Ganzheitliche Zahnheilkunde

Viele chronischen oder systematischen Erkrankungen können mit Problemen in der Mundhöhle zusammenhängen. Die biologische Zahnheilkunde ist eine neue Art der Zahnmedizin und betrachtet Zahnprobleme nicht isoliert und arbeitet minimalinvasiv und gänzlich ohne Metalle.

Der Mund ist eine sehr heikle Region des Menschen. Eine der am meisten durchbluteten Bereiche im menschlichen Körper und reagiert daher auch sehr intensiv auf Eingriffe und Fremdkörper. In der biologischen Zahnheilkunde geht es darum den Mund und Kiefer wieder in seinen Urzustand, nämlich gänzlich metall- und entzündungsfrei zu machen. Immer mehr Zahnärzte arbeiten daher nach dem Konzept der biologischen Zahnheilkunde. Doch was ist ein „Bio-Zahnarzt“? Wie arbeitet er und was unterscheidet ihn von einem herkömmlichen Zahnarzt?

WIE FUNKTIONIERT DIE BIOLOGISCHE ZAHNHEILKUNDE?
Die biologische Zahnmedizin berücksichtigt einerseits die klassische Zahnheilkunde, aber auch die Wechselwirkung zum gesamten menschlichen Organismus. Zahnprobleme werden also nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit anderen chronischen Erkrankungen gesehen. Denn Erkrankungen können ihren Ursprung im Zahn- oder Kieferbereich haben. In der biologischen Zahnmedizin spricht man von Störfeldern im Mund, wie zum Beispiel wurzelbehandelte Zähne. Sie sind oft chronisch-entzündliche Herde, die im Mund, aber auch an anderen Stellen im Körper zu Problemen führen können. Eine Reihe von chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, entzündliche Darmerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, u. v. m. kann durch die Störfelder im Mund massiv verstärkt werden.

In der biologischen Zahnheilkunde wird der Körper von allen nicht-biologischen bzw. nicht-neutralen Materialien befreit (z.B. Amalgamentfernung). Somit wird das Immunsystem durch toxische Werkstoffe in den Zähnen nicht mehr belastet. Alle toten Organanteile, wie abgestorbene oder wurzelbehandelte Zähne und Entzündungen werden minimalinvasiv aber gründlich entfernt. Zusätzlich wird das Immunsystem vorab durch Vitamine und Mikronährstoffe aktiviert, ohne dieses durch den Einsatz von chemischen Medikamenten zu schädigen.

Nicht nur bei Zahnreparatur, sondern sogar bei Zahnersatz und Zahnimplantaten, wird komplett metallfrei gearbeitet. Es kommen hier hochmoderne Keramikwerkstoffe zum Einsatz, die die Anatomie, die Knochen, das Weichgewebe und auch die gesamte Mundästhetik erhalten bzw. wiederherstellen.

BEISPIELE FÜR GANZHEITLICHE ZAHNÄRZTE IN DER STEIERMARK:

Praxis für Ganzheitsmedizin
Ing. Dr. med.univ. Johann Schuller MSc
8042 Graz, Savenauweg 5
Tel.: 0316/ 42 56 21 oder 0681/ 10 33 73 89
http://www.gzm-schuller.at/Ganzheitsmedizin/Zahnarzt_Dr._Schuller.HTM

Dr. med.dent. Tina Molzbichler
Messendorferstraße 19
8041 Graz – Liebenau
Tel.: 0664/198 33 10
https://www.drtina.at/ganzheitliche-zahnmedizin/

Ordination für ganzheitliche Zahnmedizin
Dr. Walter Pongratz
Raiffeisenstraße 12
8401 Kalsdorf/Graz
Tel.: 03135/ 53 103
http://www.drpongratz.at

Ganzheitliche Zahnheilkunde
Prim. Dr. Siegmund Döttelmayer, MDSc
Kammerhofgasse 227
8990 Bad Aussee
Tel.: 03622/ 54 818-0
https://www.ganzheitlichezahnheilkunde.at/kontakt/

Quellen: https://www.zbzi.at
https://www.pressetext.com/news/neue-zahnmedizin-biologische-zahnheilkunde-wird-bei-patienten-immer-beliebter.html
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Beitrag veröffentlicht am 16. Jänner 2019.

Schwaches Immunsystem?

Draußen herrschen eisige Temperaturen und drinnen haben unsere Schleimhäute mit der trockenen Heizungsluft zu kämpfen. Im Winter hat es unser Immunsystem nicht gerade leicht. Vor allem im Alter müssen die Abwehrkräfte besonders gut gestärkt werden, um in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben.

Im Alter lassen die Abwehrkräfte des Körpers nach, das steht fest. Aber keine Angst, denn es gibt viele bewährte Mittel, die uns gut durch die kalte Jahreszeit bringen. Mit den richtigen Maßnahmen kann man viel für sein Immunsystem tun. Auch im Alter.

LÜFTEN, ÖLZIEHEN UND VIEL TRINKEN
Vor allem durch Heizungsluft werden Schleimhäute ausgetrocknet und so haben Viren und Bakterien leichtes Spiel. Deshalb jeden Tag und am besten dreimal täglich für jeweils zehn Minuten bei weit geöffnetem Fenster lüften. Wenn die Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent beträgt, kann feuchte Wäsche aufgehängt werden – ein Luftbefeuchtungsgerät kann ebenfalls Abhilfe schaffen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Gerade in beheizten Räumen, braucht der Mensch besonders viel Flüssigkeit. Menschen über 50 sollten wirklich darauf achten jeden Tag eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit wie Wasser oder Kräuter- oder Früchtetees zu sich zu nehmen.

Eine tägliche Öl-Zieh-Kur kann außerdem die Mundschleimhäute stärken. Dafür jeden Morgen nach dem Aufstehen mit einem Esslöffel kalt gepressten Bio-Öl (zum Beispiel Olivenöl, Kokosöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, …) im Mund für 10 bis 20 Minuten hin- und herziehen. Danach das Öl ausspucken und mit lauwarmen Wasser nachspülen. Laut der ayurvedischen Medizin zufolge sollen auf diese Weise Bakterien und andere Krankheitserreger aus dem Körper gezogen werden. Ausreichende Studien zur Wirksamkeit gibt es zwar noch nicht. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall Wert, denn diese Art der traditionellen Entgiftung wird schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Lehre empfohlen und soll über 30 verschiedene Krankheiten, wie Migräne, Diabetes und Asthma heilen.

WARM ANZIEHEN
Im Winter sollte man niemals ohne warmen Schal, einer Kopfbedeckung oder warmen Schuhen aus dem Haus gehen. Der Körper verliert über den Kopf bis zu 40 Prozent seiner Eigenwärme. Die Blutgefäße der Atemwege ziehen sich daher zusammen und somit können Viren leichter eindringen. Mit der richtigen Kleidung ist Bewegung nicht nur gut, sondern auch wichtig für unser Immunsystem. Die klare Luft und das Sonnenlicht sind für unsere Stimmung gut und Vitamin D ist sowieso unabdingbar, wenn es um die Stärkung der Abwehrkräfte geht.

HYGIENE, AUSREICHEND SCHLAFEN UND GESUND ESSEN
Sich mehrmals täglich die Hände zu waschen ist schon einmal die halbe Miete. Denn Viren werden häufig beim Händegeben oder beim Kontakt mit Einkaufswagen, Türgriffen, etc. übertragen. Deshalb nicht ins Gesicht fassen und öfters am Tag mit Seife und Wasser die Hände waschen. Wer außerdem ausreichend schläft und sich genügend Ruhe gönnt, tut seinem Körper wirklich etwas Gutes. Unsere Abwehrkräfte hängen nämlich eng mit der Qualität und der Dauer unseres Schlafes ab. Während man schläft, werden im Körper große Mengen an immunaktiven Stoffen ausgeschüttet, die unser Abwehrsystem stärken. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist außerdem ausgesprochen wichtig, um der nächsten Erkältungswelle zu trotzen. Deshalb bitte oft zu Apfel, Banane und Co. greifen, um das Immunsystem zu stärken. Wenn man einige der genannten Tipps beherzigt, wird es einem das Abwehrsystem sicherlich danken.

Quelle: https://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/starke-abwehrkraefte-im-alter.html
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Beitrag veröffentlicht am 3. Jänner 2019.

Rauchfrei ins neue Jahr starten

Das neue Jahr steht vor der Tür und viele Menschen machen sich Gedanken über Neujahrsvorsätze. Jeder, der sich ein Leben ohne Zigaretten wünscht, kann sich in allen österreichischen Apotheken, während der Raucherberatungswochen ab dem 27. Dezember 2018 bis 16. Februar 2019, professionelle Unterstützung holen.

Ohne Zigaretten lebt man gesünder, ist leistungsfähiger, riecht und schmeckt wieder intensiver. Und es bleibt auch noch mehr Geld in der Tasche. Kurz: Ohne Nikotin gewinnt man ein großes Stück an Lebensqualität zurück. Doch es ist leichter gesagt, als getan, um mit dem Rauchen aufzuhören. Denn Rauchen ist nicht einfach eine schlechte Angewohnheit, sondern eine Sucht. Wer seine Nikotinabhängigkeit bewältigen möchte, braucht daher nicht nur einen starken Willen, sondern Unterstützung.

RAUCHERBERATUNGSWOCHEN
Jedes Jahr versucht rund ein Drittel der RaucherInnen mit dem Rauchen aufzuhören. Die erste Anlaufstelle ist für viele Aufhörwillige die Apotheke. Daher finden heuer bereits zum 17. Mal die beliebten Raucherberatungswochen bis zum 16. Februar 2019 statt. In den Apotheken kann man sich professionell beraten lassen, wenn es um die Auswahl, Dosierung und Handhabung von Nikotinersatzprodukten geht. Im Aktionszeitraum von 27. Dezember 2018 bis 16. Februar 2019 werden diese mit Gutschein auch vergünstigt abgegeben.

WARUM NIKOTINERSATZTHERAPIE?
Eine Nikotinersatztherapie kann die Raucherentwöhnung erleichtern, da sie ohne Nebenwirkungen eines Nikotinentzugs wie Nervosität oder Gewichtszunahme einhergeht. In den letzten Jahren wurde auch eine breite Palette an Nikotinersatzpräparaten entwickelt. Vom Nikotinkaugummi bis hin zum Nikotinpflaster und Mundspray ist alles dabei. Wichtig ist, die ausreichend hohe Dosierung sowie den vorgegebenen Anwendungszeitraum von mindestens drei Monaten genau einzuhalten. Erst dann ist eine Reduktion der Dosis zu empfehlen.

Wer also im neuen Jahr mit dem Rauchen aufhören möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu mit dem Nikotinentzug zu starten und sich noch dazu Unterstützung aus der Apotheke zu holen.

Quelle: http://www.apotheker.at/Internet/OEAK/newspresse.nsf/webPages/6C85A8126758D0FEC125836A0046AD14!Opendocument
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Beitrag veröffentlicht am 2. Jänner 2019.

 

Neuer Blutzuckersensor

Die ständige Pikserei zur Messung des Blutzuckerspiegels könnte für Diabetes-Patienten bald ein Ende haben. Forscher haben einen neuen Biosensor entwickelt, ohne das Blut des Patienten zu benötigen.

Mit dem neu entwickelten Biosensor der Forscher der Washington State University wird der Zuckerspiegel kontinuierlich überwacht. Wie das funktioniert? Der Sensor wird in ein Kleidungsstück integriert und misst so ganz einfach den Blutzuckerspiegel. Zwar gibt es derartige Systeme schon, doch diese sind sehr teuer in der Anschaffung und bei den Unterhaltungskosten.

BLUTZUCKERMESSER AUS DEM 3D-DRUCKER
Der Sensor wurde mittels 3D-Druck konstruiert. Genauer gesagt mit der sogenannten „Direct Ink Writing“, auch „Robocasting“-Methode. Dabei bewegt sich eine Düse, aus der die Tinte gepresst wird, über die Unterlage. Die Tinte wird an vorbestimmten Stellen abgelagert und getrocknet. Dann folgt die nächste Schicht, bis das Bauteil fertig ist. Damit gelang den Forschern ein Blutzuckerüberwachungsgerät herzustellen, das stabiler und empfindlicher ist als jene, die mit klassischen Methoden hergestellt worden waren.

INDIVIDUELLE ANPASSUNG IST MÖGLICH
Das Verfahren mit dem 3D-Drucker ist äußert präzise und es lassen sich Fehlstellen vermeiden. Das verbessert die Empfindlichkeit des Sensors. Er ist sogar noch zuverlässiger als die direkte Blutanalyse, denn der 3D-Druck macht es möglich Sensoren zu bauen, die exakt an die Individuen angepasst sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich um ein additives Verfahren handelt – somit entstehen keine Abfälle und wertvolle Rohstoffe gehen nicht verloren. Das kann die Kosten nach unten treiben.

In der Praxis wird der flexible Sensor gleich mit der Auswertelektronik kopiert. Beide Komponenten könnten per 3D-Druck gefertigt werden, versichern die Forscher. Auch das senke die Kosten. Vor allem Kinder könnten von dem nicht-invasiven Verfahren profitieren. Für sie ist das Piksen mit einer Nadel in den Finger besonders unangenehm.

Quelle: https://www.pressetext.com/news/neuer-blutzuckersensor-macht-piksen-obsolet.html
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Beitrag veröffentlicht am 12. Dezember 2018.

 

Neues Hydrogel heilt Meniskus

Schäden an Meniskus und Knorpeln lassen sich künftig mit einem Hydrogel heilen. Es hat eine zehnmal bessere Haftkraft als bisherige Gele.

Neu ist, dass dieses Gel dauerhaft an Ort und Stelle bleibt, wo es eingespritzt wird und es soll auch noch die Heilung von Meniskus und Knorpeln beschleunigen. Dem Hydrogel werden Medikamente und/oder Zellen beigefügt und dies beschleunigt die Heilung. Es fungiert wie ein starker Kleber, der beinahe zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Das Hydrogel soll künftig auch Operationen ersetzen.

FAST WIE NATÜRLICHES GEWEBE 
Bei anderen Präparaten wird eine Wundnaht benötigt, die zusätzlich dem Knorpel oder Meniskus schadet. Bisher eingespritzte Hilfsmittel werden durch die Belastung etwa beim Gehen und durch Körperflüssigkeiten von der Verletzungsstelle verdrängt. Nicht so das Hydrogel, weil es eine hohe Haftkraft hat, weit mehr als das bisher oft genutzte Fibrin. Wegen des hohen Wassergehalts ist das Hydrogel dem natürlichen Gewebe sehr ähnlich, das geheilt werden soll – ein zusätzlicher Pluspunkt.

SPEZIELLE STRUKTUR 
Das Hydrogel besteht aus einem Gerüst, das mit Fasern versetzt ist. Diese spezielle Struktur sorgt dafür, dass mechanische Belastungen auf das gesamte Material verteilt werden. So übersteht es unbeschadet sowohl Druck als auch Dehnung. Bei Hydrogelen, die diesen Dämpfungsmechanismus nicht besitzen, konzentriere sich der mechanische Stress auf den Bereich zwischen Gewebe und Gel, sodass dieses schnell weggedrückt werde.

Aufgrund der hohen Klebekraft sehen die Forscher noch weitere Einsatzmöglichkeiten für das Gel. Eines Tages könnte es auch als Ersatz für Titanverstärkungen bei komplizierten Knochenbrüchen eingesetzt werden.

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/knie-kaputt-hydrogel-heilt-meniskusschaeden.html
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Beitrag veröffentlicht am 26. November 2018.

Infektabwehr aus der Natur

Bei akuten Infektionskrankheiten muss nicht immer zu Antibiotika gegriffen werden. Wirksame Alternativen aus der Phytotherapie und medizinischer Aromatherapie sowie ein gesunder Lebensstil können das Immunsystem stärken und helfen den Antibiotikaeinsatz zu verringern.

Antibiotika sind wirksame Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien. Sie wirken jedoch nicht gegen Viren. Genau hier liegt das Problem, denn oft werden Antibiotika verordnet obwohl Viren die Hauptauslöser einer Infektion sind und auf diese Medikamente gar nicht ansprechen. Die Folge: Antibiotikaresistenzen können entstehen. Somit wirken bestimmte Antibiotika nicht mehr. Wirksame Alternativen aus Phytotherapie und medizinischer Aromatherapie sowie ein gesunder Lebensstil können das Immunsystem im Kampf gegen Infekte unterstützen und so zu einer deutlichen Verringerung des Antibiotikaeinsatzes sowie der Entwicklung von Resistenzen beitragen.

Gerade im Zusammenhang mit Infekten spielt das Immunsystem eine ganz entscheidende Rolle. Dieses kann insbesondere durch einen gesunden Lebensstil, aber auch durch gewisse Nahrungsergänzungsmittel und Pflanzeninhaltsstoffe gestärkt werden. Dadurch wird der Körper deutlich widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern sowie der Bedarf an Antibiotika maßgeblich reduziert. Darüber hinaus sinkt auch das Risiko, an Krebs zu erkranken.

MASSNAHMEN FÜR EIN FITTES IMMUNSYSTEM
Jeder Mensch kann durch entsprechende Immunhygiene und Lebensstilmaßnahmen maßgeblich dazu beitragen, sein Immunsystem fit zu machen. Positiv wirken u.a.:

– gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Spurenelementen (v.a. Zink), am besten mit einem stärkenden Frühstück und einer warmen Mahlzeit pro Tag,
– regelmäßige Bewegung im Freien an der frischen Luft,
– Stressabbau durch regelmäßige Entspannung und Erholung,
– ausreichend Schlaf möglichst auch vor Mitternacht, insbesondere im Herbst (u.a. zur Stressverarbeitung sowie generell zur Stärkung der immunologischen Kompetenz),
– regelmäßiger Tagesablauf gemäß des körpereigenen Biorhythmus.

Wenn sich trotzdem einmal ein Infekt entwickelt, sollte bei ansonsten gesunden Menschen das Fieber nicht frühzeitig gesenkt werden, da es unser Immunsystem im Kampf gegen Krankheitserreger unterstützt.

PHYTOTHERAPIE
Pflanzenheilmittel sind sowohl zur Prävention als auch zur Therapie von akuten Atemwegsinfekten, insbesondere im Kindesalter, in vielen Fällen sehr gut geeignet. Sie können die Infektanfälligkeit und Krankheitsschwere reduzieren und so auch den Bedarf an Antibiotika senken.

Aus der alten europäischen Tradition, die durch moderne Forschungsergebnisse teilweise bestätigt wird, wissen wir, dass sich eine Reihe von Pflanzen über Jahrhunderte in der Behandlung von Atemwegsinfektionen bewährt hat. Dazu gehören u.a. Efeu, der entzündungshemmende und krampflösende Effekte besitzt und die Schleimviskosität senkt, Thymian mit seinen antiviralen, antibakteriellen, entzündungshemmenden und bronchospasmolytischen Wirkungen sowie Spitzwegerich, Eibisch, Primel oder Enzian.

Einige von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen pflanzlichen Arzneimittel besitzen auch eine nachgewiesene präventive Wirkung. Beispielsweise werden Spitzwegerich und Purpur-Sonnenhut (Echinacea) in den Monographien als eindeutig immunstimulierend beschrieben. Für Echinacea wurde in randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten klinischen Studien klar die Wirksamkeit sowohl in der präventiven Anwendung als auch in der therapeutischen Behandlung von Erkältungen gezeigt. Neben einer Verkürzung der klinischen Symptome konnte auch eine prophylaktische Schutzwirkung nachgewiesen werden.

MEDIZINISCHE AROMATHERAPIE
Ätherische Öle haben bereits in der traditionellen Medizin vieler Hochkulturen – von China, Tibet, Indien über Ägypten bis hin zur europäischen Klostermedizin – eine bedeutende Rolle gespielt. Die Effekte von Einzelsubstanzen und Wirkstoffgemischen sind mittlerweile auch in hunderten seriösen Studien – sowohl im Rahmen der Grundlagenforschung als auch im klinischen Bereich – detailliert beschrieben und belegt.

Das Wirkspektrum ausgewählter ätherischer Öle reicht von Durchblutungsförderung über Entzündungshemmung und Schmerzlinderung bis hin zu antimikrobiellen Eigenschaften. Besonders hervorzuheben ist dabei die ausgezeichnete Wirkung gegen Viren.

Die Wirkung entfaltet sich über zwei unterschiedliche Effekte:

– Durch das Riechen setzen die einzelnen Duftstoffe Impulse am Riechnerv. Diese Impulse werden in bestimmte Areale im Mittel- und Zwischenhirn weitergeleitet und führen dort innerhalb von Sekundenbruchteilen zu Veränderungen. Es handelt sich dabei um zahlreiche Gebiete, die für Gesundheit und Wohlbefinden von größter Bedeutung sind, und beispielsweise für Schmerzempfindung und Schmerzbeurteilung, Gedächtnis und Lernen, Stimmung und Wahrnehmung sowie das vegetative Nervensystem zuständig sind. Sie beeinflussen somit mehr oder weniger alle Organsysteme im Körper.

– Über pharmakologische oder biochemische Mechanismen entfalten die Inhaltsstoffe ätherischer Öle ihre jeweiligen Eigenschaften (Durchblutungsförderung, Entzündungshemmung, Schmerzstillung etc.) auch direkt am Zielort. Bei Atemwegsinfekten werden bevorzugt ätherische Öle von Nadelhölzern verwendet, z.B. Latschenkiefer, Weißtanne, Atlaszeder, aber auch Cajeput, Thymian, Oregano, Myrte oder Eukalyptus.

Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte: Neben Durchblutungsförderung und Entzündungshemmung sind eine regenerierende Wirkung auf geschädigte Schleimhaut, eine Erleichterung von Husten bzw. ein leichteres Abhusten von Sekret nachgewiesen.

Die Behandlung vorliegender Krankheiten bzw. Beschwerden obliegt den Ärzten. Individuell zubereitete Mischungen bieten den Vorteil, dass damit nicht nur körperliche Symptome, sondern auch die Stimmungslage und die Gesamtheit Körper, Geist und Seele eines Menschen „bedient“ werden können. Fest steht außerdem, dass Phytotherapeutika nicht nach Belieben einzusetzen sind. Es gibt wie bei anderen Medikamenten Indikationen und Kontraindikationen, Wechselwirkungen, die ein Arzt kennen und beachten muss, altersabhängige Einschränkungen und Gegenanzeigen. Phytotherapie ist also keine Laienmedizin, sondern Hochschulmedizin, die einen wissenden, im Umgang mit diesen Medikamenten erfahrenen Arzt voraussetzen.

Quellen: https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitssystem/leistungen/medikamente/antibiotikaresistenz
https://www.pressetext.com/news/strategien-gegen-antibiotikaresistenzen.html
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Beitrag veröffentlicht am 21. November 2018.

App stellt Herzinfarkt fest

Eine neue innovative Anwendung namens „AliveCor“ bemerkt blockierte Arterien in Echtzeit. Mithilfe eines kleinen Mess-Gadgets erkennt die App einen Herzinfarkt so zuverlässig wie ein EKG.

Ein herkömmliches EKG, das den Beginn eines Herzinfarktes effektiv identifizieren kann, beinhaltet bislang das eher komplexe Anbringen von zwölf Ableitungen an einen Patienten. Die Position dieser einzelnen Elektroden ist für eine solche Analyse wichtig, da sie die elektrische Aktivität des Herzens an verschiedenen Orten verfolgen. Die neue Smartphone-Anwendung „AliveCor“ soll laut dem Hersteller genauso zuverlässig wie ein Elektrokardiodiagramm sein und es erfordert nur zwei EKG-Ableitungen. Mit der neuen App kann ein User durch einen schnellen Scan ohne Probleme feststellen, ob eine Arterie, die Sauerstoff und nährstoffreiches Blut an das Herz liefert, vollständig blockiert ist. „AliveCor“ ist wie ein persönliches EKG, welches ganz leicht Zuhause angewendet werden kann –innerhalb von 30 Sekunden wird das Ergebnis angezeigt. Es ist klein, kompakt und kann auch ohne Probleme transportiert werden.

EFFEKTIVITÄT BELEGT
Das neue System konzentriert sich derzeit auf die Identifizierung einer sehr spezifischen und tödlichen Form eines Herzinfarkts, der als ST-Elevation Myocardial Infarction (STEMI) bezeichnet wird. Dieser lebensbedrohliche Herzinfarkt tritt auf, wenn eine Hauptarterie vollständig blockiert ist. Tod oder Behinderung können eintreten, wenn nicht innerhalb kürzester Zeit eingeschritten wird.

Die Genauigkeit von „AliveCor“ wurde an 204 Patienten mit akuten Brustschmerzen getestet. Alle Probanden erhielten sowohl ein Standard-EKG als auch das neue Smartphone-EKG. Die Tests zeigen, dass das kleine App-basierte System bei der Unterscheidung zwischen STEMI- und Nicht-STEMI-Herzinfarkten fast so effektiv ist wie ein herkömmliches EKG.

APPS IN DER MEDIZIN
Wie Apps eine Hilfestellung in der Medizin sein können, wird ja schon seit Längerem erforscht. Forscher der Universität Hasselt konnten beispielsweise ein App-System entwickeln, das einen Schlaganfall am linken Zeigefinger erkennt, den ein Nutzer nur eine Minute lang vor seine Smartphone-Kamera halten muss. Apps wie diese und „AliveCor“ können eine große Bereicherung für uns alle sein.

 

Mehr auf https://alivecor.com

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/app-statt-ekg-alivecor-erkennt-herzinfarkt.html
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Beitrag veröffentlicht am 15. November 2018.

Neue Erkenntnis bei Grünem Star

Der Grüne Star oder auch Glaukom genannt, ist eine Krankheit, die oft lange nicht bemerkt wird und dann ist es meistens schon fast zu spät. US-Wissenschaftler haben jetzt erstmals eine Möglichkeit gefunden, um Verstopfungen bei Drainagen zur Behandlung des Grünen Stars effizient zu lösen.

Der grüne Star ist weit verbreitet und es kann jeden Menschen in jedem Alter treffen. Besonders hohes Risiko besteht bei familiärer Neigung, Diabetes, starker Kurzsichtigkeit, Dauerbehandlung mit bestimmten Medikamenten wie Cortison, Herz-Kreislauferkrankungen usw. Die Erkrankung verläuft immer unbemerkt, schmerzlos und schleichend. Eine Heilung gibt es nicht, denn wenn die Nervenfasern einmal abgestorben sind, kann das Sehvermögen nicht wiederhergestellt werden. Umso interessanter ist, dass Forscher der Purdue University in den USA neue Erkenntnisse bei der Behandlung des Grünen Stars gewonnen haben.

BIOFOULING-PROBLEM IST GELÖST
Die Forscher statteten das bei einem Glaukom standardisiert eingesetzte Drainagesystem zur Senkung des Augeninnendrucks mit vibrierenden Mikroaktuatoren (Antriebselemente) aus. Diese Mikroaktuatoren vibrierten sobald sie in ein von außen angelegtes magnetisches Feld gerieten und konnten durch die Rüttelbewegung angesiedelte Organismen entfernen. Somit konnte erstmals das Problem dieser angesiedelten Organismen, oder auch Biofouling genannt, gelöst werden. Bei den Drainagesystemen fürs Auge kam es ja bisher zu Verstopfungen, die die Wirkung beeinträchtigen. Diese neue Art der Drainage könnte Patienten auf Dauer vor Erblindung schützen, so die Forscher.

BEHANDLUNG BEI GRÜNEM STAR
Das Glaukom lässt sich zwar operativ behandeln, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Gängig sind Augentropfen, die den fatalen Überdruck im Auge behandeln. Dieser Überdruck schädigt die Netzhaut und den Sehnerv, was zu Ausfällen im Gesichtsfeld und späterer Blindheit führt. Eine völlige Heilung ist allerdings nicht möglich. Nur durch eine Frühdiagnose und eine rechtzeitige Dauerbehandlung kann das Sehvermögen stabilisiert werden. Daher machen Vorsorgeuntersuchungen schon ab dem 40. Lebensjahr Sinn.

Quellen: https://www.leydolt.at/de_DE/auge/augenerkrankungen/gruener-star/
https://www.pressetext.com/news/biofouling-problem-bei-gruenem-star-geloest.html
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Beitrag veröffentlicht am 15. November 2018.

Welt-Schlaganfall-Tag

In Österreich gibt es durchschnittlich mehr als zwei Schlaganfälle pro Stunde – 24.000 erleiden jährlich einen Schlaganfall und 5,7 Millionen Menschen sterben weltweit jährlich daran. Der Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober soll daran erinnern, wie wichtig es ist bei einem Schlaganfall rasch zu handeln.

 Die Uhr beginnt zu ticken. Denn nach einem Schlaganfall hat man gerade einmal drei bis maximal 4,5 Stunden Zeit, um das Schlimmste zu verhindern. Das sind belastende Folgen wie Lähmungen, Gehirnschäden oder Depressionen. Je schneller die Therapie angewendet wird, desto besser. Beispielsweise kann innerhalb der ersten Stunden ein Blutgerinnsel im Gehirn durch eine Thrombolyse wieder aufgelöst werden.

ERSTE ANZEICHEN ERNST NEHMEN
In vielen Fällen kündigt sich ein Schlaganfall durch charakteristische Symptome an. Diese treten in Form von plötzlich auftretenden Ausfallserscheinungen, wie eine kurzzeitige Sprachstörung, taubes Gefühl in Gesicht, Arm oder Bein, auf. Besonders tückisch ist der Schlaganfall, da Betroffene meistens keine Schmerzen haben und die Gefahr unterschätzen, daher sollten die oben genannten Vorboten ernst genommen werden.

Anzeichen für einen Schlaganfall können ganz unterschiedlich sein, deswegen ist es nicht immer leicht, ihn zu erkennen. Anzeichen eines Schlaganfalls können zum Beispiel sein:

  1. Lähmungserscheinungen
    Eine plötzlich halbseitig auftretende Lähmung in Gesicht, Arm oder Bein ist ein eindeutiges Anzeichen für einen Schlaganfall. Den Betroffenen fällt zum Beispiel ohne Grund ein Arm herunter oder die Mundwinkel hängen herab. Auch plötzliches Stürzen, ohne ersichtlichen Grund, kann eine Lähmungserscheinung sein.
  2. Taubheitsgefühl
    Auch hier kann entweder eine ganze Körperhälfte oder Teile davon betroffen sein. Sie werden als taub empfunden und eine Berührung wird nicht bemerkt. Es kann sich auch als taubes, pelziges oder kribbelndes Gefühl wahrgenommen werden.
  1. Sehstörungen
    Das Sehvermögen ist plötzlich vermindert. Manche sehen doppelt oder nur die Hälfte des Bildes. In seltenen Fällen kann es auch zur vorübergehenden Blindheit auf einem Auge kommen.
  1. Sprachstörungen
    Es kann sich zum Beispiel so äußern, dass Betroffene Probleme haben die richtigen Wörter zu finden, falsche Buchstaben oder verdrehte Silben verwenden. Es kann aber auch sein, dass sie Schwierigkeiten haben Gesprochenes zu verstehen. In seltenen Fällen können sie gar nicht mehr sprechen.
  1. Starke Kopfschmerzen
    Diese setzen schlagartig ein und sind kaum zu ertragen. Solche Kopfschmerzen können ein Anzeichen für eine Hirnblutung sein.
  1. Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
    Die Betroffenen haben unter plötzlichem Schwindel zu leiden. Er kommt aber meist nicht isoliert vor, sondern gemeinsam mit anderen genannten Beschwerden.

RICHTIG HANDELN
Bei den genannten Anzeichen muss sofort gehandelt werden: die Rettung (Tel.-Nr. 144) rufen und sich in die nächste Neurologische Abteilung (Stroke Unit) einweisen lassen. Wer derartige Beschwerden bei einem Mitmenschen erkennt, sollte auch sofort die Rettung verständigen. Wichtig: Schlaganfälle können nicht nur bei älteren, sondern auch bei jüngeren Menschen auftreten.

Quellen: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/gehirn-nerven/schlaganfall/symptome
https://www.apotheker.or.at/internet/oeak/NewsPresse.nsf/ca4d14672a08756bc125697d004f8841/8472d3ec807b4528c125737c002686e8?OpenDocument
https://www.apotheken-umschau.de/Schlaganfall/Schlaganfall-Symptome–Wie-aeussert-sich-der-Schlaganfall-11518_4.html
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Beitrag veröffentlicht am 30. Oktober 2018.

Schmerz – ein ständiger Begleiter?

Gerade im Alter werden Schmerzen oft als „normal“ angesehen. Eine angemessene Schmerztherapie ist aber auf jeden Fall erforderlich, wenn der Schmerz zum ständigen Begleiter wird und belastet.

Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Er hat viele Ursachen, Symptome und Ausprägungen und es erfordert immer eine individuelle Therapie. Schmerzen sind für Betroffene unangenehm. Jedoch dient der Schmerz als wichtiges Warnsignal für den Körper, um ihn vor weiterem Schaden zu bewahren. Ein akuter Schmerz tritt plötzlich auf und ist zeitlich begrenzt – beispielsweise als Folge einer Verletzung. Schmerzen können aber zum Problem werden, wenn sie nicht als Warnzeichen dienen, sondern chronisch werden und Menschen in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen. Rund 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden an chronischen Schmerzen.

Langfristig anhaltende Schmerzen nehmen im höheren Lebensalter zu. Sie werden jedoch seltener angemessen behandelt als bei jüngeren Personen. Der Grund? Ältere Personen leiden häufig nicht nur unter Schmerzen, sondern auch unter anderen Symptomen oder Erkrankungen. Daher liegt das Hauptaugenmerk nicht mehr auf dem Schmerz. Außerdem werden Schmerzen im Alter als eine normale Begleiterscheinung gesehen. Schmerz wird bei Älteren also häufig übersehen. Für eine gute Schmerzbehandlung von älteren Menschen ist es daher wichtig Ärzte über Schmerzen zu informieren. Die Möglichkeiten in der heutigen Schmerztherapie sind vielfältig und sollten auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.

SCHMERZTHERAPIE- EIN BREITES SPEKTRUM
Neben der medikamentösen Schmerztherapie gibt es viele psychologische und physikalischen Behandlungsmethoden sowie weitere schmerzlindernde Therapiemöglichkeiten.

Mit physikalischen Behandlungsmethoden werden die Funktionen des Organismus verbessert und wiederhergestellt. Wenn Schmerzen zu chronischen Begleitern werden, kann dies auch zu Veränderungen am Bewegungssystem führen. Zu den physikalischen Methoden zählen Physiotherapie, Thermotherapie, Massagen, Elektrotherapie und Unterwassertherapie.

Bei den psychologischen Behandlungsmethoden liegt das Hauptaugenmerk auf der Psyche. Denn durch einen chronischen Schmerz, leidet auch die Seele. Negative Gedanken können Schmerzen aber auch verstärken oder sogar verursachen. In solchen Fällen kann eine psychologische oder eine psychotherapeutische Betreuung diesen Schmerzkreislauf durchbrechen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Therapiemöglichkeiten wie Akupunktur, Neuraltherapie, Biofeedback, Entspannungstraining, progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Meditation, Hypnose, manuelle Medizin und Osteopathie, Musik- und Kunsttherapie oder Sozialberatung.

CANNABIS IN DER SCHMERZTHERAPIE?
In vielen Regionen der Welt wird der Hanfpflanze eine schmerzstillende Wirkung nachgesagt. Sie stellt daher eine Alternative für chronische Schmerzpatienten dar. Offenbar gab es schon vor der Einführung von Aspirin und anderen gängigen Medikamenten zahlreiche schmerzstillende Mittel auf Hanfbasis. Im deutschsprachigen Raum ist man jedoch noch zurückhaltend: In Deutschland wurde Cannabis erstmals 2009 ärztlich verschrieben, in Österreich ist die Verschreibung gemäß dem Suchtmittelgesetz nach wie vor verboten. Daher bleibt abzuwarten wie sich die Lage hierzulande entwickelt. Fest steht, dass vor allem in der Schmerztherapie bereits große Erfolge mit Cannabisprodukten erzielt wurden.

Quellen: https://www.oesg.at/patienteninformationen/nicht-medikamentoese-schmerztherapie/
https://www.dgss.org/patienteninformationen/besonderheiten-bei-schmerz/schmerz-im-alter/
https://www.pressetext.com/news/apothekertagung-schmerztherapie.html
https://www.hanfgarten.at/magazin/cannabis-in-der-schmerztherapie/
https://www.servus.com/at/p/Cannabis-auf-Rezept%3F/AA-1WSAYBKTD1W12/
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Beitrag veröffentlicht am 24. Oktober 2018.