Weniger Fleisch

Laut UNO-Bericht wird der Fleischkonsum in den Industrieländern bis 2030 sinken.

Die Vereinten Nationen erwarten für die Industrieländer einen sinkenden Fleischkonsum in den kommenden zehn Jahren. Das liege an wachsenden Umwelt- und Gesundheitsbedenken, heißt es in einem von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Bericht.

Die Menschen werden vor allem weniger rotes Fleisch essen und es durch Geflügel oder Milchprodukte ersetzen. Die Fachleute rechnen damit, dass die allgemeine Verfügbarkeit von Nahrung um vier Prozent steigen wird. Im Schnitt soll 2030 jeder Zugang zu 3.025 Kilokalorien am Tag haben. Diese Entwicklung betrifft dem Bericht zufolge hauptsächlich die Schwellenländer. Für die ärmeren Entwicklungsländer sehen die Fachleute kaum Veränderung.

Fette werden in Zukunft immer noch großen Anteil an der Ernährung ausmachen. Den Anteil von Obst und Gemüse an den verfügbaren Kilokalorien erwarten FAO und OECD bei etwa sieben Prozent. Sie fordern deshalb, dass mehr getan wird, damit Menschen die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 400 Gramm Obst und Gemüse am Tag essen.
Essen Sie genügend Gemüse?

06.07.2021
© Shutterstock

Sicher unterwegs trotz Inkontinenz

 Menschen mit Kontinenzproblemen verzichten oft aus Angst vor einem Zwischenfall auf Reisen. Tipps für einen erholsamen Urlaub trotz Blasen- oder Darmschwäche.

Zumindest jeder zehnte Österreicher ist von einer Inkontinenz betroffen. Probleme mit Blase oder Darm sind somit weit verbreitete Leiden, die die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark einschränken. Dazu zählt, dass soziale Aktivitäten wie das Treffen von Freunden, Kino- oder Theaterbesuche, Ausflüge oder Reisen immer mehr reduziert werden – aus Angst, dass etwas passieren könnte. Jedoch: „Für alle Formen der Inkontinenz gibt es wirksame Hilfe. Mit der richtigen Behandlung und Versorgung kann man ein aktives Leben führen und mit einer guten Planung auch auf Reisen gehen“, sagt die Kontinenz- und Stomaberaterin Karin Müller.

Menschen mit Inkontinenz haben häufig Sorge, wie sie mit ihrer schwachen Blase oder ihrem „undichten“ Darm lange Flüge oder Busfahrten heil überstehen können oder dass nicht ausreichend Toiletten am Urlaubsort vorhanden sind. Müller beruhigt: „Im Vorfeld können viele Unsicherheiten bereits geklärt werden. Abhängig von der Art und Dauer des Urlaubs, der Anreise und wo man übernachtet, können entsprechend die Vorbereitungen getroffen werden.“

„Generell sollte vor einer geplanten Reise eine Kontinenz- und Stomaberatungsstelle aufgesucht werden. Dort kann man sich gezielt beraten lassen und erfährt, ob es Möglichkeiten gibt, die Versorgung für die Urlaubszeit zu vereinfachen“, empfiehlt Müller und appelliert: „Die Handhabung eventuell neuer Hilfsmittel sollte unbedingt vor Reiseantritt geübt werden, damit man im Urlaub sicher im Umgang ist.“

 Tipps der Expertin:

  • Besorgen Sie sich rechtzeitig eine ausreichende Menge an Hilfsmitteln wie z.B. saugfähige Einlagen, Katheter mit integriertem Urinbeutel etc. und spezielles Zubehör, das praktisch für die Reise ist.
  • Verstauen Sie Ihre Hilfsmittel nicht nur in ein einziges Gepäcksstück, sondern geben Sie einen Teil auch griffbereit ins Handgepäck.
  • Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind: Informieren Sie sich, ob am Reiseweg ausreichend Toilettanlagen vorhanden sind und wie weit Autobahn-Raststätten voneinander entfernt sind.
  • Für Busreisen: Fragen Sie nach, ob es eine Bordtoilette gibt und/oder ob ausreichend Pausen eingeplant sind.
  • Reservieren Sie im Flugzeug oder im Zug einen Sitzplatz in der Nähe der Toilette.
  • Machen Sie sich schlau, ob für Ihre Zieldestination ein WC-Finder verfügbar ist – z.B. als App oder als Stadtplan, in dem öffentliche Toiletten eingezeichnet sind.
  • Finden Sie heraus, ob vor Ort eine Kontinenz- und Stomaberaterin erreichbar ist und/oder ob es einen Bandagisten gibt, bei dem Nachschub an Hilfsmitteln besorgt werden kann.

Mehr Information: http://www.kontinenzgesellschaft.at

28.06.2021
© Shutterstock

Forever young

Grazer Wissenschafter erforschen die altersbedingte Stoffwechselveränderung als neuen Therapieansatz für gesundes Altern. Ein Patent wurde bereits eingereicht.

Was vor Jahrhunderten noch die „Quelle der ewigen Jugend“ war, ist heute als „Anti-Aging“ bekannt und Wissenschafter arbeiten weltweit an der Entschlüsselung des Alterungsprozesses. An der Medizinischen Universität Graz hat ein Forscherteam nun gemeinsam mit internationalen Kollegenschaft untersucht, wie sich Stoffwechselvorgänge mit dem Alterungsprozess verändern.

Die Alterung ist als physiologischer Vorgang ein elementarer Bestandteil des Lebens und doch eines der am wenigsten erforschten Phänomene. „Die Fehlregulation des Zellstoffwechsels ist ein Kennzeichen des Alterns, dabei kann die ordnungsgemäße Funktion des Stoffwechsels in Geweben nicht mehr aufrechterhalten werden“, erklärt Tobias Madl vom Gottfried Schatz Forschungszentrum. Diese Fehlregulation kann innerhalb der Zelle an sehr unterschiedlichen Orten auftreten.

Im Zentrum der Forschung: „Unser gemeinsames Ziel war es herauszufinden, wie sich der Stoffwechsel im Alter verändert und ob wir gezielt gealterte und irreparabel geschädigte Zellen therapeutisch entfernen können“,so Madl. Bei den Untersuchungen konnte beobachtet werden, dass sich in allen wichtigen Geweben, wie Herz, Gehirn, Leber und Milz, mit dem Alter der Stoffwechsel verändert.

„Diese Entdeckung war für uns faszinierend und unerwartet zugleich und hilft uns dabei, neue therapeutische Ziele für die Behandlung des Alterns und altersbedingter Krankheiten zu identifizieren. Vor allem seneszente Zellen mit einem hohem Grad an DNA-Schädigungen scheinen hervorragende therapeutische Ziele zu sein“, so Tobias Madl. Seneszente Zellen sind Zellen, die sich nicht mehr teilen und ihr Wachstum einstellen.

„Ihre therapeutische Entfernung birgt ein hohes Potential und soll mit unserer neuen Wirkstoffklasse fit für klinische Studien gemacht werden. Damit könnte das Altern in Gesundheit und damit die Lebensqualität der älteren Bevölkerung nachhaltig verbessert werden“, blickt Madl in die Zukunft.

28.06.2021
© Shutterstock

Natur und Design

An vier Standorten in der Grünen Mark beschäftigt sich das Team Styria mit dem Bau von Massivholzmöbeln: Natur & Design direkt aus dem Herzen der Steiermark.

Sorgfältig ausgesuchte heimische Hölzer werden von erfahrenen Mitarbeitern zu hochwertigen Naturmöbeln verarbeitet. Dass es dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, beweist nachstehender Überblick zu den Holzarten.

Die Zirbe – Königin der Alpen

Zirbenholz bewirkt eine niedrigere Herzschlagrate, wodurch es einer mentalen oder körperlichen Belastung im Alltag entgegenwirken kann. Dies wurde auch in einer Studie des Joanneum Research eindrucksvoll nachgewiesen. Das Herz muss pro Tag rund 3.500 Mal weniger schlagen und bekommt somit Zeit, sich von den negativen Umwelteinflüssen im Schlaf zu erholen. Kunden berichten von wesentlichen Verbesserungen bei Kreislaufschwäche, Wetterfühligkeit und bei Allergien. Durch den Duft der Zirbe stellt sich sofort ein Gefühl von Ruhe, Geborgenheit und Behaglichkeit ein. Weil die Zirbe die europäische Alpenregion so markant prägt wie keine andere Baumart, wird sie auch „die Königin der Alpen“ genannt. Die Zirbe kann bis zu 1.000 Jahre alt werden und eine Höhe bis zu 25 Metern erreichen. Der genügsame Baum hält Temperaturen bis zu -43°C stand. 

Die Kastanie – Jeder Strahlung gewachsen

Dass die Früchte des Kastanienbaumes eine Menge gesunde Nährstoffe enthalten, ist hinreichend bekannt. Auch Kastanienholz verfügt über vorteilhafte Eigenschaften. Es ist ziemlich hart, elastisch und leicht spaltbar und lässt sich im trocknen Zustand mit allen Werkzeugen gut und leicht bearbeiten. Unter anderem sagt man ihm eine sehr gute Schutzwirkung vor Elektrosmog und Erdstrahlen nach. Und auch als Möbelholz eignet sich die Kastanie gut, beispielsweise in Form eines Massivbetts. 

Die Eiche – Der männlichste Baum im Wald

Schon Hildegard von Bingen schrieb: „Die Eiche ist hart und bitter, es ist nichts Weiches an ihr.“ Damit charakterisiert sie den Baum treffend. Sowohl die Rinde wie auch die Eicheln des Baumes sind wahre Wunderwaffen gegen Hauterkrankungen wie nässenden Ekzemen, Krampfadergeschwüren und sogar gegen Herpes. Und auch dem Eichenholz wird eine positive Wirkung gegen Elektrosmog und Erdstrahlen zugeschrieben. 

Die Kernbuche – Der Schönling unter den Hölzern

Prägnant für die Kernbuche ist ihr lebhaftes und elegantes Oberflächenbild. Sie zeichnet sich durch eine stabile Struktur des Holzes aus. Markant an den Möbeln der Kernbuche ist die hellgelbliche bis rosa-braune Farbgebung.

 

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Vytisk 
Arbeitsvorbereitung / Vertrieb
0664/80295-1086
a.vytisk@teamstyria.at

 

 

28.6.2021
© Team Styria | Entgeltliche Beitrag

Verlust an Zufriedenheit

Viele haben in den vergangenen Monaten regelrecht verlernt, miteinander zu diskutieren. Auch das Vertrauen in die Politik ist deutlich gesunken.

Das Austrian Democracy Lab hat die direkten Auswirkungen der Pandemie auf die Einstellungen zur Demokratie erhoben. Die Universitäten Krems und Graz haben dazu 4500 Menschen befragt. „Der Umgang mit anderen Meinungen ist ungewohnt geworden, weil es an zufälligen Begegnungen im öffentlichen Raum, im Park, auf der Straße, im Lokal fehlte“, stellte man fest. Es ist schwieriger geworden, andere Meinungen zu respektieren. „Das trübt das Vertrauen ineinander und in der Folge auch in die Politik“, so der Befund. Projektleiterin Karin Praprotnik: „Menschen, die weniger anderen Menschen vertrauen, sind auch weniger zufrieden mit der Demokratie.“

Nur noch 69 Prozent der Befragten sahen die Demokratie zwischen Mitte März und Mitte Mai gut oder sehr gut funktionieren. Es ist der bisher niedrigste gemessene Wert. Davor lag die Zahl stets deutlich über 70 Prozent. Im Europavergleich liegt Österreich im vorderen Drittel. Stärker im Minus fanden sich nur wenige Länder, darunter Deutschland, Malta und Kroatien.

Es sei die Aufgabe der Politik, diese Werte wieder zu verbessern, so die Forschenden – aber nicht nur. „Demokratie heilt sich nicht von selbst“, sagt Daniela Ingruber von der Donau-Uni Krems. Eine Demokratie halte es aus, wenn in einer Krisensituation für eine beschränkte Zeit manche Freiheit eingeschränkt wird. Zur Normalisierung sei es wichtig, Vertrauen zu fördern und hinzuhören, so Ingruber. Gerade für Gesellschaften in Krisen ist das wichtig.

23.06.2021

Pandemie entlastet Paare

Die Coronavirus-Krise ist eine Belastungsprobe. Aber sie kann auch Beziehungen stärken. Das hat eine Studie zutage gefördert.

Stress im Alltag, Überlastung, finanzielle Ängste, Sorgen um die Zukunft – als Paar kann man da öfter einmal aneinandergeraten. Das belastet freilich die Beziehung. Psychologin und Familienwissenschaftlerin Lisa Neff von der Universität Texas hat allerdings im Rahmen einer Studie festgestellt, dass manche Beziehungen von der Krise und den Herausforderungen des Jahres 2020 auch profitiert haben.

Neffs befragte dafür insgesamt 191 Probanden und Probandinnen. Jene, die ihre Beziehungsprobleme auf die Pandemie schieben konnten, hatten deutlich weniger unter Stress zu leiden. Und „sie neigten weniger dazu, ihre Partner für die Probleme verantwortlich zu machen“, sagt Neff laut orf.at.

Die Studie hat die Forscherin im Journal „Social Psychological and Personality Science“ veröffentlicht. Das Raunzen über die Lebensumstände kann man damit also durchaus positiv sehen. „Wenn sich Paare bewusst sind, dass sie Stress haben, dann können sie besser damit umgehen. Und dann fällt es ihnen auch leichter, einander zu unterstützen.“ Wie ist es Ihnen in Ihrer Beziehung ergangen?

23.06.2021

Krebs – Der Horoskop-Selbsttest

Krebsgeborene sind sensibel, freundlich, gefühlvoll, mütterlich. Die Familie ist ihnen sehr wichtig. Wie schätzen Sie sich selbst ein, liebe Krebsgeborene? Testen Sie das mit unserem Abenteuer-Alter-Horoskopquiz nach dem Motto „Da lachen die Sterne!“ von Susanne Cerncic.

Gestern um 05:33 Uhr trat die Sonne in das Sternzeichen Krebs. Der 21.6. ist auch der Tag der Sommersonnwende, wir finden hier den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Im Pflanzenreich geht es in diesem Monat lustig zu. Überall summt es und die Insekten fliegen von Blüte zu Blüte. Da man die Sternzeichen auch mit der Jahreszeit und der Natur vergleichen kann, finden wir hier die Aufgabe der Befruchtung, damit das Weiterleben gesichert ist.

Hier kommt der ultimative Check, wieviel Sie im Leben schon dazugelernt haben:

 

Ergebnis:

Punktestand unter 7:  Sie haben gemogelt
Punktestand 7 bis 10:  Sie haben das Beste aus Ihrem Sternzeichen gemacht.
Punktestand 11 bis 15:  Sie haben noch Einiges zu lernen
Punktestand 16 bis 21:  Sie dürfen noch viel lernen
Punktestand über 21:  Sie haben sich verrechnet

 

22.06.2021
Bildquelle: Shutterstock

Risiko durch Fettleber

Der 10. Juni ist der internationale Tag der Fettleber. In Österreich sind 40 Prozent der Menschen davon betroffen. Die Tendenz ist stark steigend.

„Die Fettleber ist auch ohne Entzündung nicht harmlos, mit Entzündung jedenfalls eine ernste Erkrankung“, sagte Angelika Widhalm, Vorsitzende der Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform Gesunde Leber. Eine Fettleber-Hepatitis bedingt die stetige Zerstörung von Leberzellen. Gesunde Zellen werden zu vernarbtem Gewebe (Fibrose) umgebaut.

Die Kombination einer reinen Fettleber und einer Fibrose mit Übergewicht kann zur Beschleunigung einer chronischen Lebererkrankung beitragen. „Letztendlich ist der Weg in die Leberzirrhose oft vorgegeben und wird durch den Lifestyle, die falsche Ernährung und zu wenig Bewegung vorangetrieben“, so Widhalm.

Westliche Ernährungsgewohnheiten, Fett und Fructose und viele Fertigprodukte in Kombination mit zu wenig Bewegung wirken sich negativ aus. Diabetes und eine Fettleber begünstigen sich gegenseitig. 70 Prozent der Fettleberpatienten leiden zusätzlich an Übergewicht. „Moderne Therapiemöglichkeiten sind derzeit noch begrenzt und derzeit nur in ersten Studien zugelassen“, betont Widhalm.

Eine Ernährungsumstellung und vermehrte körperliche Aktivität sind daher das Gebot der Stunde. Ein eingeschränkter Konsum von industriell gefertigten Nahrungsmitteln kann dazu beitragen, einer Fettleber vorzubeugen und Diabetes zu verhindern. Und denken Sie daran: Jeder Schritt zählt! Das gilt auch wenn es um die Fettleber geht.

16.6.2021

Rekord beim bargeldlos Zahlen

Die Corona-Pandemie hat sich als Treiber für mobile Zahlungen und jene mit Karten erwiesen. Kommt die bargeldlose Gesellschaft tatsächlich?

Weltweit durchgeführte bargeldlose Transaktionen steigen bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf dann 1,9 Billionen. 2020 waren es noch gut eine Billion Transaktionen. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person fast verdreifachen. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und ihrer globalen Strategieberatung Strategy&.

„Die Corona-Pandemie hat den Wechsel von Bargeld auf digitale Zahlungen um drei bis fünf Jahre beschleunigt. Die gesamte Infrastruktur des Zahlungsverkehrs verändert sich fundamental. Das Szenario einer globalen bargeldlosen Gesellschaft rückt in Sichtweite“, sagt Andreas Pratz, Co-Autor der Studie.

Laut den Daten steht vor allem den asiatisch-pazifischen Märkten ein Boom bevor. Dort dürften bargeldlose Transaktionsvolumen bis 2025 um 109 Prozent und von 2025 bis 2030 um weitere 76 Prozent zulegen. Für Afrika werden bis 2025 Zuwächse um 78 Prozent und bis 2030 um 64 Prozent gesehen. In Europa sind bis zu 64 Prozent respektive 39 Prozent mehr digitale Transaktionen möglich. Für die USA und Kanada werden niedrigere Zuwachsraten prognostiziert.

Die Akzeptanz für Karten und mobile Zahlungen steigt auch in Europa, aber es gibt immer noch mehr Bargeld als bargeldlose Transaktionen. Was bevorzugen Sie?

09.06.2021

Rauchen erhöht CoV-Risiko

Heute ist Weltnichtrauchertag. 1,5 Millionen Menschen in Österreich rauchen glich. Die gesundheitlichen Folgen wiegen schwer.

Bei Frauen liegt die Quote laut Statistik Austria bei 18 Prozent, bei Männern bei 24 Prozent. Personen mit einem niedrigeren Bildungsabschluss konsumieren mehr Zigaretten pro Tag als Personen mit einem höheren Bildungsabschluss. Das besagt laut Gesundheitsministerium die Österreichische Repräsentativerhebung zu Konsum- und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial 2020.

In der Steiermark sind es übrigens mehr als ein Viertel der Erwachsenen, die täglich beziehungsweise fast täglich Tabak oder Nikotin konsumieren. Das Bewusstsein für die Schädlichkeit von Tabak und Nikotin hat stark zugenommen, betonte Suchtexpertin Waltraud Posch von Vivid, der steirischen Fachstelle für Suchtprävention, im Sonntagsgespräch mit ORF-Steiermark-Chefredakteur Wolfang Schaller. Sie ist aber dennoch jene Form der Sucht, die am weitesten verbreitet ist. Das Gastro-Rauchverbot allein reiche nicht aus, „aber es war ein ganz ganz wichtiger Meilenstein“.

„Das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben, ist für Raucher bis zu 50 Prozent höher als für andere“, betont die Weltgesundheitsorganisation zum Weltnichtrauchertag. Auch die Impfung dürfte bei Raucherinnen und Rauchern schlechter wirken. „Mit dem Rauchen aufzuhören, ist deshalb das beste, was Raucher tun können, um sowohl ihr Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung zu verringern als auch das Risiko, Krebs und Herz- und Atemwegserkrankungen zu bekommen“, sagte auch WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Auch die Österreichische Apothekerkammer warnt vor den gesundheitlichen Gefahren. Brauchen Sie, Familie oder Freunde Unterstützung? Apotheken bieten für alle Altersgruppe eine spezielle Raucherberatung. Zudem ist das Rauchfrei Telefon ist eine telefonische Beratungsstelle zur Unterstützung beim Leben ohne Tabak und Nikotin.

Das gesamte Angebot ist kostenfrei, Informationen unter der Telefonnummer:
0800 810 013
bzw.
www.rauchfrei.at

 

31.5.2021

© Shutterstock