So gelingt das Leben mit Demenz

Mit welchen Methoden man der Krankheit vorbeugen kann, wie man sie erfolgreich behandelt und warum auch Angehörige eine wichtige Stütze für die Betroffenen sind.

Rund 130.000 Menschen in Österreich leiden an Demenz. Dabei handelt es sich um eine chronische oder fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der Aktivitäten des täglichen Lebens sowie geistige Fähigkeiten wie Denken, Sprache, Rechnen, Orientierung, Auffassung, Lernfähigkeit und Urteilsvermögen beeinträchtigt sind. Auch Wahrnehmungsstörungen und Persönlichkeitsveränderungen können auftreten. Heute sind in etwa 50 Krankheiten bekannt, die zu einer Demenz führen können, darunter Morbus Parkinson, Epilepsie, Multiple Sklerose oder Gehirntumore.

Die Ursachen für eine Demenzerkrankung sind nicht vollständig geklärt, dennoch lassen sich einige Risikofaktoren feststellen. Der größte davon ist das hohe Lebensalter, was sich auch in den Zahlen der Betroffenen widerspiegelt. In der Gruppe der 60- bis 70-Jährigen hat etwa 1 von 100 Personen Demenz. Bei den 80- bis 85-Jährigen sind es bereits 1,5 von 10 und bei den über 90-Jährigen sogar 3 von 10 Menschen. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Frauen sind dabei tendenziell häufiger betroffen als Männer. Experten begründen dies in erster Linie mit der höheren Lebenserwartung. Menschen mit niedrigem Bildungsniveau, alleinstehende Personen mit wenig sozialen Kontakten sowie Personen mit Demenzerkrankungen in der Familie haben ebenfalls ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. Weitere Risikofaktoren sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Rauchen oder Fettleibigkeit.

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Demenzformen. Primäre Formen entstehen durch eine Schädigung des Hirngewebes, sekundäre werden ausgelöst durch Geschehnisse und Störungen, die nicht in erster Linie im Gehirn stattfinden. Primäre Demenzen machen den Großteil der Erkrankungen aus. Alzheimer ist mit 60 bis 80 Prozent die häufigste Form. Bei 10 bis 30 Prozent handelt es sich um eine vaskuläre Demenz oder eine Demenz mit Lewy-Körperchen. Bei weniger als 10 Prozent wird eine frontotemporale Demenz diagnostiziert.

MEDIKAMENTÖSE THERAPIEN

Auch wenn die Ursache der Demenz mit Medikamenten nicht behoben werden kann, können diese – bei rechtzeitiger Anwendung – die Symptome lindern und die langsam fortschreitende Verschlechterung der geistigen Fähigkeiten hinauszögern. Betroffene gewinnen so an Zeit und Lebensqualität.

Acetylcholinesterase-Hemmer werden etwa bei leichter bis mittelschwerer Demenz eingesetzt. Sie verbessern den Signalaustausch zwischen den Nervenzellen und erhöhen die Verfügbarkeit von Acetylcholin. Fähigkeiten wie Denken, Lernen, Erinnern und Wahrnehmen bleiben dadurch länger erhalten.

Ist die Krankheit bereits fortgeschritten, ist eine Behandlung mit Memantin sinnvoll. Es beeinflusst den Glutamatspiegel im Gehirn. Glutamat ist ein wichtiger Botenstoff und speziell für Lernen und Gedächtnis von Bedeutung.

Bei Depressionen können auch Antidepressiva verwendet werden. Bei aggressivem Verhalten, Sinnestäuschungen oder Verfolgungswahn bieten sich Neuroleptika an. Sie unterdrücken die Symptome, indem sie die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn hemmen.

NICHT MEDIKAMENTÖSE THERAPIEN

Hier kommen verschiedene Therapien zum Einsatz, die aufgrund der unterschiedlichen Krankheitsbilder und Schweregrade individuell auf den Patienten abgestimmt werden müssen. Verhaltenstherapeutische Angebote sind insbesondere für Betroffene im Frühstadium der Erkrankung geeignet. Sie finden oft in Gruppen statt. Betroffene lernen, ihre Erkrankung zu akzeptieren und besser damit umzugehen.

Auch kognitives Training und autobiografische Arbeiten bieten sich an. Einfache Wortspiele in Einzel- oder Gruppentherapie, Farben erkennen, Begriffe erraten, Reime ergänzen oder mithilfe von Fotos, Büchern und persönlichen Gegenständen positive Erinnerungen an frühere Lebensabschnitte wecken. Dadurch behalten Betroffene länger das Gefühl für ihre Identität.

Musiktherapien sind in allen Stadien der Erkrankung sinnvoll. Das eigenständige Musizieren fördert die Koordination, das Musikhören entspannt und weckt positive Lebenserinnerungen.

Auch die Raumgestaltung in den eigenen vier Wänden sollte den Betroffenen die Orientierung so leicht wie möglich machen. Uhren und Kalender sowie farblich gekennzeichnete Räume, bestimmte Materialien und Düfte können helfen.

Ergotherapeutische Behandlungen tragen dazu bei, Alltagskompetenzen wie Einkaufen oder Kochen möglichst lange aufrechtzuerhalten. Jede Form von geistiger und körperlicher Aktivierung (Tanzen, Massagen) erhält die Beweglichkeit und Balance der Betroffenen.

WIE BEUGT MAN EINER DEMENZ VOR?

Allgemein kann man sagen: Je geistig, körperlich und sozial aktiver das Leben eines Menschen ist, desto niedriger ist sein Risiko für Demenz. Lesen, Lernen, das Praktizieren von Fremdsprachen, Schreiben, Musizieren und Singen, Engagement in einer Gemeinschaft (Verein), aber auch regelmäßige Bewegung und Sport stehen für einen gesunden Lebensstil.

WAS TUN, WENN MAN SELBST ETWAS MERKT?

Besteht der Verdacht auf eine Demenz, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann den Verlauf der Krankheit verlangsamen.

WIE KANN MAN ALS ANGEHÖRIGER HELFEN?

Erkrankt ein Familienmitglied an Demenz, so betrifft das auch die Angehörigen. Die Pflege eines demenzkranken Menschen erfordert viel Zeit, Kraft und Ausdauer, daher ist es wichtig, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen.

Validation ist im Umgang mit demenzkranken Menschen ein hilfreiches Konzept. Dabei geht es darum, den Erkrankten in seinem Verhalten nicht zu kritisieren oder zu korrigieren, sondern für wahr zu erklären und aufzunehmen, also zu validieren.

Routine ist hilfreich für Demenzkranke. Prozesse, die jeden Tag gleich ablaufen, sind förderlich für Betroffene. Bei der Pflege sind Geduld, Gelassenheit, Respekt und Verständnis im Umgang mit dem Kranken wichtig. Die Patienten sollten nicht überfordert werden, gleichzeitig aber die Chance haben, so viele Dinge wie möglich selbst zu machen. Das verlangsamt den geistigen Verfall und sorgt für einen Gewinn von Zeit und Lebensqualität.

Denn eines ist klar: Demenz ist definitiv kein Todesurteil.

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Quellen:

https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/gehirn-nerven/demenz/was-ist-das

https://www.netdoktor.at/therapie/demenz-therapie-4604198

https://www.minimed.at/medizinische-themen/gehirn-nerven/demenz/

https://www.caritas-pflege.at/wien/ratgeber/demenz/

 

Beitrag veröffentlicht am 24. September 2019.

Schokolade – Superfood oder Junkfood?

Warum es entscheidend ist, zu welcher Sorte man greift und Schokolade manchmal besser ist als ihr Ruf.

Die süße Versuchung für zwischendurch, der Energielieferant gegen das Nachmittagstief oder der Glücksbringer in depressiven Zeiten: Schokolade erfüllt für ihre Genießerinnen und Genießer viele nützliche Funktionen. Und doch wird von Ernährungsexperten von ihrem allzu großen Konsum allgemein abgeraten. Schokolade würde viel Zucker und Fett, somit auch viele Kalorien enthalten und sei daher ungesund. Doch trifft dies auf alle Schokoladensorten zu? Und kann Schokolade in Maßen nicht vielleicht doch eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben? Wir haben uns die Fakten näher angesehen.

SCHOKOLADE – GESUND ODER UNGESUND?

Die Frage kann man nicht pauschal mit einem Ja“ oder Nein“ beantworten, sondern am besten mit einem Es kommt darauf an“. Und auch wenn dieser Satz bereits in vielen anderen Zusammenhängen verwendet worden ist, in diesem Fall stimmt er tatsächlich. Es kommt nämlich einerseits auf die Menge an, die man konsumiert, und auch in welchen Abständen und wie oft, und andererseits auch auf die Art bzw. Sorte der Schokolade. Da gibt es doch einige Unterschiede, die wir im Folgenden aufzeigen.

Fest steht: Eine Kalorienbombe ist Schokolade generell, egal welche Sorte. Im Schnitt bringt es eine Tafel auf 500 bis 550 Kalorien. Damit wird bereits ein Viertel des täglichen Kalorienbedarfes eines erwachsenen Menschen gedeckt, also schon eine ganze Menge. Beim Zucker- und Fettgehalt trennt sich aber doch die berühmte Spreu vom Weizen – oder besser gesagt die Vollmilchschokolade von der dunklen Schokolade. Erstere enthält 57 Gramm Zucker und 29,5 Gramm Fett – das ist jeweils etwas weniger als die weiße Schokolade, aber dennoch sehr hoch im Vergleich zur dunklen Schokolade. Diese ist mit knapp 500 Kalorien, 44 Gramm Zucker und 36 Gramm Fett noch die beste Wahl. Ein weiterer Grund: Bitterschokolade enthält durch den hohen Kakaoanteil viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Polyphenol oder Theobromin. Und weil die Bitterschokolade wenig bis gar keine Milch enthält, ermöglicht sie auch die Aufnahme dieser Inhaltsstoffe. Nachteil für alle Feinschmecker: Bitterschokolade schmeckt – wie der Name vermuten lässt – nicht so süß wie Vollmilchschokolade. Der Unterschied wird umso deutlicher, je höher der Kakaoanteil ist (im Handel sind Sorten zwischen 50 und 100 % erhältlich). Generell gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto vorteilhafter für die menschliche Gesundheit. Warum?

DIE VORTEILE VON BITTERSCHOKOLADE

Bitterschokolade senkt einen zu hohen Blutdruck und minimiert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beziehungsweise einen Schlaganfall. In Gehirnscans konnte zudem gezeigt werden, dass Schokolade die Hirndurchblutung steigert, man ist also konzentrierter und wachsamer. Kakao senkt auch das Stresslevel, wirkt entzündungs- und krebshemmend und sorgt für niedrigere Cholesterinwerte sowie eine schönere Haut. Und: Bitterschokolade macht auch munter und schlank: Grund dafür sind die Catechine, die den Stoffwechsel anregen. Aber hier ist natürlich ein Konsum in Maßen gefragt (auch aufgrund des erhöhten Cadmium- und Aluminiumgehalts, der bei Schokolade mit hohem Kakaoanteil enthalten ist). Bei drei Tafeln pro Tag darf man sich nicht wundern, wenn die Waage am Ende doch mehr anzeigt als vorher. Die positiv wirkenden Flavonoide sind außerdem auch in Äpfeln enthalten und stellen deshalb keinen Grund (und auch keine Ausrede) dar, sich ausschließlich von Schokolade zu ernähren (da würden sich auch die Zähne nicht freuen – Stichwort Karies).

MACHT SCHOKOLADE AUCH GLÜCKLICH?

Eine Frage, die immer wieder gerne diskutiert wird und die ebenfalls nicht eindeutig mit Ja“ oder Nein“ beantwortet werden kann. In der wissenschaftlichen Literatur heißt es nämlich hauptsächlich, dass nicht die Schokolade als Ganzes glücklich macht, sondern einige der Inhaltsstoffe, die in ihr enthalten sind, eine stimmungsaufhellende Wirkung haben sollen. In Kakaopulver steckt beispielsweise Theobromin, das ähnlich wie Koffein den Kreislauf anregt und einem so etwas wie ein Glücksgefühl verleihen kann. Auch Phenylethylamin, das Cannabinoid Anandamid sowie die Serotonin-Vorstufe Tryptophan können die Grundstimmung verbessern.

Der stimmungsaufhellende Effekt kann jedoch nicht alleine durch diese Inhaltsstoffe gegründet werden. Dafür ist deren Wirkung zu gering. Vermutlich sind es auch psychische Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Beim Verzehr von Schokolade wird nämlich unser Belohnungssystem aktiviert und das wiederum bewirkt die Ausschüttung von Dopamin sowie Endorphinen.

Zusammengefasst kann man sagen: Man muss Schokolade nicht gänzlich verweigern, sondern kann sie ähnlich wie Alkohol bewusst und in sehr geringen Maßen zum eigenen Wohl des Körpers einsetzen, sollte sich dabei aber niemals alleine auf die oben genannten Fakten stützen. Denn in einem Punkt ist sich die Wissenschaft einig: In großen Mengen ist Schokolade auf jeden Fall ungesund. Deshalb unsere Empfehlung: Jedes Stück genießen und sich auf das Glücksgefühl freuen.

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Quellen:

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/suesses/schokolade-gesund-oder-ungesund

http://www.weekend.at/entertainment/dunkle-schokolade-gesund/44.527.818

https://www.fitforfun.de/news/studie-zeigt-so-gesund-ist-dunkle-schokolade-wirklich-291110.html

https://gesund.co.at/ist-schokolade-gesund-26304/

https://www.fitbook.de/news/dunkle-schokolade

 

Beitrag veröffentlicht am 15. September 2019.

Starke Muskeln verlängern das Leben

Eine gute Muskulatur stärkt den Körper und verlängert das Leben – das ist hinreichend bekannt. Dass dies auch bei kranken Menschen so ist, hat nun eine aktuelle Untersuchung bestätigt.

Die Studie fand heraus, dass kräftige Muskeln eine positive Wirkung auf den Allgemeinzustand und die Lebenserwartung eines Menschen haben – auch bei einer kritischen oder chronischen Erkrankung. Dafür wurden 39 verschiedene Studien beziehungsweise insgesamt 39.852 Patienten untersucht. Es ging in erster Linie um die Frage, welche Auswirkungen die Muskelkraft auf die Sterblichkeit der Menschen hat, die ambulant oder in stationären Einrichtungen medizinisch versorgt wurden.

Die Ergebnisse dieser Analyse zeigten eindeutig, dass schlechte muskuläre Fitness die Wahrscheinlichkeit für einen früheren Tod erhöht. Konkret ist das Sterblichkeitsrisiko bei Menschen mit geringer Muskelkraft um das 1,8-fache höher als bei Patienten mit hoher Muskelkraft. Umgekehrt verringert ein um fünf Kilo höheres Muskelkraftniveau das Sterblichkeitsrisiko bereits um 28 Prozent.

ERNÄHRUNG UND TRAINING SIND DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG – AUCH IM ALTER
Um im Krankheitsfall gar nicht erst in eine schwierige Situation zu kommen, empfehlen Experten regelmäßiges Training. Am besten eignet sich eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Ersteres stärkt die Muskeln und wirkt dem Verlust ihrer Kraft effizient entgegen, Zweiteres sorgt für einen langen Atem – den es für ein fittes Leben genauso braucht wie eine ausgewogene Ernährung. Damit führt man dem Körper jene Nährstoffe zu, die er im Alter vermehrt braucht: Eiweiß, Kalzium, Magnesium, Vitamine und Mineralstoffe.

EFFIZIENTES MUSKELTRAINING – AUCH DIE GESCHWINDIGKEIT SPIELT EINE ROLLE
Egal ob Kniebeugen, Bankdrücken oder Rudern: Es muss sich im Fitnessstudio nicht immer um die maximale Schwere der Gewichte und Anzahl der Wiederholungen drehen. Entscheidend ist auch das Tempo, denn im fortgeschrittenen Alter ist die Schnellkraft oft wichtiger als die Maximalkraft. Letztere beschreibt die höchste Kraft, welche die Muskeln und das Nervensystem gegen einen Widerstand aufbringen können. Sie kommt etwa dann zum Einsatz, wenn man ein liegen gebliebenes Auto schieben muss. Die Schnellkraft ist jene Kraft, mit der man den eigenen Körper oder auch Gegenstände innerhalb von kurzer Zeit mit maximaler Kraft beschleunigt. Dies ist beispielsweise beim schnellen Treppensteigen der Fall – oder auch, wenn man von einem Sessel aufsteht oder einen Ball tritt.

Am besten ist es also, die Übungen zunächst mit leichten Gewichten zu beginnen und danach langsam zu steigern, dafür verstärkt auf die Korrektheit und Geschwindigkeit der Ausführung zu achten. Zwei bis drei Krafttrainings-Einheiten pro Woche sind ideal, um den Muskeln dazwischen auch Zeit für die Regeneration und das Wachstum zu geben. Und das zahlt sich dann auch an der Hüfte aus: Die Muskulatur ist nämlich das größte Stoffwechselorgan des Körpers und daher auch entscheidend am Fettabbau beteiligt. Wer also dreimal wöchentlich die Hanteln schwingt, ist bereits nach vier Monaten rund ein Zehntel des Körperfetts los. Außerdem werden der Blutdruck verringert und die Herzmuskulatur entlastet, was wiederum Faktoren sind, welche die Wahrscheinlichkeit für ein längeres Leben erhöhen. Und auch Aktivitäten im Alltag fallen wesentlich leichter, wenn man trainiert ist: Treppensteigen, Nordic Walking oder das Blumengießen etwa. In Kombination mit Ausdauertraining (z. B. Laufen, Schwimmen, Wandern und Radfahren) ist Krafttraining ein echtes Lebenselixier – und daher überaus wichtig für die Gesundheit und eine lange, unbeschwerte Zeit auf der Welt.

 

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Quellen:

www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5684392/Studie_Wie-starke-Muskeln-das-Leben-verlaengern-auch-bei-kranken

science.orf.at/stories/2976088/

www.bluewin.ch/de/leben/fit-gesund/welcher-sport-das-leben-verlangert-248119.html

www.medizinauskunft.de/artikel/aktiv/fitness/07_11_muskelleben.php

www.gesundheit.gv.at/leben/altern/ernaehrung-im-alter/ernaehrung-senioren

www.focus.de/gesundheit/praxistipps/fit-im-alter-mit-diesem-programm-kraeftigen-sie-muskeln-und-gelenke_id_5578140.html

 

Beitrag veröffentlicht am 12. September 2019.

Magnesium für gesundes Altern

Um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben, ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium unerlässlich. Doch während der Tagesbedarf an Magnesium auch im fortschreitenden Alter hoch bleibt, sinkt die natürliche Aufnahme über die Nahrung.

Immer wenn ein Muskel bewegt wird, ist dazu Magnesium notwendig. Als wichtiger Bestandteil von über 300 Enzymen ist es auch an nahezu allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Magnesium wirkt präventiv gegen Thrombose, Herzinfarkt, Nierensteine und einen zu hohen Cholesterinspiegel. Es hilft auch, Kalkablagerungen, Nieren- und Gallensteine zu verhindern. Und wirkt unterstützend bei Magenverstimmung und Verdauungsstörungen. Vor allem hängt aber ein gesundes Herz von ausreichend Magnesium ab. Als natürlicher Gegenspieler des Calciums reguliert der Mineralstoff den Herzschlag und sorgt dafür, dass das Herz regelmäßig und rhythmisch schlägt. Entsprechend negativ kann sich ein Magnesiummangel auf die Herzgesundheit auswirken und Herzrhythmusstörungen begünstigen.

LEBENSMITTEL MAGNESIUM
Wir nehmen Magnesium in der Nahrung vor allem über Bananen, Feigen, Mandeln und Nüsse zu uns. Es ist aber auch in Getreidekörnern, dunkelgrünem Gemüse und in Quell- und Mineralwässern enthalten. Zwar kommt es in ausgewogener Ernährung in ausreichender Menge vor, im Alter lässt aber oft der Appetit nach. Mit der verringerten Nahrungsaufnahme geht häufig ein Magnesiummangel einher. Aber auch eine einseitige Ernährung, chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten können sich negativ auf die Magnesiumversorgung auswirken.

Wir müssen Magnesium in ausreichender Menge zuführen, weil es unser Körper nicht selbst herstellen kann. Erwachsene brauchen laut der D-A-CH Gesellschaft für Ernährung etwa 300 bis 350 mg täglich. Eine ausreichende Versorgung mit dieser Dosis erweist sich mitunter als schwierig. Ein Magnesiumdefizit bei älteren Menschen beschleunigt nicht nur den Alterungsprozess, sondern trägt auch zur Entstehung altersbedingter Erkrankungen bei.

Besonders im Alter wird daher zu einer zusätzlichen Magnesium-Einnahme geraten. Ein bereits bestehender Mangel sollte in jedem Fall mit einer kontrollierten Magnesium-Einnahme behandelt werden, denn der Magnesium-Gehalt in der Nahrung reicht für gewöhnlich nicht aus, um das Defizit auszugleichen.

 

Beitrag veröffentlicht am 3. September 2019.

Orthopädische Einlagen

Unauffällig im Schuh versteckt entlasten orthopädische Einlagen nachhaltig den Fuß und die Gelenke. Und lindern so zahlreiche Beschwerden des Bewegungsapparats.

Bis zu 70% aller Menschen leiden an Fehlstellungen der Füße. Das kann chronische Schmerzen sowie Rücken- und Nackenprobleme verursachen. Orthopädische Einlagen korrigieren diese Fehlstellungen, stützen das Fußgewölbe und tragen so zur Entlastung oder besseren Lastverteilung der Fußweichteile und der Bein- und Wirbelsäulengelenke bei.

Dabei sind sie einfach anzuwenden und leisten auf unscheinbare Art viel für Ihre Füße. Sie vermindern statische Beschwerden und helfen bei Überlastungsschmerz, bei Schmerzen im Mittelfußbereich, Arthrose und Fersensporn sowie den diversen Fehlstellungen des Fußes wie Senk-, Spreiz-, Knick- und Hohlfuß.

JEDER FUSS IST ANDERS
Maßeinlagen werden für jeden Patienten individuell angefertigt. Um eine exakte Passform der Einlagen zu gewährleisten, fertigt der Orthopädieschuhmacher Maß- oder Modelleinlagen nach dem Abdruck der Füße an. Dies geschieht für jeden Fuß separat, um für eine ideale Statik und Dynamik zu sorgen. Für das Fertigen von Maßeinlagen reicht üblicherweise ein Negativabdruck. Dabei werden vorgefertigte Rohlinge verwendet, die entsprechend den persönlichen Bedürfnissen des Kunden angepasst werden. Für die Fertigung der Modelleinlagen wird hingegen ein detailliertes Positivmodell erstellt.

VON HAND GEMACHT
In der Orthopädieschuhmacherfachwerkstatt entstehen orthopädische Maßschuhe, Konfektionsschuhzurichtungen und viele weitere orthopädische Heilbehelfe. Hier werden die Modelleinlagen mit großem handwerklichen Geschick hergestellt. Dabei werden die einzelnen Schichten der Einlage über das Modell gezogen und miteinander verbunden. Bei Bettungseinlagen werden zusätzlich Elemente zur Weichbettung bzw. Hohllegung einzelner Fußpartien in die Einlage eingearbeitet.

Im Handwerk des Orthopädieschuhmachers vereinen sich Innovation und Tradition. Die Qualität der traditionellen Einlagenfertigung wird respektiert und mit neuesten Technologien kombiniert. Viele Orthopädieschuhmacher nutzen etwa CAD-Frästechniken, um noch präziser arbeiten zu können. Dabei wird der Fuß zunächst digital vermessen und die Modelleinlagen dann exakt nach Ihrem Fuß gefräst und weiterverarbeitet.

Wichtig für das Wohlbefinden Ihrer Füße sind aber auch die passenden Schuhe. Orthopädische Einlagen können im eleganten Schuh ebenso wie im Sportschuh getragen werden. Und tragen so Schritt für Schritt zu mehr Lebensqualität bei.

 

Hier finden Sie alle steirischen Erzeuger orthopädischer Einlagen!

 

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Beitrag veröffentlicht am 30. August 2019.

Steirische Vermittlungsagenturen

Hier finden Sie eine vollständige Auflistung aller in der Steiermark mit März 2025 registrierten Unternehmen, welche bei der Wirtschaftskammer Steiermark gemeldet sind. Dementsprechend sind diese Unternehmer auch befugt die Leistungen lt. Gewerbeschein zu erbringen.

Bruck-Mürzzuschlag

  1. Hellmann Silda, Unterer Höhenweg 10, 8600 Bruck an der Mur, +43 664 2308229, office@lebensfreude-im-alter.at
  2. Help-Care-Agenda e.U., Dunklweg 15, 8605 Gassing, +43 664 3587411, help-care-agenda@gmx.at, www.help-care-agenda.at
  3. Krenn Birgit, Feldgasse 8, 8600 Bruck/Mur, +43 676 4468826, kontakt.regenbogen@gmail.com, www.regenbogenbetreuung.com
  4. Lebenskarussell mobile Personenbetreuung e.U., Wiener Straße 6, Tür 2
    8605 Kapfenberg, +43 664 3545484, office@lebenskarussell.co.at, www.lebenskarussell.co.at
  5. Posch Sylvia, Nansenstraße 50/2, 8680 Mürzzuschlag, +43 650 2710232, info@hmh-hilfe-mit-herz.at, www.hmh-hilfe-mit-herz.at
  6. Saywald-Wedl Urszula Mag., Lamingfeldsiedlung B 1, Tür 1, 8600 Bruck an der Mur, +43 676 516 8471, usaywald@gmx.at

 

Deutschlandsberg

  1. Fiat Gabriela, Koglerweg 26, 8551 Wies, +43 699 19010854, pflege.gabriella@gmail.com, www.pflegeagentur-gabriela.at
  2. Positiv plus Personenbetreuungs GmbH, Hauptstraße 104, Tür 10, 8544 Brunn, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at
  3. Suschegg Sylvia, Birkenweg 7, 8502 Lannach, +43 664 6436890, info@positivplus.at, www.positivplus.at

 

Graz-Stadt

  1. 24h Betreuung & Hilfe zu Hause GmbH, Reinbacherweg 15, Tür 4a, 8051 Graz, +43 664 9956994, office@24h-betreuung-zu-hause.at, www.24h-betreuung-zu-hause.at
  2. Carelife GmbH, Gleispachgasse 8, 8045 Graz, +43 664 3980344, office@carelife.at, www.carelife.at
  3. CURA PRIMA KG, Scheigergasse 90a, 8010 Graz, +43 664 3980344, office@curaprima.at, www.curaprima.at
  4. Fionitas e.U., Petrifelderstraße 77b, 8041 Graz, +43 660 560 33 60, office@fionitas-pflege.at, www.fionitas-pflege.at
  5. Frenzel Petra Aloisia DGKP, Schmiedgasse 21 Tür 302b, 8010 Graz, +43 660 2888117, frenzel.pf@gmail.com
  6. Helzl Jürgen Martin Mag. (FH), Burggasse 17/1.OG, 8010 Graz, +43 699 10401200, office@altersfroh.at, www.altersfroh.at
  7. HR Academy GmbH, Sackstraße 4/1. OG, 8010 Graz, +43 680 1556498, info@ich-bin-daheim.at, www.ich-bin-daheim.at
  8. Hubmann Gerhild Mag., Rupertweg 5a, 8055 Graz, +43 676 7172007, office@daheimhilfe.at, www.daheimhilfe.at
  9. Ibaschitz Christina, Reininghauspark 11/2/10, 8020 Graz, +43 690 10154006, tinas.personenbetreuung@gmail.com, www.tinas-personenbetreuung.webnode.at
  10. Klampfer Samantha, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 5925596, office@diepflegendenengel.at
  11. Kolarov Tünde-Hajnalka, Nikolaus-Otto-Weg 7, 8041 Graz, +43 664 4621642, office@binbeidir-24stunden.at
  12. Majic Filip, Kasernstraße 82, 8041 Graz, +43 660 9108992, filipmajic30@gmail.com
  13. Majic Ružica, Kasernstraße 82, Tür 40, 8041 Graz, +43 660 7601032, ruzicam751@gmail.com
  14. Mavrek Mirjana, Konrad-Deubler-Gasse 3, Tür 13, 8010 Graz, +43 676 4923901, mavrek.mirjana@gmail.com, www.pflegedienstmavrek.com
  15. Messer-Mišak Karin Mag. Dr., Peierlhang 15, 8042 Graz, +43 664 4701513, office@pflegeorganisation.at, www.pflegeorganisation.at
  16. Neumeister Helga Erika, Kasernstraße 29, Tür 7, 8010 Graz, +43 664 99155245, info.neumeister24@gmail.com, www.diepflegendenengel.at
  17. Paar Karin, Heinrichstraße 7, 8010 Graz, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  18. Pflegeservice24 OG, Kärntner Straße 390, 8054 Graz, +43 664 3031419, office@pflegeservice24.at, www.pflegeservice24.at
  19. Pachernegg  Ursula Mag., Am Arlandgrund 31, Tür 2.8, 8045 Graz, +43 664 4504020, info@steirerherz.at, www.steirerherz.at
  20. Stummer OG, Bergstraße 3b, 8020 Graz, +43 664 73782599, anfrage@gluecklichzuhause.at, www.gluecklichzuhause.at
  21. Tahernia Sarah Lina, Weinitzenstraße 69b. 8045 Graz, +43 660 6040502, info@helfende-herzen.at, www.helfende-herzen.at
  22. Uranšeka Inese, Maygasse 15, 8010 Graz, +43 664 8654796, office@achtsam-im-alter.at, www.achtsam-im-alter.at

 

Graz-Umgebung

  1. AGE BENE GmbH, Parkring 1, 8074 Raaba-Grambach, +43 664 186 47 97, office@agebene.at, www.agebene.at
  2. BEKO Pflegevermittlung & Beratung OG, Mühlriegl 5, 8054 Hitzendorf, +43 660 8540091, office@beko-pflegevermittlung.at, www.beko-pflegevermittlung.at
  3. Coraniuc Anita Maria, Gschnaidt 58, 8153 Gschnaidt, +43 664 4659677, a.coraniuc@gmx.at, www.pflege-steiermark.com
  4. Frühauf Andreas, Mozartgasse 15, Tür 4, 8073 Feldkirchen b. Graz, +43 681 84546660, a.fruehauf@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  5. Haar Christina Maria, Florianiweg 19, 8102 Semriach, +43 664 3050823, c.haar@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. HappySenior 24 Stundenpflege e.U., Vasoldsberg 37a, Tür 3, 8076 Vasoldsberg, +43 676 9387115, office@happysenior24.at, www.happysenior24.at
  7. Kloiber Thomas Mag., Zwerggasse 8, 8055 Seiersberg, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  8. Mihajlović Lydia, Rötzer Straße 45, 8111 Gratwein-Straßengel, +43 676 3431825 | office@fair-pflegen.at, www.fair-pflegen.at
  9. Mollich Karin, Grazer Straße 70, Tür 2, 8111 Judendorf, +43 664 2589981, k.mollich@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  10. Paloš Amel MSc, Roseggergasse 9, Tür 4, 8401 Kalsdorf b. Graz, +43 3135 54183, office@palos.at, www.palos.at
  11. Pflegering TS GmbH, Ulmenweg 10b, 8077 Gössendorf, +43 660 919 18 42, info@pflegering.at, www.pflegering.at
  12. Raninger Patricia Dr. MSc, Muttendorf 77b, 8143 Dobl-Zwaring, +43 664 4144482, office@raninger.at, www.vicare.at
  13. Scherz Christian DI (FH) MSc., Preit-Äcker-Weg 3, Tür 13, 8071 Hausmannstätten, +43 664 1200740, gesundheitsvisite@gmx.at, www.gesundheitsvisite.at
  14. Steiner Sarah, Riesstraße 373, 8010 Kainbach b. Graz, sarah.steiner24h@gmx.at
  15. Trummer Eva Maria, Stein 108, 8561 Hitzendorf, +43 676 4204262, office@emt-seniorenagentur.info, www.emt-seniorenagentur.info
  16. Zirkl Jasmin, Lindenpark 1, 8077 Gössendorf, +43 680 3242926, beratung@pflegeaktiv.at, www.pflegeaktiv.at

 

Gröbming

  1. Kalb Dieter, Hauptstraße 369, 8962 Gröbming, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.petandpeople.at

 

Hartberg – Fürstenfeld

  1. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Michaeligasse 16, Tür 2, 8230 Hartberg, +43 664 9215602, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  2. CARIS – Pflegepraxis und 24h-Betreuungsnetzwerk OG, Walkersdorf 134, 8262 Ottendorf/Rittschein, +43 677 64023003, office@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at
  3. Stalka Barbara, Hauptstraße 40/6, 8292 Neudau, +43 699 11501651, office@24hbetreuung-zuhause.at, www.24hbetreuung-zuhause.at

 

Leibnitz

  1. Kapun Nicole, Tulpenweg 8, 8431 Gralla, +43 660 4743470, info@nicole-betreut.at
  2. Kohlberger Mario, Kitzelsdorf 14, 8454 Oberhaag, +43 664 5335055, office@pflegevermittlung-kohlberger.at, www.pflegevermittlung-kohlberger.at
  3. Neumeister Karl Heinz, Greith 27a, Top 2, 8442 Kitzeck/Sausal, +43 664 1235856, khn@teamcare.at, www.teamcare.at
  4. Pernat Duška, Dechant Thaller-Straße 37/206, 8430 Leibnitz, +43 676 6417755, office@mobilepflege-petu.at, www.mobilepflege-petu.at
  5. Zöhrer-Sauer Werner, Distelhof 84, 8443 Gleinstätten, +43 664 850 6500, werner.zs@hotmail.com

 

Leoben

  1. Etschmaier Anton Alois, Niederungweg 19, 8700 Leoben, +43 664 5326167, etschmaier.a@gmx.at
  2. EP 24 Personenbetreuung GmbH, Pebalstraße 31/1, 8700 Leoben, +43 664 1504060, office@europflege.at, www.europflege.at
  3. Kloiber Thomas Mag., Hauptstraße 66, 8793 Trofaiach, +43 316 262462, office@lebeninwuerde.at, www.lebeninwuerde.at
  4. Prein Tatjana Alexandra, Feitschersiedlung 38, 8772 Timmersdorf, +43 676 88705600, tatjana@rundum-betreuung.at, www.rundum-betreuung.at
  5. VIVICO SDMM GmbH, Homanngasse 14, Top 1a, 8700 Leoben, +43 660 7380020, sdmm@vivico.at, www.vivico.at

 

Liezen

  1. Grundner Maximilian Josef, Sallaberg am See 58, Tür 2, 8943 Aigen/Ennstal, +43 660 84 14 348, max.grundner@humanocare24.com, www.humanocare24.com
  2. Schintelbacher Karin, Büschendorf 26/3, 8786 Rottenmann, +43 676 6389370, karin@zuhause-pflegen.at, www.zuhause-pflegen.at
  3. Steidl Helga Maria, Hall 390, 8911 Admont, +43 664 43 33 244, h.steidl@gmx.at
  4. VIVICO SDE GmbH, Hauptplatz 2, 8952 Irdning-Donnersbachtal, +43 660 7303340, sde@vivico.at, www.soziale-dienste-ennstal.at

 

Murau

  1. Pilgram Monika, Mitterdorf 5, 8843 St.Peter/Kammersberg, +43 664 4680152, info@monika-pilgram.at, www.monika-pilgram.at
  2. Wieland Sabrina, Stadlob 341, 8820 Neumarkt, +43 677 62058213, sabrina.wieland@caris-pflegepraxis.at, www.caris-pflegepraxis.at

 

Murtal

  1. Abwerzger Martina, Hauptplatz 7, 8761 Pöls-Oberkurzheim, +43 664 4116866, livima44@gmail.com, www.altagsbegleitung-handinhand.at
  2. Sendrea Elena, Wasendorferstraße 45, Tür 2, 8753 Wasendorf, +43 664 9404765, infinitystudio.elenas@gmail.com
  3. Fasching Andreia-Violeta, Südtirolerstraße 3b, Tür 38, 8750 Judenburg, +43 676 4488762, office24andreapflege@gmail.com
  4. Kalb Dieter, Hauptstraße 2, Tür 5, 8720 St.Margarethen b. Knittelfeld, +43 664 160 33 91, office@petandpeople.at, www.pflegemagazin.online
  5. Kogler Christian Ignaz MBA, Badgasse 3, Tür 1, 8741 Weißkirchen/Stmk., +43 699 17176767, c.kogler@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at
  6. Pflegevermittlung Ressler e.U., Hauptstraße 9b, Tür 1, 8753 Fohnsdorf, Sillweg, +43 660 2774889, ressler@pflegevermittlung-beratung.at, www.pflegevermittlung-beratung.at
  7. Rüscher Judith, Mitterweg 7a, 8734 Großlobming, +43 664 7908560, office@guat-gschaut.at, www.guat-gschaut.at
  8. Schlacher Karin, Haldenweg 22, 8740 Zeltweg, +43 676 7516669, karin.sch76@gmail.com

 

Südoststeiermark

  1. Bergmann-Platzer Mathias Martin, Saaz 4, 8341 Paldau, +43 664 4621166, ingrid.platzer@gmx.at
  2. Ceh Hojnik Helena MSc, Kodolitschhof 2, Tür 11, 8490 Bad Radkersburg, +43 664 5318028, opbhelena@gmail.com
  3. Janitsch Günter, Feldbacher Straße 69, Tür 6, 8344 Gleichenberg Dorf, +43 660 4515688, guenther.janitsch67@gmail.com
  4. Schieder Erwin, Mühldorf 434, 8330 Feldbach +43 676 889447980, e.schieder@elsner-pflege.at, www.elsner-pflege.at

 

Voitsberg

  1. AE 24 Fairline GmbH, Gewerbepark Köppling 2, 8561 Söding-St.Johann, +43 664 5252439, office@fairline-pflege.at, www.fairline-pflege.at
  2. Pichler Doris Ernestine, Wiesengasse 7a, 8570 Voitsberg, +43 664 3801813, betreuung.daheim@gmx.at, www.pa-betreuung.at
  3. Trappl Gertrude, Klein-Gaisfeld 170, 8564 Kleingaisfeld, +43 664 8506524, trapplgertrude@gmail.com
  4. Welser Johannes, Ligist 50, 8563 Ligist, +43 664 75127175, info@lebensfreude24-betreuung.at, www.lebensfreude24-betreuung.at
  5. Weß Heimo Heinz MSc, Pfundnerweg 1, 8580 Köflach, +43 664 88733813, heimo.wess@humanocare24.com, www.humanocare24.com

 

Weiz

  1. Bleykolm Bircuta-Maria, Flurgasse 1, 8160 Weiz, +43 699 19 00 05 82, maria.bleykolm@gmail.com, www.helping-hands-austria.at
  2. BMS Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +43 5 90404, office@pflegeboerse.at, www.pflegeboerse.at
  3. Buchmüller Martina Aloisia, Entschendorf 164, 8321 Entschendorf, +43 664 9204116, buchmueller@lebenskraft24.at, www.lebenskraft.at
  4. DAP Care GmbH, Weizer Straße 14, 8200 Gleisdorf, +49 322 2200 6849, office@deutschealtenpflege.de, www.deutschealtenpflege.de
  5. Eisenberger Zanda, Kleinsemmering Dorf 2, 8164 Gutenberg, +43 660 1494333, info@24h-betreuung.at, www.24h-betreuung.at
  6. Essich Elisabeta-Marina, Hofstätten 143, 8200 Hofstätten an der Raab, +43 664 4381794, elisabeta.essich@gmail.com
  7. Paar Karin, Grazer Straße 32, 8200 Gleisdorf, +43 664 456 05 23, www.betreut24h.at
  8. Pflegefux GmbH, Ungerdorf 116, 8200 Gleisdorf, +43 5 1712, office@pflegefux.at, www.pflegefux.at
  9. Pittman Etelka, Nitscha 135, Tür 1, 8200 Gleisdorf, +43 664 31 79 200, interemployments@yahoo.com
  10. Weiz Sozial gGmbH, Franz-Pichler-Straße 28/3, 8160 Weiz, +43 3172 46023, office@weiz-sozial.net, www.weiz-sozial.net
  11. Zima Olimpia, Brunnfeldgasse 18, Tür 4, 8160 Weiz, +43 664 1749158, olimpia.zima@yahoo.com

 

Weitere Informationen: www.daheimbetreut.at

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Risiko Übermedikation steigt im Alter

Gesundheit ist ein Menschenrecht: Schwierig wird es, wenn Menschen mit zunehmendem Alter verschiedene Medikamente einnehmen müssen. Kann man da noch den Überblick bewahren?

Für jedes Leiden wird eine Tablette verschrieben. Mindestens ein Viertel aller Über-65-Jährigen und jeder Zweite ab 80 Jahren kennt diese Problematik. Jeder der fünf oder mehr verschiedene Arzneimittel einnimmt, gilt als Polypharmaziepatient. Mit jedem zusätzlichen Mittel steigt jedoch auch das Risiko auf Interaktion der Wirkstoffe untereinander, was zu unerwünschten Nebenwirkungen führt.

IM DSCHUNGEL DER ARZNEIEN
Doch was ist der Grund für Übermedikation und kann es nicht einfach verhindert werden?
Eine große europäische Studie unter der Leitung von Sönnichsen/MedUni Wien zeigte auf, dass 97 Prozent aller untersuchten PolypharmaziepatientInnen (10 Medikamente/Schnitt) zumindest einen Fehler in ihrer Medikation aufweisen.

Oft sind es so genannte Verschreibungskaskaden, die dazu führen, dass ein Symptom nicht als Nebenwirkung eines Medikaments erkannt wird und gegen diese Nebenwirkung ein neues Mittel verschrieben wird. Dieses Risiko entstehe schnell, wenn Menschen von unterschiedlichen ÄrztInnen behandelt werden und niemand den Überblick über alle verschriebenen Mittel behält. Sönnichsens einfacher Lösungsvorschlag: Bei der HausärztIn muss die vollständige Medikation der PatientInnen zentral administriert werden. Dadurch wird es ermöglicht, dass ÄrztInnen auf Datenbanken zurückgreifen können, welche die gesamte Medikation analysieren, um mögliche Interaktionen und Verschreibungsfehler aufzudecken. Übermedikation könnte also durch eine elektronische Entscheidungshilfe reduziert werden.

Der Vorteil eines solchen Tools ist, dass es in Sekunden sämtliche bekannte Interaktionen, Dosierungsfehler und individuellen Unverträglichkeiten auch bei sehr vielen gleichzeitig verabreichten Wirkstoffen ausgeben kann. Wichtig ist dabei, dass er mit allen vollständigen Daten gefüttert wird.

BEIM ARZT ALLE MEDIKAMENTE ANGEBEN
Aber auch PatientInnen können mithelfen eine gefährliche Übermedikation zu vermeiden. Bei jedem Arztbesuch solle man daher sämtliche Medikamente angeben, die regelmäßig eingenommen werden – auch die rezeptfreien.

Dann lässt sich die aktuelle Rezeptliste hinterfragen. Braucht es dieses vorbeugende Schmerzmittel wirklich noch? Ist ein Cholesterinsenker im hohen Alter noch sinnvoll? Auch bestimmte Osteoporose-Medikamente sollten zum Beispiel nicht länger als vier Jahre genommen werden, weil sie dann ihre Wirkung verfehlen. Der Vorteil eines regelmäßigen Rezepte-Checks liegt auf der Hand: Je weniger Medikamente ich nehme, umso geringer sind die möglichen Nebenwirkungen, und das steigert die Lebensqualität und spart Geld.

 

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190404_OTS0022/risiko-der-uebermedikation-steigt-mit-dem-alter
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Beitrag veröffentlicht am 18. April 2019.

Neue Hüfte, neues Knie

Ein Leben lang leisten unsere Gelenke, vor allem Knie und Hüfte, Schwerstarbeit. Das führt im Laufe der Zeit zu Verschleiß und Abnutzungen. Wenn beim Gehen und Stehen schließlich Schmerzen auftreten und die Ursachen, wie zum Beispiel Arthrose, nicht behandelt werden, kann das schwerwiegende Folgen haben. Denn kaputte Gelenke tun nicht nur weh, sie schränken auch die Bewegung massiv ein. Das führt unweigerlich zu einer Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes: Muskeln werden langsam abgebaut, Herz-Kreislauferkrankungen entstehen oder verschlimmern sich, sogar die geistige Fitness verfällt. Wer sich nicht mehr bewegen kann, vereinsamt zusehends. Ein unsicherer Gang erhöht auch das Risiko zu stürzen. Komplizierte Knochenbrüche bedeuten für die Betroffenen Bettlägerigkeit und im schlimmsten Fall Pflegebedürftigkeit.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk?
Es sprechen also viele Gründe dafür, schon erste Schmerzen in den Gelenken ernst zu nehmen und diesen auf den Grund zu gehen. Dank moderner Diagnostikverfahren lassen sich die Ursachen, wie Abnützungen, Fehlstellungen oder Unfallfolgen, heute gut abklären.
Erst wenn keine anderen Therapien, wie Krankengymnastik oder Schmerztherapien, mehr in Frage kommen, wird der Einsatz eines künstlichen Gelenks mit den Betroffenen besprochen. Das Alter der PatientInnen spielt dabei keine Rolle.
Wichtig ist, dass zuvor Risikofaktoren wie schwere Erkrankungen (Diabetes, Herzkrankheiten oder neurologische Erkrankungen) oder starkes Übergewicht erhoben werden müssen. Die PatientInnen sollten auch geistig fit und bereit dazu sein, nach der Operation am Erfolg der Therapie durch angemessenes Training mitzuarbeiten.

Schonende Operation
Entscheidend haben sich auch die Operationsmethoden in den letzten Jahren verändert. Heute wird minimalinvasiv, also muskel- und gelenkschonend, operiert. Wichtig ist, dass der Hautschnitt an der richtigen Stelle gemacht wird. Die Muskulatur wird beim minimalinvasiven Zugang mit sogenannten Wundhaken nur zur Seite gezogen. Der Chirurg kann mittels moderner, gewinkelter Gerätschaften die Prothese genau platzieren.
Bei herkömmlichen Operationsmethoden wird die Muskulatur meistens durchtrennt, um einen guten Zugang zum Gelenk zu bekommen. Das verlängert den Heilungsprozess nach der Operation, denn es dauert, bis die Muskulatur wieder zusammengewachsen ist und ihre wichtigen Bewegungsfunktionen übernehmen kann.

Schnell wieder mobil
Wenn geschädigte Hüft- oder Kniegelenke durch Implantate ersetzt werden, ist es für den Erfolg der Operation besonders wichtig, wie genau das beschädigte Körperteil entfernt wird und dass das neue Gelenk genau sitzt. Ärzte setzen bei Gelenksendoprothesen im hohen Alter in der Regel auf Kunstgelenke aus Titan. Diese können sofort belastet werden und müssen nicht über einen längeren Zeitraum in den Knochen einwachsen. Denn nach der Operation ist es wichtig, dass die PatientInnen schnell wieder auf die Beine kommen, um Thrombosen, Embolien und anderen gefährlichen Folgeerkrankungen vorzubeugen. Mit einer effektiven Physiotherapie wird anschließend die Muskulatur wieder mobilisiert und gekräftigt sowie Gleichgewicht und Koordination trainiert.

Die richtige Klinik finden
Der Einbau künstlicher Gelenke sollte immer in einer spezialisierten Klinik erfolgen. Auch künstliche Gelenke können verschleißen und deren Zustand sollte im weiteren Verlauf über ein Röntgenbild kontrolliert werden, in welchem Zustand sich das Gelenk befindet und ob es noch gut sitzt. Je nach Belastung empfiehlt sich eine Röntgenverlaufskontrolle nach spätestens acht bis zwölf Jahren. So besteht die Möglichkeit, dass frühzeitig einzelne Prothesenkomponenten in einer kleinen OP ersetzt werden können und nicht gleich das ganze Gelenk in einer großen Operation erneuert werden muss.


Top Kliniken in der Steiermark
LKH-Univ. Klinikum Graz: www.klinikum-graz.at
LKH Südsteiermark Standort Bad Radkersburg: www.lkh-suedsteiermark.at
LKH Murtal Standort Stolzalpe: www.lkh-murtal.at
Privatklinik Graz-Ragnitz: www.privatklinik-graz-ragnitz.at

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Beitrag veröffentlicht am 6. Mai 2019.

Diabetes-Risiko verringern

Das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken kann mühelos verringert werden. Eine neue Studie fand heraus wie es funktioniert.

Es ist keine Änderung der Diät notwendig noch müssen andere große Maßnahmen ergriffen werden – das Einzige, was geändert werden muss, ist den Zeitraum einzuschränken, wann gegessen wird. Was bedeutet das genau? Eine neue Studie der University of Adelaide besagt, dass fixe Essenszeiten das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken mindern können. Diese Verbesserung setzt sogar dann ein, wenn in dieser Zeit die normale Menge und Art von Essen zu sich genommen wird.

ESSENSZEITRAUM VON 8 BIS 17 UHR
Forscher haben für die Studie Blutzucker von 15 Männern, bei denen die Gefahr von Diabetes Typ 2 besteht, über den Zeitraum von einer Woche nach jeder Mahlzeit gemessen. Die Probanden beschränkten ihre Essenszeiten auf einen Zeitraum von neun Stunden pro Tag. Zum Beispiel von 8 bis 17 Uhr. Das normale Essverhalten wurde beibehalten, sie aßen also gleich viel und die gleichen Speisen wie sonst auch. Das Erstaunliche: Die Blutzuckerwerte verbesserten sich. Das deutet darauf hin, dass es nicht unbedingt darauf ankommt was wir essen, sondern wann wir es essen.

Wenn Menschen ungesunde Nahrungsmittel zur richtigen Tageszeit zu sich nehmen, könne der Körper die Nährstoffe besser verarbeiten. Die Zeiteinschränkung beim Essen sei zwar gewöhnungsbedürftig, aber leicht durchführbar. Den Forschern zufolge ist dieser Ansatz vielversprechend, muss aber noch über einen längeren Zeitraum geprüft werden.

Quelle: https://www.pressetext.com/news/diabetes-fixe-essenszeiten-mindern-risiko.html
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Beitrag veröffentlicht am 29. April 2019.

 

Gewächse gegen Blindheit

Die altersbedingte Makuladegeneration gehört weltweit zu den führenden Ursachen für Blindheit. Die Natur könnte einen völlig neuen Ansatz zur Behandlung verschiedener Ursachen von Blindheit ermöglichen.

Verblüffend, aber wahr: Forscher der University of Surrey und des Eugene und Marilyn Glick Eye Institute haben laut ihrer Studie einen komplett neuen Ansatz zur Behandlung von Blindheit gefunden. Die Forscher haben mit Vertretern der Hyacinthaceae Pflanzen getestet, die sich zur Behandlung von degenerativen Augenerkrankungen wie einer proliferativen diabetischen Retinopathie einsetzen lassen.

Diese diabetische Retinopathie entwickelt sich bei Diabetes-Patienten, die aufgrund eines chronisch hohen Blutzuckers Schädigungen der kleinsten Gefäße der Retina erleiden. Gleichzeitig kommt es zu einem abnormalen Wachstum neuer Blutgefäße im Auge.

Dieses abnormale Wachstum von neuen Blutgefäßen im Auge steht mit einer Reihe von Arten von Blindheit in Verbindung. Dazu gehören auch eine Retinopathie bei Frühgeborenen und älteren Erwachsenen, die unter einer „feuchten“ altersbedingten Makuladegeneration leiden.

Die Experten testeten bei den Hyacinthaceae natürlich vorkommende Homoisoflavonoide und ihre synthetische Derivate. Untersucht wurde, wie gut diese Verbindungen das Wachstum neuer Blutgefäße stoppen konnten. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, verschiedene aktive Verbindungen zu isolieren. Ein synthetisches Derivat erwies sich dabei für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze als besonders vielversprechend. Derzeit wird an der Synthetisierung weiterer ähnlicher Verbindungen gearbeitet.

RETINOPATHIE WEIT VERBREITET
Laut dem Great Ormond Street Hospital sind von einer Retinopathie rund 20 Prozent der Frühgeborenen betroffen. Am häufigsten sind Erkrankungen bei Kindern, die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden oder weniger als 1.500 Gramm wiegen. Bei Diabetikern wird eine Erkrankung durch die hohen Blutzuckerwerte verursacht, die zu einer Schädigung der Netzhaut führen. Die „feuchte“ altersbedingte Makuladegeneration gehört weltweit zu den führenden Ursachen für Blindheit. Laut Schätzungen sind rund 28 Mio. Menschen weltweit erkrankt.

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/blindheit-pflanzen-als-neuer-therapieansatz.html
https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/augen/netzhaut/diabetische-retinopathie
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Beitrag veröffentlicht am 16. April 2019.