Orthopädieschuhmacher aus Leidenschaft

Markus Schalk leitet mit „Schuster Schalk“ einen seit 1962 bestehenden steirischen Orthopädieschuhmacher-Betrieb. Und belebt damit ein Handwerk mit großer Tradition.

Wenn Markus Schalk über seine Arbeit spricht, gerät er regelrecht ins Schwärmen: „Mein Beruf ist mir durch unseren Familienbetrieb sozusagen in die Wiege gelegt worden. Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas Anderes gemacht haben zu wollen“, erzählt der gewerberechtliche Geschäftsführer von „Schuster Schalk“ begeistert. 1962 wurde der Familienbetrieb von Franz Schalk, dem Vater des heutigen Teilhabers und Werkstättenleiters Markus Schalk, in Graz gegründet. Mittlerweile ist die Firma mit zwei Filialen in der Landeshauptstadt sowie einer Filiale in Leoben präsent und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Mit ausgewiesenen Experten kümmert man sich persönlich um die kleinen und großen Fußprobleme der Kunden. „In unserem Fall ist das hauptsächlich die Generation 50+“, berichtet Markus Schalk. „Eine Generation, die sehr viel auf den Beinen ist und dabei auch großen Wert auf Lifestyle und Komfort legt.“ Deshalb sei es ihm wichtig, dass sich die Kunden mit ihren Füßen wohlfühlen.

Schuhe für Sturm Graz
Als Orthopädieschuhmacher steht Schuster Schalk in erster Linie für den Komfort von Füßen in Schuhen mit wechselbarem Fußbett. „Jeder wünscht sich gesunde Füße mit kräftiger Muskulatur, aber nicht jeder hat sie. Ein Knick-Senkfuß etwa verursacht Schmerzen im Stehen oder brennende Schmerzen auf der Fußsohle. Individuell maßgefertigte Schuheinlagen (auch für Ballerinas, Pumps, Sportschuhe & Co.) schaffen hier Abhilfe. Sie wirken positiv auf den gesamten Bewegungsapparat und steigern damit auch die Lebensfreude“, versichert Markus Schalk. Zudem nimmt der Betrieb auch orthopädische Schuhzurichtungen vor und bietet spezielle orthopädische Maßschuhe für Problemfüße von Jung bis Alt. „Dabei stellen wir sehr hohe Ansprüche an uns selbst: an die Fußanalyse, das Service und die Qualität der Schuhe, die optisch von normalen Schuhen nicht zu unterscheiden sind. Unser Ziel ist es, jeden Kunden perfekt zu betreuen – und das in nettem Umgang und familiärer Atmosphäre mit unseren exzellenten Fachkräften, auf die beispielsweise auch die Spieler des SK Sturm Graz vertrauen“, so Markus Schalk. Bei Bedarf aufgrund von eingeschränkter Mobilität führt die Firma auch Hausbesuche durch.

Weiterentwicklung in großem Stil
Stehenbleiben ist für Markus Schalk jedenfalls ein Fremdwort – auch in technologischer Hinsicht. Noch überwiegen das handwerkliche Geschick und die Fähigkeit, die Füße im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“ und damit die richtige Versorgung für die Kunden zu entwickeln. „Wir stehen aber auch der digitalen Technik, etwa mit individuell gefrästen Schuheinlagen nach einer 3-D-Abnahme des Fußes, sehr offen gegenüber und engagieren uns hier auch in Forschung und Entwicklung zum Wohle unserer Kunden. Das ist schließlich das Wichtigste für uns“, verrät Markus Schalk.

Gerade die Kombination aus hochwertigem Handwerk und modernster Technik wie 3-D-Abmessungen ermögliche etwa die exakte Abbildung der Füße und Beine und damit die Entwicklung maßgeschneiderter Produkte für die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden. Hier orientiere sich das Unternehmen immer am neuesten Stand der Technik und entwickle auch eigene neue Wege in der orthopädischen Schuhtechnik. Markus Schalk schätzt an seinem Alltag vor allem die menschliche Nähe: „Der Umgang mit Menschen, ihren individuellen Fußproblemen und das Anbieten und Umsetzen von optimalen und praktikablen Lösungen für meine Kunden ist mir ein großes Anliegen und macht mich täglich glücklich. Man könnte auch sagen, es ist mein Hobby und Beruf zugleich.“

 

Neufeldweg 146, 8041 Graz
0316/84 75 67
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 – 17:00 Uhr

Zinzendorfgasse 18, 8010 Graz
0316/37 70 32
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9:00 – 17:00 Uhr

Langgasse 18, 8700 Leoben
03842/ 42 9 64
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:30 – 17:00 Uhr

Foto: Schuster Schalk

Beitrag veröffentlicht am 15. November 2019.

So beugt man einer Erkältung vor

Mit diesen Tipps haben Viren und Bakterien keine Chance.

Die Nächte werden länger, die Temperaturen kühler und das Wetter nasser – oder anders gesagt: Die Erkältungssaison ist wieder da. Während ein Schnupfen in jungen Jahren schnell auskuriert ist, kann ein grippaler Infekt im Seniorenalter ernsthafte Folgen nach sich ziehen, weil die Leistungsfähigkeit des Immunsystems allmählich nachlässt. Doch es gibt Mittel und Wege, einer Erkältung erfolgreich vorzubeugen.

GRIPPALER INFEKT IM ALTER

Manche Menschen erwischt sie nur einmal pro Jahr, andere hingegen auch mehrmals: eine Erkältung. Husten, Schnupfen, Heiserkeit – die Symptome eines grippalen Infekts sind bekannt und unterscheiden sich in Intensität und Dauer deutlich von jenen einer Grippe. Der Grund, warum grippale Infekte im Herbst und Winter häufiger vorkommen als in den übrigen Jahreszeiten, liegt darin, dass Erkältungsviren gegen Jahresende optimale Voraussetzungen vorfinden, um sich auszubreiten. Bei Menschen ab 60 verlaufen Infekte zudem oft schwerer, dauern zum Teil auch länger und können in Folgeerkrankungen von Herz und Lunge münden. Aus diesem Grund ist einerseits eine Grippeimpfung empfehlenswert, andererseits auch die Beachtung folgender Tipps.

TIPPS GEGEN ERKÄLTUNG

Als wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung einer Erkältung gilt die Hygiene, um der Verbreitung der Erkältungsviren entgegenzuwirken. Dazu zählt häufiges und regelmäßiges Händewaschen – vor allem, wenn man zuvor Kontakt mit Erkrankten hatte – sowie Abstand halten.

Außerdem kann man sein Immunsystem mit einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung stärken, damit die Viren und Bakterien leichter abgewehrt und bekämpft werden können. Ausreichend Vitamine und Ballaststoffe sorgen für starke Abwehrkräfte, ausreichend Flüssigkeit für eine feuchte Schleimhaut.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Die warme Heizungsluft, der man in der kalten Jahreszeit ausgesetzt ist, trocknet die Nasenschleimhäute aus, sodass Viren und Erkältungen im Herbst ein leichtes Spiel haben. Mit regelmäßigem Lüften sorgt man für frische Luft in der Wohnumgebung. Auch mit einer Schüssel Wasser, welche die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht, erzielt man einen positiven Effekt.

Apropos frische Luft: Bewegung hilft ebenfalls, einer Erkältung vorzubeugen. Dazu muss es im Alter, wenn der Körper nicht mehr so ganz mitmacht, nicht unbedingt Sport sein, oft reicht bereits ein täglicher Spaziergang von etwa einer halben Stunde. Das ist auch die Dauer, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die tägliche Bewegung empfiehlt.

Prinzipiell gilt dabei: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Deshalb ist es wichtig, sich auch beim Spaziergang warm anzuziehen. Bei Kälte wird der Körper nämlich schlechter durchblutet, sodass weniger Abwehrzellen vorhanden sind, was wiederum das Immunsystem schwächt. Warme, dem Wetter angepasste Kleidung ist daher ein effektiver Schutz vor einer Erkältung. Auf die Füße sollte man dabei besonders achten: Warme Füße regen die Durchblutung an und halten die Immunabwehr auf Trab.

ERKÄLTUNG AUSKURIEREN

Wenn der grippale Infekt trotzdem da ist, kann man ihn zwar nicht von einem Tag auf den anderen wegrationalisieren, aber kann man den Gesundungsprozess beschleunigen, indem man seinem Körper Ruhe gönnt und jegliche Anstrengung (nicht nur körperliche, sondern auch geistige) vermeidet. Heißt konkret: Nicht arbeiten gehen, sondern zum Arzt. Dieser wird höchstwahrscheinlich Bettruhe verordnen, die man dann auch einhalten sollte, wenn man seinem Körper nichts Schlechtes tun möchte. Der Körper bekämpft ohnehin mit all seinen Mitteln die Erkältung und bekommt – sofern vom Arzt verschrieben – auch Unterstützung durch Medikamente oder Antibiotika, welche die Symptome ein wenig lindern und somit auch die Bettruhe ein wenig angenehmer machen. Dennoch: Damit der Körper über genügend Abwehrkräfte verfügt, ist es wichtig, diese zu stärken. Lassen Sie sich individuell in Ihrer Apotheke beraten. Dann steht einem gesunden Herbst und Start in den Winter nichts im Wege.

Quellen:

https://www.alippi.de/magazin/erkaeltung-vorbeugen-bei-senioren/

https://www.senioren-ratgeber.de/Erkaeltung

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 7. November 2019.

Ein Konzert als Hörtest

Hörakustikspezialist Neuroth lud am 3. November zu Österreichs erstem Hörtestkonzert ins Brucknerhaus Linz.

Rund jeder fünfte Österreicher ist von einer Hörminderung betroffen. Ab etwa dem 40. Lebensjahr nimmt das Hörvermögen altersbedingt langsam ab, weshalb vor allem ältere Menschen von Hörproblemen betroffen sind. Jeder Dritte zwischen 60 und 70 hört nicht mehr gut. Jenseits des 70. Geburtstages hat jeder Zweite eine Hörminderung, bei den Über-80-Jährigen sind sogar 72 Prozent schwerhörig. Der Grund liegt in den etwa 16.000 Sinneszellen im Innenohr, die für das Hören und Verstehen zuständig sind. Diese werden im Laufe der Jahrzehnte schwer beansprucht und geschädigt. Die meisten der älteren Menschen haben daher Schwierigkeiten, hohe Töne wahrzunehmen, vor allem wenn sie leise sind. Vogelzwitschern und Tür- oder Telefonklingeln werden dann oft gar nicht mehr gehört. Im Alter lässt auch die Funktion der äußeren Sinneszellen nach, in der Folge verstehen Senioren auch die Sprache schlechter. Doch mittlerweile gibt es eine große Auswahl an technisch hochwertigen Hörgeräten und Hörimplantaten, die den Betroffenen wieder ein ausreichendes Hörvermögen zurückgeben. Ein einfacher Hörtest genügt schon, um sich im wahrsten Sinne des Wortes ein akustisches Bild über sein Hörvermögen zu machen. Am Sonntag, dem 3. November, konnte man dies im Brucknerhaus Linz sogar vor imposanter Konzert-Kulisse tun.

MEHR BEWUSSTSEIN FÜR DIE OHREN

Der Hörakustikspezialist Neuroth will das Bewusstsein für den menschlichen Hörsinn schärfen und veranstaltete aus diesem Grund das erste Konzert als Hörtest. Unter der Leitung von Peter Aigner spielte das Jugendorchester „Upper Austrian Sinfonietta“ klassische Meisterstücke. Der Grund: Bei Werken von Mozart und Schubert – jeweils in verschiedenen Ton-Varianten gespielt – konnten die Zuhörer live im Saal testen, welche Frequenzen sie noch gut hören und welche nicht. Erfahrene Hörakustik-Experten standen vor Ort auch direkt für eine persönliche Hörberatung zur Verfügung. „Musik kann man nur in vollen Klängen genießen, wenn man gut hört. Deshalb freuen wir uns, mit dem ersten Hörtestkonzert Österreichs einen Hörtest der ganz besonderen Art entwickelt zu haben, bei dem der Hörgenuss im Vordergrund steht“, sagt Neuroth-Vorstandsvorsitzender Lukas Schinko. Auch Peter Aigner, Dirigent der „Upper Austrian Sinfonietta“, streicht die Wichtigkeit des Hörens hervor: „Die Bewusstseinsbildung im Umgang mit dem wichtigsten Organ eines Musikers, dem Gehör, kann nicht früh genug beginnen.“

Weitere Informationen zum Thema Besser hören. Besser leben“ finden Sie auch in unserem gleichnamigen Artikel.

Quellen:

Presseaussendung der Neuroth AG

https://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/schwerhoerigkeit/gut-hoeren-auch-im-alter-noch-ganz-ohr

https://www.meinbezirk.at/telfs/c-lokales/unerhoert-gut-hoeren-im-alter_a3319923

https://www.amplifon.com/web/ch-de/alter

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 5. November 2019.

Studie: Wer schneller geht, ist jünger

Menschen, die schneller gehen, sind im Durchschnitt biologisch und geistig jünger als Langsame.

Bisher war dieser Zusammenhang nur für ältere Menschen beschrieben. Nun hat ein Team auch für 45-Jährige herausgefunden, dass schnelle Geher im Schnitt biologisch und geistig jünger sind als langsame. Die Forscher untersuchten dazu 904 Probanden, die 1972 oder 1973 in der neuseeländischen Stadt Dunedin geboren worden. Sie mussten etwa eine Ganganalyse und einen Gehirnscan absolvieren. Die körperliche und die geistige Fitness wurden anhand verschiedener Faktoren ermittelt.

Dem Forscherteam zufolge hängt die Gehgeschwindigkeit von mehreren Faktoren ab, darunter der Funktion und dem Zusammenspiel der Muskeln, dem visuellen System sowie dem zentralen und dem peripheren Nervensystem. Entscheidend seien auch die Fitness der Lunge und des Herz-Kreislauf-Systems. Die Gehgeschwindigkeit im mittleren Lebensalter könnte ein zusammenfassender Indikator für das lebenslange Altern eines Menschen sein. Extrem langsames Gehen könne zudem auf mögliche Veränderungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter hinweisen.

DIE KONKRETEN ERGEBNISSE

Bei der Ganganalyse wurden die Normalgeschwindigkeit, die Geschwindigkeit beim gleichzeitigen Lösen einer Aufgabe und die Höchstgeschwindigkeit gemessen. Bei allen drei Messreihen sowie einer zusammenfassenden Untersuchung zeigte sich ein klarer Zusammenhang der Gehgeschwindigkeit mit dem Zustand des Gehirns und der körperlichen Fitness. Am stärksten war er bei der Höchstgeschwindigkeit.

Das Fünftel der Probanden mit der niedrigsten Gehgeschwindigkeit war zwischen dem 26. und dem 45. Lebensjahr um fünf Jahre schneller biologisch gealtert als das am schnellsten gehende Fünftel. Die langsamsten Geher zeigten auch durchschnittlich einen um 16 Punkte niedrigeren Intelligenzquotienten als die schnellsten sowie eine geringere Dicke der Hirnrinde.

Ein Vergleich mit den Untersuchungen im Alter von drei Jahren erbrachte einen weiteren Zusammenhang: Wer bei den damaligen Tests schlecht abschnitt, gehörte mit deutlicher statistischer Wahrscheinlichkeit mit 45 zu den langsameren Gehern. Diese Tests umfassten die Beurteilung durch einen Kinder-Neurologen, standardisierte Tests der Intelligenz, der Sprachaufnahme und der motorischen Fähigkeiten sowie Bewertungen des Verhaltens. Unter Verwendung der Daten aus der Studie schlagen die Forscher einen Wert von ungefähr 1,1 Metern pro Sekunde als Untergrenze für eine normale Ganggeschwindigkeit vor.

Quellen:

https://www.derstandard.at/story/2000110132122/gehgeschwindigkeit-als-indikator-fuer-fitness

https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5709568/Studie-an-45Jaehrigen_Wer-schneller-geht-ist-biologisch-und

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 27. Oktober 2019.

Gesund essen im Alter

So gelingt die richtige Ernährung für Seniorinnen und Senioren. Wertvolle Tipps für den Alltag.

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. Ein Tag, der darauf aufmerksam machen soll, dass weltweit noch Millionen Menschen an Hunger leiden. Wir nützen diesen Tag, um der Frage nachzugehen: Warum ist gesunde Ernährung im Alter wichtig? Und vor allem: Wie sieht sie überhaupt aus? Bevor wir uns konkret ansehen, was bei Seniorinnen und Senioren unbedingt regelmäßig auf den Teller sollte, werfen wir noch einen Blick darauf, welche Rolle die Ernährung für unseren Körper spielt.

Grundsätzlich ist das bei jungen Menschen gleich wie bei älteren. Wer sich gesund, ausgewogen und bedarfsgerecht ernährt, kann damit rechnen, keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Allerdings verändert sich der Körper mit steigendem Alter. Der Energieverbrauch, der Wassergehalt sowie die Muskelmasse nehmen ab, das Körperfett steigt. Der Bedarf an Nährstoffen (wie Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen) bleibt hingegen unverändert hoch oder kann sich z. B. aufgrund der Einnahme eines Medikaments sogar noch erhöhen. Das bedeutet: Damit der Senior seinen Nährstoffbedarf trotz reduzierter Nahrungsmenge decken kann, ist eine sorgfältige Auswahl an Lebensmitteln mit wenig Kalorien und vielen Nährstoffen von großer Bedeutung, um einer Mangelernährung im Alter entgegenzuwirken. Nur so können Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden erhalten bzw. gesteigert werden.

WORAUF BEI DER ERNÄHRUNG ZU ACHTEN IST

Im Prinzip kann man sich an der österreichischen Ernährungspyramide orientieren. Diese sieht an oberster Stelle mindestens 1,5 Liter Wasser, Kräuter- oder Früchtetees pro Tag vor.

An zweiter Stelle lieben Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Davon sollten täglich fünf Portionen (geballte Fäuste) verzehrt werden. Dadurch kann man einer Protein-Energie-Mangelernährung effektiv vorbeugen.

Auf der dritten Stufe der Ernährungspyramide sind Getreide, Brot, Nudeln, Reis oder Erdäpfel platziert, und das jeweils mit vier Portionen pro Tag, um den Bedarf an Kohlenhydraten zu decken. Vollkorngetreideprodukte sind hier besonders empfehlenswert, da sie sowohl wertvolle Vitamine als auch Ballaststoffe enthalten und dadurch länger sättigend wirken.

Die vierte Stufe bilden Milch und Milchprodukte. Davon sollte es täglich drei Portionen geben, wobei bei der Milch gilt: Je fettärmer, desto gesünder. Generell hilft das in Milch enthaltene Kalzium, dem Knochenabbau im Alter entgegenzuwirken.

An der fünften Stelle liegen Fleisch, Fisch und Eier. Sie sind nicht mehr täglich zu empfehlen, da die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Purine, Cholesterin und gesättigten Fettsäuren die Entstehung verschiedener Krankheiten wie Gicht, Arteriosklerose und Hypercholesterinämie begünstigen. Ganz verzichten muss man auf sie dennoch nicht. Ideal sind ein- bis zweimal pro Woche fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering und maximal dreimal pro Woche mageres Fleisch und Eier.

Auf der sechsten und siebten Stufe liegen schließlich Fette und Öle sowie Süßigkeiten. Diese sollte es generell nur selten geben. Täglich ein bis zwei Esslöffel hochwertige Öle in purer Form (etwa am Salat) oder in Form von Nüssen und Samen sind hingegen erlaubt. Nicht nur Olivenöl, sondern auch Raps-, Walnuss-, Soja-, Lein-, Sesam-, Maiskeim-, Sonnenblumen-, Kürbiskern- oder Traubenkernöl bieten sich für den Salat an und liefern wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

WAS SONST NOCH WICHTIG IST

Voraussetzung für einen gesunden Lebensstil ist neben einer ausgewogenen Ernährung auch regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining. Bewegung im Alter hält fit und beugt ebenfalls verschiedenen Krankheiten vor. Nähere Informationen dazu finden Sie hier und hier. Mahlzeit!

Quellen:

https://www.gesundheit.gv.at/leben/altern/ernaehrung-im-alter/ernaehrung-senioren

https://www.ages.at/themen/ernaehrung/ernaehrung-im-alter/

https://www.netdoktor.at/gesundheit/gesunde-ernaehrung/ernaehrung-im-alter-11980

https://www.pflege.de/leben-im-alter/ernaehrung/

https://www.nutricia.de/at/ernaehrung-fuer-erwachsene/senioren/einfuehrung/

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 21. Oktober 2019.

Steiermark: 3 neue Gesundheitszentren

In Graz-Gries, Mureck und Gratwein-Straßengel wurden Anfang Oktober neue Gesundheitszentren eröffnet.

Am Freitag, dem 11. Oktober 2019, und damit rund ein Jahr nach der Eröffnung des „Medius“, wurde das zweite Gesundheitszentrum für Graz, „Allgemeinmedizin Graz Gries“ in der Karlauerstraße 17, offiziell eröffnet. Der Betrieb läuft bereits seit 1. Oktober 2019 – genauso wie jener der kürzlich ebenfalls eröffneten Gesundheitszentren in Mureck und Gratwein-Straßengel. Mit Mariazell (seit 2016), Vorau, Eisenerz (beide seit 2017), Weiz und Graz-Leonhard (beide seit dem Vorjahr) sowie Graz-Gries, Mureck und Gratwein-Straßengel sind derzeit acht steirische Gesundheitszentren in Betrieb – mehr als in jedem anderen Bundesland. Ein weiteres in Friedberg soll in diesem Jahr noch dazukommen.

30 PRIMÄRVERSORGUNGSEINHEITEN BIS 2025

Bis 2025 sollen laut dem Regionalen Strukturplan Gesundheit rund 30 Primärversorgungseinheiten in der Steiermark entstehen. Ein Ziel, das weit über die bundesweit definierten Vorgaben hinausgeht. Gesundheitslandesrat Christopher Drexler betont: „Die Gesundheitszentren ergänzen die gewohnte Versorgung mit Hausärzten. Gerade weil viele von ihnen in den nächsten Jahren in Pension gehen werden, ist es wichtig, attraktive Arbeitsbedingungen für junge Ärztinnen und Ärzte zu bieten, die gemeinsam in einer Praxis oder in einem so genannten Netzwerk tätig sein wollen.“

DIE VORTEILE VON GESUNDHEITSZENTREN

Für Patienten ergeben sich durch Gesundheitszentren zahlreiche Vorteile, etwa längere Öffnungszeiten und kürzere Wege durch die Bündelung von ärztlichen Ressourcen. Außerdem wird eine intensivere Zusammenarbeit mit anderen regionalen Gesundheits- und Sozialanbietern sowie eine bessere Versorgung von chronischen Erkrankungen und älteren und hochbetagten Menschen gewährleistet. Erweiterte Hausbesuche zählen ebenso zum größeren Leistungsportfolio wie Angebote zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und mehr abschließende Behandlungen vor Ort.

Für die jeweilige Region bedeuten Gesundheitszentren eine stärkere Berücksichtigung der regionalen Bedürfnisse, eine bessere zeitliche Verfügbarkeit und eine strukturierte, integrierte und koordinierte, qualitativ hochwertige Primärversorgung der Bevölkerung. Außerdem wird ein attraktiver Ausbildungsplatz für Gesundheits- und Sozialberufe geschaffen und eine nachhaltige Sicherung der Grundversorgung gewährleistet. Das erweiterte Leistungsangebot an einem Ort führt zudem zu einer stärkeren Frequentierung des Ärztezentrums und einer Belebung des Kerns.

Quellen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190520_OTS0098/primaerversorgung-noch-heuer-vier-weitere-gesundheitszentren-fuer-die-steiermark

https://www.meinbezirk.at/graz-umgebung/c-lokales/aerzte-feiern-im-neuen-gesundheitszentrum_a3664668

https://steiermark.orf.at/stories/3015910/

https://www.krone.at/2016757

Bildquelle: Gemeinde Mureck

Beitrag veröffentlicht am 18. Oktober 2019.

Die Seele baumeln lassen

Warum neben der physischen auch die psychische Gesundheit wichtig ist.

Am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019, ist Tag der seelischen Gesundheit. Ein Tag, der in Graz bereits am Mittwoch begangen wird, um das Tabuthema „psychische Erkrankungen“ aufzubrechen. „Wir brauchen ein Klima, in dem man offen darüber sprechen kann. Wie man bei einem gebrochenen Fuß eine Behandlung braucht, ist das auch bei psychischen Problemen nötig“, so der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ). An insgesamt 25 Ständen präsentieren sich Organisationen und Einrichtungen zwischen 14 und 19 Uhr im großen Saal der Arbeiterkammer (Hans-Resel-Gasse 8-14), die in Graz und darüber hinaus im psychosozialen Bereich tätig sind. Mit dem Ziel, authentische Einblicke in unterschiedliche Themenfelder zu geben. „Seelische Gesundheit ist nichts Selbstverständliches“, erklärt Ingrid Jagiello vom Steirischen Landesverband für Psychotherapie (STLP). „Psychische Erkrankungen können alle treffen.“

Und die neuesten Zahlen sind alarmierend: Jeder fünfte Mensch in Österreich ist innerhalb eines Jahres von einer psychische Erkrankung wie Depression oder Angststörung betroffen, insgesamt sind es sogar 1,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Steigende Belastungen im Beruf, größerer Leistungsdruck bei sinkenden Realeinkommen, ständige Erreichbarkeit und Reizüberflutung durch neue Medien sind nur einige von vielen Ursachen, die zu einem deutlichen Anstieg an chronischem Stress führen. Vor allem in der Kombination mit materiellen Problemen können dann oftmals auch psychische Erkrankungen die Folge sein, etwa Burnout, Depressionen, Angsterkrankungen, der Ausbruch von Psychosen oder auch ein erhöhtes Suizidrisiko. Auch Angehörige von Erkrankten können dadurch negativ beeinflusst werden.

Würde man jedoch rechtzeitig mit einer Behandlung beginnen, stünden die Chancen auf Heilung gut, so Ingrid Jagiello. Deshalb sei es wichtig, bestehende Lücken im Therapiesystem zu schließen. „Es braucht ausreichend Behandlungsplätze – besonders die Angebote für Kinder und Jugendliche müssen ausgebaut werden“, ergänzt Clemens Könzcöl vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP). Je länger eine Therapie verzögert würde, desto schwieriger werde es.

pro mente Austria fordert von der künftigen Bundesregierung umfassende Maßnahmen zur seelischen Gesundheit. Konkret werden fünf zentrale Punkte genannt, darunter Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie ein Seelen-Check“. All das soll positiv zur seelischen Gesundheit beitragen und diese nachhaltig steigern.

PSYCHOSOZIALE GESUNDHEIT: EIN UMFANGREICHES SYSTEM

Doch wann ist man psychosozial und seelisch überhaupt gesund? Die WHO definiert psychosoziale Gesundheit als „Zustand des Wohlbefindens, in dem ein Mensch seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen sowie produktiv arbeiten kann und im Stande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen.“

Seelische Gesundheit äußert sich auch als positives Gefühl, als Wohlbefinden. Sie wird als mentale Gesundheit bezeichnet und durch ein komplexes System biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren bedingt. Und auch, wenn es Verfahren zur Messung der seelischen Befindlichkeit gibt: Ob sich jemand seelisch wohlfühlt oder nicht, ist insgesamt sehr subjektiv.

Aber auch beeinflussbar. Ob man liebt oder geliebt wird, ein hohes Selbstvertrauen hat, einen Sinn im Leben sieht, soziale Kompetenz aufweist, mit den Arbeitsbedingungen und der Umwelt zufrieden ist, Zukunftsgedanken und –visionen hegt, Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt, gut mit Problemen und Gefühlen umgeht, sich grundsätzlich frei und selbstbestimmt fühlt und zwischen Fantasie und Realität unterscheidet – all das hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden, die persönliche Wahrnehmung der Lebensqualität und Selbstwirksamkeit und damit auch auf die seelische Gesundheit.

Daher unser Tipp: Die Seele einmal ganz bewusst baumeln lassen. In der Hängematte, am Balkon, bei einer Tasse Tee, einer Wanderung oder zu Hause auf der Couch. Sich bewusst zurückzulehnen und zu entspannen tut der Seele gut. Dann macht das Leben auch wieder mehr Spaß.

Quellen:

https://www.graz.at/cms/beitrag/10336902/8114338/Tag_der_seelischen_Gesundheit.html

https://kurier.at/gesund/psychische-erkrankungen-jeder-fuenfte-innerhalb-eines-jahres-betroffen/400640972

https://www.gesundheit.gv.at/leben/psyche-seele/gesundheit/einflussfaktoren-psyche

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191008_OTS0019/pro-mente-austria-fordert-von-der-kuenftigen-bundesregierung-umfassende-massnahmen-zur-seelischen-gesundheit

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 15. Oktober 2019.

Graz: Online-Pflegeplattform in Arbeit

Was das für die steirische Landeshauptstadt und ihre Pflegebedürftigen bedeutet.

Mehr als 12.800 Menschen werden derzeit in steirischen Pflegeheimen betreut, etwas über 2.000 Pflegeheimplätze davon gibt es in Graz. Und der Bedarf nimmt zu. Bereits im Jänner 2018 lag die Auslastung der Pflegeheimplätze bei 95 Prozent, mittlerweile ist er deutlich höher, denn seit es in Österreich keinen Vermögensregress in Pflegeheimen mehr gibt, kann die öffentliche Hand nicht mehr auf das Vermögen der Steirer, die in einer Pflegeeinrichtung leben, zurückgreifen. Das führte zu einer Erhöhung der in einem Pflegeheim betreuten Menschen um zehn Prozent – und damit bei vielen Pflegeheimen auch zum Erreichen oder sogar zum Überschreiten der Kapazitätsgrenze.

UMFASSENDE ONLINE-INFORMATION

Eine neue Online-Pflegeplattform der Stadt Graz soll Abhilfe und einen kompakten Überblick schaffen, ob und in welchem Pflegeheim noch wie viele freie Betten vorhanden sind. Konkret sollen Angehörige und Pflegebedürftige tagesaktuell nachschauen können, in welchem Pflegeheim in der Stadt Graz noch ein Betreuungsplatz frei ist – das aufwendige und mitunter mühsame Durchtelefonieren aller Pflegeheime soll damit der Vergangenheit angehören. Hierfür werde es Ende Oktober im Pflegereferat des Sozialamtes der Stadt Graz eine umfassende Einschulung aller Pflegeheime geben, erklärt Pflegestadtrat Robert Krotzer (KPÖ). Deren Mitarbeiter sollen in weiterer Folge die entsprechenden Plattformen täglich mit aktuellen Informationen bespielen. Ziel sei es, das Projekt im nächsten Jahr umzusetzen und damit österreichweiter Vorreiter zu sein, so Krotzer.

Quelle:

https://steiermark.orf.at/stories/3014806/

Bildquelle: Shutterstock

Beitrag veröffentlicht am 12. Oktober 2019.

„Langer Tag der Bewegung“ in Graz

Am 3. Oktober 2019 stand der Grazer Hauptplatz ganz im Zeichen der Gesundheit.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nützten den heutigen Tag, um bei der bereits 16. Auflage des „Langen Tages der Bewegung“ am Grazer Hauptplatz vorbeizuschauen. Die Veranstaltung stand im Zeichen spektakulärer Akrobatik- und Tanzshows, präsentierte die neuesten Fitness-Trends und bot den vielen Gästen wie gewohnt eine Reihe von wichtigen Gesundheitstipps. Erfreulicherweise nahmen insbesondere die vielen Schülerinnen und Schüler das Motto der Veranstaltung wörtlich und stürzten sich mit Feuereifer ins umfangreiche Aktivprogramm.

„Bewegung ist ein wichtiger Eckpfeiler für ein gesundes Leben, Vorsorgemediziner sprechen ja nicht ohne Grund vom effektivsten Medikament des 21. Jahrhunderts. Der ‚Lange Tag der Bewegung‘ soll Anreize bieten, selbst aktiv zu werden und möglichst viel Bewegung in den Alltag zu integrieren. Wenn uns das gelingt, haben wir eine ganze Menge erreicht“, umrissen Obmann Josef Harb und Generaldirektorin Andrea Hirschenberger die Ziele der Veranstaltung.

Zu den Highlights, die den vielen Bewegungshungrigen präsentiert wurden, zählten beispielsweise die Trendsportart Roundnet, eine Mischung aus Volleyball und Squash, sowie ein Surf-Simulator, der so manchen ziemlich schnell aus dem Gleichgewicht brachte. Ein Comeback feierte der gute alte Hula-Hoop-Reifen, der als Fitnessgerät wieder hoch im Kurs steht.

Beim Integrationssport, vorgestellt vom Verein IKS, bekamen die Besucherinnen und Besucher ein gutes Gefühl dafür, wie Menschen mit Beeinträchtigung ihren Alltag meistern. Egal, ob auf dem Rollstuhl-Parcours oder als Torhüter beim Goalball, wo Sportlerinnen und Sportler mit stark eingeschränkter Sehkraft Bälle nur nach Gehör abwehren müssen – Integrationssport schärft die Sinne und sorgt für so manches Aha-Erlebnis.

Neben dem Show- und Aktivprogramm gab es wie immer zahlreiche Gesundheitsinfos – etwa Ernährungsberatung, Physiotherapie, verschiedene Vorsorgeprogramme, die „Rauchfrei in 6 Wochen“-Seminare und die neue Sturzprophylaxe für Seniorinnen und Senioren, die von der STGKK seit kurzem angeboten wird.

Bildquelle: STGKK

Quelle:

Pressemitteilung der Steirischen Gebietskrankenkasse (STGKK)

Beitrag veröffentlicht am 6. Oktober 2019.

Recht auf Pflegekarenz und -teilzeit

Was das für Bedürftige und ihre Angehörigen bedeutet und wie hoch der Pflegebedarf in Österreich wirklich ist.

Der Nationalrat hat in der Nacht von 25. auf 26. September 2019 einstimmig einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit beschlossen. Damit haben Arbeitnehmer in Betrieben ab fünf Beschäftigten ab dem kommenden Jahr einen Anspruch auf bis zu vier Wochen Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit – auch ohne Zustimmung des Arbeitgebers. Konkret heißt das: Wenn ein Angehöriger Pflege benötigt, muss er vom Arbeitgeber bis zu zwei Wochen freigestellt werden bzw. nur Teilzeit arbeiten. Verbessert sich der Zustand des Betroffenen innerhalb dieser Zeit nicht, kann die Pflege um weitere zwei Wochen verlängert werden. Darüber hinaus kann wie bisher mit dem Unternehmen auf freiwilliger Basis eine Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit für bis zu sechs Monate vereinbart werden. Den Arbeitnehmern gebührt zudem ein Pflegekarenzgeld in der Höhe des fiktiven Arbeitslosengelds, dieses kann beim Sozialministeriumsservice beantragt werden.

HOHER PFLEGEBEDARF IN ÖSTERREICH

In Österreich haben aktuell 456.000 Menschen Pflegebedarf. Doch es werden mehr: Im Jahr 2050 werden 750.000 Menschen auf Pflege angewiesen sein. Diese Pflege übernehmen 65.000 24-Stunden-Betreuerinnen – fast eine Million Angehörige. Für sie ist dies oft mit emotionalen und körperlichen Anstrengungen verbunden – besonders, wenn die Aufgabe neben der regulären Arbeit erledigt wird. Bisher gab es keinen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz, ab 2020 können sich Angehörige aber zumindest für vier Wochen voll und ganz auf die Pflege konzentrieren.

Bildquelle: Shutterstock

Quellen:

https://kontrast.at/spoe-pflege/

https://orf.at/stories/3138574/

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190926_OTS0008/pflegekarenz-und-pflegeteilzeit-nationalrat-beschliesst-rechtsanspruch-auf-zwei-bis-zu-vier-wochen

Beitrag veröffentlicht am 30. September 2019.