Stress sinkt, Sorgen wachsen

Lebenswertgefühl trotz Corona gestiegen, viele haben fallweise psychische Probleme,  Spazierengehen „Stresskiller“ Nummer Eins – die Ergebnisse einer Umfrage.

Corona verändert das heimische Gesundheitsbewusstsein, hat eine Umfrage der Allianz zu Tage gefördert. „Die Österreicherinnen und Österreicher betrachten ihr Leben auch in der Corona-Krise als sehr lebenswert. Gleichauf mit der Familie ist Gesundheit zum wichtigsten Faktor des Lebens geworden“, so Christoph Marek, Vorstand der Allianz Österreich im Zuge des neu erschienenen Allianz Gesundheitsbarometers.

hrend der Stress – privat wie beruflich – eher zurückgegangen ist, sind die Sorgen deutlich gewachsen. Bereits 68 Prozent sind fallweise von psychischen oder mentalen Problemen betroffen. Den Arztbesuch scheut immer noch jeder Vierte, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Gleichzeitig sind Ärzte neben dem Internet die häufigste Informationsquelle. 63 Prozent der Bevölkerung achten mehr als bisher auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen.

Zugenommen hat in dieser Zeit auch der Stellenwert von Familie, Freunden und sozialen Kontakten, der noch vor Karriere, Partnerschaft und Freizeit liegt. 54 Prozent der Befragten gaben an, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken und auf ausreichend Schlaf zu achten. 72 Prozent der Menschen fühlen sich insgesamt gesund – ein Wert, der seit Jahren weitgehend konstant geblieben ist. In erstaunliche Höhen ist während Corona aber das allgemeine Lebenswertgefühl gestiegen, nicht zuletzt durch die teilweise Entschleunigung: 8,26 auf einer zehnstufigen Skala.

Das Gesundheitsbarometer zeigt auch die Kehrseite der Medaille. Gerade die 14-29- Jährigen fühlen sich oft mit ihren Problemen allein gelassen. Zehn Prozent der Befragten haben wiederkehrende Angststörungen und Panikattacken. Es ist davon auszugehen, dass die Krise in den vergangenen Monaten diesen Negativtrend stark befeuert hat. Die Angst vor einer Corona-Infektion innerhalb der Familie ist mit 41 Prozent größer als die Angst, sich selbst anzustecken – davor fürchten sich laut Umfrage 29 Prozent.

11 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über 14 Jahren, also rund 800.000 Personen, fühlen sich akut Burnout-gefährdet. Ab 50 Jahren nimmt die Burnout-Gefahr deutlich ab, nachdem sie in den Jahren unmittelbar davor offenbar am höchsten gewesen ist. Als „Stresskiller“ Nummer Eins gilt für rund die Hälfte aller Befragten das Spazierengehen und Wandern in der Natur, auch das längere Schlafen als wirksames Mittel gegen Stress wurde im Corona-Jahr von vielen wiederentdeckt.

Die Umfrage wurde vom Market-Institut im Auftrag der Allianz Österreich als Online-Befragung durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren.

 

Elke-Jauk-Offner
Beitrag veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Bildquelle: Shutterstock

Lizzi und Elisabeth: Ein Solo für Zwei

Elisabeth Engstler wurde heuer 60 und ist flotter denn je. Sie hofft, mit ihrem neuen Solo-Programm bald wieder auf der Bühne stehen zu können und coacht Seniorinnen und Senioren für ein Musical, das im Frühjahr Premiere hat.

Elisabeth Engstler betritt beschwingt und sommerlich gebräunt den Kurpark Mödling, den sie als Treffpunkt vorgeschlagen hat. Tochter Amelie und der Hund begleiten sie. Die gebürtige Kärntnerin und Wahl-Niederösterreicherin ist heuer 60 geworden, was ihr nichts auszumachen scheint. Begeistert erzählt sie vom Musical „Onkel Harry“, bei dem Peter Färber und Alfons Haider die Hauptrollen spielen und sonst nur Laiendarsteller der Generation 60plus auf der Bühne stehen. Ein Beweis, dass diese Generation alles andere als alt, gebrechlich und verstaubt sei, sagt Engstler. Die Premiere hätte eigentlich im Oktober stattfinden sollen und wurde nun auf das Frühjahr 2021 verschoben. „Hoffentlich geht alles gut, mit Corona weiß man ja nie.“ 

Corona hat auch ihr Herzensprojekt „Lizzi und Elisabeth. Ein Solo für 2“ auf Eis gelegt. Gemeinsam mit dem Musiker Goran Mikulec verbringt sie viel Zeit im Wohnzimmer, um Melodien für ihre Liedtexte zu finden. Eigentlich hätte das Projekt schon vor drei Jahren fertig sein sollen, aber es kam das Musical „I am from Austria“ dazwischen, in dem Engstler eine der Hauptrollen spielte. Mit Teilen von „Lizzi und Elisabeth“ stand sie schon einmal auf der Bühne und gerade der zweite Programmteil, in dem sie persönliche Lieder darbot, sei sehr gut angekommen. „Schreiben’s doch mal etwas für uns Frauen, unsere Sorgen und Nöte“, sagte eine Besucherin nach der Veranstaltung zu ihr. Gesagt, getan, und alles ein bisserl selbstironisch. Wann das Programm zur Aufführung kommen wird, steht wegen Corona noch in den Sternen. „Sonst überlege ich mir andere Auftrittsmöglichkeiten, wir Künstler müssen kreativ sein“, sagt Engstler und fügt nachdenklich hinzu: „Es ist unglaublich schade, was mit unserem großartigen Kulturerbe in Österreich gerade passiert. Das müsste viel mehr gestützt werden.“
Apropos: Wie möchte sie angesprochen werden? Mit Lizzi oder mit Elisabeth? „Ich höre auf beides.“ 

„Ich finde es fürchterlich, wenn man anderen Menschen vorschreiben will, wie sie zu leben haben!“

Im Mai wurde Elisabeth Engstler 60, das Älterwerden nimmt sie mit Gelassenheit. Ihre Oma sei ein „sehr lustiges Weiberle“ gewesen, eine „lustige Alte“ wolle auch sie werden – mit innerer Ruhe versteht sich. Sie möchte sich auch in Zukunft nichts vorschreiben lassen. „Ich finde es fürchterlich, wenn andere Menschen festlegen, wie man zu leben hat! Wer bitte kann über Andere urteilen, wie der oder die zu sein hat? Das beginnt ja schon beim Wort ,Erziehung’, niemand kann und soll an Kindern ziehen!“ Freilich sei man als Mutter versucht, Kindern zu raten, was besser für diese sei. 

„Aber weiß man wirklich, was besser ist? Als Erwachsener weiß man das ja für sich oft selbst nicht einmal. Liebe ist das Kind der Freiheit und nichts anderes! Wir sollten stattdessen aufmerksamer sein.“ 

Als Kind wuchs sie in einem Hotel in Velden auf, der Vater war Arzt und hatte im Wohnhaus der Familie seine Ordination. Die kleine Lizzi sang gern, war in Velden im Kirchenchor. Weil die Familie bis ins 14. Jahrhundert fast nur Ärzte hervorgebracht hatte, wollte sie nach der Matura Medizin studieren („Ich habe schon als Kind Bäume geheilt.“) Aber wie so oft kommt es im Leben anders. In Wien, während des Medizin-Studiums, verdiente sie sich etwas Geld in einem Studentenjob, in dem sie im Chor in einem Studio sang. Dort wurde sie gefragt, ob sie nicht auf ein Probeband singen möchte. So kam es zum Gesangsduo „Mess“ mit Michael Scheickl, das mit seinem Lied „Sonntag“ am 24. April 1982 in Harrogate, Großbritannien Österreich im Song-Contest vertrat. Der erste öffentliche Auftritt vor 300 Millionen Menschen, und das mit erst 21 Jahren! 

Das Erlebnis sei großartig gewesen, im Vorfeld gab es zu Ehren der Teilnehmer ein opulentes Mittelalterfest auf einem Schloss, mit vielen schönen Kostümen, Pfauen auf den Bäumen und in Livreen servierendes Personal. Etwas einschüchternd fand sie hingegen die Rückkehr nach Österreich, als der Flughafen gesperrt werden musste, weil Tausende Fans dorthin stürmten, um das Duo zu begrüßen. „Sonntag“ war wochenlang Nummer 1 in den Ö3-Charts, Engstler wurde über Nacht berühmt. 

Weil Engstler findet, dass man das, was man tut, auch gelernt haben sollte, begann sie, auf der Wiener Musikuniversität Gesang zu studieren, ein Jahr lang sogar parallel zum Medizinstudium. Als sie am Ende ihrer Studienzeit am Burgtheater im Musical „Valerie“ die Hauptrolle spielte, wurde eine Redakteurin des ORF auf sie aufmerksam und lud sie zu einer Audition ein. Sie ergriff – zunächst aus Neugierde – die Chance und moderierte Kinder- und Jugendsendungen, später den „Ferienexpress“, zwei Stunden Liveprogramm, jeden Tag aus einer anderen Stadt. Engstler erinnert sich gern an ihre Gesprächspartner, etwa an Karlheinz Böhm oder José Carreras. Als sehr schönes Interview ist ihr ein Gespräch mit Klaus Maria Brandauer in Erinnerung geblieben, der als nicht immer einfacher Interviewpartner gilt. „Ich musste einspringen und hatte keine Zeit, mich vorzubereiten. Das habe ich Herrn Brandauer gesagt, er meinte nur: ,Wenn sie mir das sagen, dann ist das kein Problem’. Es war eines der besten Gespräche, die ich jemals hatte.“ Ob sie Lampenfieber plagt? „Ich neige nicht dazu, weil ich es auch nicht mag. Das bringt nichts“, sagt sie. „Manches Mal kann man es auch nicht verhindern. Mich rettet da die Neugierde. Und natürlich eine gute Vorbereitung auf den Gast.“ 

Die Entertainerin lässt sich auf ihr Leben ein. Kraft und Energie gab ihr der Job als ORF-Moderatorin, als die sie stets tolle Quoten hatte und viel positiven Zuspruch des Publikums erfahren habe. Diese Rolle als positive Kraftquelle auch für Andere hat sie immer ernst genommen und sogar eine Coachingausbildung absolviert. Kraft schöpft sie zudem beim Rückzug in ihr privates Leben mit Tochter Amelie und Hündin Betty, mit der sie gerne und lange spazieren geht, sie kocht, isst und genießt gern. Authentizität ist eine Eigenschaft, die Elisabeth Engstler wichtig ist, auch wenn sie, wie andere auch, ihre Masken habe, die sie von Zeit zu Zeit aufsetze. „Wenn wir dann einmal weise und erleuchtet sind, betreten wir dieses Zimmer und lachen über all diese Masken, die wir trugen“, sagt sie. Weisheit ist für sie keine Altersfrage. „Ich sehe das bei meiner Tochter, wie weise diese Generation in vielen Dingen ist, wie sehr sie große Dinge erkennen kann.“ 

„Ich bin heute glücklicher, weil ich meine Mitte gefunden habe.“

Ob sie noch einmal jung sein möchte? „Nein!“, ruft Engstler. Etwas jünger wäre gut, weil die Zeit nach hinten länger sei, auch wenn niemand wisse, wie lange das dann sei. „Und ein bisserl weniger Falten um den Mund wären auch nicht schlecht, damit der Lippenstift nicht verrinnt. Das mit den Falten ist ein Fehler im System, finden Sie nicht auch?“ Freilich kokettiert Frau Engstler damit. Sie sei heute glücklicher als früher, sagt sie, „weil ich meine Mitte gefunden habe“. Auch wenn es Höhen und Tiefen noch immer gebe, würden sich gewisse Sorgen relativieren, nicht zuletzt, weil man besser damit umgehen könne als in jungen Jahren. Wobei: Das mit der Gelassenheit gelingt ihr nicht immer, „mich ficht noch immer viel zu viel an.“ 

Das Schreiben von Liedtexten sei hier heilsam. Oft seien es auch zufällige Begegnungen, die das Leben schöner machten. Einmal, als sie sehr betrübt („Ich bin Stier und neige damit noch mehr als andere Künstler zu Existenzängsten“) mit ihrem Hund spazieren ging, kam ihr ein Ehepaar entgegen. Der Herr begrüßte sie mit den Worten: „Frau Engstler, Sie schauen sehr traurig. Ich möchte Ihnen nur sagen, dass wenn Sie im Fernsehen sind, bei uns das Licht aufgeht.“

 

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Daniela Müller
Beitrag veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Bildquelle: Clara Buchberger

Die älteste Teenagerin der Welt

Die New Yorkerin Iris Apfel ist mit ihren 99 Jahren eine gefeierte Stilikone. Bunt, schrill, aber alles mit Humor, das ist ihre Devise. Eine Geschichte über das Sichtbarsein im hohen Alter.

Iris Apfel rechnet nie mit irgendetwas. Sie tut einfach und richtet sich nach ihrem Bauchgefühl. „Wenn etwas aufregend und interessant klingt, tue ich das – und mache mir später Gedanken.“ Im Vorjahr erschien ein Bildband über den „Rara Avis“, den seltenen Vogel, wie es auf Lateinisch heißt. Die Frau aus New York City mit der Riesenbrille und Armen voller Armreifen hat es mit weit über 90 auf einige Cover von Zeitschriften und zu einem Modelvertrag gebracht. Im August wurde die gefeierte Stilikone 99 Jahre.

Dass der Lebensabend so turbulent werden würde, damit rechnete die studierte Kunsthistorikerin und Innenarchitektin nicht. Mit ihrem Mann Carl führte sie in New York ab 1950 das Unternehmen „Old World Weavers“, das in einer eigenen Weberei Wohntextilien herstellte. Greta Garbo war eine Kundin, der Vatikan und das Weiße Haus. Ihre enge private und berufliche Verknüpfung kommentierte sie einst mit: „Alles funktioniert. Man muss es nur wollen.“ Auf die Frage, ob der Mann einmal eine Affäre hatte, antwortet sie: „Was weiß ich? Das ist sein Problem, nicht meines.“

 Die Affinität zur Mode habe sie von der Mutter, die nach der Geburt der Tochter das Studium aufgegeben und eine Boutique eröffnet hatte. Iris Apfel kauft Mode, wie es ihr gefällt, auch am Flohmarkt. In ihrer Biografie schreibt sie von einem Flohmarktbesuch in Europa, bei dem sie ein originalverpacktes und nicht getragenes Messgewand aus dem 19. Jahrhundert gefunden hatte, mit rubinrotem Samt und großflächigem Seidenbroché. Sie wollte das natürlich tragen, was dem Mann sehr missfiel. Erst als eine bekannte Modejournalistin auf sie zukam und vom Stück schwärmte, willigte der Gatte ein. Der Stoff kam später in die Linie ihres Unternehmens, sie ließ daraus Hosen und Slipper anfertigen. Eine andere Anekdote: Als in den 1940er-Jahren die ersten Jeans auf den Markt kamen, wollte Apfel auch eine. Die gab es aber nur in Läden für Arbeitsbekleidung, und das nur für große Männer. Mehrfach besuchte Apfel so einen Laden und fragte nach der Möglichkeit einer Änderung auf ihre Größe. Sie wurde immer abgewiesen, bis ein Verkäufer Mitleid hatte: Er bestellte ihr eine Hose für Jungen. An diese Stelle passt ein Zitat aus dem Buch: „Die meisten Leute schwimmen am liebsten mit dem Strom, das ist einfacher. Aber es ist nicht so interessant.“ 

„Die Stadt macht ein geriatrisches Starlet aus mir.“

Iris und Carl Apfel waren gern gesehene Gäste in der New Yorker Society, auch, nachdem sie 1993 ihr Unternehmen verkauft hatten. Als Anfang des Jahrtausends der Kurator des Metropolitan Museums anklopfte, er möchte eine Ausstellung mit ihren Outfits und dem Schmuck machen, sagte sie zögernd zu. 2005 wurde die Ausstellung „Rara Avis“ eröffnet, von den Feuilletons gelobt und letztlich avancierte die Schau zum Besuchererfolg. Und Iris Apfel war weit über New York hinaus bekannt. 

Die Stadt mache ein „geriatrisches Starlet“ aus ihr, meinte sie dabei ironisch. Sie nutzte den Ruhm, kreierte mit 90 ihre eigene Make-up-Reihe, spielte in Werbespots mit, stand Modell für eine Iris-Apfel-Barbie, die 1996 auf den Markt kam, und unterzeichnete im Vorjahr einen Modelvertrag in der Agentur, die auch Kate Moss und Giselle Bündchen unter Vertrag haben. 2015 starb ihr geliebter Ehemann, mit dem sie 66 Jahre verheiratet war. Ihr Geheimnis für eine gute Ehe? Humor, Respekt voreinander, dem anderen Raum geben, nicht immer einer Meinung sein zu wollen, nie die eigenen Perspektiven aufgeben wollen, nie die Abenteuerlust für gemeinsame Tätigkeiten verlieren, kreativ sein, nicht kleinlich sein und vor allem auch mal Dinge tun, die der Partner nicht unbedingt für gut heißt. Und ihm das auch zuzugestehen.

Buchempfehlung: Iris Apfel – Stil ist keine Frage des Alters, erschienen 2019 im Verlag Midas Collection

 

Daniela Müller
Beitrag veröffentlicht am 12. Oktober 2020
Bildquelle: Gregory Zäch

Corona in der Schule

0,1 Prozent der Schüler und Lehrer wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Das Vorgehen in Kindergärten und Schulen bei Auftreten eines CoV-Falls oder eines Verdachtsfalls wird in den Bundesländern weitgehend einheitlich gehandhabt. Verdachtsfälle werden isoliert und bleiben bis zur Abklärung abgesondert.

1.218 Schülerinnen und Schüler und 178 Lehrende sind mit Stand Dienstag in Österreich positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie das Bildungsministerium per Aussendung bekanntgegeben hat. Das sind laut jeweils rund 0,1 Prozent der 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler bzw. der 123.000 Lehrerinnen und Lehrer. Dazu kommen noch 51 positive Fälle unter dem Verwaltungspersonal.

Die meisten gemeldeten Fälle gab es in Wien mit 557 aktuell CoV-positiven Schülern und 64 Lehrern, gefolgt von Ober- und Niederösterreich.

 

Elke Jauk-Offner
Beitrag veröffentlicht am 2. Oktober 2020
Bildquelle: Shutterstock

Rückenschmerzen Adé!

Muskelaufbau ohne Schwitzen!

Viele Menschen leiden – bedingt durch überwiegend sitzende Tätigkeiten – an chronischen Rückenschmerzen. Physiotherapeuten empfehlen ein konsequentes Training der Bauchmuskulatur, jedoch ist dies nicht immer für jeden umsetzbar. Zusätzlich verlieren wir ab dem 30. Lebensjahr ca. 1 % an Muskelmasse pro Jahr, wodurch sich der Stoffwechsel verlangsamt und sich unerwünschte Fettpolster bilden. Zur Aufrechterhaltung der Muskulatur ist es somit wichtig, gerade mit zunehmendem Alter besonders auf ein entsprechendes Training zu achten. 

„Ich freue mich darüber, meine Patienten mit EMSCULPT® glücklich zu machen.“

Fr. Dr. Braun de Praun, Sie setzen auf einen völlig anderen Ansatz des Muskelaufbaus und der Körperformung: EMSCULPT®. Worum handelt es sich dabei? 
Frau Dr. Braun de Praun: EMSCULPT® ist das weltweit einzige, nicht invasive Verfahren, welches mittels Magnetwellen gleichzeitig Muskeln aufbaut und Fett reduziert. Es wurde ursprünglich zur Behandlung von Muskelatrophien entwickelt und wird mittlerweile zur Stärkung und Straffung der Bauch-, Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur eingesetzt. Der Effekt einer halbstündigen Sitzung entspricht etwa dem von 20.000 Sit-ups, ohne Schmerzen, ohne Ausfallszeiten und ohne Nebenwirkungen.

Wie sicher ist dieses Verfahren?
EMSCULPT® ist von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen und durch mehrere Studien belegt. Es erzeugt ein einzigartiges Magnetfeld, das die gesamte Muskelgruppe bis in die Tiefe durchdringt – im Gegensatz zu herkömmlichen Stromgeräten wie EMS.

Führt eine trainierte Muskulatur automatisch zu einer verbesserten Fettverbrennung?
Davon ist auszugehen, denn die beanspruchte Muskulatur wird in weiterer Folge nicht nur umgebaut, sondern es verändert sich der gesamte Muskelstoffwechsel. Durch den erhöhten Energiebedarf wird auch nach der Behandlung nachhaltig Fett verbrannt.

„Mein Motto ist: Feel good – look good!“

Wann sehen Sie die ersten Resultate und welche Patienten sind nicht geeignet für die Behandlung?
Bereits nach der vierten Behandlung nach drei Wochen kann man schon schöne Ergebnisse sehen. Um diese langfristig zu erhalten, empfehle ich einen gesunden Lebensstil und moderate Bewegung.

EMSCULPT® darf nicht angewandt werden bei Trägern von Herzschrittmachern und metallischen Implantaten. Blutverdünnende Mittel sollten vorher nach Rücksprache mit dem behandelten Arzt abgesetzt werden. Somit
können Patienten nicht nur ihre Rückenschmerzen verlieren, sondern gewinnen auch gezielt eine bessere Körpersilhouette.

 

EMSCULPT®
Muskelaufbau und Fettreduktion durch Magnetwellen

  durchschnittlich 16 % Zunahme an Muskelmasse
  19 % Fettabnahme
  -4 cm Umfangreduktion
  deutliche, subjektive Verringerung von Rückenschmerzen
  zur Straffung von Bauch, Gesäß und Oberschenkel
  zur Definition von Oberarmen
  30-minütige Behandlungsdauer á 2 x  pro Woche
  keine Schmerzen, keine Operation, keine Ausfallszeiten
  sicher und effektiv

 

Beitrag veröffentlicht am 30. September 2020
Bilder: Mathias Kniepeiss / beigestellt
Entgeltliche Einschaltung

Horoskop | Waage

Die Waage schätzt Harmonie und geht einem Streit gern aus dem Weg. Mit dem Älterwerden kommen Waage-Geborene besser mit sich selbst zurecht. Was sie brauchen: einen geschmackvollen Ort des Rückzugs und Wohlbefindens.

Von Natur aus sind junge Waagegeborene oft sehr harmoniebedürftig. Heftige Diskussionen und Streitereien wollen Sie auf jeden Fall vermeiden. Daher gehen sie die Dinge oft von der Kehrseite aus an, denn das direkte Voranstürmen liegt ihnen nicht. Geschickt setzen sie ihren Charme ein und bitten ganz lieb um Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wichtiges Thema für sie. Daher verfügen Waagegeborene auch über viele Freundschaften, denn alleine sein liegt ihnen nicht. Wenn das Horoskop nichts Gegenteiliges aussagt, dann finden wir hier das Prinzip der Harmonie, des Charmes, der Komplimente  und der Ästhetik. Hier werden Dinge diplomatisch angegangen und Worte schön formuliert.

Wenn dann die Jahre ins Land ziehen und man schon auf ein etwas längeres Leben zurückblicken kann, ändert sich so Einiges. Das Talent der Diplomatie wird perfektioniert und man zeigt ein Lächeln, obwohl dieses Lächeln eigentlich ein „Zähnezeigen“ symbolisiert. Da Waagegeborene sich nicht gerne unbeliebt machen, ist das ihr Weg, um ans Ziel zu gelangen. Die Taktik des Schachspielens wenden sie im täglichen Leben an und sind daher den meisten Menschen immer einen Zug voraus. Geschickt kennen sie immer jemanden, der ihnen bei ihren Problemen hilft und sich für sie einsetzt. Wenn ein Konflikt nicht geschickt umgangen werden kann, dann zeigt sich die Lernaufgabe der Waage. Dann muss sie sich behaupten, durchsetzen und entscheiden und das ist nicht leicht für sie. Ein ganz wichtiges Thema ist Partnerschaft, denn alleine fühlen sie sich unvollständig.

Die erwachsenen Waagegeborenen haben gelernt, ihre Angelegenheiten selbständig zu regeln. Sie sind weder auf ihre Umwelt, noch auf Partnerschaft angewiesen und können daher auch gut alleine leben. Sie haben gelernt, einem Streit nicht aus dem Wege zu gehen und sind auch klug genug, um unterscheiden zu können, ob Diplomatie oder Beharrlichkeit einsetzt wird. Da sie sich auch in der Welt der Kunst und Schönheit am wohlsten fühlen, wird das Zuhause ein geschmackvoller Ort des Wohlbefindens. Sich mit lieben Freunden zu treffen wird ihnen immer am Herzen liegen und sie sind in jeder Gesellschaft ein gern gesehener Gast.

In diesem Sinne: Carpe diem

 

Beitrag veröffentlicht am 28. September 2020
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Liebevolle Betreuung für fellige Freunde

Hund, Katz’ und Co. sind nicht umsonst die besten Freunde des Menschen. Doch oft ist guter Rat teuer, wenn Herrchen oder Frauchen sich einmal nicht um den vierbeinigen Liebling kümmern können. Wenn Urlaub oder Krankheit in die Quere kommen, springen professionelle Helfer ein: die gewerblichen Tierbetreuer. Und auch für das tierische Wohlbefinden und die fellige Schönheit oder wenn Probleme auftreten gibt es echte Profis.

Leo ist ein aufgeweckter Golden Retriever, der viel Schwung ins Leben seines Besitzers bringt. Doch als das Herrchen plötzlich wegen einer Operation ins Krankenhaus muss, findet er in seinem Umfeld niemanden, der sich auf die Schnelle zutraut, sich um sein Tier zu kümmern. Auch ein Urlaub stellt Tierhalter vor ein ähnliches Problem: Wer kümmert sich richtig um unsere Katze, meinen Hund? „Hier kommen die professionellen Tierbetreuer und Tierpensionen ins Spiel. Bei ihnen sind unsere besten Freunde auch in besten Händen“, berichtet Sabine Macherhammer von der Fachgruppe der persönlichen Dienstleiter in der WKO Steiermark. Sie ist ihres Zeichens Tierpsychologin und weiß, wie wichtig der professionelle Umgang mit den zu betreuenden Tieren ist. Tierbetreuer kommen entweder mobil ins Haus und Tierpensionen bieten einen rundum Service an. „In den Hotels speziell für Vierbeiner wird der Hund artgerecht ernährt und hat, wenn möglich, Kontakt zu Artgenossen. Dabei lernt er auch das soziale Verhalten in einem Rudel“, weiß die Expertin.

Glückliche Vierbeiner: gut gepflegt und richtig trainiert

Profi-Angebote rund ums Tier umfassen auch Schönheit und Wellness. Schließlich soll es unseren Lieblingen ja auch seelisch gut gehen. Und wenn das Fell nach einer professionellen Wäsche glänzt, freuen sich auch Herrchen und Frauchen. „Tierschönheitspfleger bieten Fellpflege und artgerechte Frisuren für Hunde und Katzen“, berichtet Sabine Macherhammer. Dass es den Tieren gut geht, steht dabei immer im Mittelpunkt. „Ein ganz wichtiger Berufszweig in unserer Fachgruppe sind die Tiertrainer“, so Macherhammer weiter. „Sie trainieren Tiere etwa für besondere Aufgaben, zum Beispiel um sie zu Blindenhunden, Rettungshunden oder Therapiehunden auszubilden. Sie arbeiten aber auch mit sogenannten ‚Problemhunden‘, damit sich Mensch und Hund richtig verstehen.“ Auch tierische Stars für Film und Fernsehen werden von den Tiertrainern ausgebildet. „Artgerechter Umgang und das Wohlbefinden der Tiere stehen bei dieser anspruchsvollen Arbeit immer im Vordergrund“, betont die Tierpsychologin.

 

 

Beitrag veröffentlicht am 6. Juni 2020
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Das Glück in der Steiermark | Seniorenstudie

Abenteuer Alter legt die erste steirische Seniorenstudie vor. Sie zeigt: Rund 70 % der junggebliebenen Steirer und Steirerinnen sind mit ihrem Leben zufrieden, es gibt aber auch Schattenseiten. Ein Schaufenster ins Leben und ein ernster Appell an die Politik.

Erstmals haben wir für unsere Leser in einer Umfrage erhoben, wie es den 250.000 SeniorInnen über 60 Jahren in der Steiermark geht. Das Ergebnis der Seniorenstudie ist erfreulich, manche Details machen aber nachdenklich. So sind erstaunliche 70 Prozent der Befragten mit ihrer persönlichen Lebensqualität zufrieden, in hohem Grad gesund, aktiv und reiselustig. Man könnte sagen, sie empfinden Glück im Leben. Zu viele beklagen aber auch finanzielle Nöte, gesundheitliche Sorgen oder Einsamkeit, andere wiederum planen teure Reisen. Der hohe Grad an Zufriedenheit der älteren Generation mit ihren Lebensumständen ist nicht gleichmäßig über die ganze Generation verteilt. Auf dem Land bezeichnen mehr als 80 % der Befragten ihre persönliche Lebensqualität als sehr hoch oder hoch. Im städtischen Raum sind es rund 57 %, also deutlich weniger.

Der wichtigste Faktor für die überwiegend gute Stimmung in dieser Generation ist nach der Studie, dass die SteirerInnen mit der Pensionierung viel Souveränität zurück gewinnen. Sie können frei über ihre Zeit entscheiden, sind frei von Arbeitsdruck und beruflichen Verpflichtungen und können sich eigenen Bedürfnissen, der Familie, Freunden und Hobbys widmen. Der Übergang in die Pension bringt auf jeden Fall große Veränderungen mit sich. Fast 35 % der Befragten empfinden dadurch keine nachteiligen Wirkungen, doch fast 25 % hadern damit, dass sie seit dem Pensionsantritt weniger Geld zur Verfügung haben. Keine andere negative Veränderung wurde von den Befragten auch nur annähernd so oft genannt. Die Seniorenstudie zeigt der Politik hier, dass es Handlungsbedarf gibt.

16,9 % der Befragten gaben an, dass sie sich seit der Pensionierung sehr einschränken müssen, weitere 33,1 % berichteten von Einschränkungen, die aber nicht so heftig sind. Die finanzielle Anspannung hat Folgen. Diese Gruppe erfährt Formen der Altersdiskriminierung etwa bei der Bank oder der Versicherung. Und fast 19 % der steirischen Pensionisten gehen einer berufsähnlichen und bezahlten Tätigkeit nach, und zwar durchschnittlich mehr als sechs Stunden pro Woche. Neben der Geldsorgen von zu vielen älteren SteirerInnen wiegt auch die Einsamkeit schwer, dazu die nachlassende Gesundheit und das Empfinden, im Leben nur noch wenig Sinn zu sehen. Ein Drittel in dieser Altersgruppe sagte, dass sie gesundheitliche Probleme haben. Die anderen zwei Drittel fühlen sich sehr gesund oder gesund. Sogar mehr als 90 % fühlen sich geistig voll fit. Dazu gehören wohl Angehörige einer speziellen Gruppierung. 12,3 % der befragten älteren Steirerinnen erklärten, schon eine Schönheits-OP gehabt zu haben. Weitere 6,5 % haben eine geplant.

Der hohe Grad an körperlichem und geistigem Wohlbefinden hängt entscheidend damit zusammen, was die älteren SteirerInnen in ihrer Freizeit machen. 65 % der Befragten treiben nach eigenen Angaben zumindest halbwegs regelmäßig Sport. Am häufigsten bei den möglichen Mehrfachnennungen wurden Spaziergänge mit oder ohne Nordic Walking-Ausrüstung genannt (46 %), gefolgt von Wandern/Bergsteigen (35 %) und Radfahren (33 %). Die Seniorenstudie hat die konkreten Lebenssituationen der Generation durchforstet, etwa die wichtige Frage der Mobilität. Erwartungsgemäß ist der eigene Pkw ab einem Haushaltseinkommen von 1.500 Euro eine Selbstverständlichkeit. Im Schnitt haben 74,1 % ein Auto, auf dem Land sogar 86 %. Deshalb ist das eigene Auto für 81,8 % der Befragten das mit Abstand am häufigsten benutzte Verkehrsmittel. 24,8 % setzen sich in öffentliche Verkehrsmittel, 8,9 % sind mit dem Rad unterwegs.

Zum aktiven Lebensabend gehört auch bei der älteren Generation das Reisen. Für 81,3 % ist es normal, auf Urlaub und auf Reisen zu gehen. 80 % von ihnen bevorzugen die Steiermark und andere Bundesländer Österreichs, deutlich weniger (16,7 %) zieht es nach Übersee. Fast zwei Drittel der Reisen haben die Senioren laut Studie mit dem Auto unternommen, 42 % per Flugzeug und fast ein Viertel vertraute sich einem Reisebus an. Bemerkenswert: Immerhin 13,7 % der Befragten verbringt die kalte Jahreszeit regelmäßig in wärmeren Weltgegenden.

Absolut auf der Höhe der Zeit ist der Umgang der älteren Generation mit den Medien, ergab die Seniorenstudie. Bei den traditionellen Medien Tageszeitung, Radio und Fernsehen ergibt sich das erwartbare Bild einer großen Treue zu den Portalen mit starkem Regionalbezug. Daneben sind die älteren SteirerInnen aber längst in der digitalen Medienwelt angekommen. Sie surfen und chatten im Schnitt 1,9 Stunden pro Tag. Sogar Befragte über 70 Jahren sind im Schnitt 1,7 Stunden täglich online. Bei den sozialen Medien liegt Whatsapp klar voran. Erstaunliche 72,8 % der Befragten gaben an, diesen Dienst zu nutzen.

Bemerkenswert ist das Ergebnis der Seniorenstudie hinsichtlich der jetzigen und der gewünschten Wohnsituation der älteren SteirerInnen. Derzeit leben 97 % in einem Haus oder in einer Wohnung, entweder zur Miete oder im Eigentum. 55 % von ihnen schließen einen Wohnungswechsel aus, aber mit 28,7 % scheinen auffallend viele in dieser Hinsicht flexibel zu sein. Sie können sich eine andere – wohl bessere – Wohnsituation vorstellen. Laut Seniorenstudie sind sie sogar zu einer durchaus radikalen Verhaltensänderung bereit. Auf die Frage, wie die künftige Wohnsituation beschaffen sein soll, gab knapp die Hälfte an, mit einer betreuten Wohneinrichtung oder einem Platz in einem Heim zu liebäugeln. Zehntausende ältere Mitbürger sind also bereit, ihre jetzige Wohnung oder das Eigenheim gegen eine Form des betreuten Wohnens zu tauschen. Der Steiermark steht also ein gewaltiger Wandel auf dem Wohnungsmarkt für Senioren und bei der Betreuung bevor. Gesellschaft und Politik müssen dafür Antworten finden.

Der drohenden Vereinsamung zu entfliehen, ist in dieser Generation ein großes Thema. Die Kontaktsuche, um den eigenen Freundeskreis zu erweitern, geschieht offenbar auch heute überwiegend auf traditionelle, zwischenmenschliche Art. Laut Seniorenstudie suchen Männer nach der Pension Anschluss eher bei Vereinen, Frauen bevorzugen ehrenamtliche Tätigkeiten. 8,8 % setzen nach eigenen Angaben auf Kontakte über Dating-Plattformen im Internet. Ähnliche gering entwickelt ist noch das Wissen über Seniorenportale im Internet. 5 % nutzen solche Plattformen, 6,6 % kennen unser Magazin „Abenteuer Alter“ zumindest dem Namen nach.

Beim Essen sind die steirischen SeniorInnen überwiegend konservativ, laut Studie bevorzugen sie traditionelle Hausmannskost. Die Frauen sind da neugieriger und  gesundheitsbewusster. Jede fünfte der Befragten ernährt sich hauptsächlich vegetarisch, vegan oder nach Art der Flexitarier. Bei den Männern ist der Anteil halb so hoch.
Eingehend widmet sich die Steirische Seniorenstudie dem Wertegerüst der älteren Generation. Es dominieren Lebenswerte, die mit Beziehungen zu tun haben, wie Hilfsbereitschaft, Loyalität oder Verantwortungsbewusstsein. Wichtig ist den Älteren Sicherheit und sie hoffen auf Zufriedenheit. Umweltschutz oder Gleichberechtigung sind hingegen keine ganz wichtigen Werte. Glaube und Religion drohen genauso unter die Räder zu geraten wie die Verbundenheit mit der Heimat. Allerdings geht knapp die Hälfte der steirischen SeniorInnen hin und wieder in Tracht aus dem Haus – Städter erstaunlicherweise öfter als Landbewohner.
Auf die Frage, ob sie in ihrem Leben noch etwas erleben oder tun wollen, fiel zwei Drittel spontan offenbar nicht viel ein. Viele liebäugeln immerhin mit einer großen Reise. Es gibt aber auch ganz Lebenslustige, die wollen gar auswandern, noch einmal ein Rennauto fahren oder mit dem Fallschirm springen.

Information zur großen „Steirischen Seniorenstudie“:
Die Generationen-Plattform „Abenteuer Alter“ hat die „Steirische Seniorenstudie“ in Auftrag gegeben. Erstellt hat sie Ende 2019 das Institut bmm (Brandstätter Matuschkowitz Marketing) aufgrund von rund 250 persönlichen Gesprächen mit Personen über 60 Jahren. Die Schwankungsbreite der Prozentangaben beträgt +/- 6,3%. 

 

Beitrag veröffentlicht am 5. Juni 2020
Bildquelle: Shutterstock

Mondhoroskop | 1. Juni-Woche

Am Wochenbeginn steht der Mond in der Waage und gemeinsam mit der rückläufigen Venus richten die beiden ihr Augenmerk auf zwischenmenschliche Beziehungen. Gegenseitiges aufeinander zugehen und Rücksichtnahme stehen im Mittelpunkt und Diskussionen sollten auf jeden Fall vermieden werden. Der streitlustige Mars wirft zusätzlich einen Spannungsaspekt auf die gesellige Venus und erhöht die Gefahr von Auseinandersetzungen. Am Mittwoch wandert der Mond in den Skorpion und die genannten Themen erhalten noch mehr Brisanz. Unterstützung gibt es vom Merkur im Krebs, welcher mit Empathie und einfühlsamen Worten dann doch noch Harmonie in das Geschehen bringen kann. Der Schützemond bringt ab Donnerstagabend Erleichterung, da er mit seiner von Grund auf optimistischen Haltung und Vergnügtheit die Dinge aus einer völlig neuen Perspektive erscheinen lässt und großzügig über banale Angelegenheiten hinwegsehen kann. Spaß und Ausgelassenheit sollten jetzt im Vordergrund stehen. Kursänderung gibt es ab Samstagabend, denn dann sollten Sie nicht zu viel feiern, die Konsequenzen würden Sie, dank eines Mondes im Steinbock, länger spüren als normal. Wenn Sie Saturn Respekt zollen wollen, dann erledigen Sie am Sonntag liegengebliebenes, sie werden sehen, wie wohl Sie sich nach getaner Arbeit fühlen werden.

Tipp für die Geburtstagskinder der Woche:
Achten Sie in diesem Lebensjahr auf Ihre Energiereserven und gönnen Sie sich genügend Auszeiten.

Astrozuckerl:
Am 5. Juni findet eine, mit dem Auge wenig wahrnehmbare Halbschatten-Mondfinsternis statt. Dieser Vollmond, auch Erdbeermond genannt, wird genau um 21:12 Uhr sein.

 

Beitrag veröffentlicht am 2. Juni 2020
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