Gesund und glücklich altern

Zufriedenheit und Gesundheit im Alter – das wünscht sich womöglich jeder Mensch. Auch wenn das Leben oft kein Ponyhof ist, kann man doch an seinem Glück arbeiten. Und wer glücklich ist, lebt in der Regel auch noch länger.

Durch grundlegende Maßnahmen können wir unsere Lebensqualität verbessern und glücklich älter werden. Doch fast noch wichtiger als Maßnahmen zu setzen ist unsere Einstellung zum Leben. Denn es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Einstellung gegenüber dem Alter, der Art, wie wir älter werden und deren Auswirkungen.

Menschen mit einer positiven Grundeinstellung gegenüber dem Altern leben durchschnittlich länger als diejenigen, die dem Alter eher negativ gegenüberstehen. Zudem erleiden diejenigen mit einer negativen Einstellung gegenüber dem Älterwerden eher einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall oder sie sterben einige Jahre früher. Das hat eine Befragung von Orb Media ergeben, die Angaben von 150.000 Menschen in 101 Ländern zusammengetragen haben.

RESPEKT GEGENÜBER DEN ÄLTEREN
Doch nicht nur die persönliche Einstellung zum Alter ist entscheidend. In der Studie hat sich auch gezeigt, wie wichtig die allgemeine Einstellung einer Gesellschaft gegenüber den älteren Menschen ist. Ältere, die allgemein weniger respektiert werden, sind gebrechlicher und geistig weniger fit.

VIER FAKTOREN FÜR EIN ERFÜLLTES LEBEN
Ganz klar: Bewegung ist der ideale Weg, um gesund und fit zu bleiben. Körperliche Aktivität erhöht die Produktion von Wohlfühlhormonen wie Endorphinen. Aber nicht nur die körperliche Bewegung ist von Bedeutung, auch die geistige. Lesen, Schreiben, Rätsel lösen und andere Aktivitäten, die das Denken fördern, sind für gesundes Altern wichtig.

Nicht rauchen und wenig Alkohol sind zwei weitere klassische Faktoren für ein gesundes und langes Leben. Doch wirklich nicht zu unterschätzen ist der vierte und sehr wichtige Faktor der positiven Einstellung zum Leben. Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung leben länger und altern gesünder. Sie sind weniger depressiv oder ängstlich, erholen sich leichter von körperlichen Einschränkungen und erkranken weniger wahrscheinlich an Demenz.

Gesund alt zu werden, gewinnt zunehmend an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass bis 2050 ein Sechstel der Weltbevölkerung über 65 Jahre alt und knapp eine halbe Milliarde Menschen älter als 80 Jahre sein wird.

Quellen: https://www.generation55plus.net/gluecklich-und-gesund-alt-werden-haengt-auch-von-der-einstellung-ab/
https://www.presseportal.de/pm/129923/3969181 
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Beitrag veröffentlicht am 22. Oktober 2018.

Starke Knochen durch Sport oder Ernährung?

Seit Jahren wird der Frage nachgegangen, ob Sport oder Ernährung mehr positive Auswirkungen auf die Knochenstärke haben. Eine überaus interessante Frage, wenn man bedenkt, dass Osteoporose weltweit zu den zehn häufigsten Erkrankungen zählt. Eine aktuelle Studie kam zu einem überraschenden Ergebnis.

An Osteoporose leiden in Österreich ca. 500.000 Betroffene. Alleine in Europa erleidet jemand alle 30 Sekunden einen Knochenbruch durch Osteoporose. Die Erkrankung bleibt oft lange unbemerkt, da sich die Symptome erst im fortgeschrittenen Lebensalter zeigen. Erste Anzeichen können Einschränkungen in Bewegungsabläufen wie Stehen oder Laufen, verbunden mit starken Rückenschmerzen sein. Bei einer nicht frühzeitig behandelten Osteoporose steigt das Risiko für Knochenbrüche, da die Knochen an Festigkeit und Stabilität verlieren. Was kann man tun, um seine Knochen zu stärken? Welche Rolle spielen Ernährung und Bewegung und was ist wichtiger?

Diesen Fragen sind jetzt Forscher der University of Michigan nachgegangen. Bei Tests mit Mäusen stellte sich eindeutig heraus, dass die Ernährung eine entscheidendere Rolle als Sport spielt.

MEHR SPORT BRINGT NICHTS
Bei den aufwendigen wissenschaftlichen Tests mit Labormäusen zeigte sich deutlich, dass optimale Ernährung wichtiger als Sport ist, wenn es um die Zunahme der Knochenmasse und -stärke geht. Auch nachdem das Bewegungsprogramm der Versuchstiere beendet war, blieb die aufgebaute Knochenstärke erhalten, aber nur so lange, wie auch die spezielle angereicherte Diät verabreicht wurde.

Ein wichtiges Ergebnis dieser Studie ist außerdem, dass die Ernährung allein, auch ohne Sport, bereits positive Auswirkungen auf die Knochen hat. Besonders interessant ist dieses Ergebnis für die ältere Generation: denn vor allem im zunehmenden Alter ist es leichter Veränderungen der Ernährung durchzuführen anstatt immer weiter Sport zu machen.

In der aktuellen Studie wurde die Menge an Kalzium und Phosphor erhöht und es zeigte sich, dass dieser Ansatz deutliche Vorteile bringt. Natürlich lassen sich diese Studienergebnisse nicht direkt von Mäusen auf Menschen übertragen, genauso wenig sollten die beiden Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden in der Hoffnung, dass sich die Knochenstärke erhöht. Diese Studie stellt vor allem einen neuen Ansatz für weitere Studien dar und es zeigt sich, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig für starke Knochen ist.

Quellen: https://www.pressetext.com/news/20181017012
http://www.aktiongesundeknochen.at/osteoporose/osteoporose-haeufigkeit.html
https://www.dge.de/presse/pm/knochen-staerken-aber-richtig/
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Beitrag veröffentlicht am 19. Oktober 2018.

So wichtig ist Vitamin D

Die Tage werden wieder kürzer und die Laune immer schlechter? Grund für eine Herbst-Winter-Depression kann auch ein Vitamin D-Mangel sein. Gerade in den Wintermonaten zwischen Oktober und März ist eine ausreichende Eigenproduktion von Vitamin D nicht immer möglich. Eine Vitamin-D-Supplementierung ist daher sehr sinnvoll.

Ältere Menschen, speziell Personen über 70 Jahren, sind besonders anfällig für einen Vitamin-D-Mangel. Sie können ihren Bedarf über die Ernährung und eine starke Sonnenexposition kaum noch decken. Vor allem in den Wintermonaten ist die Eigenproduktion von Vitamin D nicht immer gewährleistet. Das liegt daran, dass es im Winter insgesamt weniger Sonnenstunden gibt und die Intensität der Sonneneinstrahlung viel geringer ist. Es gelangt also nicht genug UV-B-Strahlung zur Erdoberfläche, um ausreichend Vitamin D produzieren zu können. In unseren Breitengraden ist das vor allem zwischen Oktober und März der Fall. In der Regel nimmt im Alter die körperliche Aktivität ab sowie die Fähigkeit der Haut Vitamin D selbst zu bilden – ein Vitamin-D-Mangel ist daher vorprogrammiert. Doch was genau ist Vitamin D eigentlich?

DAS  SONNENVITAMIN
Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Es kann im Gegensatz zu anderen Vitaminen vom Körper selbst gebildet werden, jedoch nur unter Einfluss von Sonnenlicht. Beim Menschen wird es zum größten Teil durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Über die Nahrung, wie in fetten Fischsorten, wird nur ein kleiner Teil des Vitaminbedarfs gedeckt. 80-90 Prozent werden also über mithilfe des Sonnenlichts vom Körper selbst produziert.

Unter Einwirkung von UV-B-Strahlung wird aus einer Vorstufe von Vitamin D (Provitamin D3) in der Haut das sogenannte Prävitamin D3 hergestellt. Um den Vitamin D-Bedarf zu decken, ist es in den Sommermonaten ausreichend, täglich rund ein Viertel der Körperoberfläche wie Gesicht, Hals, Dekolleté, Teile von Armen und Beinen, für etwa 15 Minuten von der Sonne bestrahlen zu lassen. In den Wintermonaten sieht es jedoch anders aus. Senioren halten sich außerdem seltener im Freien auf, was leicht zu einem Defizit führen kann. Fast jeder Zweite leidet in den lichtarmen Monaten an einem Mangel an Vitamin D.

Dabei ist das fettlösliche Vitamin besonders wichtig für den gesamten Organismus. Es stärkt das Immunsystem, es besitzt eine besondere Bedeutung für Knochen und Muskulatur und ist an einer Reihe von Stoffwechselvorgängen beteiligt. Eine gute Versorgung mit Vitamin D senkt im Alter erheblich das Sturz- und Frakturrisiko.

Anzeichen eines Vitamin D-Mangels, so wie er in den Wintermonaten oft vorkommt, sind Infektanfälligkeit, schlechte Wundheilung, Müdigkeit, Leistungsabfall, Depression, Schlafstörungen, Knochen- und Rückenschmerzen.

Falls ein Vitamin-D-Mangel vermutet wird, sollte jedoch nicht selbstständig mit einer Therapie begonnen werden. Ein Bluttest beim Arzt gibt Aufschluss darüber, ob eine Vitamin-D-Supplementierung notwendig ist.

Quellen: https://derstandard.at/2000077906298/Mediziner-Senioren-sollten-Vitamin-D-Mangel-ausgleichen
https://www.netdoktor.at/laborwerte/vitamin-d-calcitriol-8514
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Beitrag veröffentlicht am 17. Oktober 2018.

Achtung Erkältungswetter!

Tagsüber wärmt die Sonne und nachts kann es schon eisig werden. Der Herbst ist da und mit ihm kommt auch der Schnupfen. Wir zeigen wie man das Immunsystem richtig stärkt und die Beschwerden lindern kann.

Kaum hat der Herbst begonnen, haben schon viele den ersten Schnupfen. Verwunderlich ist das nicht, denn der Körper kann sich dem rapiden Temperaturumschwung nicht so schnell anpassen. Kälte, Stress und schlechte Ernährung schwächen die Abwehrkräfte und somit haben Erkältungsviren leichtes Spiel. Wenn man sich einmal eine Erkältung eingefangen hat, hilft vor allem eines: Abwarten und Tee trinken. Denn die Zeit eines Schnupfens kann leider nicht verkürzt werden, aber es gibt Maßnahmen, um sich das Leben mit Erkältung leichter zu machen.

ERSTMALS SCHONEN
Schnupfen und Co. verschwinden am besten, wenn man sich einige Tage Ruhe gönnt. Wichtig ist außerdem ausreichend Schlaf und eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Sehr hilfreich kann eine sogenannte Nasendusche sein. Dies ist ein Behälter aus Plastik, den man mit einer Salzwasserlösung füllt. Wenn man diese Lösung durch die Nase laufen lässt, kann man damit Krankheitserreger fortspülen. Die Schleimhaut wird befeuchtet, man bekommt wieder Luft und kann auf jeden Fall besser schlafen. Nachts können auch Nasensprays mit abschwellender Wirkung helfen. Diese sollten jedoch nicht länger als zehn Tage genutzt werden. Denn die Inhaltsstoffe in diesen Nasensprays können zu einer gewissen Gewöhnung führen, eine Art Abhängigkeit, das sollte unbedingt vermieden werden. Alternativ gibt es beispielsweise auch Meersalz-Nasensprays ohne abschwellende Wirkung.

Eine leichte Erkältung ist in der Regel innerhalb weniger Tage wieder vorbei. Bei einer schwachen Immunabwehr können Infekte eher einen schweren Verlauf nehmen. Darunter fallen viele Senioren oder Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder Herzproblemen. Sollte die Erkältung nicht abklingen und zusätzlich Fieber, Atemnot oder starke Schmerzen auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

RICHTIG VORBEUGEN
Nicht immer lässt sich eine Ansteckung mit den Erkältungsviren vermeiden. Sorgfältiges Händewaschen verringert aber das Risiko auf jeden Fall. Spaziergänge an der frischen Luft, Saunagänge oder Wechselduschen sind auch von Vorteil. Ältere Menschen sollten außerdem auf ihre Flüssigkeitszufuhr achten und immer ausreichend trinken.

Quellen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181002_OTS0083/ha-tschi-das-hilft-bei-schnupfen-anhaengehttps://www.senioren-ratgeber.de/Erkaeltung
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Beitrag veröffentlicht am 15. Oktober 2018.

Abnehmen im Alter senkt Brustkrebsrisiko

Auch im Alter macht eine gesunde Gewichtsabnahme Sinn. Frauen, die nach ihrer Menopause Gewicht reduzieren, verfügen laut einer aktuellen Studie, über ein geringeres Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

Je höher der Körperfettanteil einer Frau ist, desto mehr weibliche Sexualhormone werden im Körper produziert. Diese regen die Brustdrüsen zur Zellteilung an. Bei jeder Zellteilung kann es zu einem Fehler und somit einer Entartung der Zelle, also Brustkrebs, kommen. Fettleibigkeit und Brustkrebs wurde in der Vergangenheit ja schon oft in Zusammenhang gebracht. Neu ist jedoch, dass eine Gewichtsreduktion im Alter das Krebsrisiko verringert.

Mit der kürzlich veröffentlichten Studie des City of Hope National Medical Center wurde ein direkter Zusammenhang zwischen Brustkrebsrisiko und Gewichtsreduktion im Alter herausgefunden. Jene Frauen, die nach ihrer Menopause abgenommen haben, erkrankten seltener an Brustkrebs.

Das Team um Forschungsleiter Rowan Chlebowski analysierte die Daten von 61.335 Frauen, die an der World Health Initiative Observational Study teilgenommen hatten. Bei keiner der Studienteilnehmerinnen lag eine frühere Brustkrebserkrankung vor. Ihr BMI wurde zu Beginn der Studie und nach drei Jahren wieder beurteilt. Durchschnittlich wurden die Frauen 11,4 Jahre beobachtet. Das Ergebnis: Frauen mit einem Gewichtsverlust von fünf Prozent verfügten über ein um zwölf Prozent geringeres Krebsrisiko als Frauen mit einem stabilen Gewicht ohne Veränderungen des BMI.

AUCH KURZES ABNEHMEN WIRKT!

In der Studie hat sich auch gezeigt, dass schon ein geringer Gewichtsverlust das Brustkrebsrisiko verringert. Es sollte jedoch vermieden werden radikal zu fasten. Wer sein Übergewicht reduzieren möchte, sollte regelmäßig Sport treiben. Dadurch wird das gefährliche Körperfett ab- und die Muskulatur aufgebaut.

Natürlich gibt es noch viele weitere Risikofaktoren für Brustkrebs. Übergewicht ist jedoch ein wesentlicher Faktor an Brustkrebs zu erkranken.

Quellen: https://www.pressetext.com/news/abnehmen-senkt-brustkrebsrisiko-im-alter.html
https://www.gesundheit.de/krankheiten/krebs/krebs-bei-der-frau/8-tipps-um-das-brustkrebsrisiko-zu-senken 
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Beitrag veröffentlicht am 9. Oktober 2018.

Erster Grazer Ernährungstag

Am Donnerstag, 4. Oktober 2018, können sich Interessierte rund um gesunde Lebensmittel, nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungstrends und kluges Einkaufen beim ersten Grazer Ernährungstag informieren.

Innerhalb der Bevölkerung herrscht oft große Verunsicherung in Bezug auf gesunde Ernährung. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass Lebensmittelintoleranzen- und allergien immer häufiger werden. Der Medizinischen Universität Graz und der RMA Gesundheit GmbH ist es deswegen ein Anliegen, Aufklärungsarbeit zu leisten und interessierten Menschen auf unkomplizierte Weise Zugang zu neuem Gesundheitswissen zu bieten.

Beim ersten Grazer Ernährungstag am 4. Oktober 2018, können sich Interessierte am MED CAMPUS Graz zwischen 13.30 und 18 Uhr über verschiedene Aspekte rund um das Thema gesunde Ernährung informieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die eigene Gesundheit auf den Prüfstand zu stellen: Es werden Messungen von Körperfett und Muskelmasse angeboten sowie der Haut-Carotinoid-Wert erhoben. Letzterer gibt Auskunft darüber, ob der Körper mit ausreichend zellschützenden Antioxidantien aus Obst und Gemüse versorgt ist. Zusätzlich zu den Vorträgen und den Messungen am eigenen Körper bekommen die Besucherinnen und Besucher Informationen zum Verhalten in Notfallsituationen, die durch das plötzliche Auftreten von Allergien entstehen können, mit auf den Weg. Innerhalb des Rahmenprogramms gibt es zudem die Möglichkeit, selbst Bio-Suppenwürze herzustellen und mithilfe von einer App Lebensmittelkennzeichnungen besser zu verstehen.

Ernährungsinteressierte dürfen sich auf folgende halbstündige Vorträge freuen:

  • 00 Uhr: Vom Acker auf den Teller – Wie viel Transparenz verträgt der Mensch?
  • 30 Uhr: Mein Essen hinterlässt Spuren – Auswirkungen der Ernährung auf Gesundheit, Umwelt und (Land-)Wirtschaft
  • 00 Uhr: Wie super ist Superfood? Lebensmitteltrends unter der Lupe
  • 00 Uhr: Auf der Zuckerseite des Lebens: Mythen und Fakten rund um den süßen Genuss
  • 30 Uhr: Klug einkaufen – Ein Weg durch den Informationsdschungel bunter Lebensmittelverpackungen
  • 00 Uhr: Kleine Bakterien, große Wirkung: Das Mikrobiom im Darm und seine Aufgaben
  • 30 Uhr: Säure-Basen-Haushalt im Einklang: Gesund dank ausgewogener Ernährung

 

Veranstaltungsort Grazer Ernährungstag:
MED CAMPUS Graz, Neue Stiftingtalstraße 6, 8010 Graz, Hörsaal MC1
Von 13.30 bis 18 Uhr

Aktuelle Informationen unter: https://www.minimed.at/veranstaltungen

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181001_OTS0166/mini-med-extra-grazer-ernaehrungstag
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Beitrag veröffentlicht am 3. Oktober 2018.

Tabuthema Hämorrhoiden

Eine von drei Personen leidet unter Hämorrhoidalbeschwerden wie Jucken, Brennen, Schmerzen und Blutungen im Analbereich. Doch das Aussitzen der Hämorrhoide zahlt sich wirklich nicht aus. Viele Heilpflanzen helfen die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Hämorrhoiden sind für viele Menschen ein Tabuthema. Doch nur weil man nicht darüber spricht oder versucht die lästigen Hämorrhoiden auszublenden, bedeutet dies nicht, dass sie von selbst wieder verschwinden. Meistens zumindest nicht. Es ist wichtig, dass Betroffene ihre Scham überwinden und einen Arzt aufsuchen. Als Therapie erster Wahl eignen sich auf jeden Fall pflegende Salben, Cremen, Sitzbäder sowie milde Reinigungsprodukte mit natürlichen Inhaltsstoffen. Pflanzliche Arzneimittel spielen dabei eine wichtige Rolle.

DIE HÄMORRHOIDE UND IHRE SYMPTOME
Der Plexus hämorrhoidalis besteht aus Gefäßpölstern, die bei jedem Menschen vorhanden sind und ihre Funktion in einer Unterstützung der Kontinenz haben, da sie den Analkanal zusätzlich zur Muskulatur „abdichten“. In manchen Fällen kann es zu einer Vergrößerung dieser Gefäßpolster, somit einer Hämorrhoide, kommen. Besonders häufig tritt ein Hämorrhoidalleiden während der Schwangerschaft oder der Geburt auf. Die Beschwerden wie Juckreiz, Nässen, Brennen, Schmerzen und hellrote Blutungen treten dann insbesondere beim Stuhlgang auf.

Hämorrhoiden werden nach ihrer Größe und dem Vorliegen eines Vorfalls vor die Analöffnung in vier Stadien eingeteilt. Grundsätzlich gilt, dass Hämorrhoiden, die keine Beschwerden verursachen, keiner Therapie bedürfen (unabhängig vom Stadium).

DIESE HEILPFLANZEN HELFEN
Pflanzliche Arzneimittel spielen in der Therapie von Hämorrhoiden eine wichtige Rolle. Denn zunächst wird versucht die Beschwerden mit natürlichen Substanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Im Vordergrund stehen kortisonfreie pflanzliche Präparate mit entzündungshemmenden, desinfizierenden, kühlenden, pflegenden und zusammenziehenden Eigenschaften.

„Bewährte Heilpflanzen bei Hämorrhoidalleiden sind vor allem Kamille, Ringelblume, Kornblume, Rosskastanie und asiatischer Wassernabel“, berichtet Prof. (FH) Roman Kostiuk, MPharm (Hons), Apotheker aus Klosterneuburg. Häufig besitzen die in Pflanzen enthaltenen Vielstoffgemische synergistische Effekte, diese können durch eine gezielte Kombination verschiedener Pflanzen zusätzlich verstärkt werden.

VERÖDUNG ODER DOCH OP?
Wenn Salben und Co. jedoch nicht helfen und der Leidensdruck immer größer wird, müssen Alternativen her. Für Hämorrhoiden der Staden I und II eignen sich die Verödung durch Injektion sklerosierender Substanzen sowie die Gummibandligatur. Nur bei etwa 20 Prozent der Patienten mit Hämorrhoidalleiden ist eine Operation notwendig. Zur Auswahl stehen verschiedene Optionen wie etwa rezesierende Verfahren (Operation nach Parks bzw. Milligan Morgan), die Operationstechnik nach Longo, die in Österreich sehr verbreitete HAL/RAR Methode sowie eine maßgeschneiderte Hämorrhoidenoperation, die verschiedene Methoden miteinander verbindet.

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/tabuthema-haemorrhoidalleiden.html
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Beitrag veröffentlicht am 26. September 2018.

Welt-Alzheimertag

Die Erkrankung Demenz verwirrt. Nicht nur die Betroffenen, sondern alle, die mit der Person zu tun haben. Der lange, oft sehr intensive Weg des Abbaus der Kräfte und Fähigkeiten findet kaum Beachtung in der Öffentlichkeit. Mit dem Welt-Alzheimertag am 21. September rückt die Krankheit wieder ins Rampenlicht.

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich rund 130.000 Menschen, die an einer Form von Demenz erkrankt sind. Diese Zahl wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Daher benötigt Österreich eine bundesweit flächendeckende Unterstützungsstruktur, ausgerichtet auf Menschen mit Demenz und all diejenigen, die sie betreuen und pflegen.

Denn ein auf Pflege und Betreuung angewiesenes Familienmitglied stellt alle Beteiligten vor neue Herausforderungen. Körperliche sowie mentale Belastungen gehen mit dieser Verantwortung oftmals einher und geben den Betroffenen ein Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit. Einen Menschen zu pflegen, bedeutet für diesen ständig da zu sein. Die Bedürfnisse pflegender Familienmitglieder oder Angehöriger werden oft übersehen.

HILFE FÜR BETREUUNG ZU HAUSE
Der Großteil der Menschen mit demenziellen Erkrankungen wird ja zu Hause betreut, oft sehr lange ohne professionelle Dienste.

Als Serviceleistung hat die Caritas Österreich für Betroffene und Angehörige jene Fragen gesammelt, die ihnen am häufigsten gestellt werden. Die Antworten und somit das Experten-Knowhow steht jetzt allen Österreicherinnen und Österreichern zur Verfügung:

Hier geht’s zu den Links: https://www.caritas-pflege.at/
https://www.caritas-pflege.at/ratgeber/demenz/alltagstipps/

Außerdem sind in ganz Österreich rund um den Welt-Alzheimertag Aktionen geplant, um auf die Anliegen und Probleme von PatientInnen und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.

VERANSTALTUNGEN DER CARITAS STEIERMARK AM WELT-ALZHEIMERTAG
https://www.caritas-pflege.at/tagderdemenz/

Vortrag & Gespräch „Demenz – eine Krankheit, die alle herausfordert! Entlastende Möglichkeiten eines Vorsorgedialoges“, 21. September, 18.30 – 20 Uhr Pflegewohnhaus Graz Straßgang

Vortrag „Ich zeige mich, also bin ich“ & Entlastungstag für pflegende Angehörige, 21. September, 15.30 Uhr Pflegewohnhaus St. Peter am Ottersbach

Quellen:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180919_OTS0210/demenz-wuerde-aktionen-der-volkshilfe-noe-am-welt-alzheimer-tag
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180918_OTS0052/caritas-zum-welt-alzheimertag-am-21-september-betroffene-und-ihre-angehoerigen-brauchen-mehr-unterstuetzun
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Beitrag veröffentlicht am 21. September 2018.

Neue Art der Blutdruckmessung

Ein neu entwickelter Patch revolutioniert die Blutdruckmessung: Der Patch wird einfach auf die Haut geklebt, ist also nicht-invasiv, und ermittelt mittels Ultraschallwellen den Blutdruck. Spannende Sache.

Die Forscher der University of California San Diego haben kürzlich einen nicht-invasiven Ultraschall-Pad entwickelt, der den Blutdruck misst. In ersten Versuchen wurde der Patch bereits getestet und das Ergebnis ist genauso überzeugend wie klinische Tests. Der Patch misst den Blutdruck großer Arterien in einer Tiefe von bis zu vier Zentimetern unter der Haut. Bis vor Kurzem konnte der zentrale Blutdruck ja nur in der Arterie selber gemessen werden, zum Beispiel im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung.

EINZIGARTIGE STRUKTUR
Mit dem Patch wurde die Ultraschall-Technologie in eine tragbare Plattform verwandelt. Es handelt sich dabei um eine dünne Schicht Silikonelastomer. Darauf befindet sich eine sogenannte „Island-Bridge-Struktur“. Diese besteht aus einer Anordnung kleiner elektronischer Teilchen, die jeweils mit federartigen Drähten verbunden sind. Jedes dieser elektronischen Teilchen enthält Elektroden und Devices, die als piezoelektrische Transducer bezeichnet werden. Diese produzieren Ultraschallwellen, sobald Elektrizität durch diese strömt.

Die spezielle Struktur erlaubt es dem Patch, sich an den Körper anzupassen, ohne dabei an Funktion einzubüßen. Bestimmt wird der zentrale Blutdruck, der dem Herzen und der Halsschlagader am nächsten und daher besonders aussagekräftig ist.

WIE WIRD GEMESSEN?
Der Patch nutzt, wie schon erwähnt, Ultraschallwellen, um den Gefäßdurchmesser eines pulsierenden Blutgefäßes kontinuierlich zu bestimmen. Diese Information wird mittels Software in eine Wellenform gebracht. Jeder Spitzen-, Tiefwert und Einschnitt sowie der gesamte Wellenverlauf repräsentieren somit eine spezifische Aktivität. Diese Signale geben dem medizinischen Personal wiederum viele Informationen, die zur Bestimmung der kardiovaskulären Gesundheit dienen.

 

Quelle: https://www.pressetext.com/news/20180918002
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Beitrag veröffentlicht am 19. September 2018.

Glatze, ade?

Bei Männern kann er schon in den Zwanzigern beginnen, Frauen trifft es meist erst im Alter, wenn sich die Hormone umstellen: der Haarausfall. Überhaupt kann eine Glatze für Betroffene belastend sein. Damit soll jetzt Schluss sein. Ein neu entwickelter LED-Chip lässt Haare angeblich wieder wachsen.

 Glatzen können laut aktuellen Forschungsergebnissen bald der Vergangenheit angehören. Ein neu entwickelter LED-Chip lässt Haare wieder wachsen. Auf diesem Chip, der nicht größer als eine Briefmarke und nur 20 Tausendstel Millimeter dick ist, befinden sich 900 Mikro-Leuchtdioden, die rotes Licht abstrahlen. Der Chip verbraucht laut den Entwicklern 1.000 Mal weniger Energie als ein phototherapeutischer Laser, der heute eingesetzt wird, um Haare wieder wachsen zu lassen.

Trotz der hohen LED-Dichte wird die Oberfläche nicht so warm, dass die Haut geschädigt werden könnte. Der Chip ist, obwohl so filigran, robust und flexibel, sodass er sich der Kopfhaut anpasst.

Getestet wurde der Chip bereits an Mäusen. Es zeigte sich, dass das Fell der, 20 Tage lang täglich 15 Minuten lang mit rotem Licht, behandelten Mäuse deutlich schneller wuchs, als das der übrigen Versuchstiere. Außerdem waren die Haare länger.

Man darf jedenfalls gespannt sein, ob der LED-Chip künftig wieder Haare auf Glatzen sprießen lässt.

Quelle: https://www.pressetext.com/news/20180914013  
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Beitrag veröffentlicht am 17. September 2018.