Mehr Sicherheit, mehr Service, mehr Lebensqualität

Je höher die Anzahl der Lebensjahre, desto mehr Arzneimittel werden häufig eingenommen. Alexandra Mandl, Vizepräsidentin der Steirischen Apothekerkammer, klärt über die Bedeutung von Medikationsmanagement auf – und warum eigenmächtige Änderungen bei der Tabletteneinnahme nicht ratsam sind und bei Grapefruitsaft und Milch besondere Vorsicht geboten ist.


Alexandra Mandl

Warum müssen ältere Menschen häufig so viele verschiedene Medikamente einnehmen?

Mandl: Allein die Anzahl der 100-Jährigen hat sich in der Steiermark in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Immer mehr Menschen werden immer älter, aber sie werden nicht gesund älter. Sie können unter Abnützungserscheinungen leiden, unter hohem Blutdruck, erhöhten Blutzucker-, Blutfett- oder Harnsäurewerten, die Niere arbeitet nicht mehr so gut, das Herz wird schwächer. Für jede dieser Erkrankungen gibt es auf Basis der evidenzbasierten Medizin Behandlungsschemata, die bestimmte Arzneimittel beinhalten. Doch ein Arzneimittel allein reicht dabei oft nicht aus. Um den Blutdruck ausreichend und gut zu senken, setzt man statt eines hoch dosierten mehrere niedrig dosierte Medikamente ein. Sie greifen an unterschiedlichen Stellen im Organismus ein, sind so verträglicher und man erzielt ein besseres Ergebnis. Im Laufe der Jahre nimmt so die Anzahl der eingenommenen Medikamente ständig zu.

Was ist daher bei einer derartigen Häufung zu empfehlen?

Mandl: Es wäre wünschenswert, einmal im Jahr eine Aufstellung der aktuell eingenommen Arzneimittel zu machen. Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel sollten in diese Betrachtung miteinbezogen werden. Es gilt zu überprüfen, ob alle Medikamente noch angezeigt sind, ob die Dosierung nach wie vor passt oder Änderungen notwendig sind, weil beispielsweise die Niere nicht mehr so gut arbeitet. Gerade bei Blutdruckpräparaten werden oft ergänzend weitere Wirkstoffe verschrieben. Man kann jedoch statt mit drei Blutdrucksenkern zu drei unterschiedlichen Tageszeiten den gleichen Effekt mit nur einer Tablette erzielen, die alle drei Wirkstoffe enthält und damit auch die Lebensqualität des Patienten verbessern.

Werden die empfohlenen Handlungsanweisungen gut befolgt?

Mandl: Ältere Menschen sind bei der Einnahme ihrer Arzneien eigentlich sehr konsequent, sie halten aufgrund eines flexibleren, geregelten Tagesablaufes auch die empfohlenen Zeiten besser ein als berufstätige Menschen. Allerdings sollte nicht der ganze Tagesablauf nur nach der Einnahme der Medikamente ausgerichtet sein und zur Belastung werden.

Was verträgt sich bei unterschiedlichen Medikamenten nicht gut miteinander?

Mandl: Die gefährlichste Wechselwirkung ist eine Blutung. Sie kann eintreten, wenn gleichzeitig mehrere blutverdünnende Medikamente eingenommen werden. Dann besteht die Gefahr einer Blutung im Magen, im Darm, in der Niere oder im Gehirn. Wenn solche Medikamente bei Herzrhythmusstörungen gemeinsam mit bestimmten Antidepressiva und Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen eingenommen werden, sind das drei blutverdünnende Faktoren.

Bei welchen Kombinationen mit Nahrungsmitteln sollte man vorsichtig sein?

Mandl: Viele Arzneimittel werden in der Leber abgebaut. Dieser Abbau kann durch Grapefruitsaft blockiert werden. Er enthält Stoffe, welche die für den Abbau verantwortlichen Enzyme in der Leber blockieren. Dadurch werden etwa blutdrucksenkende Wirkstoffe langsamer abgebaut und sind am nächsten Tag noch immer im Körper in relevanten Mengen vorhanden. Setzt sich das so fort, kann es nach mehreren Tagen zu massiven Kreislaufproblemen kommen. Achtsam sein muss man zudem bei Milch und Milchprodukten. Das enthaltene Kalzium geht etwa mit Antibiotika im Magen-Darm-Trakt Bindungen ein. Diese bilden große Komplexe, die der Körper nicht mehr aufnehmen kann und beides wird daher ausgeschieden. Erhöhte Aufmerksamkeit ist zudem bei „Novel Food“ geboten. Neuartige Lebensmittel wie exotische Goji-Beeren sind in Kombination mit lebenswichtigen Medikamenten mit Vorsicht zu genießen.

Werden von Patienten eigenmächtig Änderungen bei der Einnahme vorgenommen?

Mandl: Unbeliebt sind Entwässerungsmittel, weil man häufig auf die Toilette muss. Sie werden gerne an Tagen, an denen die Patienten mehr unterwegs sind, weggelassen. Manche Patienten nehmen auch Arzneien zum Wochenende nicht ein, der Fachbegriff dafür heißt „Drug Holidays“. Betroffen sind zudem bestimmte Medikamente zur Behandlung von Diabetes, die als Nebenwirkung Blähungen verursachen können. Man kann Patienten beruhigen, dass die Nebenwirkungen abnehmen, wenn die Medikamente kontinuierlich eingenommen werden. Der Körper gewöhnt sich daran. Hier hilft es oft, eine Arznei einschleichend zu dosieren – entweder beginnt man mit einer niedrigeren Dosis oder startet abends, damit man Nebenwirkungen verschläft. Bei Personen ab 65 Jahren ist es ratsam, mit einer geringeren Dosierung zu starten und langsam zu steigern, wenn alles ausreichend gut vertragen wird. „Start low, go slow“ lautet hier der Leitsatz.

Was sind die größten Anliegen der Patienten?

Mandl: Ältere Menschen möchten ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten, das ist essenziell. Dazu gehört es auch, geistig fit zu bleiben. Und sie möchten möglichst wenige Arzneimittel schlucken. Eine Tablette kann allerdings einen ungesunden Lebenswandel nicht ungeschehen machen. Sport, Bewegung und Ernährung bleiben absolut wesentlich. Immer sollte auch die Frage gestellt werden, ob es für neue Beschwerden nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten gibt oder sie eine Nebenwirkung einer Arznei sein könnten. Mundtrockenheit ist so ein Thema. Da kann auf alle Fälle geholfen werden – mit befeuchtenden Lutschtabletten und Sprays oder sogar mit Ersatzspeichel. Man muss vielen Dingen einfach auf die Spur kommen und sie auch zum Thema machen. Und das können wir Apotheker!

 

Beitrag veröffentlicht am 09.06.2022

Vorhofflimmern ernst nehmen

Vorhofflimmern schränkt nicht nur die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität ein, die Rhythmusstörung erhöht das Risiko für einen Schlaganfall um das Fünffache. Prognosen zufolge wird sich die Anzahl der Betroffenen in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, betont Kardiologe Martin Manninger-Wünscher von der Med Uni Graz.


Martin Manninger-Wünscher

Was ist Vorhofflimmern überhaupt?

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Rhythmusstörung beim Erwachsenen. Normalerweise wird der Herzrhythmus durch einen Taktgeber im Herzvorhof, dem Sinusknoten, vorgegeben. Beim Vorhofflimmern kommt es zu einer chaotischen elektrischen Aktivierung und damit zu Vorhoffrequenzen von bis zu 600/min, welche auf die Herzkammern übergeleitet werden und dort oft zu einem schnellen Puls von 100 bis 180/min führen. Die Rhythmusstörung kann in kurzen, selbstlimitierten Episoden vorkommen oder stabil laufen, bis man sie zum Beispiel durch Medikamente unterbricht. Je länger und öfter sie läuft, desto länger und öfter wird sie in Zukunft wieder kommen. Am Anfang der Erkrankung wird die Rhythmusstörung durch einzelne Zellen ausgelöst, die in den Lungenvenen im linken Herzvorhof liegen. Je häufiger die Rhythmusstörung auftritt, desto mehr bauen sich die Herzvorhöfe um und immer mehr Bereiche können sie auslösen und aufrechterhalten.

Wie verbreitet ist diese Rhythmusstörung?

Vorhofflimmern betrifft weltweit zwei bis vier Prozent der Erwachsenen. Berechnungen zufolge soll sich die Rate in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. In Österreich sind rund 230.000 Patienten betroffen. Das Lebenszeitrisiko für 55-Jährige, Vorhofflimmern zu bekommen, liegt bei 1:3. Männer haben ein gering höheres Risiko. Die Häufigkeit ist bei Frauen und Männern aber ähnlich verteilt, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

Wer ist in besonderer Weise davon betroffen?

Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren zählen genetische Prädisposition, Alter, männliches Geschlecht und Ethnizität – Nicht-Kaukasier sind häufiger betroffen. Der Großteil der Risikofaktoren ist beeinflussbar, dazu zählen Herzklappenerkrankungen, Herzschwächen, koronare Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen, akute Erkrankungen oder Operationen, Inaktivität oder übermäßige Aktivität, hohe Blutfette, Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, obstruktive Schlafapnoe, Autoimmunerkrankungen, COPD, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und Bluthochdruck.

Welche Symptome machen sich bei Vorhofflimmern im Alltag bemerkbar?

Die Wahrnehmung ist sehr unterschiedlich. Manche Betroffene spüren jede kurze Episode und sind dadurch stark beeinträchtigt. Andere spüren die Rhythmusstörung gar nicht und werden erst durch eine Komplikation, etwa einen Schlaganfall oder eine Herzschwäche, symptomatisch. Der Handlungsbedarf hängt stark vom Stadium der Erkrankung ab. Ist Vorhofflimmern noch nicht bekannt, ist es wichtig, während der laufenden Rhythmusstörung ein EKG zu schreiben, um die Diagnose zu bestätigen. Wenn es bereits bekannt ist und die Basistherapie schon besteht, hängt der Handlungsbedarf davon ab, ob die Episoden wieder spontan aufhören oder ob man dadurch in seiner Lebensqualität beeinträchtigt ist.

Wie wird Vorhofflimmern diagnostiziert, welche medizinischen Checks finden statt?

Vorhofflimmern wird mittels EKG diagnostiziert. Dafür muss man aber neuerdings nicht mehr unbedingt die traditionelle 12-Kanal-EKG-Aufzeichnung in einer Ordination oder Spitalsambulanz machen lassen. Auch neue Technologien, die eine 1-Kanal-EKG Aufzeichnung ermöglichen – wie zum Beispiel in einer Smartwatch – sind für die Diagnose ausreichend. Aufgrund der Häufigkeit der Erkrankung und der damit verbundenen Komplikationen empfiehlt es sich, bei Menschen über 65 Jahren regelmäßig mittels Pulstasten und EKG-Aufzeichnungen nach Vorhofflimmern zu suchen. Dafür stehen auch automatische Pulsmessungen von Smartphones, Pulsuhren oder Smartwatches zur Verfügung. Man geht davon aus, dass Vorhofflimmern bei einem Drittel der Betroffenen noch unentdeckt ist.

Welche Therapieoptionen gibt es?

Die Grundpfeiler der Therapie sind die Vermeidung von Schlaganfällen, Symptomkontrolle und die Behandlung von Risikofaktoren. Anhand eines Risikoscores beurteilt man das Schlaganfallrisiko und empfiehlt eine orale Antikoagulation, also eine Blutverdünnung. Um Symptome zu behandeln, kann man medikamentös die Herzfrequenz im Vorhofflimmern reduzieren oder alternativ versuchen, den normalen Sinusrhythmus wieder herzustellen und zu halten. Dafür stehen Medikamente oder die Elektrokardioversion – eine externe Schockabgabe in Kurznarkose – zur Verfügung. Zur Langzeit-Rhythmuskontrolle zählen die medikamentöse Therapie und die Katheterablation. Letztere wird in spezialisierten Einrichtungen durchgeführt. Mit einem Gefäßzugang über die Leiste mittels Kathetern wird der linke Herzvorhof erreicht, um dort die auslösenden Zentren elektrisch vom restlichen Vorhof zu isolieren. Zur Behandlung der Risikofaktoren gehört die adäquate Blutdruck- und Zuckereinstellung, Reduktion von Übergewicht, Raucherentwöhnung, Einnahme von Blutfettsenkern, Alkoholkarenz und regelmäßige körperliche Aktivität oder Reduktion der Trainingsintensität bei exzessiver sportlicher Belastung.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Vorhofflimmern und Schlaganfällen?

Vorhofflimmern erhöht das Schlaganfallrisiko um ein Fünffaches und jeder fünfte Schlaganfall ist durch Vorhofflimmern verursacht. Leider sind Schlaganfälle, die so zustande kommen, oft schwerwiegender als bei anderen Ursachen. Der Grund für das Auftreten von Schlaganfällen im Zusammenhang mit Vorhofflimmern ist, dass während der Rhythmusstörung die Herzvorhöfe nicht kontrahieren und sich erweitern. Durch die gestörte Zirkulation im Vorhof kommt es zum Stau von Blut in Hohlräumen wie dem linken Herzohr. Dort können sich Blutgerinnsel (Thromben) bilden, die aus dem Herzen ausgespült werden und Hirngefäße verstopfen können.

Beitrag veröffentlicht am 18.05.2022

Gekommen, um zu bleiben

Im BLEIB BERG Health Retreat in Bad Bleiberg heißt es: einen Gang zurückschalten, durchatmen und sich Zeit für die Gesundheit nehmen.

Eigentlich weiß man alles schon zur Genüge: Gut gekaut ist halb verdaut, richtiges Atmen beruhigt, regelmäßiger Sport hält länger fit. Ja, der Körper bedeutet Arbeit und erfordert permanentes Aufräumen und Ausmisten von Gewohnheiten, die schaden. Nachdem die Japanerin Marie Kondo die Beihilfe zum Aufräumen nicht nur als eine lukrative Geschäftsidee entdeckt hat, sondern daraus sogar eine neue Philosophie machte, stellt sich auch mir die Frage: Warum anstatt des Schrankinneren nicht mal den Körper einem umfangreichen Check unterziehen?

Prim. Bruno Pramsohler

„Kuraufenthalt“ heißt die offizielle und wenig aufregende Bezeichnung dafür. Aber nennen wir es einfach Auszeit. Auszeit in den Bergen, im BLEIB BERG Health Retreat, so seit Kurzem der Name des früheren Bleibergerhofs im kärntnerischen Bad Bleiberg. Um zwei Millionen Euro bekam der Traditionsbetrieb im Herzen des Naturparks Dobratsch, der nun der Humanomed-Gruppe gehört, ein umfassendes Facelifting mit komfortablen Zimmern, einem stilvollen, zurückhaltenden und farblich stimmigen Interieur sowie einem modernen und großzügigen Spa- und Wellnessbereich.

Dieses neue Gesamtkonzept steht unter dem Motto „Down Aging“ und Revitalisierung, das aktives Mitmachen erfordert und so gesehen mehr mit Marie Kondos Aufräumprojekt zu tun hat als mit ausgiebigem Müßiggang, den man aus dem Wellness-Urlaub in der Therme kennt. Unter Down Aging versteht sich übrigens nichts anderes, als alles dafür zu tun, um jung und fit zu bleiben, das betrifft vor allem die 50-Plus-Generation, die geistig und körperlich um einiges jünger ist als ihre Vorgängergenerationen.

Weniger ist mehr

Bereits am Abend der Anreise unterzieht man sich einem umfassenden Gesundheitscheck, damit für den Aufenthalt – ab sieben Tage ist dieser empfohlen – in die passende Kategorie eingeordnet werden kann. Bei der Ernährung wird eingeteilt in eine strenge Fastenkur nach Dr. F.X. Mayr, eine mildere Ableitung nach Dr. E. Rauch/Peter Mayr und die so genannte FODMAP-Ernährung. Das ist ein australisches Konzept mit Fokus auf reizdarmschonenden Säure-Basen-Ausgleich, bei der die Küchenchefin Bettina Mitter-Melcher jeglichen Zucker weglässt, so auch die bei der Verarbeitung Zucker produzierende Zwiebel, um Gärprozesse im Darm zu vermeiden, die Verdauungsbeschwerden hervorrufen. In der Küche herrscht das Gebot: Regionales und Saisonales hat Vorrang und auch Gourmets sollen auf ihre Kosten kommen. Und das tun sie.

Auf Basis der jeweiligen körperlichen Verfassung wird für die kommenden Tage auch die sportliche Betätigung angepasst. Die Bewegungsangebote im Wasser, Fitnessraum oder im Freien sind vielfältig und über den gesamten Tag nutzbar. Ein besonderes Highlight: Yoga im Heilklimastollen des Ortes, jeweils am Donnerstag. Bei acht Grad Temperatur und fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit ist das eine sehr intensive Erfahrung, die Entspannungsphase findet im Schlafsack mit Wärmflasche statt. Weil auch die Optik beim Älterwerden nicht zu kurz kommen darf, bietet das BLEIB BERG Health Retreat Gesichtsbehandlungen nach einem US-amerikanischen Prinzip, das auch Hollywood-Stars strahlen lässt. Mit einem Analysesystem werden dabei das biologische Alter der Haut festgestellt und entsprechende Pflegetipps mit auf den Weg gegeben.

Nachhaltig versteht sich im BLEIB BERG Health Retreat zudem, was die Fortführung des dort Erlernten im Alltag betrifft: Für jeden Bereich gibt es Anweisungen für zuhause, seien es Empfehlungen zur passenden Sportart, Rezepte zur gesunden Ernährung oder eben Pflegehinweise für die Haut.

 

Ein Leben in Zeitlupe

Das BLEIB BERG Health Retreat bezeichnet sich als Kraftort für ganzheitliche Gesundheit und Ernährung, es ist eine Kombination aus klassischer Schulmedizin, alternativen Ansätzen und einem durchdachten Ernährungsprogramm. Für den Gast ist es zunächst ein Herunterbremsen, Durchatmen und Wiedererlernen dessen, was im Leben wichtig ist. Und das beginnt schon früh morgens mit der 25-minütigen Trainingseinheit „Aktives Erwachen“, wo gezielte Bewegungen den vom zu vielen Sitzen oft steifen Bewegungsapparat lockern und den Körper fit für den Tag machen. Wer auf strenger Diät ist, erhält davor, in der so genannten „Dickdarmzeit“ zwischen 5 und 7 Uhr, Bittersalz, das eine leicht abführende Wirkung hat. Das Frühstück setzt sich unter dem Motto „Slow Motion“ fort, jeder Bissen sollte 30 bis 40 Mal gekaut werden, nicht nur beim Frühstücken. Denn die Verdauung beginnt bekanntlich bereits im Mund, gut gekautes Essen signalisiert dem Körper früher ein „Stopp, ich bin satt“. Dieses frühzeitig eintretende Sättigungsgefühl entlastet auch den Darm. Das auf den ersten Blick recht übersichtlich gestaltete Frühstück zeigt sich dann doch als reichhaltig, vor allem ist es köstlich und gesund.

Das individuell zusammengestellte Programm leitet durch den doch recht schnell vergehenden Tag, das den wohl schönsten Ausklang im dampfenden Outdoorpool unter dem noch recht winterlichen Sternenhimmel findet. Apropos Wasser: Der erst 1951 zufällig entdeckte Schatz in 3.600 Metern Tiefe wurde als „uranhältige Akrotherme“ eingestuft, enthält also Uran, Calcium, Magnesium und Hydrocarbonat.

Dem Stress Paroli bieten

Reduktion bedeutet im BLEIB BERG Health Retreat auch, mit Stress umgehen zu lernen, dem jeder in irgendeiner Weise ausgesetzt ist. Also innehalten, Handy ausschalten, durchatmen. „Es geht darum, die richtige Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden“, sagt Bruno Pramsohler, Primarius und ärztlicher Leiter des BLEIB BERG Health Retreats, der gemeinsam mit seinem Ärzteteam die einführende und abschließende Untersuchung der Gäste vornimmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Atmung, 80 Prozent der Menschen atmen falsch, ergänzt er. Stress ist der größte Störenfried des guten Schlafes, und dieser ist nun einmal das Um und Auf für ein gesundes und aktives Leben. Im Schlaf werden Erlebnisse von tagsüber aufgearbeitet, Emotionen trainiert und Sorgen verarbeitet. Wichtig ist dabei, den eigenen Schlaftypus festzustellen: Manche Schlafstörungen rühren daher, dass beispielsweise Kurzschläfer zu lange schlafen, erzählt der Primarius.

So zeigen sich zu Ende der Auszeit neue Erfahrungen, wie man den Körper gesund hält und viele Weisheiten, die ein Mehr an Achtsamkeit, Bewusstheit und Ruhe bedeuten. Die gilt es nun, mit nach Hause zu nehmen und behutsam in den Alltag zu integrieren. Wie die Ordnung des Aufräumens, die Marie Condo lehrt, und die, einmal integriert, das Leben ein bisschen angenehmer und schöner macht.

Beitrag veröffentlicht am 29.04.2022

Spermidin – Die Studie

Alles über die weltweit erste große und erfolgreiche Humanstudie zum Thema Spermidin

 

Die Studie wurde vom Studiengang Biomedizinische Analytik an der FH Wr. Neustadt unter der Leitung von Dr. Thomas Pekar, MA und auf Initiative von Univ. Prof. Dr. med. Reinhart Jarisch vom Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ) in Wien durchgeführt.

Gegenstand der Studie ist der Einfluss von Spermidin auf die Gedächtnisleistung und die kognitiven Fähigkeiten der Probandinnen und Probanden.

Ort: Steiermark, in 5 Seniorenheimen der steirischen GEPFLEGT WOHNEN Gruppe.
Testpersonen: 85 Seniorinnen und Senioren (Durchschnittsalter 83,1 Jahre) mit leichter oder mittelschwerer Demenz.
Dauer: 3 Monate.

Ein Teil der ProbandInnen bekam Gebäck mit verschieden hohem Spermidingehalt zum Frühstück.

Gruppe A: Kornbrötchen mit Weizenkeimzusatz (Weizenkeime sind das Nahrungsmittel mit dem höchsten Spermidingehalt: 24,3 mg/100g).

  • Spermidingehalt der Kornbrötchen: 3,3 mg.
  • Steigerung der täglichen Spermidinzufuhr um 35%

Gruppe B: Kornbrötchen mit Weizenkleiezusatz.

  • Spermidingehalt der Kornbrötchen: 1,9 mg.
  • Steigerung der täglichen Spermidinzufuhr um 20%

Zur Placebokontrolle bekam eine Kontrollgruppe klassisches Brot und Semmeln ohne zugeführtem Spermidin zu essen.

Anhand des „CERAD-Plus-Test“ wurden im Laufe der Studie verschiedenste kognitive Fähigkeiten der ProbandInnen getestet. Insgesamt wurden den Testpersonen außerdem viermal Blut abgenommmen, um die Spermidinkonzentration im Blut zu bestimmen.

Anhand der Studie ist zu erkennen, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Spermidinkonzentration im Blut und der Gedächtnisleistung der ProbandInnen gibt. Bereits nach einem Monat war eine Plateaubildung bei Gruppe A mit höherer Spermidinzufuhr zu erkennen, während die Werte bei Gruppe B gleichblieben.

Ergebnis

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass es nach 3 Monaten bei den ProbandInnen mit erhöhter Spermidin-Konzentration im Blut zu verbesserten kognitiven Gedächtnisleistungen im vergleich zur Placebo-Gruppe kam.

  • Bei 42% der spermidinreich Frühstückenden kam es zu signifikanten Verbesserungen der Gedächtnisleistungen.
  • Bei 28% der spermidinreich Frühstückenden blieb die Gedächtnisleistung gleich.
  • Bei 30% der spermidinreich Frühstückenden kam es durch natürliche Umstände und fortschreitende Demenz zu Verschlechterungen der Gedächtnisleistung.

Generell gilt, dass eine stetige Verschlechterung der Gedächtnisleistung zum normalen Krankheitsverlauf von Demenz gehört, weshalb ein Gleichbleiben der kognitiven Fähigkeiten bzw. sogar eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten als großer Erfolg gewertet werden darf.

 

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von Karolina Wiener
Beitrag veröffentlicht am 24.03.2022

ÖGK lädt Bevölkerung zu Gesundheits-Checks ein

Die Österreichische Gesundheitskasse verschickt in den Monaten April bis Juni insgesamt 450.000 Einladungen zur Vorsorgeuntersuchung (Gesundheits-Check) an die Versicherten aus.
Empfohlen wird der Gesundheits-Check Personen unter 40 Jahren alle drei Jahre. Ab dem 40 Lebensjahr wird jedes zweite Jahr empfohlen. Diese Vorsorgeuntersuchung kann auch ohne persönliche Einladung von allen Personen ab 18 Jahren in Anspruch genommen werden, sofern die letzte Vorsorgeuntersuchung länger als ein Jahr zurückliegt.

Der Gesundheits-Check kann bei allen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten mit entsprechendem Vertrag sowie in den Gesundheitszentren der ÖGK vorgenommen werden. Eine kostenlose Serviceline (0800 501 522) steht von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr für allgemeine Informationen zur Vorsorgeuntersuchung zur Verfügung. Wird eine Untersuchung in einem Gesundheitszentrum gewünscht, können die Versicherten den Termin direkt über die Serviceline buchen. Zum Gesundheits-Check bitte die e-card mitbringen.

Auch in Corona-Zeiten bietet Ihnen der Gesundheits-Check die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihren Ärztinnen und Ärzten Wege zu finden, um länger und gesünder zu leben!

Mehr Informationen zur Österreichischen Gesundheitskasse finden Sie hier: ÖKG.

31.3.2021
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Stress sinkt, Sorgen wachsen

Lebenswertgefühl trotz Corona gestiegen, viele haben fallweise psychische Probleme,  Spazierengehen „Stresskiller“ Nummer Eins – die Ergebnisse einer Umfrage.

Corona verändert das heimische Gesundheitsbewusstsein, hat eine Umfrage der Allianz zu Tage gefördert. „Die Österreicherinnen und Österreicher betrachten ihr Leben auch in der Corona-Krise als sehr lebenswert. Gleichauf mit der Familie ist Gesundheit zum wichtigsten Faktor des Lebens geworden“, so Christoph Marek, Vorstand der Allianz Österreich im Zuge des neu erschienenen Allianz Gesundheitsbarometers.

hrend der Stress – privat wie beruflich – eher zurückgegangen ist, sind die Sorgen deutlich gewachsen. Bereits 68 Prozent sind fallweise von psychischen oder mentalen Problemen betroffen. Den Arztbesuch scheut immer noch jeder Vierte, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Gleichzeitig sind Ärzte neben dem Internet die häufigste Informationsquelle. 63 Prozent der Bevölkerung achten mehr als bisher auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen.

Zugenommen hat in dieser Zeit auch der Stellenwert von Familie, Freunden und sozialen Kontakten, der noch vor Karriere, Partnerschaft und Freizeit liegt. 54 Prozent der Befragten gaben an, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken und auf ausreichend Schlaf zu achten. 72 Prozent der Menschen fühlen sich insgesamt gesund – ein Wert, der seit Jahren weitgehend konstant geblieben ist. In erstaunliche Höhen ist während Corona aber das allgemeine Lebenswertgefühl gestiegen, nicht zuletzt durch die teilweise Entschleunigung: 8,26 auf einer zehnstufigen Skala.

Das Gesundheitsbarometer zeigt auch die Kehrseite der Medaille. Gerade die 14-29- Jährigen fühlen sich oft mit ihren Problemen allein gelassen. Zehn Prozent der Befragten haben wiederkehrende Angststörungen und Panikattacken. Es ist davon auszugehen, dass die Krise in den vergangenen Monaten diesen Negativtrend stark befeuert hat. Die Angst vor einer Corona-Infektion innerhalb der Familie ist mit 41 Prozent größer als die Angst, sich selbst anzustecken – davor fürchten sich laut Umfrage 29 Prozent.

11 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über 14 Jahren, also rund 800.000 Personen, fühlen sich akut Burnout-gefährdet. Ab 50 Jahren nimmt die Burnout-Gefahr deutlich ab, nachdem sie in den Jahren unmittelbar davor offenbar am höchsten gewesen ist. Als „Stresskiller“ Nummer Eins gilt für rund die Hälfte aller Befragten das Spazierengehen und Wandern in der Natur, auch das längere Schlafen als wirksames Mittel gegen Stress wurde im Corona-Jahr von vielen wiederentdeckt.

Die Umfrage wurde vom Market-Institut im Auftrag der Allianz Österreich als Online-Befragung durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren.

 

Elke-Jauk-Offner
Beitrag veröffentlicht am 16. Oktober 2020
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Schauen Sie auf sich: Tipps gegen Einsamkeit

Ab heute wird es regelmäßig die neuesten Gesundheitsnews geben, speziell für ältere Menschen. Wir wollen damit aufklären und kursierende Unsicherheiten mit Fakten belegen. Und nicht vergessen: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen!

Sie können sich Besseres vorstellen, als daheim zu sitzen? Mit der Einsamkeit besser umgehen, dazu haben die Psychologinnen Barbara Juen und Karin Unterluggauer Tipps für orf.at zusammengefasst:

  • Informieren Sie sich regelmäßig über Fakten, damit Ängste und Sorgen nicht überhandnehmen. Es gibt viele falsche Meldungen und solche, die beunruhigen. Lesen Sie nach auf den Seiten des Ministeriums, des ORF und seriösen Quellen, denen Sie vertrauen.
  • Akzeptieren Sie Ihre Gefühle, auch wenn sie nicht angenehm sind! Treffen Sie, wenn Sie beunruhigt sind, keine wichtigen Entscheidungen. Suchen Sie sich lieber Ablenkung, schauen Sie fern oder lesen Sie ein Buch.
  • Geben Sie Ihrem Tag einen Rahmen, setzen Sie sich Ziele, machen Sie, was Sie schon immer tun wollten, lernen Sie Neues, erledigen Sie Arbeiten, die sonst immer liegen geblieben sind.
  • Telefonieren, Skypen, SMSen Sie mit Freunden und Angehörigen, vor allem dann, wenn es Ihnen nicht gut geht. Haben Sie dabei nicht das Gefühl, jemandem zur Last zu fallen! Geteiltes Leid ist halbes Leid und vor allem: Sie schenken sicher auch Anderen Gehör, wenn die Sorgen haben. Beanspruchen Sie das auch für sich!
  • Wenn Sie mit Freunden und Angehörigen im Gespräch sind, reden Sie über Dinge, die Sie aufbauen. Lassen Sie das Virus mal außen vor (außer Sie wollen sich Informationen einholen).
  • Und zu guter Letzt: Verlieren Sie Ihren Humor nicht!

Wir werden Ihnen in der nächsten Zeit Tipps zum Zeitvertreib, zur Unterhaltung und Ablenkung bereitstellen!

Bitte ernst nehmen: Beim Einkaufen Abstand einhalten, frische Luft statt im Park lieber vom Balkon oder Fenster aus tanken! Bitten Sie Nachbarn und Angehörigen, für Sie Besorgungen zu erledigen.

In China hat sich gezeigt: Das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf steigt ab 50 Jahren an. Der Grund: Das Immunsystem reagiert nicht mehr so gut auf Krankheitserreger, und weil es keine Medikamente gibt, muss das Immunsystem das Virus bekämpfen. In China zeigte sich, dass bis zu einem Alter von 60 Jahren die Sterblichkeitsrate bei unter zwei Prozent lag, zwischen 60 und 69 Jahren schon bei 4,6 Prozent, zwischen 70 und 79 Jahren bei 9,8 Prozent und bei den über 80-Jährigen sogar bei 18 Prozent. Schützen Sie sich!

 

Beitrag veröffentlicht am 18. März 2020
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Steirische Vermittlungsagenturen

Hier finden Sie eine vollständige Auflistung aller in der Steiermark mit März 2025 registrierten Unternehmen, welche bei der Wirtschaftskammer Steiermark gemeldet sind. Dementsprechend sind diese Unternehmer auch befugt die Leistungen lt. Gewerbeschein zu erbringen.

Bruck-Mürzzuschlag

  1. Hellmann Silda, Unterer Höhenweg 10, 8600 Bruck an der Mur, +43 664 2308229, office@lebensfreude-im-alter.at
  2. Help-Care-Agenda e.U., Dunklweg 15, 8605 Gassing, +43 664 3587411, help-care-agenda@gmx.at, www.help-care-agenda.at
  3. Krenn Birgit, Feldgasse 8, 8600 Bruck/Mur, +43 676 4468826, kontakt.regenbogen@gmail.com, www.regenbogenbetreuung.com
  4. Lebenskarussell mobile Personenbetreuung e.U., Wiener Straße 6, Tür 2
    8605 Kapfenberg, +43 664 3545484, office@lebenskarussell.co.at, www.lebenskarussell.co.at
  5. Posch Sylvia, Nansenstraße 50/2, 8680 Mürzzuschlag, +43 650 2710232, info@hmh-hilfe-mit-herz.at, www.hmh-hilfe-mit-herz.at
  6. Saywald-Wedl Urszula Mag., Lamingfeldsiedlung B 1, Tür 1, 8600 Bruck an der Mur, +43 676 516 8471, usaywald@gmx.at

 

Deutschlandsberg

  1. Fiat Gabriela, Koglerweg 26, 8551 Wies, +43 699 19010854, pflege.gabriella@gmail.com, www.pflegeagentur-gabriela.at
  2. Positiv plus Personenbetreuungs GmbH, Hauptstraße 104, Tür 10, 8544 Brunn, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at
  3. Suschegg Sylvia, Birkenweg 7, 8502 Lannach, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at

 

Graz-Stadt

  1. 24h Betreuung & Hilfe zu Hause GmbH, Reinbacherweg 15, Tür 4a, 8051 Graz, +43 664 9956994, office@24h-betreuung-zu-hause.at, www.24h-betreuung-zu-hause.at
  2. Carelife GmbH, Gleispachgasse 8, 8045 Graz, +43 664 3980344, office@carelife.at, www.carelife.at
  3. CURA PRIMA KG, Scheigergasse 90a, 8010 Graz, +43 664 3980344, office@curaprima.at, www.curaprima.at
  4. Fionitas e.U., Petrifelderstraße 77b, 8041 Graz, +43 660 560 33 60, office@fionitas-pflege.at, www.fionitas-pflege.at
  5. Frenzel Petra Aloisia DGKP, Schmiedgasse 21 Tür 302b, 8010 Graz, +43 660 2888117, frenzel.pf@gmail.com
  6. Helzl Jürgen Martin Mag. (FH), Burggasse 17/1.OG, 8010 Graz, +43 699 10401200, office@altersfroh.at, www.altersfroh.at
  7. HR Academy GmbH, Sackstraße 4/1. OG, 8010 Graz, +43 680 1556498, info@ich-bin-daheim.at, www.ich-bin-daheim.at
  8. Hubmann Gerhild Mag., Rupertweg 5a, 8055 Graz, +43 676 7172007, office@daheimhilfe.at, www.daheimhilfe.at
  9. Ibaschitz Christina, Reininghauspark 11/2/10, 8020 Graz, +43 690 10154006, tinas.personenbetreuung@gmail.com, www.tinas-personenbetreuung.webnode.at
  10. Klampfer Samantha, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 5925596, office@diepflegendenengel.at
  11. Kolarov Tünde-Hajnalka, Nikolaus-Otto-Weg 7, 8041 Graz, +43 664 4621642, office@binbeidir-24stunden.at
  12. Majic Filip, Kasernstraße 82, 8041 Graz, +43 660 9108992, filipmajic30@gmail.com
  13. Majic Ružica, Kasernstraße 82, Tür 40, 8041 Graz, +43 660 7601032, ruzicam751@gmail.com
  14. Mavrek Mirjana, Konrad-Deubler-Gasse 3, Tür 13, 8010 Graz, +43 676 4923901, mavrek.mirjana@gmail.com, www.pflegedienstmavrek.com
  15. Messer-Mišak Karin Mag. Dr., Peierlhang 15, 8042 Graz, +43 664 4701513, office@pflegeorganisation.at, www.pflegeorganisation.at
  16. Neumeister Helga Erika, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 99155245, info.neumeister24@gmail.com, www.diepflegendenengel.at
  17. Paar Karin, Heinrichstraße 7, 8010 Graz, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  18. Pflegeservice24 OG, Kärntner Straße 390, 8054 Graz, +43 664 3031419, office@pflegeservice24.at, www.pflegeservice24.at
  19. Pachernegg  Ursula Mag., Am Arlandgrund 31, Tür 2.8, 8045 Graz, +43 664 4504020, info@steirerherz.at, www.steirerherz.at
  20. Stummer OG, Bergstraße 3b, 8020 Graz, +43 664 73782599, anfrage@gluecklichzuhause.at, www.gluecklichzuhause.at
  21. Tahernia Sarah Lina, Weinitzenstraße 69b. 8045 Graz, +43 660 6040502, info@helfende-herzen.at, www.helfende-herzen.at
  22. Uranšeka Inese, Maygasse 15, 8010 Graz, +43 664 8654796, office@achtsam-im-alter.at, www.achtsam-im-alter.at

 

Graz-Umgebung

  1. AGE BENE GmbH, Parkring 1, 8074 Raaba-Grambach, +43 664 186 47 97, office@agebene.at, www.agebene.at
  2. BEKO Pflegevermittlung & Beratung OG, Mühlriegl 5, 8054 Hitzendorf, +43 660 8540091, office@beko-pflegevermittlung.at, www.beko-pflegevermittlung.at
  3. Coraniuc Anita Maria, Gschnaidt 58, 8153 Gschnaidt, +43 664 4659677, a.coraniuc@gmx.at, www.pflege-steiermark.com
  4. Frühauf Andreas, Mozartgasse 15, Tür 4, 8073 Feldkirchen b. Graz, +43 681 84546660, a.fruehauf@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  5. Haar Christina Maria, Florianiweg 19, 8102 Semriach, +43 664 3050823, c.haar@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. HappySenior 24 Stundenpflege e.U., Vasoldsberg 37a, Tür 3, 8076 Vasoldsberg, +43 676 9387115, office@happysenior24.at, www.happysenior24.at
  7. Kloiber Thomas Mag., Zwerggasse 8, 8055 Seiersberg, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  8. Mihajlović Lydia, Rötzer Straße 45, 8111 Gratwein-Straßengel, +43 676 3431825 | office@fair-pflegen.at, www.fair-pflegen.at
  9. Mollich Karin, Grazer Straße 70, Tür 2, 8111 Judendorf, +43 664 2589981, k.mollich@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  10. Paloš Amel MSc, Roseggergasse 9, Tür 4, 8401 Kalsdorf b. Graz, +43 3135 54183, office@palos.at, www.palos.at
  11. Pflegering TS GmbH, Ulmenweg 10b, 8077 Gössendorf, +43 660 919 18 42, info@pflegering.at, www.pflegering.at
  12. Raninger Patricia Dr. MSc, Muttendorf 77b, 8143 Dobl-Zwaring, +43 664 4144482, office@raninger.at, www.vicare.at
  13. Scherz Christian DI (FH) MSc., Preit-Äcker-Weg 3, Tür 13, 8071 Hausmannstätten, +43 664 1200740, gesundheitsvisite@gmx.at, www.gesundheitsvisite.at
  14. Steiner Sarah, Riesstraße 373, 8010 Kainbach b. Graz, sarah.steiner24h@gmx.at
  15. Trummer Eva Maria, Stein 108, 8561 Hitzendorf, +43 676 4204262, office@emt-seniorenagentur.info, www.emt-seniorenagentur.info
  16. Zirkl Jasmin, Lindenpark 1, 8077 Gössendorf, +43 680 3242926, beratung@pflegeaktiv.at, www.pflegeaktiv.at

 

Gröbming

  1. Kalb Dieter, Hauptstraße 369, 8962 Gröbming, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.petandpeople.at

 

Hartberg – Fürstenfeld

  1. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Michaeligasse 16, Tür 2, 8230 Hartberg, +43 664 9215602, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  2. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Walkersdorf 134, 8262 Ottendorf/Rittschein, +43 677 64023003, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  3. Stalka Barbara, Hauptstraße 40/6, 8292 Neudau, +43 699 11501651, office@24hbetreuung-zuhause.at, www.24hbetreuung-zuhause.at

 

Leibnitz

  1. Kapun Nicole, Tulpenweg 8, 8431 Gralla, +43 660 4743470, info@nicole-betreut.at
  2. Kohlberger Mario, Kitzelsdorf 14, 8454 Oberhaag, +43 664 5335055, office@pflegevermittlung-kohlberger.at, www.pflegevermittlung-kohlberger.at
  3. Neumeister Karl Heinz, Greith 27a, Top 2, 8442 Kitzeck/Sausal, +43 664 1235856, khn@teamcare.at, www.teamcare.at
  4. Pernat Duška, Dechant Thaller-Straße 37/206, 8430 Leibnitz, +43 676 6417755, office@mobilepflege-petu.at, www.mobilepflege-petu.at
  5. Zöhrer-Sauer Werner, Distelhof 84, 8443 Gleinstätten, +43 664 850 6500, werner.zs@hotmail.com

 

Leoben

  1. Etschmaier Anton Alois, Niederungweg 19, 8700 Leoben, +43 664 5326167, etschmaier.a@gmx.at
  2. EP 24 Personenbetreuung GmbH, Pebalstraße 31/1, 8700 Leoben, +43 664 1504060, office@europflege.at, www.europflege.at
  3. Kloiber Thomas Mag., Hauptstraße 66, 8793 Trofaiach, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  4. Prein Tatjana Alexandra, Feitschersiedlung 38, 8772 Timmersdorf, +43 676 88705600, tatjana@rundum-betreuung.at, www.rundum-betreuung.at
  5. VIVICO SDMM GmbH, Homanngasse 14, Top 1a, 8700 Leoben, +43 660 7380020, sdmm@vivico.at, www.vivico.at

 

Liezen

  1. Grundner Maximilian Josef, Sallaberg am See 58, Tür 2, 8943 Aigen/Ennstal, +43 660 84 14 348, max.grundner@humanocare24.com, www.humanocare24.com
  2. Schintelbacher Karin, Büschendorf 26/3, 8786 Rottenmann, +43 676 6389370, karin@zuhause-pflegen.at, www.zuhause-pflegen.at
  3. Steidl Helga Maria, Hall 390, 8911 Admont, +43 664 43 33 244, h.steidl@gmx.at
  4. VIVICO SDE GmbH, Hauptplatz 2, 8952 Irdning-Donnersbachtal, +43 660 7303340, sde@vivico.at, www.soziale-dienste-ennstal.at

 

Murau

  1. Pilgram Monika, Mitterdorf 5, 8843 St.Peter/Kammersberg, +43 664 4680152, info@monika-pilgram.at, www.monika-pilgram.at
  2. Wieland Sabrina, Stadlob 341, 8820 Neumarkt, +43 677 62058213, sabrina.wieland@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at

 

Murtal

  1. Abwerzger Martina, Hauptplatz 7, 8761 Pöls-Oberkurzheim, +43 664 4116866, livima44@gmail.com, www.altagsbegleitung-handinhand.at
  2. Sendrea Elena, Wasendorferstraße 45, Tür 2, 8753 Wasendorf, +43 664 9404765, infinitystudio.elenas@gmail.com
  3. Fasching Andreia-Violeta, Südtirolerstraße 3b, Tür 38, 8750 Judenburg, +43 676 4488762, office24andreapflege@gmail.com
  4. Kalb Dieter, Hauptstraße 2, Tür 5, 8720 St.Margarethen b. Knittelfeld, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.pflegemagazin.online
  5. Kogler Christian Ignaz MBA, Badgasse 3, Tür 1, 8741 Weißkirchen/Stmk., +43 699 17176767, c.kogler@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. Pflegevermittlung Ressler e.U., Hauptstraße 9b, Tür 1, 8753 Fohnsdorf, Sillweg, +43 660 2774889, ressler@pflegevermittlung-beratung.at, www.pflegevermittlung-beratung.at
  7. Rüscher Judith, Mitterweg 7a, 8734 Großlobming, +43 664 7908560, office@guat-gschaut.at, www.guat-gschaut.at
  8. Schlacher Karin, Haldenweg 22, 8740 Zeltweg, +43 676 7516669, karin.sch76@gmail.com

 

Südoststeiermark

  1. Bergmann-Platzer Mathias Martin, Saaz 4, 8341 Paldau, +43 664 4621166, ingrid.platzer@gmx.at
  2. Ceh Hojnik Helena MSc, Kodolitschhof 2, Tür 11, 8490 Bad Radkersburg, +43 664 5318028, opbhelena@gmail.com
  3. Janitsch Günter, Feldbacher Straße 69, Tür 6, 8344 Gleichenberg Dorf, +43 660 4515688, guenther.janitsch67@gmail.com
  4. Schieder Erwin, Mühldorf 434, 8330 Feldbach +43 676 889447980, e.schieder@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at

 

Voitsberg

  1. AE 24 Fairline GmbH, Gewerbepark Köppling 2, 8561 Söding-St.Johann, +43 664 5252439, office@fairline-pflege.at, www.fairline-pflege.at
  2. Pichler Doris Ernestine, Wiesengasse 7a, 8570 Voitsberg, +43 664 3801813, betreuung.daheim@gmx.at, www.pa-betreuung.at
  3. Trappl Gertrude, Klein-Gaisfeld 170, 8564 Kleingaisfeld, +43 664 8506524, trapplgertrude@gmail.com
  4. Welser Johannes, Ligist 50, 8563 Ligist, +43 664 75127175, info@lebensfreude24-betreuung.at, www.lebensfreude24-betreuung.at
  5. Weß Heimo Heinz MSc, Pfundnerweg 1, 8580 Köflach, +43 664 88733813, heimo.wess@humanocare24.com, www.humanocare24.com

 

Weiz

  1. Bleykolm Bircuta-Maria, Flurgasse 1, 8160 Weiz, +43 699 19 00 05 82, maria.bleykolm@gmail.com, www.helping-hands-austria.at
  2. BMS Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +43 5 90404, office@pflegeboerse.at, www.pflegeboerse.at
  3. Buchmüller Martina Aloisia, Entschendorf 164, 8321 Entschendorf, +43 664 9204116, buchmueller@lebenskraft24.at, www.lebenskraft.at
  4. DAP Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +49 322 2200 6849, office@deutschealtenpflege.de, www.deutschealtenpflege.de
  5. Eisenberger Zanda, Kleinsemmering Dorf 2, 8164 Gutenberg, +43 660 1494333, info@24h-betreuung.at, www.24h-betreuung.at
  6. Essich Elisabeta-Marina, Hofstätten 143, 8200 Hofstätten an der Raab, +43 664 4381794, elisabeta.essich@gmail.com
  7. Paar Karin, Grazer Straße 32, 8200 Gleisdorf, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  8. Pflegefux GmbH, Ungerdorf 116, 8200 Gleisdorf, +43 5 1712, office@pflegefux.at, www.pflegefux.at
  9. Pittman Etelka, Nitscha 135, Tür 1, 8200 Gleisdorf, +43 664 31 79 200, interemployments@yahoo.com
  10. Weiz Sozial gGmbH, Franz-Pichler-Straße 28/3, 8160 Weiz, +43 3172 46023, office@weiz-sozial.net, www.weiz-sozial.net
  11. Zima Olimpia, Brunnfeldgasse 18, Tür 4, 8160 Weiz, +43 664 1749158, olimpia.zima@yahoo.com

 

Weitere Informationen: www.daheimbetreut.at

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