu können.

Welche Pflichten haben Ihrer Meinung nach Alten- und Pflegeheime?
Wir sehen unsere Pflichten darin, auf die Interessen und Bedürfnisse unserer BewohnerInnen zu achten und darauf einzugehen. Dafür haben wir in der Seniorenresidenz Eggenberg ein umfassendes Beschäftigungsprogramm, das beispielsweise einen Ausflug in das nahegelegene Schloss Eggenberg beinhaltet. Wir möchten damit auch die Selbstständigkeit der BewohnerInnen bestmöglich gewährleisten und fördern. Zudem ist die Sterbebegleitung von BewohnerInnen eine unserer Pflichten in der Pflege.

Wo gibt es aktuell Handlungsbedarf in den Bereichen Pflege und Betreuung? Und wenn Sie einen Blick in die Zukunft werfen, welche Herausforderungen erwarten uns in der Pflege und Betreuung älterer Menschen?
Nach der letzten Erhöhung des Personalschlüssels hat sich quantitativ eine Verbesserung in der Personalakquise ergeben. Es steht außer Frage, dass Qualität in der Pflege wichtig ist, man muss aber wissen, dass spezielle Wünsche und Anfragen kostenintensiv sind. Wir brauchen – wie bereits erwähnt – gut und breit ausgebildetes Personal in der Langzeitpflege. Die Bedürfnisse unserer BewohnerInnen verändern sich, was mich zum nächsten Punkt führt: Ausblick – die Zahl der multimorbiden Diagnosen und Demenzerkrankungen steigen stetig an. Da kommen neue Herausforderungen in der Pflege und Betreuung auf uns zu. Nicht nur physische sondern vor allem psychische Belastungen für BewohnerInnen, Angehörige und Personal steigen an.

SANLAS Holding GmbH
+43 (0) 3133 / 2274 – 9110
Parkstraße 11, 8010 Graz
www.sanlas.at

Fotos: SANLAS HOLDING, RP Photography Riedler Peter

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Rechtzeitig Umbauen für die Zukunft

Ob Neubau, Renovierung oder Modernisierung: Roth – die Handwerksmeister bieten optimale Lösungen für Ihr Projekt.

Sie wollen neu bauen, renovieren oder modernisieren und haben keine Lust, dazu verschiedene Firmen zu kontaktieren? Die Handwerksmeister von Roth erledigen das aus einer Hand. Familie Grill aus Gratwein hat auf das Know-how des Unternehmens gesetzt: Schlicht, aber hochwertig wurde das Bad im Einfamilienhaus modernisiert, bis auf die Außenwände komplett umgebaut und komfortabel ausgestattet. Farblich erscheint das neue Bad in einem klassischen Schwarz-Weiß-Kontrast. Ein eleganter Glaswaschtisch, eine Dusche mit natürlichem Licht direkt unter dem Dachflächenfenster sowie eine edle Stahl-Email-Badewanne sind die Highlights dieser Wohlfühl-Oase. Als weitere Besonderheit durchbricht eine beleuchtete Nische das Mauerwerk. Aber auch die gesamte Steuerung der Heizungs- und Elektrotechnik bis zur Wasserenthärtungsanlage wurde von den Roth-Profis fachgerecht durchgeführt. Sogar sämtliche Malerarbeiten im gesamten Haus.

HÖCHSTE QUALITÄT
Die Handwerksspezialisten bieten höchste Meisterqualität in den Bereichen Bad & Wellness, Heizen & Kühlen, Elektrotechnik, Solar & Photovoltaik, Innenausbau, Fliesen, Malen und Fenster. Alles aus einer Hand bedeutet, dass auch die Planung aus einem Guss erfolgt – von der Wasser- und Stromverlegung bis zur Beleuchtung. Roth – die Handwerksmeister – ein Team für alle Ihre Ausbauprojekte und 11 verschiedene Gewerke mit einem Ansprechpartner, der alles koordiniert! Das Unternehmen besteht aus rund 200 bestens ausgebildeten Mitarbeitern.

WOHNRAUMGESTALTUNG
In Sachen Wohnraumgestaltung erfüllen die Handwerksexperten von Roth neueste Standards und nachhaltige Trends, beispielsweise was eine im Alter benötigte Barrierefreiheit im Bad betrifft oder wenn es darum geht, allergikergeeignete Materialien einzusetzen.

ALLES AUS EINER HAND

Asset 3

  • In einem ersten Beratungsgespräch werden die Ideen gesammelt: Was sind die Wünsche, was ist möglich?
  • Dann wird ausgemessen, die Raumsituation festgestellt und ein 3-D-Plan erstellt, der das künftige Ergebnis zeigt.
  • Roth – die Handwerksmeister erstellen einen Kostenvoranschlag inklusive genauem Zeitplan.
  • Demontage, Entsorgung und natürlich die Endreiniung sind inkludiert.
  • Von der Installation (Wasser, Heizung, Elektro) über Fliesenverlegung bis hin zum Innenausbau und Malerarbeiten.

MODERN HEIZEN
Im Bereich Heizen und Kühlen ist das Unternehmen Profi, was Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung, Solaranlagen und alle anderen modernen Heizsysteme betrifft. Auch bei der immer aufwendiger werdenden Haustechnik kennen sich die Experten von Roth bestens aus. Sowohl wenn es um Komfort geht, aber auch bei Fragen zur zukunftsweisenden Energienutzung.

WOLLEN SIE AUCH IHREN WOHNRAUM MODERNISIEREN?
Kontaktieren Sie die Spezialisten von Roth – die Handwerksmeister und lassen Sie sich beraten. Oder besuchen Sie die 1.800 Quadratmeter großen Schauräume von Roth- die Handwerksmeister!

Graz:
Plüddemanngasse 67 |8010 Graz
Feldbach/Mühldorf:
Mühldorf-Gewerbepark 11 | 8330 Feldbach
Gleisdorf:
Pirching 95 | 8200 Hofstätten an der Raab
Gnas: Nr. 135 | 8342 Gnas

0810 / 001 003
www.ROTH-dieHandwerksmeister.at

Fotos: © Pixelmaker

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Hier leben Menschen und Erinnerungen auf

Erkrankt ein Familienmitglied an Demenz, geraten pflegende Angehörige oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Eine Tagesbetreuung bringt Erleichterung: Hier erleben Betroffene tagsüber Begleitung, Abwechslung und hochwertige Pflege. Die Angehörigen können sicher sein, dass Eltern oder Partner gut begleitet sind.

„Unsere Aktivitäten orientieren sich daran, was die Menschen immer schon gerne gemacht haben“ erklärt Leiterin Ingrid Ferstl. Beliebt sind Erzählrunden über alte Zeiten – über Wohnen, Kinder, den Beruf oder das erste Auto. Auch Bewegung macht Freude: Ein Spaziergang im Garten oder ein Kaffeehausbesuch wecken Erinnerungen. Wenn die Damen gemeinsam backen, duftet es im ganzen Raum wie früher. Die Tagesgäste sollen ihre Fähigkeiten solange wie möglich erhalten. „Das Brot noch selbst zu streichen und nicht abhängig zu sein“ hat für Ferstl mit Würde zu tun. Auch für die Angehörigen, die ihre Lieben am Abend abholen, haben Ferstl und ihr Team immer ein offenes Ohr.

Kontaktieren Sie uns gerne für einen Probetag! 0316 – 32 16 08 – 401 oder i.ferstl@diakoniewerk.at

Foto: Ulrike Rauch

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

Lebensqualität mit Demenz

Fakten, Möglichkeiten und Vorsorge – alles, was Sie als Betroffener oder Angehöriger wissen müssen.

Demenz bezeichnet, anders als oft angenommen, keine einheitliche Krankheit, sondern ein Syndrom. Man unterscheidet heute zwischen verschiedenen Demenzformen, deren Verlauf völlig unterschiedlich ausfällt. Die weitverbreitetste und auch bekannteste Form ist die Alzheimer Demenz. Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich gegenwärtig ca. 130.000 Personen mit einer möglichen Form von Demenz. Da sich dieser Anteil in Zukunft massiv erhöhen wird, auch aufgrund der Tatsache, dass das Höchstalter des Menschen kontinuierlich ansteigt, wird der richtige Umgang mit Demenz innerhalb der Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu einer Herausforderung werden. Eine höhere Sensibilisierung sowie breitgefächertes Wissen, nicht nur zum Thema Demenz, sondern und gerade auch über Präventivmaßnahmen, sind daher wesentlich. Das Hilfswerk widmet sich aus genau diesem Grund bis Ende 2019 dem Schwerpunktthema „Leben mit Demenz“.

Frühzeitige Erkennung und Vorsorge
Demenz entwickelt sich langsam, die Symptome (zunehmende Hilflosigkeit, Abhängigkeit, Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen) werden von Betroffenen und Angehörigen erst nach und nach wahrgenommen. Oft vergeht einige Zeit, bis sich der Verdacht schließlich festigt und man einen Arzt aufsucht. Die Diagnose ist für alle Beteiligten nicht leicht zu verarbeiten. Eine breite innere Gefühlspalette und die Tabuisierung der Thematik von außen, sind auf nachvollziehbare Weise beängstigend und belastend. Umso wichtiger ist es, möglichst frühzeitig vorbeugendes Training und Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

_N1A5311_1b

Welche Möglichkeiten haben Sie?
In vielen Fällen von Demenzerkrankungen kann ein Arzt eine medikamentöse Therapie verschreiben, um den Verlauf zu bremsen, und damit die Lebensqualität erhöhen. Betroffene können zusätzlich unterschiedliche Angebote in Anspruch nehmen. Diese reichen von speziell abgestimmter Begleitung über Pflege und Betreuung zu Hause, bis hin zu Tagesstätten und betreuten  Wohnformen.

Gemäß dem Hilfswerk Leitbild der Förderung und Unterstützung von Menschen in ihrem eigenen Zuhause wird der Fokus bei allen Leistungen auf ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben gelegt. Als  professioneller Pflege- und  Betreuungsdienst informieren die Mitarbeiter/-innen des Hilfswerks Steiermark, im Zuge der Betreuung, daher gerne über die Erkrankung, deren Verlauf und welche Optionen Sie zur Vorkehrung haben.

Sie haben Ihre Lebensqualität in der Hand
Das Hilfswerk Steiermark bietet, in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, als Zusatzangebot LIMA Einheiten an. LIMA steht für Lebensqualität im Alter und ist ein einfaches Trainingsprogramm für Menschen ab 65+, die für die eigene Lebensqualität nachhaltig etwas tun möchten. Zusätzlich bereitet das Training Freude und die Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu knüpfen, Ziel ist aber die Förderung von körperlichen und kognitiven Fähigkeiten. Psychomotorik-Training, kombiniert mit Gedächtnistraining führt erwiesenermaßen zu einer gesteigerten Merkfähigkeit, Informationsverarbeitung und einer Verzögerung der Entwicklung von dementiellen Symptomen.

Im Service-Bereich der Website www.hilfswerk-steiermark.at können Sie darüber hinaus die Informationsbroschüre zum Thema „Demenz Erkennen. Verstehen. Handeln.“ kostenlos bestellen.

Lima Training finden Sie an diesen Standorten in der Steiermark

Asset 3

Das Hilfswerk Steiermark bietet,
in Kooperation mit dem Katholischen
Bildungswerk, LIMA Einheiten an
folgenden Standorten an:

Mobile Dienste Eibiswald
03466 / 42616

Mobile Dienste Aflenzer Becken
03863 / 2048

Mobile Dienste Kainbach-Graz
0316 / 303972

Mobile Dienste Leibnitz Süd
03455 / 6969

Fotos: Hilfswerk

 

Beitrag veröffentlicht am 7. März 2018.

24-Stunden-Betreuung

Zu Hause, das ist der Ort, an dem die meisten Menschen ihren Alltag, ihren Lebensabend, verbringen möchten. Was aber, wenn die Gesundheit plötzlich nicht mehr mitspielt? Wenn Menschen zu „Betreuungsfällen“ werden und selbst die einfachsten, überlebensnotwendigen Verrichtungen nicht mehr allein bewältigt werden können? Wenn professionelle Unterstützung im Alltag benötigt wird, um in der gewohnten Umgebung, in den eigenen vier Wänden, bei vertrauten Menschen bleiben zu können? Angehörige können in dieser Situation oft nicht ausreichend aushelfen und gehen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die liebevolle und kompetente Betreuung erfordert Know- How, Erfahrung und Empathie. 24-Stunden-Betreuung ist ein Fulltimejob, von der ersten Minute an.

Andreas Herz, MSc
Vizepräsident WKO Steiermark

Oft macht man sich um Pflege und Betreuung erst Gedanken, wenn es einen selbst oder Angehörige betrifft. Und doch geht es uns alle etwas an. „Ob jung ob alt, niemand ist davor gefeit, zu erkranken und Pflege in Anspruch nehmen zu müssen“, erinnert Andreas Robert Herz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark und Fachgruppenobmann der „Personenberater und Personenbetreuer“. Meist sind es jedoch ältere Personen, die eine adäquate Betreuung benötigen. Die Zahl nimmt stetig zu und die Nachfrage nach professioneller Betreuung steigt. In Österreich steht ein qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot zur Verfügung. Es ist flexibel und maßgeschneidert an die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Personen. Je nach Anforderungen kann die Betreuung nur stundenweise, tageweise oder 24 Stunden zu Hause in Anspruch genommen werden.

DEN ALLTAG GEMEINSAM MEISTERN
Den Alltag gemeinsam meistern Eine 24-Stunden-Betreuung kommt dann zum Einsatz, wenn der Bedarf an Hilfe und Unterstützung so hoch ist, dass rund um die Uhr eine Betreuungsperson im Haushalt anwesend sein muss.

In der regulären und geförderten 24-Stunden-Betreuung dürfen nur Personen tätig sein, die entweder in einem Angestelltenverhältnis sind oder einen entsprechenden Gewerbeschein haben, der sie als qualifizierte Personenbetreuer ausweist. Viele Familien entscheiden sich aus Kostengründen in der Regel für eine Personenbetreuung auf selbstständiger Basis. Derzeit sind es in Österreich rund 80.000 Betreuerinnen, in der Steiermark 15.000. Grundsätzlich haben diese Frauen – es gibt nur ganz wenige Männer – für die zu betreuenden Personen das zu tun, was in einem Haushalt anfällt. Sie bereiten Mahlzeiten zu, erledigen Einkäufe, sonstige Besorgungen und Botengänge, reinigen Haus oder Wohnung, führen den Haushalt, waschen und bügeln die Wäsche, versorgen Pflanzen und Tiere, und verrichten auch scheinbar ganz banale Dinge wie regelmäßiges Lüften. Sie unterstützten zum Beispiel beim Anziehen oder Essen und gestalten den Tagesablauf mit. Gerade Personen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, kommen oft nicht mehr unter Leute. Die Betreuungsperson leistet nicht nur Gesellschaft, sie hilft auch dabei, Kontakte zu Freunden und Bekannten aufrecht zu erhalten, sowie am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Alle zu erbringenden Leistungen werden in einem Betreuungsvertrag festgehalten. Auch für den Notfall, oder Krankheitsfall wird mit den betreffenden Personen festgelegt, was genau zu tun ist. Die Betreuungsperson muss sich dann an diese Vereinbarungen halten.

Fakten

Asset 3

 Rund 600.000 ÖsterreicherInnen brauchen Unterstützung, um ihren Alltag zu meistern.

Etwa ein Viertel der Menschen ist heute schon älter als 60 – das sind über 2 Millionen. 2050 werden es 3 Millionen sein. Davon wird laut Experten ein Drittel, also rund 1 Million Menschen, Betreuung benötigen.

WIE FINDE ICH EINE GEEIGNETE BETREUUNG?
Oft geht es schnell und der Betreuungsfall tritt abrupt ein. So rasch wie möglich muss dann eine kompetente Betreuung gefunden werden. Das erfordert professionelle Unterstützung bei der Suche. In den meisten Fällen wenden sich Menschen, die auf der Suche nach einer geeigneten selbstständigen Personenbetreuerin oder einem Personenbetreuer sind, an ein Vermittlungsunternehmen. Durch ein dichtes berufliches Netzwerk, Erfahrung und organisatorisches Know-how können diese sehr rasch für die Anforderungen qualifizierte Betreuungspersonen vermitteln. Wichtig ist auch, dass man sich gegenseitig sympathisch ist und menschlich gut zusammenpasst. Immerhin soll man auf längere Zeit gut miteinander auskommen. Professionelle, seriöse Vermittlungsunternehmen unterstützen und begleiten auch bei Behördenwegen und helfen dabei, Förderungen und Zuschüsse zu beantragen. Sie informieren zudem über alle zulässigen Dienstleistungen innerhalb eines Betreuungsverhältnisses mit selbstständigen Personenbetreuerinnen und Personenbetreuern und über den Preis für ihre Vermittlungstätigkeit. Häufig bieten sie auch weitere Leistungen an. Sie sind etwa telefonisch erreichbar, veranlassen regelmäßige Qualitätsvisiten und dokumentieren die Betreuungstätigkeit laufend. Somit wird die hohe Qualität der Betreuung gewährleistet.

Nicht alle selbstständigen Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer arbeiten mit einer Vermittlungsagentur zusammen. Diese kann man persönlich kontaktieren. Ein unverbindliches Gespräch hilft, um sich ein Bild zu machen, sich kennenzulernen und die konkrete Betreuungssituation zu besprechen. Vor dem Abschluss eines Betreuungsvertrags informieren diese Personenbetreuerinnen bzw. Personenbetreuer umfassend über ihre Arbeit.

Achtung

Asset 3

Selbstständige PersonenbetreuerInnen dürfen potenzielle KundInnen nicht unaufgefordert zu Werbezwecken aufsuchen.

WAS KOSTET EINE 24-STUNDEN-BETREUUNG?
Das Honorar für eine Personenbetreuerin richtet sich danach, ob sie für eine oder zwei Personen da ist, und variiert je nach Pflegebedürftigkeit sowie Leistungen und Qualifikationen der BetreuerInnen. Hinzu kommen die monatlichen Sozialversicherungsabgaben und eine Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung, die monatlich zu bezahlen ist, deckt Schäden ab, die durch die PersonenbetreuerInnen entstanden sind. Sie gewährleistet auch eine Ersatzkraft für den Fall, dass eine Betreeungsperson ausfällt. Der Ersatz kommt in der Regel binnen 48 Stunden. Zum Start eines Betreuungsverhältnisses ist auch ein einmaliger Vermittlungs- und Einschulungsbeitrag fällig. Nicht zu vergessen ist der Sachaufwand für die Personenbetreuer. Die zu betreuende Person kommt für die Unterkunft und Verpflegung der BetreuerInnen auf. Dazu kommen je nach Vereinbarung noch die Fahrtkosten der Betreuungspersonen in ihre Heimat vor und nach jedem Turnus. Grundsätzlich sind diese Ausgaben als außergewöhnliche Belastung für jene absetzbar, die Steuern zahlen. Informationen gibt es beim Finanzministerium.

WIE BEKOMME ICH DIE GEFÖRDERTE 24-STUNDEN-BETREUUNG?
Wenn die betreuungsbedürftige Person Pflegegeld ab Stufe 3 bezieht und das monatliche Nettoeinkommen 2.500 Euro nicht übersteigt, hat sie – bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen – Anspruch auf eine Förderung. Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Wohnbeihilfe zählen nicht zum Einkommen. Auch das Vermögen der betreuungsbedürftigen Person wird nicht berücksichtigt. Die Förderung des Sozialministeriums beträgt bei zwei selbstständigen PersonenbetreuerInnen maximal 550 Euro im Monat.

Um die Förderung zu bekommen, muss auch nachgewiesen werden, dass die Betreuungsperson eine theoretische Ausbildung hat, die im Wesentlichen jener einer Heimhelferin/eines Heimhelfers entspricht. Oder es muss nachgewiesen werden, dass sie seit mindestens sechs Monaten die Betreuung der pflegebedürftigen Person sachgerecht durchgeführt hat, bzw. bestimmte pflegerische und/oder ärztliche Tätigkeiten nach Anordnung einer diplomierten Betreuungsperson oder einer Ärztin/eines Arztes ausübt.

PFLEGEGELD
Wer betreut werden muss und Hilfe braucht, kann beim Sozialministerium um Bundespflegegeld ansuchen. Dieses gibt es in 7 Stufen, die sich nach dem Betreuungsaufwand richten.

WAS BRAUCHT DIE BETREUUNGSPERSON?
Der Betreuungsperson muss für die Dauer des Turnus ein eigenes Zimmer oder mindestens ein abgetrennter Schlafbereich zur Verfügung stehen. Bad, WC und Küche dürfen von ihr mitbenützt werden. Kost und Logis sind für Pflegekräfte frei. Die Betreuungsperson ist nicht 24 Stunden im Einsatz, aber dienstbereit. Für eine gute Betreuung muss aber darauf geachtet werden, dass sich die Betreuungsperson erholen kann und zu ausreichend Schlaf kommt. Ihr steht auch eine gesetzliche Pause von 2 Stunden zu. Die Pflegekräfte kommen vorwiegend aus osteuropäischen Ländern (Slowakei, Rumänien, Ungarn) und haben dort meist selbst Familie, die sie in regelmäßigen Abständen besuchen möchten. Hier empfiehlt sich zwischen zwei Personen, am besten 14 tägig, zu wechseln. Das hat den Vorteil, dass während Urlaub oder krankheitsbedingter Verhinderung die Betreuung durch die zweite Betreuungsperson gesichert ist.

Pflegestufe Pflegebedarf in Stunden/Monat EUR/Monat
STUFE 1 mehr als 65 Stunden EUR 157,30
STUFE 2 mehr als 95 Stunden EUR 290,00
STUFE 3 mehr als 120 Stunden EUR 451,80
STUFE 4 mehr als 160 Stunden EUR 677,60
STUFE 5 mehr als 180 Stunden (bei außergewöhnlichem Pflegeaufwand) EUR 920,30
STUFE 6 mehr als 180 Stunden (wenn dauernd eine Pflegeperson anwesend sein muss) EUR 1.285,20
STUFE 7 mehr als 180 Stunden (Wenn Arme und Beine nicht bewegt werden können) EUR 1.285,20
Bei schweren Demenzfällen kann ein Erschwerniszuschlag gewährt werden. Quelle: www.sozialministerium.at

WIE SICHERE ICH MICH RECHTLICH AB?
Wurde eine geeignete Betreuungsperson gefunden müssen drei Verträge abgeschlossen werden.
Die Geschäftsbeziehung zwischen zu betreuenden Menschen bzw. ihren Angehörigen oder Vertretern und den selbstständigen Personenbetreuerinnen und -betreuern wird in einem schriftlichen Betreuungsvertrag geregelt. Hier sind alle vereinbarten und zu erbringenden Leistungen im Einzelnen genau aufgeschlüsselt. Der Betreuungsvertrag enthält verpflichtend auch Handlungsrichtlinien für Alltag und Notfall, etwa für den Fall einer Verschlechterung des Zustands einer zu betreuenden Person. Zwischen zu betreuenden Menschen bzw. ihren Angehörigen, Beauftragten oder Vertretungsbefugten und Vermittlungsunternehmen wird ein schriftlicher Vermittlungsvertrag abgeschlossen. Er beinhaltet neben der Vermittlung laufend erbrachte Leistungen wie die Bereitstellung einer Ersatzkraft bei einem Ausfall, die Unterstützung bei organisatorischen und bürokratischen Fragen, Qualitätskorntrollvisiten etc.
Auch das Vermittlungsunternehmen und die selbstständigen PersonenbetreuerInnen schließen einen schriftlichen Organisationsvertrag ab.

Die Verträge müssen in einer leicht verständlichen Sprache verfasst sein. In den Verträgen werden auch der Leistungsumfang, die Modalitäten von Zahlung und Kündigung bzw. Beendigung des Betreuungsvertrages, der Werklohn, die Verschwiegenheitspflicht, die Führung eines Haushaltbuchs, die Vertretung bei Krankheit oder Verhinderung, aber auch eine etwaige Geschenkannahme klar definiert sein. Vermittlungsunternehmen sowie die berufliche Interessenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich und ihre Länderorganisationen bieten Musterverträge in mehreren Sprachen an.

PFLEGEREGRESS
Kostenersatz für Leistungen in der stationären Pflege und Betreuung. Der Nationalrat hat im Sommer 2017 die Abschaffung des sogenannten Pflegeregresses beschlossen. Voraussichtlich ab Anfang 2018 müssen österreichweit pflegebedürftige Personen nicht mehr aus ihrem Vermögen einen Beitrag zu den Heim- und Betreuungskosten leisten. Was bleibt ist, dass von Personen, die die Heimkosten nicht bezahlen (können), bis zu 80 Prozent ihres monatlichen Einkommens aus der Pension und dem Pflegegeld einbehalten wird. Die 13. und 14. Monatszahlung verbleibt zur Gänze beim Heimbewohner. Der Angehörigenregress ist in der Steiermark schon früher, im Juli 2014, abgeschafft worden. Seither werden Angehörige nicht mehr automatisch an den Betreuungsund Pflegekosten eines pflegebedürftigen Menschen beteiligt. Eine wichtige Ausnahme von dieser Befreiung gibt es im Falle einer Unterhaltsvereinbarung etwa nach einer Scheidung. Dieser Rechtsanspruch, dass etwa der geschiedene Mann für seine Exfrau zahlen muss, besteht auch weiterhin.

Informationen

Asset 3

Detaillierte Informationen zum Thema Pflege finden Sie auch auf der Homepage der Fachgruppe „Personenberatung und Personenbetreuung“ unter www.daheimbetreut.at

Wussten Sie, dass ...

Asset 3

… die durchschnittliche Lebenserwartung von österreichischen Männern bei Geburt 2014 bei 78,9 Jahren lag? Bis 2030 wird mit einer Steigerung auf über 82 Jahre gerechnet.

… die durchschnittliche Lebenserwartung österreichischer Frauen 2014 bei 83,7 Jahren lag? Bis 2030 werden es 86,7 Jahre sein.

… derzeit ca. 115.000 bis 130.000 Demenzkranke in Österreich leben? Expertinnen und Experten rechnen mit einer Verdoppelung dieser Zahl.

… zwischen 2007 und 2015 in Österreich fast 170.000 Personen das Gewerbe der Personenbetreuung angemeldet haben?

… knapp 57.000 selbstständige Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer 2015 in Österreich aktiv tätig waren? Eine aufrechte Gewerbeberechtigung hatten sogar 77.000 Personenbetreuerinnen und Personenbetreuer.

Quelle: Statistik Austria

 

Beitrag veröffentlicht am 26. September 2017.

Förderung für barrierefreies und altengerechtes Sanieren

An alle, die Alltagstauglichkeit und Komfort in Haus und Wohnung verbessern möchten, richtet sich das Land Steiermark mit einem Förderprogramm.

WER BEKOMMT EINE FÖRDERUNG?
Hauseigentümer, Mieter, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte

WAS WIRD GEFÖRDERT?
Eigenheime (Ein- und Zweifamilienhäuser) und grundsätzlich alle Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus.

UNTER WELCHEN VORAUSSETZUNGEN WIRD GEFÖRDERT?

  • Eine Förderung ist nur für bestehenden Wohnraum möglich.
  • Eine Benützungsbewilligung muss vorliegen.
  • Die Wohnung muss ständig bewohnt werden (Hauptwohnsitz).
  • Verpflichtendes Beratungsgespräch vor Einreichung eines Förderungsansuchens mit dem Referat Bautechnik und Gestaltung.
  • Die Bauarbeiten dürfen erst nach Erhalt der schriftlichen Zustimmung der Förderungsabteilung begonnen werden.
  • Die Baumaßnahmen müssen von befugten Firmen durchgeführt werden. Eigenleistungen werden nicht gefördert.
  • Die Bauarbeiten sind innerhalb eines Jahres durchzuführen.

WELCHE MASSNAHMEN KÖNNEN GEFÖRDERT WERDEN?

  • Schaffung eines barrierefreien Zuganges zum Eigenheim bzw. zum Mehrfamilienwohnhaus (z.B. Entfernen von Stufen und Schwellen bei der Hauseingangstüre, Errichtung von Rampen oder Hebehilfen)
  • Gestaltung einer barrierefreien Wohnebene (z.B. Türverbreiterungen, Schwellenbeseitigungen, bauliche Maßnahmen zur Erreichung einer ausreichenden Bewegungsfläche für einen Rollstuhl oder Rollator) inkl. Sanitäreinheit (z.B. bodenebene Dusche oder Badewanne mit Einstiegshilfe, barrierefreies WC)

WIE UND IN WELCHER HÖHE WIRD GEFÖRDERT?
Pro Wohnung können maximal EUR 30.000,- bezuschusst werden. Die Förderung besteht wahlweise in der Gewährung eines nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschusses im Ausmaß von 30 % zu einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 14 Jahren oder in Form eines einmaligen Förderungsbeitrages im Ausmaß von 15 % der anerkannten Kosten.

Eine Kombination der Förderung „Maßnahmen für barrierefreie und altengerechte Wohnverhältnisse“ und „umfassende“ Sanierung ist nicht möglich.

WIE UND WO KOMME ICH ZUR FÖRDERUNG?
Vor dem Ansuchen um eine Förderung ist ein Beratungsgespräch im Referat Bautechnik und Gestaltung Voraussetzung! In begründeten Ausnahmefällen wie etwa ein weiter Anfahrtsweg und Pflegefall zu Hause, kann dieses Gespräch auch per E-Mail abgewickelt werden. Sollten Sie Interesse an einer Förderung für barrierefreie und altengerechte Sanierung haben, wenden Sie sich bitte an folgende Beratungsstelle:

Beratungsstelle

Asset 3

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

FA Energie und Wohnbau

Referat Bautechnik und Gestaltung:
E-Mail: wohnbau@stmk.gv.at
Telefon: +43 (316) 877-4479
www.wohnbau.steiermark.at

 

Beitrag veröffentlicht am 29. September 2017.

Foto: Shutterstock

Das Taxi für Senioren

DIE SENIORiNNEN VON GLEISDORF GENIEßEN MIT DEM 1 EURO TAXI IHRE NEUGEWONNENE LEBENSQUALITÄT.

Christoph Stark
Bürgermeister Gleisdorf
Peter Schiefer
Vize-Bürgermeister Gleisdorf

Ein Seniorentaxi um einen Euro. Das ist ein überzeugendes Angebot, das die Stadt Gleisdorf ihren älteren BürgerInnen macht. An drei Tagen in der Woche, Montag, Mittwoch und Samstag, befährt das Taxi zu fixen Zeiten bestimmte Routen in dem flächenmäßig weitläufigen Stadtgebiet mit seinen Ortsgemeinden und Seitentälern. Es fährt die Fahrgäste zu den gewünschten Orten, die an der jeweiligen Route liegen. Zwar ist das kein Taxi im herkömmlichen Sinn, das man sich jederzeit bestellen kann und das einen überall hinfährt. Dennoch deckt das Seniorentaxi einen großen Teil des Mobilitätsbedarfes der SeniorInnen ab und kommt bei seinen KundInnen sehr gut an.

„Diese Einrichtung wurde auf Initiative der SeniorInnen vor 20 Jahren installiert“, erinnert sich Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark (ÖVP). Es war ein großer Wunsch des Seniorenbeirates der Stadt, den die Verantwortlichen schließlich Anfang 1998 umsetzten. Monatlich nehmen bereits mehr als 180 KundInnen das ­Seniorentaxi in Anspruch. „Der Betrieb wird aus Mitteln der Stadt finanziert, weil der Fahrpreis von einem Euro natürlich mehr eine Geste sein soll, als ein Kostenbeitrag“, erläutert Gemeinderätin Birgit Ferstl vom Referat für Familien, Generationen und Gesundheit. Seit rund 20 Jahren gibt es das Seniorentaxi in Nitscha – im Zuge der Fusion mit Gleisdorf wurde das Seniorentaxi der Firma FLORIAN aus Eggersdorf weitergeführt. Aufgrund der größeren Entfernungen zahlen die Fahrgäste aus Nitscha rund zwei Euro.

Meist wollen die SeniorInnen mit dem Taxi ins Stadtzentrum der 10.000-Einwohner-Stadt kommen. Immerhin befinden sich dort die beiden Apotheken der Stadt. „Aber auch die traditionellen Kaufhäuser der Stadt sind Ziel der Senioren und profitieren vom Seniorentaxi“, weiß Vizebürgermeister Peter Schiefer (ÖVP). Die Einrichtung ist aber nicht nur eine Mobilitätshilfe, sondern weit mehr. Die Menschen können nicht nur Erledigungen machen oder den Friedhof besuchen, sondern kommen auch aus ihrer Einsamkeit heraus. Durch die neu gewonnene Mobilität, welche das Seniorentaxi bringt, haben sich sogar regelmäßige und gut besuchte Kaffeerunden gebildet. Zum Erfolg trägt auch bei, dass das Seniorentaxi der GleisdorferInnen auch samstags fährt und seine Fahrgäste nicht im Stich lässt, wenn ein Feiertag die Regelung durchkreuzt.

Um die ältere Generation ist die Stadt Gleisdorf sehr bemüht. Die hohe Steuerkraft der Industrie- und Handelsstadt kommt den Senioren in der Stadt und in den dazu gehörigen Gemeinden in vielfacher Gestalt zugute. Mindestens zwei Mal im Jahr trifft sich die Stadtspitze mit den Vertretern des Seniorenbeirates und erfährt so unmittelbar, wo der Schuh drückt. Fragen zur Mobilität haben sich da früh als Hauptwünsche herausgestellt.
Regelmäßig werden auch Ausflüge angeboten. Zu den zwei großen Feiern für die SeniorInnen steht ein Abholservice zur Verfügung. Da kann es schon vorkommen, dass der große Saal des Forum Kloster bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Stolz sind viele GleisdorferInnen auch auf ihre gut besuchte Seniorentanzgruppe. Montags und jeden zweiten Donnerstag wird geprobt und getanzt, was das Zeug hält.

Mit dieser Vielfalt an Angeboten und Einrichtungen bietet die Stadt Gleisdorf auch seinen BürgerInnen im fortgeschrittenen Alter die Möglichkeit, ihren Alltag aktiv zu gestalten und mobil zu bleiben.

Fotos: Stadtgemeinde Gleisdorf; Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 30. Oktober 2017.

Wohnen ohne Hindernisse

Komfort und Sicherheit im Wohnbereich werden mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Umbaumassnahmen müss en gut durchdacht werden und steigern neben der Lebensqualität auch den Wert des Wohnbereichs.

Die meisten Menschen möchten möglichst lange selbstständig in ihrem Zuhause bleiben und ihren gewohnten Lebensstil weiterführen. In Österreich leben aktuell rund 90 Prozent aller über 60-Jährigen in ihrer gewohnten Umgebung, also in Wohnungen oder Häusern, die ihnen seit Jahren vertraut sind. Die persönlichen Wohnbedürfnisse ändern sich jedoch im Laufe des Lebens. Das Alter bringt – früher oder später für jeden – körperliche Einschränkungen in der Beweglichkeit, beim Hören oder Sehen mit sich.

SICHER WOHNEN
Damit der Wohnbereich weiterhin bequem und vor allem auch sicher bleibt, ist das Beseitigen von Gefahrenquellen notwendig. Zu den häufigsten Unfallursachen älterer Menschen zu Hause zählen Stürze. So können zum Beispiel Treppenstufen unüberwindbare Hindernisse werden. Türschwellen, bodennahe Steckdosen, die Badewanne oder Dusche oder ein zu enges Bad können das Leben unnötig schwer machen. Je weniger Hindernisse es im Wohnbereich gibt, desto länger können ältere Menschen zu Hause wohnen.

KLUG PLANEN UND UMBAUEN
Nicht immer hat man schon frühzeitig an barrierefreie Verhältnisse im Wohnbereich gedacht. Häuser und Wohnungen lassen sich aber auch nachträglich durch gut geplante Umbaumaßnahmen altengerecht adaptieren.

seniorengerechte, barrierefreie Wohnung

Asset 3

Das BMVIT hat dazu eine Checkliste mit Kriterien für eine ideale Seniorenwohnung erstellt. Dazu zählen:

  • Ein barrierefreier Zugang zum Aufzug
  • Ein schwellenfreier Zugang zu allen Räumen
  • Türbreiten von mindestens 80 cm, besser 90cm
  • Gute, blendfreie Beleuchtung
  • Ausreichend Lichtschalter in 80 bis 110 cm Höhe
  • Steckdosen in mindestens 40 cm Höhe
  • bodenebene Dusche
  • Hochklappbare Stützgriffe und wandmontierte Winkelhaltegriffe für das WC
  • Verschiebbare Betten, die von drei Seiten zugänglich sind

TREPPEN UND SCHWELLEN
Schon vor dem Betreten des Wohnraumes beginnt die barrierefreie Gestaltung. Optimal ist ein ebenerdiger Eingang, sowie die Anordnung der Wohnräume auf einer Ebene. Für Treppen und Schwellen gibt es verschiedene Alternativen. Sie reichen von einfachen Rampen bis zum Einbau eines Treppenliftes. Sie können an die jeweilige Treppenform angepasst werden. Es gibt auch eigene Modelle für Personen die einen Rollstuhl nutzen.

Wichtig bei Treppen ist auch ein beidseitiger Handlauf.

AUSREICHEND BEWEGUNGSFLÄCHEN
Wer sich mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl fortbewegt, braucht genug Platz. Die Raumgröße ist vor allem in der Küche und im Badezimmer eine Herausforderung. Sie kann eventuell durch Zusammenlegung mit angrenzenden Abstellräumen vergrößert werden. Auch Türen und Durchgänge müssen gegebenenfalls verbreitert werden.

BAD UND WC
Besonders häufig muss das Badezimmer umgebaut werden. Badewannen benötigen Einstiegshilfen oder weichen überhaupt bodenebenen Duschen mit einer Sitzgelegenheit. Alle Armaturen sollten leicht erreichbar und bestenfalls berührungsgesteuert sein. Ratsam ist eine Heißwassersperre. Rutschfeste Fliesen und unterfahrbare Waschtische gehören ebenso zu einer barrierefreien Ausstattung. Das WC sollte in einer angenehmen Höhe montiert werden. Haltegriffe bieten Sicherheit beim Aufstehen. Wichtig ist auch, dass die Tür nach außen öffnet.

KÜCHE
Damit Kochen auch ohne fremde Hilfe möglich ist, müssen auch in der Küche besonders viele, oft kostspielige Anpassungen gemacht werden. Je nach Budget reichen die technischen Raffinessen so weit, dass sich ganze Küchenzeilen automatisch per Knopfdruck auf die Körperhöhe einstellen lassen. Optimalerweise ist die Küche so eingerichtet, dass alles gut erreichbar ist. Arbeitsf lächen, Kochstelle und Spüle sind unterfahrbar und im Idealfall übereck angeordnet. Schubladen und Auszüge ersetzen die Türen an den Schränken. Flexible Rollcontainer bieten genug Stauraum für Küchenutensilien. Die Spüle benötigt einen Temperaturbegrenzer. Steckdosen und Lichtschalter sollten in die Blende unterhalb der Arbeitsplatte integriert werden.

TAPETENWECHSEL
Umbaumaßnahmen können auch dafür genutzt werden um veraltete Bereiche in der Wohnung oder im Haus rundum zu erneuern. Das Badezimmer kann zB. im Zuge der Sanierung nicht nur barrierefrei, sondern auch zu einer ganz persönlichen Wellness-Oase gestaltet werden. Auch in der Küche lohnt es sich, alte Geräte durch neue zu ersetzen. Sinnvolle Modernisierung und Umbaumaßnahmen heben nicht nur deutlich die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden, sondern auch den Wert der Wohnung oder des Hauses.

Foto: Shutterstock

 

Beitrag veröffentlicht am 29. September 2017.