Mehr Fahrsicherheit im Alter

Ein fortschreitender Grauer Star erhöht das Unfallrisiko für Verkehrsteilnehmer. In einer Studie zeigt die Universität Innsbruck dass sich die Fahrsicherheit nach der OP erhöht.

Für ältere Menschen bedeutet Mobilität oft Freiheit. Erkrankungen schränken diese jedoch teilweise ein – vor allem auch jene der Augen. Experten gehen davon aus, dass von Grauem Star betroffene Autolenker doppelt so oft in Unfälle verwickelt sind, wie Patienten, die sich einer Operation unterziehen.

Bei den meisten Menschen wird die Augenlinse etwa ab dem 40. Lebensjahr steifer, dann trüber. Ein grauer Star entwickelt sich. Bei einer sogenannten Kataraktoperation wird unter örtlicher Betäubung mit Ultraschall und extrem kleinen Schnitten die trübe Linse zerkleinert und gegen eine klare Kunststofflinse ausgetauscht. Der Vorgang dauert pro Auge etwa 15 Minuten und wird üblicherweise mit wenigen Tagen Abstand nacheinander durchgeführt.

„Die Ergebnisse unserer Studie unterstreichen die Bedeutung der Kataraktoperation für die Straßenverkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer“, sagt Studienleiter Claus Zehetner von der Innsbrucker Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie. Ein beidseitiger Linsenersatz verbessert sowohl die Sehschärfe als auch das Kontrastsehen wesentlich.

Es zeigte sich auch, dass sich der Anhalteweg bei den operierten Führerscheinbesitzern im Vergleich zu den nicht operierten bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde um 2,3 Meter – eine Zebrastreifenbreite – verkürzt hat. Lassen auch Sie Ihre Augen überprüfen.

05.07.2021
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Endlich durchatmen?

Uni-Graz-Psychologin Claudia Traunmüller gibt Tipps zur Krisenbewältigung. Ortswechsel und Sportsgeist tun gut.

Kaum schaut es nach einem Nachlassen der Pandemie aus, kommt schon die nächste Bedrohung: Die Delta-Variante macht sich breit und stellt weitere Öffnungsschritte in Frage. „Diese Unsicherheit verursacht Stress, ebenso wie schwer nachvollziehbare Maßnahmen und der Zickzack-Kurs der Regierung“, weiß Gesundheitspsychologin Claudia Traunmüller von der Universität Graz.

Wie kann man sich in einem solchen Sommer erholen? „Ein Ortswechsel tut immer gut. Mit kleinem Gepäck verreisen, die Haustüre zusperren, Pflichten, Routinen, die Mühen des Alltags zurücklassen – all das ist wichtig zur Entspannung“, weiß die Forscherin. Es muss kein anderes Land sein, auch eine andere Landschaft liefert neue Energie.

Etwa ein Viertel der Österreicherinnen und Österreicher ist übrigens laut ihrer Studien körperlich nicht voll leistungsfähig und verfügt damit über keinerlei Stresspuffer. Man sollte daher darüber nachdenken, welche positiven Seiten dieser Phase man nützen kann. „Das fehlt komplett, dazu gibt es keine Anregungen“, kritisiert die Psychologin. „Man kann trainieren, Krisen als Herausforderung anzusehen und ihnen sportlich begegnen: die Vorteile suchen, statt mit der Situation zu hadern“, empfiehlt sie.

Die schrittweise Rückkehr in die angebliche Normalität bringt bei weitem nicht für alle die große Erleichterung: „Es herrscht weiterhin Unsicherheit über gerade geltende Regeln, und die Resozialisierung kann doch problematisch werden“, so Traunmüller. Wie geht es Ihnen in, etwa im geschäftigen Treiben in Öffis?

22.06.2021

Kühler Kopf an heißen Tagen

Heiß, heißer, am heißesten: Die erste Hitzewelle des Jahres ist in vollem Gange. Das Rote Kreuz gibt Tipps, wie man sich bestmöglich wappnen kann.

Die derzeitige Hitzewelle macht bereits vielen zu schaffen. Da der Mensch zu rund 60 Prozent aus Wasser besteht, sollte daher keinesfalls aufs Trinken vergessen werden. Das Durstgefühl setzt nämlich erst ein, wenn der Körper bereits viel Flüssigkeit verloren hat. „Trinken Sie an heißen Tagen zwei bis drei Liter über den Tag verteilt. Ideal sind kühles Wasser, ungesüßte Tees, verdünnte Fruchtsäfte oder auch kalte Suppen. Das hilft den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust durch das Schwitzen auszugleichen“, sagt Rotkreuz-Chefarzt Wolfgang Schreiber. Finger weg von Alkohol und Koffein. Sie belasten den Kreislauf zusätzlich.

Da verdunstendes Wasser kühlt, sollten Gesicht, Arme, Unterschenkel und Füße mit einer Sprühflasche feucht gehalten werden. „Vor allem ältere Menschen brauchen Abkühlung. Sie schwitzen weniger als Jüngere. Dadurch wird ihre Körpertemperatur nicht ausreichend reguliert“, sagt Schreiber. Erfrischung bringen auch kalte Umschläge und Fußbäder. Duschen sollte man nicht kalt, sondern mit lauwarmem Wasser. Das öffnet die Poren, der Körper gibt die Wärme so besser ab.

Damit die Hitze draußen bleibt, am besten morgens, abends und nachts gut lüften, aber untertags Vorhänge, Jalousien und Fensterläden schließen. „Wenn das nichts nützt, ab ins Kino, Einkaufszentrum oder in die Bücherei. Schon wenige Stunden im Kühlen entlasten den Körper erheblich“, betont Schreiber. Körperliche Anstrengung sollte vermieden oder auf die kühlen Morgen- und Abendstunden verschoben werden.

Schreiber appelliert auch, an die Mitmenschen zu denken: „Fragen Sie Ihre Nachbarn – besonders dann, wenn es sich um ältere Menschen handelt, wie sie mit der Hitze zurechtkommen und ob sie Unterstützung benötigen.“ Das Rote Kreuz bittet aktuell zudem verstärkt um Blutpspenden, um gut durch den Sommer zu kommen.

Infos: http://www.blut.at

21.06.2021

Behandlungserfolg bei Thrombose

Erfolgreiche Therapie gegen Thrombosen nach Impfung mit AstraZeneca: Grazer WissenschafterInnen verzeichnen Erfolg.

Es ist eine äußerst seltene Nebenwirkung nach einer Covid-19-Impfung mit AstraZeneca, aber sie kann lebensbedrohlich sein: eine Thrombose. An der Klinischen Abteilung für Angiologie der Med Uni Graz wurde eine 50-jährige Frau mit starken Kopf- und Rückenschmerzen behandelt, deren Symptome zehn Tage nach der ersten Dosis aufgetreten waren.

Die durchgeführten Untersuchungen zeigten eine stark verminderte Anzahl von Blutplättchen, kleine venöse Thrombosen in den Beckenvenen und eine kleine Lungenembolie. Eine Therapie mit Immunglobulinen gemeinsam mit einer blutverdünnenden Therapie brachte eine rasche Besserung der Beschwerden. Nach knapp einer Woche konnte die Patientin wieder nach Hause entlassen werden.

„Das interdisziplinäre Konzept der Behandlung unter Beiziehung von Angiologen, Hämatologen und Neurologen scheint ein Erfolgsfaktor für die Therapie dieses seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungsbildes zu sein“, betont die Abteilungsleiterin der Klinischen Abteilung für Angiologie Marianne Brodmann.

Das Behandlungskonzept zur Therapie der Wissenschafter der Medizinischen Universität Graz wurde im international renommierten Journal „The Lancet“ veröffentlicht.

14.6.2021

Gut leben trotz Inkontinenz

Etwa eine Million Österreicher leiden an einer Blasen- oder Darmschwäche. Scham und Hilflosigkeit bestimmen häufig den Alltag von Betroffenen. Die Welt-Kontinenz-Woche gibt Hilfestellungen.

Laut WHO ist Inkontinenz eine der häufigsten Krankheiten. Zwischen 10 und 15 Prozent der Weltbevölkerung leiden darunter. Je älter man wird, desto eher werden Blase oder Darm schwach. Aus Scham besprechen viele Betroffene das Problem nicht einmal mit ihrem Arzt. „Inkontinenz ist zwar nicht gefährlich, jedoch enorm belastend“, sagt Michaela Lechner, Präsidentin der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich und Fachärztin für Chirurgie mit Spezialgebiet Proktologie. Viele ziehen sich aus Angst vor einem „peinlichen Missgeschick“ immer mehr zurück und vereinsamen.

Hilfe gibt es jedoch in jedem Fall. Sie reicht von gezieltem Beckenbodentraining über Medikamente, bestimmten Verhaltensmaßnahmen bis hin zu einem chirurgischen Eingriff. „Dazu gibt es wertvolle Hilfs- und Hygienemittel, die Betroffenen helfen, trotz ihrer Blasen- oder Darmschwäche wieder ein weitgehend normales Leben führen zu können“, informiert die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Heidi Anzinger. „Kontinenz- und StomaberaterInnen sind spezialisierte Pflegefachkräfte. Sie informieren, schulen und beraten.“

Im Fokus der heurigen Aktionswoche von 21. bis 25. Juni mit vielen virtuellen Vorträgen auf http://www.kontinenzgesellschaft.at stehen zahlreiche Fragen des Alltags: Kann ich trotz meiner Inkontinenz am sozialen Leben teilnehmen oder sogar reisen? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung, sodass ich wieder einen weitgehend normalen Alltag leben kann? Was kann ich selbst dazu beitragen, um meine Kontinenz zu erhalten bzw. zu verbessern?

Im Anschluss an die Welt-Kontinenz-Woche werden die Videos im YouTube-Kanal der MKÖ zur Verfügung stehen: http://www.youtube.com/kontinenz

14.6.2021

Gut Beraten und versorgt für die Pflege zuhause

Wir geben unseren Kunden ein Stück Mobilität und Lebensfreude zurück und schenken Glück in Form von seniorengerechten Produkten. Hersteller wie Stiegelmeier, Burmeier, Invacare, Bischoff & Bischoff, Bosch & Sohn, Dietz, Meyra, RFM oder Gastrock stehen für jahrzentelang bewährte Qualität.

Wenn Sie sich nicht sicher sind – persönliche Beratung:
Immer wieder erleben wir, dass vor allem Angehörige plötzlich vor ungeahnten Herausforderungen stehen, wenn Eltern oder Großeltern der Pflege bedürfen. Durch unsere langjährige Erfahrung  können wir Sie punktgenau in der Auswahl und Beschaffung der für Ihre individuelle Situation geeigneten Pflegeprodukte unterstützen.

 

„Ich berate Sie gerne persönlich, wenn es darum geht, das richtige Produkt zu finden!“
Barbara Gründling

Wenn es schnell gehen muss – unser Onlineshop:

Hier finden Sie ein ausgewähltes Sortiment an Hilfsmitteln, die Ihren Pflegealltag erleichtern. Wir liefern binnen drei Tagen ab Bestellung.

Beratung und Bestellung:


0316 23 22 50
office@seniorenprodukte.at
www.seniorenprodukte.at

09.06.2021
Entgeltliche Einschaltung

Keine Angst vor Telemedizin

Der erste Lockdown hat in Österreich zu einem großen Digitalisierungsschub geführt – speziell im Gesundheitsbereich. Die zentrale Frage im Zuge der Digitalisierung lautet aktuell: Wie können telemedizinische Leistungen ausgebaut und in weiterer Folge angewendet werden?

Dabei geht es bei der Gruppe der PatientInnen vermehrt um die Akzeptanz, neue Technik(en) und Behandlungsmethoden anzunehmen, während bei Ärztinnen und Ärzten der bestmögliche praktische Einsatz im Fokus steht (siehe telemedmonitor.at). 

„Ein großer Teil der österreichischen Senior*innen ist bereit, die vielen Optionen der Digitalisierung im Gesundheitsbereich für sich zu nutzen. Nur brauchen sie dabei anfangs Unterstützung, z. B. mit senior*innengerechten digitalen Stammtischen und Internet Lern-Cafes!“, so Prof. Dr. Siegfried Meryn, Initiator von „Health.DigitalCity.Wien“.

Die Akzeptanz von Patient*innen für die telemedizinische Betreuung via Telefon wird aus Sicht der Mediziner*innen bereits als sehr hoch eingeschätzt; als häufigstes Kommunikationsmittel in Krisenzeiten wurde das Telefon und der Kontakt mit Patient*innen per E-Mail genannt. Weniger Zustimmung findet (noch) die digitale Betreuung durch die jeweiligen Ärzt*innen, speziell wenn es sich um einen Erstkontakt zwischen Patient*in und Mediziner*in handelt. Laut Ärzteblatt führte jeder Arzt und Psychotherapeut mit einem entsprechenden Angebot im zweiten Quartal 2020 durchschnittlich 37 Videosprechstunden durch. Dabei waren 95 Prozent der Patient*innen zuvor schon einmal persönlich in der Praxis. Nur in fünf Prozent der Fälle fand der erste Kontakt mit der Praxis per Video statt.

„In Zeiten der Pandemie haben sich das e-Rezept, ärztliche Videosprechstunden und Apps bewährt.“
Siegfried Meryn

 

Die Pandemie sorgt jedenfalls für einen Aufschwung und für einige Erfolgsbeispiele im Bereich der telemedizinischen Anwendungen. „Gerade in Zeiten des Corona-Lockdowns haben sich das elektronische e-Rezept, ärztliche Videosprechstunden, aber auch Apps wie Youtoo, die das Pflegepersonal und Angehörige bei der Einteilung von Besuchen in Pflegeheimen unterstützt haben, sehr bewährt“, meint Siegfried Meryn. Auch einige innovative Start-ups sind auf dem Vormarsch, so z. B. Instahelp mit Online-Beratungen durch Psycholog*innen oder das Unternehmen Probando, welches Proband*innen und Forscher*innen zusammenbringt. Clara Puller von Probando: „Es ist wichtig, dass sich das Angebot der Telemedizin an die Menschen anpasst, die dieses nutzen sollen. Hierbei ist es essenziell, sowohl die Meinung der Patient*innen als auch der Ärzt*innen zu erfassen und in die Entwicklung und den Ausbau zu integrieren, um eine größtmögliche Akzeptanz zu erzielen und Zweifel aus dem Weg zu räumen.“

 

„Es ist wichtig, dass sich das Angebot der Telemedizin an die Menschen anpasst.“
Clara Puller

 

Impulsgeber im Bereich der Telemedizin und wichtige Netzwerk-Plattform für Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, ist der steirische Humantechnologie-Cluster (HTS). „Wir entwickeln aktuell Leuchtturmprojekte im Bereich Digital Health, zudem werden wir Anfang nächsten Jahres gemeinsam mit den Geriatrischen Gesundheitszentren in Graz ein AAL-Zentrum eröffnen (AAL = Active Assisted Living). Dort werden Assistenzlösungen zu finden und auch auszuprobieren zu sein, die das alltägliche Leben älterer Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen“, gibt Dr. Johann Harer, Geschäftsführer der Human.technology Styria GmbH, einen Ausblick in die nahe Zukunft.

 

8.6.2021
© Siegfried Meran, Shutterstock

#gehzumarzt

Die Pandemie hat viele verunsichert. Eine Kampagne will Herzpatienten mobilisieren, früher ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Rund 115.000 Menschen über 65 Jahren in Österreich sind von einer Herzklappenerkrankung betroffen. Viele Erkrankungen bleiben jedoch unerkannt, da die Symptome oft als normaler Bestandteil des Älterwerdens akzeptiert werden, obwohl sie lebensbedrohend sein können. Viele Menschen mit Herzerkrankungen habengerade auch in den vergangenen Monaten aus Angst vor einer Covid-Infektion oft erst spät ärztliche Hilfe in Anspruch genommen.

Die internationale Informationskampagne „#justtreat“ des Global Heart Hub und seiner Mitgliedsvereine will dazu beitragen, dass sich Menschen mit Herzbeschwerden wieder vertrauensvoll an ihre Ärzte wenden. 2019 wurde „Meine Herzklappe – Verein zur Information über Herzklappenerkrankungen“ ins Leben gerufen. Die österreichische Arzt-Patienten-Plattform unterstützt diesen internationalen Aufruf unter dem Motto #gehzumarzt.

„Derzeit erleben wir noch eine große Zurückhaltung, wenn es um den persönlichen Kontakt oder direkte körperliche Untersuchungen geht, obwohl die Spitäler alles tun, um sie so sicher wie irgend möglich zu machen. Gerade Risiko-Patienten sollten sich regelmäßig von ihrem behandelnden Arzt abhören lassen“, sagt Vereins-Mitbegründer Christian Hengstenberg, Leiter der Kardiologie am Universitätsklinikum AKH Wien. Schauen auch Sie auf Ihr Herz!

09.06.2021

Steirer testen den Super-Rollator

Für die Entwicklung eines Prototyps suchen die Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) Testpersonen in Graz.

Ein spanisches Startup und die Geriatrischen Gesundheitszentren Graz (GGZ) entwickeln derzeit einen intelligenten Rollator. Das Superding trägt den Namen „Sprout“ (englisch für Keim) und soll dank Motoren und Sensoren betagten Mitmenschen eine neue Welt der sicheren Mobilität eröffnen. Der „Sprout“ soll auf Unebenheiten des Bodens reagieren, seine Motoren helfen bei Bedarf beim Schieben und Bremsen, die Sensoren werden so programmiert, dass sie erkennen, wenn das Verhalten der BenützerInnen Unsicherheit oder Unwohlsein verrät und beispielsweise Sturzgefahr droht. Um das Superding weiter zu optimieren, suchen die GGZ und der Verein nowa Testpersonen. Geplant sind ein Workshop im Juni und eine Testphase im Juli 2021.

Anfragen nimmt seitens der GGZ Frau Kerstin Löffler entgegen. Telefon: (0316) 7060-1061

 

28.5.2021
© sprout.at

Pflegerin: „Ich bekomme so viel zurück!“

Eine Kampagne der GGZ über Pflegeberufe zum 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflege.

Den Menschen, die nicht nur in der Corona-Krise unschätzbare Dienste leisten, errichten die Geriatrischen Gesundheitszentren Graz (GGZ) eine besondere Bühne. Anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai gibt es eine Kampagne etwa auf Inseraten, Plakaten, bei der die PflegemitarbeiterInnen des Hauses zu Wort kommen.

Sie erzählen davon, was für ein breites und spannendes Gebiet die Arbeit in der Geritatrie ist, welche Möglichkeiten die Pflegeberufe bieten oder wie sie von der Lebenserfahrung der Menschen profitieren, welche sie in den Häusern der GZZ betreuen. Pflegefachkraft Helga Gafiuk etwa erklärt ihre Motivation in diesem Beruf: „Ich bekomme so viel zurück.“

Einen Einblick gewährt auch das im April erschienene Buch „Was ich pflege, pflegt mich“. Die GGZ weisen erneut auf die erfüllenden Aufgaben und die guten beruflichen Aussichten hin, welche Pflegeberufe bieten. Mitarbeiterinnen haben zahlreiche Möglichkeiten der Spezialisierung und der Weiterentwicklung und profitieren von Personalentwicklungsmaßnahmen.

06.5.2021
Johannes Kübeck